Waterberg-Plateau-Nationalpark

Tafelberg mit Nashörnern und schwerer Geschichte

Namibia Nationalpark

Der Waterberg-Plateau-Nationalpark im Nordosten Namibias fällt durch seine roten Sandsteinformationen und eine für Namibia ungewöhnlich üppige Vegetation auf. Das erhöhte Plateau dient als Zufluchtsort für bedrohte Tierarten und bietet weite Aussichten sowie ein kühleres Klima als die umliegende Savanne. Zugleich ist der Park ein Ort von großer historischer Bedeutung.

Der Waterberg-Plateau-Nationalpark liegt im Nordosten Namibias, etwa 300 Kilometer von Windhoek entfernt. Das Plateau erhebt sich rund 200 Meter über die umgebende Landschaft und umfasst rund 405 Quadratkilometer, etwa die halbe Fläche Berlins.

Markante rote Sandsteinfelsen und zahlreiche Wasserquellen schaffen ein Mikroklima, das eine für Namibia ungewöhnlich reiche Flora und Fauna trägt. Rund um das Plateau liegen dichtes Buschland und kleine Savannengebiete, in denen seltene und bedrohte Arten wie Nashörner, Geparden und Antilopen leben.

Der Park ist zugleich ein historischer Ort: Hier fand 1904 die Schlacht am Waterberg statt, ein entscheidendes Ereignis im Widerstand der Herero gegen die deutsche Kolonialmacht.

Warum hin

Darum ist Waterberg-Plateau-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. Das Plateau ist eine natürliche Festung: Die Steilhänge haben eine eigene Tierwelt bewahrt
  2. Zentraler Ort für Wiederansiedlungsprojekte bedrohter Arten wie Breitmaulnashorn und Säbelantilope
  3. Namibias letzte Kapgeier-Kolonie saß in diesen Klippen, heute sind es nur noch einzelne Tiere
  4. Ins Innere der Hochfläche kommt nur, wer mitfährt: eigene Fahrzeuge sind dort nicht erlaubt
  5. Schauplatz der Schlacht am Waterberg 1904, mit Soldatenfriedhof und Gedenktafel auf dem Gelände des Rastlagers

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Waterberg-Plateau-Nationalpark

  • Auf das Plateau kommst du nur mitfahrend Mit dem eigenen Auto darfst du nicht auf die Hochfläche. Dorthin fahren nur die geführten Pirschfahrten, eine früh am Morgen, eine am Nachmittag; die Abfahrtszeit bekommst du bei der Buchung an der Rezeption, Treffpunkt jeweils eine Viertelstunde vorher. Wer die Zeit verpasst, sieht an diesem Tag kein Plateau.
  • Bis an die Kante kommst du allein An der Rezeption bekommst du eine Karte mit mehreren markierten Wegen, die du ohne Führer gehen darfst. Der Mountain-View-Weg bringt dich in rund 45 Minuten hinauf an den Rand der Hochfläche mit Blick über die Ebene; ein Spaziergang ist er nicht, auf dem letzten Stück kletterst du über große Felsblöcke. Die übrigen Wege bleiben am Fuß und am Hang. Ins Innere des Plateaus kommst du nur mit der Pirschfahrt oder auf einer der beiden Mehrtagestouren. Die geführte Plateau-Wanderung am Morgen, die in Reiseführern auftaucht, gehört zum privaten Reservat nebenan, nicht zum Nationalpark.
  • Die Mehrtageswanderungen gibt es nur von April bis November Die unbegleitete Vier-Tage-Runde misst 48 Kilometer, startet einmal in der Woche und nimmt eine einzige Gruppe von höchstens zehn Leuten. Die begleitete Drei-Tage-Tour über 42 Kilometer geht am zweiten, dritten und vierten Wochenende des Monats. Beides buchst du Monate vorher, und du schläfst in einfachen Steinhütten mit eigenem Schlafsack, eigenem Essen und eigenem Kochgeschirr.
  • Altersgrenzen vorher erfragen Für die Mehrtageswanderungen gilt meist ein Mindestalter von zwölf Jahren, für die Pirschfahrt von sechs Jahren. Wer mit kleinen Kindern reist, fragt bei der Buchung nach und plant den Waterberg im Zweifel als Wander- und Poolstopp ein.
  • Von Juli bis September früh buchen Der Waterberg liegt auf der Hauptroute von Windhoek nach Etosha und ist in den europäischen Sommerferien voll. Die Lodges sind in dieser Zeit oft Monate im Voraus ausgebucht, und die Preise liegen am oberen Ende. Außerhalb dieser Monate bekommst du deutlich leichter einen Platz.
  • Erwarte keine Etosha-Zahlen Reisende berichten von einer deutlich geringeren Tierdichte als in Etosha. Dazu ist die Pirschfahrt mit einem großen, lauten Fahrzeug unterwegs, das scheue Tiere vertreibt. Wer das weiß, nimmt vor allem die Landschaft und die Nashörner mit und wird nicht enttäuscht.
  • Auf den Kapgeier solltest du nicht zählen Der Waterberg war Namibias letzte Kapgeier-Kolonie. 2007 waren es noch acht erwachsene Vögel, heute brütet die Art in Namibia nicht mehr. In Reiseprospekten steht der Geier noch als Programmpunkt, vor Ort ist er kaum noch zu sehen.

