Masai-Mara-Nationalreservat
Das Herzstück der ostafrikanischen Wildnis und die kenianische Bühne der Great Migration.
Die Masai Mara im Südwesten Kenias grenzt unmittelbar an die Serengeti und hat eine der höchsten Raubtierdichten der Welt. Von Juli bis Oktober ziehen die Herden der Great Migration durch das Reservat, am Mara-Fluss kommt es dabei zu den bekannten Flussüberquerungen.
Für viele ist eine Safari in der Masai Mara der Inbegriff des ostafrikanischen Safari-Erlebnisses. Das Gebiet liegt im Südwesten Kenias, grenzt direkt an die Serengeti in Tansania und trägt seinen Namen nach dem Volk der Massai und nach dem Mara-Fluss, der es durchquert.
Bekannt ist die Masai Mara vor allem für die Great Migration: Millionen Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen durchqueren die weiten Ebenen auf ihrer jährlichen Wanderung. Dazu kommt eine außergewöhnliche Dichte an Raubtieren: Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen leben hier in großer Zahl.
Formal ist die Masai Mara kein Nationalpark, sondern ein Nationalreservat. Die Tourismus-Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut und reicht von Luxuscamps bis zu Budget-Campingplätzen.
Die Landschaft wechselt mit den Jahreszeiten ihr Gesicht: nach der Regenzeit leuchtend grünes Grasland, in der Trockenzeit goldene Töne. Endlose Graslandschaften, der Mara-Fluss und die reiche Tierwelt machen das Reservat zu einem der letzten großen Wildnisgebiete Ostafrikas. Auf Kenia-Reisen wird die Masai Mara häufig mit dem Lake-Nakuru-Nationalpark kombiniert.
Darum ist Masai-Mara-Nationalreservat ein Sehnsuchtsort
- Great Migration von Juli bis Oktober, mit den Flussüberquerungen am Mara-Fluss
- Eine der höchsten Raubtierdichten der Welt, alle Big Five sind vertreten
- Direkt an der Serengeti gelegen: beide Gebiete lassen sich in einer Reise verbinden
- Begegnung mit der Kultur der Massai, nach denen das Reservat benannt ist
Aus Reiseberichten und Foren
Unsere Geheimtipps für die Masai Mara
- Kauf das Ticket am Abend vorher Am Sekenani-Gate, dem meistgenutzten Eingang, stehen in der Hauptsaison zwischen 6 und 8 Uhr oft 15 bis 20 Fahrzeuge in der Schlange, und 20 bis 40 Minuten gehen für die Abfertigung drauf. Genau dann liegen die Löwen noch an ihrem Riss. Reisende berichten, dass du das Ticket am Vortag vor 18 Uhr am Schalter kaufen und morgens durchfahren kannst, wenn du in einem Camp am Tor übernachtest. Nicht jedes Camp kennt das, frag am Vorabend an der Rezeption.
- Zahl nicht über eCitizen Die Masai Mara hängt nicht am eCitizen-Portal des Kenya Wildlife Service. Wer dort bezahlt, hält am Tor eine wertlose Quittung in der Hand und zahlt ein zweites Mal. Rückerstattungen für die falsche Behörde dauern Monate, wenn sie überhaupt kommen.
- Im Mara-Dreieck sind weniger Fahrzeuge unterwegs Im Mara-Dreieck im Westen sind die wenigsten Fahrzeuge unterwegs, und die Mara Conservancy lässt nur fünf Fahrzeuge gleichzeitig an eine Sichtung. An den Querungsstellen am Mara-Fluss hilft das von Juli bis Oktober nicht, dort wird es auch hier voll. Auf den übrigen Pisten hast du mehr Ruhe. Die Durchfahrt vom östlichen Reservat dauert rund zwei Stunden.
- Die zwölf Stunden laufen ab 6 Uhr Wer erst mittags am Tor steht, zahlt den vollen Tag für einen halben. Und wer am nächsten Morgen zu spät hinausfährt, zahlt noch einen Tag dazu, auch bei einer Viertelstunde Überzug. Fahr deshalb früh ein und plane die Ausfahrt am Folgetag vor 10 Uhr.
- Tanken nur vorher Im Reservat gibt es keine Tankstelle. Wer mit dem eigenen Wagen bis ans Tor oder zur Unterkunft fährt, füllt vorher in Narok oder im Ort Sekenani auf.
