Erlebnisreisen in Afrika
7–14 Tage
850–6200 €
14 Erlebnisse
Die Reihenfolge berücksichtigt bezahlte Platzierungen. Alle gelisteten Erlebnisse durchlaufen dieselbe redaktionelle Prüfung.
Gänsehaut in einem Satz
Klingt verrückt? Steht so im Reiseverlauf.
Kleine Details aus den Erlebnissen auf Synapsenbrenner. Jedes davon kannst du nachlesen.
Sehnsuchtsorte in Afrika
Aberdare-Nationalpark
Der Aberdare-Nationalpark liegt im zentralen Hochland Kenias und unterscheidet sich deutlich von den klassischen Savannenparks: Nebelwälder, Bambusgürtel, Hochmoore und Wasserfälle bestimmen das Bild. Bekannt ist er für Elefanten im Bergwald, die seltene Bongo-Antilope und die schwarze Servalkatze.
Addo-Elephant-Nationalpark
Der Addo-Elephant-Nationalpark in der südafrikanischen Provinz Ostkap wurde 1931 gegründet, um die letzten elf Elefanten der Region zu retten. Heute ist er der drittgrößte Nationalpark des Landes und reicht vom dichten Addo-Buschland über den Zuurberg bis ans Meer. Weil zu ihm auch ein Meeresschutzgebiet mit Weißen Haien und Südlichen Glattwalen gehört, wirbt er mit den Big Seven. Und das Ganze ohne Malaria.
Amboseli-Nationalpark
Der Amboseli-Nationalpark im Süden Kenias liegt direkt an der Grenze zu Tansania, dem Kilimandscharo gegenüber. Auf 392 Quadratkilometern wechseln sich trockene Ebenen, Akazienwälder und ganzjährig wasserführende Sumpfgebiete ab, die Grundlage für die großen Elefantenherden, für die der Park bekannt ist.
Arusha-Nationalpark
Der Arusha-Nationalpark liegt am Fuß des Mount Meru, eine knappe Stunde von der Stadt Arusha entfernt. Bergregenwald, der Ngurdoto-Krater und die alkalischen Momella-Seen reihen sich auf kurzer Strecke aneinander. Kein klassisches Safariziel, dafür einer der wenigen Parks Tansanias, in denen du mit bewaffnetem Ranger zu Fuß gehen darfst.
Augrabies-Falls-Nationalpark
Der Augrabies-Falls-Nationalpark liegt im Nordkap Südafrikas, rund 120 Kilometer westlich von Upington. Auf rund 530 Quadratkilometern entlang des Oranje schützt er eine aride Granitlandschaft mit tiefen Schluchten. Sein Mittelpunkt sind die Augrabies-Wasserfälle, an denen der Fluss aus rund 56 Metern Höhe in eine Granitschlucht stürzt.
Bwabwata-Nationalpark
Der Bwabwata-Nationalpark liegt im Nordosten Namibias zwischen den Flüssen Okavango und Kwando. Auf rund 6.274 Quadratkilometern verbindet er Flussauen, Buschland und Trockenwälder zu einem Wanderkorridor für Elefanten, und er ist zugleich einer der wenigen Parks Afrikas, in dem Menschen dauerhaft im Schutzgebiet leben.
Central-Kalahari-Game-Reserve
Das Central Kalahari Game Reserve im Herzen Botswanas ist eines der größten Wildschutzgebiete der Welt: rund 52.800 Quadratkilometer trockene Flusstäler, weite Grasebenen und Dornbuschsavanne. Wer Stille, Weite und einen der dunkelsten Sternenhimmel Afrikas sucht, findet hier eine der einsamsten Safaris des Kontinents.
Chobe-Nationalpark
Der Chobe-Nationalpark im Norden Botswanas ist weltbekannt für seine Elefantenherden, die sich in großer Zahl entlang des Chobe-Flusses sammeln. Auf rund 11.700 Quadratkilometern wechseln sich Schwemmland, Savannen und Flusswälder ab: mit einer der dichtesten Elefantenpopulationen der Welt und über 460 Vogelarten.