Wo was liegt

Karte von Waterberg-Plateau-Nationalpark

Karte von Waterberg-Plateau-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Die Sandsteinwände des Plateaus

    Felsen

    Die roten Wände aus Etjo-Sandstein ziehen sich rund fünfzig Kilometer durch die Ebene und steigen bis zu 200 Meter an. Der Stein saugt den Regen auf und gibt ihn am Fuß als Quellen wieder ab, deshalb ist es hier grün. Und weil kaum jemand hinaufkommt, wurde die Hochfläche 1972 zum Zufluchtsort für bedrohte Arten.

  • Wanderwege und Aussichtspunkte

    Aussichtspunkt Aura Haut dich um Trubel Wenig Trubel

    Rund um das Rastlager liegen neun kurze, markierte Wege, die du ohne Führer gehen darfst; die meisten schaffst du in einer Stunde. Keiner davon führt auf die Hochfläche, aber der Aufstieg zum Mountain View bringt dich in rund 45 Minuten auf den Rand mit Blick über die Kalahari-Ebene. Dazu kommen zwei Mehrtagestouren, die nur von April bis November laufen.

Fläche des Nationalparks
405 km²
etwa so hoch ragt das Plateau über die Ebene
200 m
Vogelarten im Park
200+
misst die unbegleitete Vier-Tage-Runde
48 km

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Ein Tafelberg mit eigenem Mikroklima

Waterberg Plateau von unten.

Das Waterberg-Plateau erhebt sich etwa 200 Meter über die umgebende Landschaft und umfasst über 400 Quadratkilometer. Markante rote Sandsteinfelsen und vielfältige Wasserquellen schaffen ein Mikroklima, das eine ungewöhnlich reiche Flora und Fauna trägt. Rund um das Plateau liegen dichtes Buschland und kleine Savannengebiete, Heimat seltener und bedrohter Arten wie Nashörner, Geparden und Antilopen.

Steilhänge als natürliche Barriere

Zerklüftete Felswand im Waterberg Plateau Nationalpark.

Die isolierte Lage und die schwer zugänglichen Steilhänge haben es ermöglicht, dass sich auf dem Plateau eine eigene Tierwelt erhalten und entwickeln konnte. Genau das macht den Park zu einem zentralen Ort für Wiederauswilderungsprojekte und den Schutz gefährdeter Arten.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Waterberg-Plateau-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitNovember bis April: RegenzeitMai bis Oktober: TrockenzeitNovember bis April: Regenzeit
Andrangviel losviel losviel los
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • viel los

Mai empfohlen

Mai bis Oktober: Trockenzeit · eher ruhig

Angenehmere Temperaturen, gut begehbare Wege und bessere Sicht, weil die Vegetation zurückgegangen ist. In diese Zeit fallen auch die meisten Termine der beiden Mehrtageswanderungen.

Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober. Die Temperaturen sind dann erträglicher, die Vegetation ist zurückgegangen und die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen. Wichtiger als das Wetter ist für viele die Wandersaison: Die beiden Mehrtagestouren auf das Plateau gibt es nur von April bis November, in der Regenzeit bleiben sie geschlossen. Voll wird es von Juli bis September, wenn die europäischen Sommerferien laufen.

Mai bis Oktober: Trockenzeit

Angenehmere Temperaturen, gut begehbare Wege und bessere Sicht, weil die Vegetation zurückgegangen ist. In diese Zeit fallen auch die meisten Termine der beiden Mehrtageswanderungen.