- Nachtfahrten gibt es nur nebenan Im Reservat sind Nachtfahrten verboten, und die Piste verlassen dürfen Fahrzeuge dort nur in engen Ausnahmen. Die angrenzenden Conservancies wie Mara North, Naboisho oder Olare Motorogi erlauben beides und begrenzen die Zahl der Fahrzeuge an einer Sichtung.
Karte von Masai-Mara-Nationalreservat
Highlights
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Der Mara-Fluss und die Flussüberquerungen
Tierbeobachtungsort Aura Gänsehaut garantiert Trubel WeltberühmtAm Mara-Fluss spielen sich die Flussüberquerungen der Großen Tierwanderung ab. Zwischen Juli und Oktober sammeln sich Tausende Gnus und Zebras an den Steilufern, bis ein einzelnes Tier vorangeht und der Rest folgt. Krokodile warten im Wasser, im Mittel ertrinken 6.250 Tiere im Jahr. Einen Fahrplan gibt es nicht: Querungen können tagelang ausbleiben, und wenn sie kommen, stehen Dutzende Fahrzeuge am Ufer.
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Mara-Triangel
Tierbeobachtungsort Aura Haut dich um Trubel Wenig TrubelDas Mara-Triangel ist der westliche Teil des Reservats jenseits des Mara-Flusses: 510 Quadratkilometer, rund ein Drittel der Masai Mara, geführt von der Mara Conservancy mit eigenen Toren und eigenen Regeln. Hier sind deutlich weniger Fahrzeuge unterwegs, und die Pisten sind besser als im östlichen Teil. An einer Sichtung dürfen höchstens fünf Fahrzeuge stehen bleiben, bezahlt wird nur bargeldlos.
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Oloololo-Escarpment
Felsen Aura Haut dich umDas Oloololo-Escarpment, auch Siria-Escarpment, bildet die westliche Kante der Masai Mara und steht rund 300 bis 400 Meter über der Ebene. Von oben liegt das Mara-Triangel vor dir; auf diesem Grat wurde die Picknickszene aus Jenseits von Afrika gedreht. Weil die Kante außerhalb des Reservats liegt, darfst du hier zu Fuß gehen, was im Reservat verboten ist.
- Fläche des Nationalreservats
- 1.510 km²
- misst das Mara-Triangel, rund ein Drittel davon
- 510 km²
- Gnus ertrinken im Mittel pro Jahr im Mara-Fluss
- 6.250
- Spitzmaulnashörner leben im ganzen Reservat
- 25 bis 30
Landschaftsmerkmale
Offene Ebenen, Akazienwälder und Kopjes
Die Masai Mara ist geprägt von weitem, offenem Grasland. Die endlosen Ebenen sind von Akazienwäldern und vereinzelten Kopjes durchzogen, kleinen Hügeln aus Felsblöcken, die aus der Savanne herausragen. Raubtiere nutzen sie als Aussichtspunkt, für Besucher gehören sie zu den bekanntesten Motiven der Region.
Mara-Fluss und Galeriewälder
Der Mara-Fluss durchquert das Reservat und ist die Lebensader der Region. Entlang seiner Wasserläufe wachsen grüne Wälder, die Elefanten, Giraffen und zahlreichen Vogelarten Schatten und Rückzugsraum bieten. Diese bewaldeten Streifen bilden den Gegenpol zur offenen, oft schattenlosen Savanne.
Beste Reisezeit
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Reisezeit | ||||||||||||
| Jahreszeit | Kleine Trockenzeit | Große Regenzeit | Große Trockenzeit | Kleine Regenzeit | ||||||||
| Andrang | viel los | viel los | viel los | viel los | viel los | |||||||
| Great Migration | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | ||||||||
- empfohlen
- möglich
- eher nicht
- Trockenzeit
- Regenzeit
- kleine Regenzeit
- viel los
- Great Migration (innen, kräftig = Höhepunkt)
Juni empfohlen
Große Trockenzeit · eher ruhig
Die beste Zeit für Wildbeobachtungen und der Zeitraum der Great Migration. Die Vegetation ist spärlich, die Tiere konzentrieren sich an den Wasserstellen.