Eswatini
Eswatini, bis 2018 Swasiland genannt, ist eines der kleinsten Länder Afrikas und trotzdem erstaunlich vielfältig: Auf 17.364 Quadratkilometern liegen Hochgebirge, fruchtbare Täler und Savannen mit Wildreservaten dicht nebeneinander. Das Königreich zwischen Südafrika und Mosambik verbindet Safari mit lebendiger Tradition.
Etosha-Nationalpark
Der Etosha-Nationalpark im Norden Namibias gehört zu den größten Wildschutzgebieten Afrikas. Er ist nach der riesigen Etosha-Salzpfanne benannt, die rund ein Fünftel seiner Fläche einnimmt, und beherbergt eine große Artenvielfalt samt mehrerer bedrohter und seltener Arten. Wer hier auf Safari geht, erlebt unberührte Natur und Wildbeobachtungen vor einer der markantesten Kulissen des Kontinents.
Golden-Gate-Highlands-Nationalpark
Sandsteinklippen, die im Abendlicht in Gold, Ocker und Orange leuchten: Der Golden Gate Highlands Nationalpark liegt im Nordosten der Provinz Free State nahe der Grenze zu Lesotho und schützt auf rund 340 Quadratkilometern das Hochland der Maluti Mountains. Statt Big Five erwarten dich Grasland-Antilopen, 256 Vogelarten, die Felskunst der San und seit 2025 ein eigenes Dinosaurier-Zentrum.
Gombe-Stream-Nationalpark
Der Gombe-Stream-Nationalpark schützt auf rund 56 Quadratkilometern die Schimpansen, die Jane Goodall ab 1960 erforscht hat. Steile Hänge und Flusstäler voller Regenwald reichen bis ans Ufer des Tanganjikasees, und hinein kommst du nur per Boot.
Hell’s-Gate-Nationalpark
Der Hell's-Gate-Nationalpark im kenianischen Rift Valley ist klein, geothermisch aktiv und einer der wenigen Nationalparks Kenias, den du zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden darfst. Dampfende Erdspalten, heiße Quellen, Schluchten und vulkanische Felstürme prägen das Bild. Löwen gibt es hier nicht, Leoparden fast nie, Büffel schon.
Hluhluwe-iMfolozi-Park
Der Hluhluwe-iMfolozi-Park in KwaZulu-Natal wurde 1895 ausgewiesen und gehört damit zu den ältesten Schutzgebieten Afrikas. Auf rund 950 Quadratkilometern leben Breitmaul- und Spitzmaulnashörner in ungewöhnlich großer Zahl, dazu Löwen, Elefanten, Büffel und Leoparden. Der hügelige Norden und die offene Savanne des Südens waren ursprünglich zwei getrennte Reservate, verbunden erst seit 1989.
iSimangaliso-Wetland-Park
Der iSimangaliso Wetland Park liegt an der Ostküste Südafrikas in KwaZulu-Natal und ist Südafrikas erstes UNESCO-Weltnaturerbe. Auf rund 3.280 Quadratkilometern greifen acht miteinander verbundene Ökosysteme ineinander: Küstenwälder, Savannen, Feuchtgebiete, Dünen, Strände und Korallenriffe. Der Park ist kein Gebiet mit einem Tor, sondern zehn Abschnitte mit eigenen Zugängen, Zeiten und Preisen. iSimangaliso bedeutet auf Zulu „Wunder“.
Kalahari-Wüste
Die Kalahari ist keine reine Sandwüste, sondern eine Trockensavanne aus rotem Sand, Grasflächen, Salzpfannen und trockenen Flussbetten. Sie misst rund 930.000 Quadratkilometer und liegt in drei Ländern: fast ganz Botswana, das östliche Drittel Namibias und der äußerste Norden der südafrikanischen Provinz Nordkap. Sie trägt Arten, die es andernorts kaum gibt, von Kalahari-Löwen über Erdmännchen bis zur Braunhyäne.
Katavi-Nationalpark
Der Katavi-Nationalpark im Südwesten Tansanias ist einer der am schwersten erreichbaren Parks des Landes und einer der leersten. Seine Schwemmebenen tragen große Herden von Büffeln und Elefanten, in den schrumpfenden Wasserlöchern drängen sich in der Trockenzeit Hunderte Flusspferde und Krokodile.
Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark
Der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark ist ein gemeinsames Schutzgebiet von Botswana und Südafrika und war das erste grenzüberschreitende Wildreservat Afrikas. Auf rund 37.000 Quadratkilometern prägen rote Sanddünen, trockene Flussbetten und Akazien die südliche Kalahari, die Heimat der berühmten Schwarzmähnenlöwen.
Khaudum-Nationalpark
Der Khaudum-Nationalpark im äußersten Nordosten Namibias ist einer der am wenigsten erschlossenen Parks des Landes. Auf rund 3.842 Quadratkilometern gibt es weder Tankstelle noch Laden, und das Wasser für die Tiere kommt fast überall aus Pumpen. Dafür Tiefsandpisten, Kalahari-Trockenwald und eine der letzten namibischen Populationen des Afrikanischen Wildhunds.
Khutse-Game-Reserve
Das Khutse Game Reserve grenzt im Süden an das Central Kalahari Game Reserve und gehört zu den am wenigsten besuchten Schutzgebieten Botswanas. Auf rund 2.500 Quadratkilometern liegen Savanne, Salzpfannen, Sandünen und saisonale Wasserlöcher. Es ist das einzige Kalahari-Reservat, das du von Gaborone aus an einem Tag erreichst, und unter der Woche hast du es fast für dich.
Kilimandscharo-Nationalpark
Der Kilimandscharo-Nationalpark im Norden Tansanias schützt den höchsten Berg Afrikas. Auf dem Weg zum Gipfel durchquert man fünf Vegetationszonen: von Kaffeeplantagen und Regenwald über Heide und alpine Steinwüste bis zum ewigen Eis. Ein Ziel für Bergsteiger und Wanderer, nicht für Safarigäste.
Krüger-Nationalpark
Der Krüger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas gehört mit rund 19.200 Quadratkilometern zu den größten und ältesten Wildschutzgebieten der Welt, etwa die Fläche von Wales. Alle Big Five leben hier, dazu über 500 Vogelarten. Weil Straßen, Camps und Tankstellen weit ausgebaut sind, lässt sich der Park auch im eigenen Mietwagen erkunden.
Lake-Manyara-Nationalpark
Der Lake-Manyara-Nationalpark liegt am Fuß der Rift-Valley-Klippen im Norden Tansanias. Auf kleinem Raum treffen Grundwasserwald, Savanne und ein alkalischer See aufeinander. Bekannt ist der Park für seine baumkletternden Löwen und die Flamingoschwärme am Seeufer, dazu kommen ein 370 Meter langer Baumkronenweg und die offiziell erlaubte Nachtpirsch.
Lake-Nakuru-Nationalpark
Der Lake-Nakuru-Nationalpark im kenianischen Great Rift Valley war jahrzehntelang für das rosa Band seiner Flamingoschwärme bekannt. Seit der See ab 2009 stark gewachsen ist, stehen die Vögel in wechselnden Gruppen am Ufer statt im großen Schwarm. Geblieben ist eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für Breitmaul- und Spitzmaulnashörner in Kenia, dazu die seltene Rothschild-Giraffe. Nairobi liegt nur rund zwei Autostunden entfernt.
Lake-Turkana-Nationalpark
Der Lake Turkana ist der größte permanente Wüstensee der Welt und wegen seiner Farbe als Jade-Meer bekannt. Die Schutzgebiete an seinem Ostufer sind UNESCO-Welterbe: Sibiloi mit den Fossilienfundstätten, dazu Central Island und South Island. Das Gebiet liegt weit abseits der üblichen Safari-Routen: Ab Nairobi sind es drei Tage und rund 800 Kilometer im Allradfahrzeug, planmäßige Flüge gehen nur nach Lodwar.
Lewa-Wildlife-Conservancy
Die Lewa Wildlife Conservancy liegt im nördlichen Kenia am Fuße des Mount Kenya und ist ein privates Schutzgebiet von rund 250 Quadratkilometern. Seit 2013 gehört sie zum UNESCO-Weltnaturerbe Mount Kenya. Hier lebt die weltweit größte zusammenhängende Population des gefährdeten Grevyzebras, dazu Spitzmaul- und Breitmaulnashörner, Elefanten, Löwen und über 400 Vogelarten. Einen Tageseintritt am Tor gibt es nicht: Die Naturschutzgebühr fällt pro Person und Nacht an und wird über die Lodge abgerechnet.