November bis April: Regenzeit

Das Plateau steht in üppigem Grün, die Wege werden schlammig und rutschig. Die Mehrtageswanderungen pausieren von Dezember bis März.

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Die isolierte Lage des Plateaus wirkt wie eine natürliche Barriere. Das macht den Park zu einem der wichtigsten Orte Namibias für die Wiederansiedlung und den Schutz bedrohter Arten.

Beim Kapgeier hat das nicht gereicht. Die Kolonie am Waterberg war die letzte des Landes, 2007 waren es noch acht erwachsene Vögel, und heute brütet die Art in Namibia nicht mehr.

  • Breitmaulnashorn
  • Spitzmaulnashorn
  • Säbelantilope
  • Kapgeier
  • Leopard
  • Büffel
  • Giraffe
  • Gepard
  • Monteiro-Toko
  • Rüppellpapagei

In Bildern

Waterberg-Plateau-Nationalpark in 11 Bildern

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Waterberg-Plateau-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Waterberg-Plateau-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. WindhoekStart
  2. 3 bis 3,5 Std. · B1, C22Rund 300 Kilometer, bis zur C22 Asphalt, die letzten rund 17 Kilometer Schotter
  3. Haupttorzentrales Eingangstor

Mit dem Flugzeug

  • eigener Airstrip des ParksWaterberg AirstripVor allem für kleinere Privat- und Charterflugzeuge
  • Der nächste größere Flughafen liegt in Windhoek, von dort per Mietwagen oder Transfer weiter
  • Die Tankstelle am Camp verkauft laut Reisenden nur Benzin, mit Diesel tankst du sicherheitshalber vorher in Otjiwarongo
  • Mit dem eigenen Fahrzeug darfst du nicht auf die Hochfläche
Anreise ausführlich

Auto

Von Windhoek aus über die B1 und dann die C22 gut erreichbar, die Fahrt dauert etwa 3 Stunden. Der Park hat ein zentrales Eingangstor, über das fast alle Besucher hineinfahren und das du von der Hauptstraße aus leicht findest.

Flugzeug

Der nächste größere Flughafen liegt in Windhoek; von dort geht es per Mietwagen oder Transfer weiter. Der Park hat zusätzlich einen eigenen Airstrip, den Waterberg Airstrip, den vor allem kleinere Privat- und Charterflugzeuge nutzen.

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 15 €Erwachsene, pro Tag
  • SADC-Staaten: rund 10 €
  • Fahrzeug: plus rund 3 €
  • Pirschfahrt aufs Plateau: extra

Der Eintritt kostet rund 15 € pro Person und Tag. Gäste aus den SADC-Staaten zahlen rund 10 €. Für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzen kommen rund 3 € dazu.

Die Gebühr gilt 24 Stunden ab der Einfahrt und fällt für jeden weiteren Tag neu an. Erstattet wird sie nicht, auch wenn du früher weiterfährst.

Die geführte Pirschfahrt auf das Plateau ist im Eintritt nicht enthalten. Du zahlst sie extra und buchst sie an der Rezeption, sie ist der einzige Weg ins Innere der Hochfläche, wenn du keine Mehrtageswanderung machst. Die beiden Mehrtageswanderungen buchst du ebenfalls getrennt, und zwar Monate im Voraus bei Namibia Wildlife Resorts.

Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Luxus

Waterberg Wilderness Lodge, mit gehobenen Unterkünften und geführten Naturwanderungen.

Mittelklasse

Waterberg Resort, betrieben von den staatlichen Namibia Wildlife Resorts, mit Zimmern und Chalets.

Budget

Campingplätze mit grundlegenden Einrichtungen für Selbstversorger und Zeltcamper.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Geführte Safaris

Die meisten Touren im Park leiten erfahrene Guides, die Flora und Fauna des Gebiets kennen. Möglich sind Touren zu Fuß, im offenen Geländewagen oder zu Pferd.

Vogelbeobachtung

Mit über 200 Arten ist der Park ein Ziel für Vogelbeobachter. Zu den Highlights zählen seltene Arten wie der Monteiro-Toko und der Rüppellpapagei. Am besten am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Vögel am aktivsten sind.

Historische Stätten

Auf dem Gelände des Rastlagers liegen ein Soldatenfriedhof und eine Tafel für die gefallenen Herero, beide ohne Umweg zu Fuß erreichbar. Der historische Pfad zu einem Schauplatz der Schlacht am Waterberg liegt im privaten Reservat nebenan, nicht im Nationalpark.