Rechnet nur in deinem Browser, nichts wird gespeichert.
Die optimale Reisezeit für die Masai Mara ist die große Trockenzeit von Juni bis Oktober. Die Vegetation ist dann weniger dicht, und die Tiere sammeln sich an den verbliebenen Wasserquellen, beides erleichtert die Beobachtung. In diesen Zeitraum fällt auch die Great Migration. Daneben ist die kleine Trockenzeit von Ende Dezember bis Ende Februar eine gute Wahl: etwas heißer, dafür weniger Besucher und niedrigere Preise. Auch während der kleinen Regenzeit im November und Dezember sind Safaris gut möglich, der Regen fällt vor allem nachts in kurzen, heftigen Schauern.
Große Trockenzeit (Juni bis Oktober)
Die beste Zeit für Wildbeobachtungen und der Zeitraum der Great Migration. Die Vegetation ist spärlich, die Tiere konzentrieren sich an den Wasserstellen. Gleichzeitig die Hauptsaison mit den höchsten Preisen.
Kleine Trockenzeit (Ende Dezember bis Ende Februar)
Ebenfalls sehr gut für eine Safari. Es ist etwas heißer, dafür sind weniger Reisende vor Ort und die Preise fallen etwas niedriger aus.
Kleine Regenzeit (November bis Dezember)
Der Regen fällt vor allem nachts in kurzen, heftigen Schauern. Eine Safari ist in dieser Zeit weiterhin gut möglich.
Große Regenzeit (Anfang März bis Ende Mai)
Die schwierigste Zeit: sehr heiß, hohe Luftfeuchtigkeit, teils schwer passierbare Straßen. Wer Ruhe und wenig Tourismus sucht, kann auch dann reisen, muss aber mit Einschränkungen rechnen.
Foto: T. R. Shankar Raman, CC BY 3.0Sehenswerte Tiere
Die Masai Mara beherbergt alle Big Five: Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten und Nashörner. Während der Great Migration ziehen zusätzlich große Herden von Gnus, Zebras und Thomson-Gazellen durch das Reservat. Dazu kommt eine breite Auswahl weiterer Raubtiere: Geparden, Hyänen und Krokodile.
Löwen, Leoparden, Elefanten und Büffel siehst du im Reservat sehr häufig. Spitzmaulnashörner sind die Ausnahme: Im ganzen Reservat leben nur 25 bis 30 Tiere, eine Sichtung ist Glückssache.
- Löwen
- Elefanten
- Büffel
- Leoparden
- Nashörner
- Geparden
- Gnus
- Zebras
- Thomson-Gazellen
- Hyänen
- Krokodile
- Verschiedene Vogelarten
Foto: Hobbyfotowiki, CC0Anreise

Mit dem Auto
- NairobiStart
- 5 bis 6 Std. · Rift Valley, Narok, C12meistgenutzter Eingang; Fahrzeit je nach Straße und Lage der Unterkunft
- Sekenani-TorOsten
- Norden, Mara-DreieckOloololo-Tor6 bis 19 Uhr, Einfahrt bis 18.30 Uhr
- Süden, Mara-DreieckPurungat-Tor6 bis 19 Uhr, Einfahrt bis 18.30 Uhr
Mit dem Flugzeug
Nairobi → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft
- SüdostenKeekorokKleinflugzeug
- ZentrumOl KiomboKleinflugzeug
- NordenMusiaraKleinflugzeug, nahe der Marsh Pride Area
- westliches Mara-GebietKichwa TemboKleinflugzeug
- Mara-DreieckSerenaKleinflugzeug, nahe der Serena Lodge
- Im östlichen Reservat sind die Tore von 6 bis 18 Uhr offen
- Wer nach 15 Uhr am Tor ankommt, erreicht die Unterkunft kaum noch im Hellen
- Auf Pirschfahrt nur zugelassene Safarifahrzeuge, keine privaten Wagen
- Im Reservat gibt es keine Tankstelle: vorher in Narok oder Sekenani tanken
- Vom östlichen Reservat ins Mara-Dreieck rund zwei Stunden
Anreise ausführlich
Mit dem Auto
Von Nairobi führt eine landschaftlich reizvolle Route durch das Rift Valley in die Masai Mara. Die Fahrt dauert etwa 5 bis 6 Stunden, abhängig von den Straßenbedingungen und der Lage der Unterkunft im Reservat.