Madikwe-Game-Reserve
Das Madikwe Game Reserve liegt im Nordwesten Südafrikas direkt an der Grenze zu Botswana, 90 Kilometer nördlich von Zeerust, und gehört mit rund 750 Quadratkilometern zu den großen Wildreservaten des Landes. Bekannt ist es trotzdem kaum, und das hat einen Grund: Madikwe lässt keine Tagesgäste herein. Wer hier ist, hat in einer der Lodges gebucht. Das Reservat ist malariafrei, trägt die Big Five und hat zwei Wildhund-Rudel mit zusammen über dreißig Tieren. Verlassen kannst du dich auf eine Sichtung nicht, weil Wildhunde kein festes Revier halten und an einem Tag weite Strecken ziehen. Planbar ist allein die Wurfzeit von April bis Juli, in der ein Rudel am Bau bleibt.
Mahale-Mountains-Nationalpark
Der Mahale-Mountains-Nationalpark liegt im Westen Tansanias am Ufer des Tanganjikasees. Bewaldete Berge steigen vom Wasser bis auf 2.462 Meter, Sandstrände säumen den See. Straßen gibt es im Park keine, gelaufen wird zu Fuß. Hier lebt die größte Schimpansenpopulation Tansanias: 800 bis 1.000 Tiere.
Makgadikgadi-Pans-Nationalpark
Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark liegt am Westrand des größten Salzpfannenkomplexes der Welt, der von einem urzeitlichen Binnensee übrig geblieben ist. Der Park deckt rund ein Viertel dieser Region ab: das Westufer der Ntwetwe-Pfanne, die Grasebenen davor und den Boteti-Fluss, an dem sich in der Trockenzeit Elefanten, Zebras und Raubkatzen sammeln.
Masai-Mara-Nationalreservat
Die Masai Mara im Südwesten Kenias grenzt unmittelbar an die Serengeti und hat eine der höchsten Raubtierdichten der Welt. Von Juli bis Oktober ziehen die Herden der Great Migration durch das Reservat, am Mara-Fluss kommt es dabei zu den bekannten Flussüberquerungen.
Meru-Nationalpark
Der Meru-Nationalpark liegt im Osten Kenias, rund 350 Kilometer nordöstlich von Nairobi, und gehört zu den wenig besuchten Parks des Landes. Auf etwa 870 Quadratkilometern wechseln Flusswald, Savanne, Sumpf und bewaldete Hügel einander ab. Bekannt wurde Meru durch Joy Adamsons Buch „Born Free“; heute leben hier wieder Elefanten, Großkatzen und wiederangesiedelte Nashörner.
Mikumi-Nationalpark
Der Mikumi-Nationalpark liegt in der Nähe von Morogoro, etwa eine Stunde von der Stadt entfernt. Seine weiten Ebenen erinnern an die Serengeti, die Anreise ist dank asphaltierter Straße von Daressalam aber deutlich kürzer. Damit ist Mikumi der am einfachsten erreichbare große Safaripark des Landes.
Mkomazi-Nationalpark
Der Mkomazi-Nationalpark liegt im Nordosten Tansanias, direkt an der Grenze zum kenianischen Tsavo. Bekannt ist er für zwei Wiederansiedlungsprogramme: Spitzmaulnashörner in einem umzäunten Schutzgebiet und afrikanische Wildhunde. Ein Park für Reisende, die abseits der üblichen Routen unterwegs sind.
Mokala-Nationalpark
Rund 70 Minuten südwestlich von Kimberley, in der Übergangszone zwischen Kalahari und Nama-Karoo, liegt der Mokala-Nationalpark. Er ist jung, mit 275 Quadratkilometern überschaubar und malariafrei. Angelegt wurde er, um bedrohte Arten wie Spitzmaulnashorn, Pferdeantilope, Rappenantilope und Tsessebe zu schützen und in andere Schutzgebiete umzusiedeln. Löwen gibt es hier keine.