Fotografie

Landschaft und Tierwelt ergeben gute Bedingungen: Sonnenauf- und -untergänge über den Sandsteinwänden, die wechselnden Vegetationszonen und Tiere wie Leoparden und Nashörner.

Rote Sandsteinwände, gesehen vom Rand der Hochfläche

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Der Park ist einer der wichtigsten Standorte Namibias für Wiederansiedlungsprojekte. Breitmaulnashorn, Säbel- und Pferdeantilope wurden hier ausgesetzt, weil die Steilhänge des Plateaus wie ein natürlicher Zaun wirken. Dass eigene Fahrzeuge nicht auf die Hochfläche dürfen und nur eine Gruppe pro Woche die Mehrtageswanderung geht, gehört zu diesem Schutz.

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Auf das Plateau

Nur mit der geführten Pirschfahrt, zweimal täglich, früh am Morgen und am Nachmittag, drei bis vier Stunden. Morgens geht es meist um 6.15 oder 7 Uhr los, nachmittags um 15 oder 15.30 Uhr; die genaue Zeit bekommst du bei der Buchung an der Rezeption. Dort bist du eine Viertelstunde vor Abfahrt. Eigene Fahrzeuge sind auf der Hochfläche nicht erlaubt. Wer mit kleinen Kindern reist, fragt bei der Buchung nach dem Mindestalter.

Wandern

Am Fuß und am Hang des Plateaus gibt es mehrere kurze, markierte Wege, die du ohne Führer gehen darfst; die Karte dazu bekommst du an der Rezeption. Die beiden Mehrtagestouren laufen nur von April bis November und müssen Monate vorher bei NWR gebucht werden. Schlafsack, Verpflegung und Kochgeschirr bringst du selbst mit.

Anfahrt und Versorgung

Von Windhoek sind es rund 300 Kilometer und drei bis dreieinhalb Stunden über die B1 und die C22, die Straßen sind gut ausgebaut. Am Camp gibt es Restaurant, Laden, Pool und eine Tankstelle. Die Tankstelle verkauft laut Reisenden nur Benzin; mit einem Dieselfahrzeug tankst du sicherheitshalber vorher in Otjiwarongo.

Die Felskante des Plateaus, vom Rastlager aus gesehen

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Darf ich mit dem eigenen Auto auf das Plateau?

Nein. Auf der Hochfläche sind private Fahrzeuge nicht erlaubt. Du kommst nur mit der geführten Pirschfahrt hinauf, die zweimal am Tag fährt, früh am Morgen und am Nachmittag, drei bis vier Stunden lang; die Abfahrtszeit erfährst du bei der Buchung an der Rezeption. Zu Fuß sieht es anders aus: Die markierten Wege am Fuß und am Hang gehst du ohne Führer, und der Mountain-View-Weg bringt dich in rund 45 Minuten bis an den Rand der Hochfläche. Ins Innere, wo das Wild lebt, führt er nicht.

Was kostet der Eintritt?

Internationale Gäste zahlen rund 15 € pro Person und Tag, dazu rund 3 € für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzen. Gäste aus den SADC-Staaten zahlen rund 10 €. Die Gebühr gilt 24 Stunden ab der Einfahrt. Die geführte Pirschfahrt auf das Plateau zahlst du extra.

Kann man auf dem Plateau wandern?

Ja, aber nur von April bis November und nur mit Voranmeldung. Es gibt eine unbegleitete Vier-Tage-Runde über 48 Kilometer für eine einzige Gruppe von höchstens zehn Leuten pro Woche und eine begleitete Drei-Tage-Tour über 42 Kilometer an drei Wochenenden im Monat. Übernachtet wird in einfachen Steinhütten, Schlafsack und Verpflegung bringst du selbst mit.

Wie weit ist der Waterberg von Windhoek entfernt?

Rund 300 Kilometer. Die Fahrt über die B1 und die C22 dauert drei bis dreieinhalb Stunden, die Straßen sind gut ausgebaut.

Was hat es mit der Schlacht am Waterberg auf sich?

1904 war der Waterberg Schauplatz einer Schlacht zwischen den Herero und deutschen Kolonialtruppen, ein entscheidendes Ereignis der Kolonialgeschichte Namibias. Ein Besucherzentrum oder eine Ausstellung dazu gibt es im Park nicht. Auf dem Gelände des Rastlagers liegen ein Soldatenfriedhof und eine Tafel für die gefallenen Herero.

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