Mit dem Flugzeug
Mehrere Airstrips machen die Masai Mara aus Nairobi und anderen größeren Städten bequem erreichbar. Die wichtigsten sind Keekorok (im Südosten des Reservats), Musiara (Norden, nahe der Marsh Pride Area), Kichwa Tembo (westliches Mara-Gebiet), Ol Kiombo (zentraler Bereich) und Serena (nahe der Serena Lodge).
Kosten und Gebühren
- Erwachsene, Januar bis Juni: rund 90 €
- Kinder 9 bis 17: rund 45 €
- Nicht über eCitizen zahlen
- Mara-Dreieck: kein Bargeld
Den Eintritt erhebt das Narok County, nicht der Kenya Wildlife Service. Von Juli bis Dezember kostet der Tag rund 175 € pro Erwachsenem, von Januar bis Juni rund 90 €. Kinder von 9 bis 17 Jahren zahlen das ganze Jahr rund 45 €, jüngere nichts.
Das Ticket gilt zwölf Stunden, immer von 6 bis 18 Uhr, egal wann du einfährst, und es läuft nicht über Nacht weiter. Wer am nächsten Morgen erst im Laufe des Vormittags hinausfährt, zahlt einen weiteren Tag. Die Grenze ist meist 10 Uhr, manche Lodges nennen 11 Uhr, frag beim Check-out nach.
Das Mara-Dreieck im Westen kostet nichts extra. Dort zahlst du nur mit Visa, Mastercard oder M-Pesa, an den übrigen Toren auch bar. Als Ausweis brauchst du Reisepass oder Personalausweis, ein Führerschein reicht nicht. Über das eCitizen-Portal des Kenya Wildlife Service kannst du nicht bezahlen.
Extra kostet eine Ballonfahrt über der Mara, rund 395 bis 570 € pro Person, in der Zeit der Great Migration eher am oberen Ende.
Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.
Foto: Daniel Case, CC BY-SA 4.0Beliebte Unterkünfte
Die Auswahl reicht von Luxuscamps bis zu einfachen Campingplätzen:
Luxus
Mara Serena Safari Lodge mit Blick über die Mara-Ebenen; Governors‘ Camp, eines der ersten Luxuscamps im Reservat und bekannt für seine Nähe zur Tierwelt.
Mittelklasse
Mara Sopa Lodge, komfortabler Ausgangspunkt für Pirschfahrten in die umliegenden Wildgebiete.
Budget
Campingplätze im Reservat, die eine preisgünstige Übernachtung mitten in der Natur ermöglichen.
Aktivitäten
Pirschfahrten
die klassische Art, die Tierwelt der Mara zu beobachten.
Kulturelle Besuche
Einblicke in die Lebensweise der Massai.
Bush Walks
die kleineren Wunder des Reservats zu Fuß entdecken.
Fotografie-Workshops
geführte Touren mit Schwerpunkt auf Tier- und Landschaftsfotografie.
Natur- und Tierschutz
Das Mara-Dreieck im Westen wird seit 2001 nicht von der Narok-County-Verwaltung selbst geführt, sondern in ihrem Auftrag von der Mara Conservancy, einer eigenständigen Trägerorganisation. Den größeren Teil der Eintrittsgelder erhält die County-Verwaltung, der Rest bleibt vor Ort und finanziert Wildhüter, Pistenpflege und die Verwaltung des Gebiets. In ihrem Aufsichtsgremium sitzen Vertreter der Massai-Gemeinschaft.
Im Mara-Dreieck gilt eine Fahrzeugbegrenzung an einer Sichtung: höchstens fünf Fahrzeuge gleichzeitig, höchstens zehn Minuten, mindestens hundert Meter Abstand zum Tier. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet. Im östlichen Reservat gibt es keine solche Grenze, dort stehen an den Flussquerungen von Juli bis Oktober Dutzende Fahrzeuge nebeneinander.
Seit dem 3. Juni 2024 sind private Fahrzeuge auf Pirschfahrt im Reservat nicht mehr zugelassen. Die Narok-County-Verwaltung begründet das mit Lärm, unerlaubten Zusammenkünften und der Belastung des Ökosystems.