Moremi-Game-Reserve
Das Moremi Game Reserve am östlichen Rand des Okavango-Deltas ist das einzige amtlich geschützte Gebiet des Deltas und war das erste Wildschutzgebiet Afrikas, das Einheimische selbst geschaffen haben. Es verbindet trockene Savannen, Mopane-Wälder und ständig wasserführende Kanäle, und nur etwa ein Drittel davon ist Festland.
Mount-Kenya-Nationalpark
Der Mount-Kenya-Nationalpark umgibt den zweithöchsten Berg Afrikas. Auf wenigen Höhenkilometern wechseln Bergregenwald, Bambusgürtel, alpines Moorland und vergletscherte Gipfelregion. Der Park ist UNESCO-Welterbe und für viele weniger ein Safari- als ein Trekkingziel, mit Point Lenana als Gipfel ohne technische Kletterei.
Mount-Longonot-Nationalpark
Der Mount-Longonot-Nationalpark schützt einen schlafenden Vulkan im Great Rift Valley, rund 100 Kilometer von Nairobi entfernt. Der Gipfel liegt auf 2.776 Metern, der bewaldete Krater ist von einem Rundweg umgeben. Wer hierher kommt, kommt zum Wandern: zum Kraterrand hinauf und, wenn die Beine wollen, einmal rundherum.
Mountain-Zebra-Nationalpark
Der Mountain-Zebra-Nationalpark liegt zwölf Kilometer außerhalb von Cradock im Ostkap und wurde 1937 für eine einzige Art gegründet: das Kap-Bergzebra, von dem damals nur noch eine Handvoll Tiere lebte. Heute sind es über 1.200. Dazu kommen Geparde, Löwen, Spitzmaulnashörner und Kaffernbüffel auf 284 Quadratkilometern Karoo-Hochland. Der Park ist malariafrei, und er ist leer.
Mudumu-Nationalpark
Der Mudumu-Nationalpark liegt im Nordosten Namibias in der Sambesi-Region und ist deutlich feuchter als der Rest des Landes. Wasserkanäle des Kwando, Mopane-Wälder und Sumpfgebiete bringen hier Arten zusammen, die anderswo in Namibia kaum vorkommen, darunter die an Nässe angepassten Antilopen Sitatunga und Lechwe.
Nairobi-Nationalpark
Der Nairobi-Nationalpark liegt südlich der kenianischen Hauptstadt, nur 10 bis 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Auf 117 Quadratkilometern leben Nashörner, Giraffen, Zebras und Löwen, im Hintergrund die Skyline Nairobis. Der Park eignet sich für einen Halb- oder Ganztagesausflug.
Namaqua-Nationalpark
Der Namaqua-Nationalpark liegt an der abgelegenen Westküste des Nordkaps, rund 495 Kilometer nördlich von Kapstadt. Auf 1.368 Quadratkilometern schützt er die Sukkulente Karoo, deren geschätzte 3.500 Pflanzenarten zu mehr als tausend nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Berühmt ist der Park für die Frühlingsblüte im August und September, wenn sich trockene Ebenen in ein Blütenmeer verwandeln.
Namib-Naukluft-Nationalpark
Der Namib-Naukluft-Nationalpark im Südwesten Namibias ist einer der größten Nationalparks der Welt. Er vereint zwei sehr unterschiedliche Landschaften: die berühmten roten Dünen von Sossusvlei und die zerklüfteten Schluchten des Naukluft-Gebirges. Diese Mischung aus Wüste und Bergterrassen macht ihn zu einem der markantesten Ziele für alle, die die raue Natur Namibias sehen wollen.
Ngorongoro-Krater
Der Ngorongoro-Krater im Norden Tansanias ist eine eingestürzte Vulkancaldera, die ein in sich geschlossenes Ökosystem umschließt. Auf engem Raum leben hier alle Big Five, darunter die seltenen Spitzmaulnashörner, und die Raubtiere stehen entsprechend dicht.
Nxai-Pan-Nationalpark
Der Nxai-Pan-Nationalpark nördlich der Makgadikgadi-Pfannen ist bekannt für seine weiten, offenen Ebenen. Sein Kern, die Nxai-Pfanne, ist trotz des Namens keine Salzpfanne, sondern das grasbewachsene Bett eines vorzeitlichen Sees; nach den Regen steht hier frisches Gras, und große Herden von Zebras und Springböcken kommen. Sein Wahrzeichen sind die Baines’ Baobabs: sieben uralte Affenbrotbäume am Rand der Kudiakam-Pfanne im Süden des Parks.
Nyerere-Nationalpark
Der Nyerere-Nationalpark im Südosten Tansanias entstand 2019 aus dem Selous-Wildreservat und ist mit 30.893 km² der größte Nationalpark Ostafrikas. Der Rufiji durchzieht ihn mit Armen, Seen und Sumpfgebieten, die Grundlage für Bootssafaris, wie es sie sonst kaum gibt. Dazu ist er eines der besten Wildhundgebiete des Kontinents.
Okavango-Delta
Im Okavango-Delta versickert der Okavango mitten in der Kalahari, statt ins Meer zu münden. Es ist Afrikas größtes abflussloses Binnendelta, seit 2014 UNESCO-Weltnaturerbe und eine der tierreichsten Landschaften des südlichen Afrikas: ein Labyrinth aus Kanälen, Lagunen und Inseln, das jedes Jahr mitten in der Trockenzeit von einer Flutwelle aus Angola gefüllt wird.
Ol-Pejeta-Conservancy
Die Ol Pejeta Conservancy liegt nordwestlich des Mount Kenya, nahe Nanyuki, und ist ein privates Naturschutzgebiet von rund 360 Quadratkilometern. Hier leben die letzten beiden nördlichen Breitmaulnashörner der Welt, dazu Spitzmaulnashörner, Grevyzebras, Elefanten und die übrigen Big-Five-Arten. Ein Schimpansen-Schutzgebiet nimmt gerettete Tiere auf, das einzige seiner Art in Kenia.
Panorama Route
Die Panorama Route in der Provinz Mpumalanga ist keine Parkgrenze, sondern eine Straße: je nach Zuschnitt 160 bis knapp 400 Kilometer entlang des Drakensberg-Escarpments, vorbei am Blyde River Canyon, an God's Window und an einer Reihe von Wasserfällen. Sie lässt sich in zwei Tagen fahren und verbindet sich gut mit einem Besuch im benachbarten Krüger-Nationalpark.
Pilanesberg-Nationalpark
Der Pilanesberg-Nationalpark liegt im Nordwesten Südafrikas, 170 Kilometer von Johannesburg und 150 von Pretoria, und damit näher an der Stadt als die meisten großen Safariziele des Landes. Er sitzt auf dem Ringkomplex eines Vulkans, der vor rund 1,2 bis 1,4 Milliarden Jahren ausbrach, trägt die Big Five und ist malariafrei. Seit Dezember 2025 kostet er Gäste aus dem Ausland allerdings rund 40 € am Tag.
Popa-Falls-Game-Park
Der Popa-Falls-Game-Park in der Region Kavango-Ost ist mit 0,25 Quadratkilometern das kleinste Schutzgebiet Namibias und liegt genau dort, wo der Okavango über eine Quarzitschwelle bricht. Die namensgebenden Popa-Fälle sind Stromschnellen, keine Wasserfälle: Das Gefälle beträgt vier Meter. Der Park ist vor allem ein Ziel für Vogelbeobachter und ein bequemer Zwischenstopp nahe der B8 auf dem Weg in die Sambesi-Region.
Royal-Natal-Nationalpark
Das Amphitheater, eine fünf Kilometer lange und nahezu senkrechte Basaltwand, und die Tugela-Fälle dahinter machen den Royal-Natal-Nationalpark in KwaZulu-Natal zu einem der eindrücklichsten Bergreviere Südafrikas. Auf rund 81 Quadratkilometern geht es hier nicht um Pirschfahrten, sondern um Wandern, Felskunst und Bergpanorama. Verwaltet wird er nicht von SANParks, sondern von Ezemvelo KZN Wildlife.
Ruaha-Nationalpark
Der Ruaha-Nationalpark im zentralen Süden Tansanias ist mit 19.822 km² der zweitgrößte des Landes. Er gehört zum Landschaftsraum Ruaha-Rungwa mit der größten Elefantenpopulation Tansanias, und Löwen, Leoparden, Geparde und Wildhunde leben hier nebeneinander. Die Landschaft reicht von weiten Ebenen über Hügel und Schluchten bis zu den Baobabs am Großen Ruaha.