Praktische Informationen
Tore und Zeiten
Welches Tor sinnvoll ist, hängt von der Lage deiner Unterkunft ab. Im östlichen Reservat sind die Tore von 6 bis 18 Uhr offen. Im Mara-Dreieck öffnen Oloololo und Purungat von 6 bis 19 Uhr, nach 18.30 Uhr kommt kein Fahrzeug mehr hinein. Wer nach 15 Uhr am Tor ankommt, erreicht seine Unterkunft kaum noch im Hellen.
Selbst fahren
Auf Pirschfahrt dürfen im Reservat nur zugelassene Safarifahrzeuge fahren, private Fahrzeuge nicht. Klär vor der Buchung mit deinem Vermieter oder deiner Unterkunft, ob dein Fahrzeug für das Reservat zugelassen ist.
Unterwegs
Auf Nebenpisten gelten 30 km/h, auf Hauptpisten 50 km/h. Die Piste verlassen dürfen Fahrzeuge im Reservat nur in engen Ausnahmen: Im Mara-Dreieck ist es in den wenig befahrenen Zonen erlaubt, um sich Löwen, Leoparden oder Geparden bis auf 25 Meter zu nähern, danach geht es auf demselben Weg zurück zur Piste. In den viel befahrenen Zonen ist es auch dort verboten.
Drohnen
Privates Fliegen ist nicht erlaubt. Genehmigungen gibt es nur für Film und Forschung, über die Luftfahrtbehörde KCAA und die Parkverwaltung, mit Wochen Vorlauf.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.
Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort
Wann findet die Great Migration in der Masai Mara statt?
Die Herden erreichen die Masai Mara in der großen Trockenzeit von Juli bis Oktober. In diesen Monaten fallen auch die Flussüberquerungen am Mara-Fluss.
Ist die Masai Mara ein Nationalpark?
Nein. Die Masai Mara ist formal ein Nationalreservat, kein Nationalpark. Für Besucher macht das im Ablauf einer Safari kaum einen Unterschied, wohl aber bei der Verwaltung des Gebiets.
Wie lange sollte man für die Masai Mara einplanen?
Mindestens zwei Tage, ideal sind vier bis fünf Tage, besonders wenn das Reservat mit dem angrenzenden Serengeti-Nationalpark in Tansania kombiniert wird.
Was kostet der Eintritt in die Masai Mara?
Erwachsene zahlen von Juli bis Dezember rund 175 € pro Person und Tag, von Januar bis Juni rund 90 €. Kinder von 9 bis 17 Jahren zahlen das ganze Jahr rund 45 €, Kinder bis 8 Jahre kommen frei hinein. Den Eintritt erhebt das Narok County.
Kann ich die Parkgebühr über eCitizen bezahlen?
Nein. Die Masai Mara ist ein Nationalreservat der Narok-County-Verwaltung und nicht Teil des eCitizen-Systems des Kenya Wildlife Service. Eine dort gekaufte Quittung gilt am Tor nicht, du zahlst dann ein zweites Mal. Im Mara-Dreieck geht nur Karte oder M-Pesa, an den östlichen Toren auch Bargeld.
Wie lange gilt mein Eintrittsticket?
Zwölf Stunden, von 6 bis 18 Uhr, unabhängig von deiner Einfahrtszeit. Das Ticket läuft nicht über Nacht weiter: Wer am Folgetag erst im Laufe des Vormittags hinausfährt, zahlt einen weiteren Tag. Die Grenze ist meist 10 Uhr, manche Lodges nennen 11 Uhr.
Darf ich eine Drohne mitnehmen?
Privat fliegen ist nicht erlaubt. Drohnen brauchen eine Genehmigung der Luftfahrtbehörde KCAA und der Parkverwaltung, die nur für Film- und Forschungszwecke erteilt wird und Wochen im Voraus beantragt werden muss.
Was kostet eine Ballonfahrt über der Masai Mara?
Rund 395 bis 570 € pro Person, in der Zeit der Great Migration eher am oberen Ende. Abholung ist zwischen 4.30 und 5.30 Uhr, der Ballon ist gegen 6 bis 6.15 Uhr in der Luft, und ein Korb fasst meist höchstens 16 Leute. Die Plätze sind knapp, buch früh.

