Saadani-Nationalpark
Der Saadani-Nationalpark ist der einzige Küstennationalpark Tansanias. Er liegt am Indischen Ozean gegenüber von Sansibar und bringt zusammen, was sonst getrennt bleibt: Savanne, Mangroven, Flussdelta und weiße Strandabschnitte. Hier laufen Elefanten am Strand und grüne Meeresschildkröten legen ihre Eier ab.
Sabi-Sand-Game-Reserve
Das Sabi Sand Game Reserve grenzt ohne Zäune an den Krüger-Nationalpark: Wildtiere wandern frei zwischen beiden Gebieten. Auf rund 650 Quadratkilometern liegen einige der ältesten privaten Lodges Südafrikas. Bekannt ist das Reservat vor allem für seine Leopardensichtungen: Die Tiere sind an Safarifahrzeuge gewöhnt und lassen sich deshalb ungewöhnlich oft beobachten. Hinein kommst du nur als Gast einer Lodge, Tagesbesucher und Selbstfahrer bleiben draußen.
Samburu-Nationalreservat
Das Samburu-Nationalreservat liegt im trockenen Norden Kenias, wo der Uaso Nyiro die Halbwüste durchzieht und Tiere aus der ganzen Umgebung an sein Ufer zieht. Auf rund 165 Quadratkilometern leben Arten, die weiter südlich kaum vorkommen: Grevyzebra, Netzgiraffe, Gerenuk und Somalistrauß. Dazu kommen Elefanten, Löwen, Leoparden und über 350 Vogelarten.
Serengeti-Nationalpark
Der Serengeti-Nationalpark in Nordtansania gehört zu den bekanntesten Nationalparks der Welt; die World Travel Awards kürten ihn von 2019 bis 2025 sieben Jahre in Folge zu Afrikas führendem Nationalpark. Auf rund 15.000 Quadratkilometern leben alle Big Five, dazu über 1,5 Millionen Gnus, die einmal im Jahr die Great Migration vollziehen. Vier Regionen mit eigenem Charakter, und je nach Reisezeit spielt das Naturschauspiel woanders.
Shimba-Hills-Nationalreservat
Das Shimba-Hills-Nationalreservat liegt im Kwale County an der Südküste Kenias, rund 30 km südwestlich von Mombasa. Auf 192,5 Quadratkilometern wechseln bewaldete Hügel, Grasland und Küstenregenwald einander ab, eine Gegenwelt zur trockenen Savanne des Landesinneren. Bekannt ist das Reservat für Kenias letzte Zuchtherde der Rappenantilope und für die Sheldrick Falls.
Skeleton-Coast-Nationalpark
Der Skeleton-Coast-Nationalpark im Nordwesten Namibias reicht von der Kunene-Mündung im Norden bis zum Ugab-Fluss im Süden. Seinen Namen verdankt er den vielen Schiffswracks entlang der Küste, die von der gefährlichen Navigation in diesen Gewässern zeugen. Der Park verbindet raue Küstenlandschaft, Wüste und eine Tierwelt, die sich an extreme Bedingungen angepasst hat.
Tafelberg-Nationalpark
Der Tafelberg-Nationalpark (Table Mountain National Park) zieht sich über die gesamte Kaphalbinsel, von Signal Hill und dem Tafelberg bis zum Cape Point und zum Kap der Guten Hoffnung. Auf 221 Quadratkilometern treffen Bergzüge, Küstenklippen, weiße Strände und das Fynbos-Biom aufeinander. Seit 2004 gehört der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe der Kapensischen Florenregion.
Taita-Hills-Reservat
Das Taita-Hills-Reservat im Südosten Kenias ist kein Nationalpark, sondern ein privates Wildschutzgebiet von rund 113 Quadratkilometern am Fuß der Taita Hills, direkt an der Südgrenze des Tsavo-West-Nationalparks. Seine grünen Hügel heben sich von der trockenen Savanne der Tsavo-Parks ab. Die drei Vogelarten, die es nirgends sonst gibt, leben allerdings nicht hier unten, sondern oben im Bergzug in den Resten des Nebelwalds.
Tarangire-Nationalpark
Der Tarangire-Nationalpark im Norden Tansanias ist bekannt für seine großen Elefantenherden und die alten Baobab-Bäume, die das Landschaftsbild prägen. In der Trockenzeit zieht der Tarangire-Fluss Tiere aus der ganzen Region an, und die Hauptrouten der nordtansanischen Safari führen hier nur am Rand vorbei.
Tsavo-Ost-Nationalpark
Der Tsavo-Ost-Nationalpark ist einer der ältesten und mit rund 13.747 Quadratkilometern einer der größten Parks Kenias. Bekannt ist er für seine roten Elefanten, die ihre Farbe vom eisenhaltigen Lateritboden der Region annehmen. Die Landschaft besteht aus halbtrockenem Grasland, Akazienwäldern und den Ufern des Galana-Flusses.
Tsavo-West-Nationalpark
Der Tsavo-West-Nationalpark im Südosten Kenias ist mit rund 9.065 km² Teil des größten Wildschutzgebiets des Landes und beherbergt die Big Five. Berühmt ist er für seine kontrastreiche Landschaft aus hügeligen Savannen, Vulkankegeln und Akazienwäldern, mit den kristallklaren Mzima-Quellen, dem schwarzen Shetani-Lavastrom und dem Kilimandscharo als Kulisse.
Tsitsikamma-Nationalpark
Der Tsitsikamma-Nationalpark ist kein eigener Park, sondern ein Abschnitt des Garden-Route-Nationalparks. Er zieht sich rund 80 Kilometer an der Südküste Südafrikas entlang, von der Mündung des Storms River bis nach Nature's Valley, und reicht etwa fünf Kilometer aufs Meer hinaus. Zerklüftete Küste, immergrüner Wald, tiefe Schluchten und eine der ältesten Meeresschutzzonen der Welt treffen hier aufeinander. Der Name stammt aus einer Khoisan-Sprache und bedeutet Ort des vielen Wassers.
Tuli-Block
Der Tuli Block im östlichen Botswana liegt entlang des Limpopo, an der Grenze zu Südafrika und Simbabwe. Riesige Granitfelsen, tiefe Schluchten und Flusswälder prägen die Landschaft, die als „Land der Giganten“ bekannt ist: nach den großen Elefantenherden, die hier leben. Die Reservate sind privat verwaltet und entsprechend ruhig.
Udzungwa-Mountains-Nationalpark
Der Udzungwa-Mountains-Nationalpark im südlichen Zentraltansania gehört zu den Eastern Arc Mountains. Er schützt eines der ältesten Regenwaldgebiete Afrikas mit einer ungewöhnlichen Zahl endemischer Arten. Kein Safaripark, sondern ein Wandergebiet: Straßen ins Innere gibt es keine, bekanntestes Ziel sind die rund 170 Meter hohen Sanje-Fälle.
Watamu-Marine-Nationalpark
Der Watamu-Marine-Nationalpark war Kenias erster Meeresnationalpark. Auf rund zehn Quadratkilometern vor der Küste bei Watamu liegen Korallenriffe, flache Lagunen und Seegraswiesen mit über 600 Fischarten, nistenden Meeresschildkröten und Delfinen. Das Schutzgebiet ist ein Schnorchel- und Tauchrevier, keine Safari-Landschaft.
Waterberg-Plateau-Nationalpark
Der Waterberg-Plateau-Nationalpark im Nordosten Namibias fällt durch seine roten Sandsteinformationen und eine für Namibia ungewöhnlich üppige Vegetation auf. Das erhöhte Plateau dient als Zufluchtsort für bedrohte Tierarten und bietet weite Aussichten sowie ein kühleres Klima als die umliegende Savanne. Zugleich ist der Park ein Ort von großer historischer Bedeutung.
West-Coast-Nationalpark
Der West-Coast-Nationalpark liegt nördlich von Kapstadt zwischen dem Atlantik und der Langebaan-Lagune. Auf 367 Quadratkilometern schützt er Fynbos, Feuchtgebiete und marine Lebensräume. Bekannt ist er für zwei Dinge: die Wildblumenblüte im August und September und die Zugvögel, die hier rasten und überwintern.













