Erlebnisreisen in Südafrika
1500–1550 €
1 Erlebnis
Sehnsuchtsorte in Südafrika
Addo-Elephant-Nationalpark
Der Addo-Elephant-Nationalpark in der südafrikanischen Provinz Ostkap wurde 1931 gegründet, um die letzten elf Elefanten der Region zu retten. Heute ist er der drittgrößte Nationalpark des Landes und reicht vom dichten Addo-Buschland über den Zuurberg bis ans Meer. Weil zu ihm auch ein Meeresschutzgebiet mit Weißen Haien und Südlichen Glattwalen gehört, wirbt er mit den Big Seven. Und das Ganze ohne Malaria.
Augrabies-Falls-Nationalpark
Der Augrabies-Falls-Nationalpark liegt im Nordkap Südafrikas, rund 120 Kilometer westlich von Upington. Auf rund 530 Quadratkilometern entlang des Oranje schützt er eine aride Granitlandschaft mit tiefen Schluchten. Sein Mittelpunkt sind die Augrabies-Wasserfälle, an denen der Fluss aus rund 56 Metern Höhe in eine Granitschlucht stürzt.
Golden-Gate-Highlands-Nationalpark
Sandsteinklippen, die im Abendlicht in Gold, Ocker und Orange leuchten: Der Golden Gate Highlands Nationalpark liegt im Nordosten der Provinz Free State nahe der Grenze zu Lesotho und schützt auf rund 340 Quadratkilometern das Hochland der Maluti Mountains. Statt Big Five erwarten dich Grasland-Antilopen, 256 Vogelarten, die Felskunst der San und seit 2025 ein eigenes Dinosaurier-Zentrum.
Hluhluwe-iMfolozi-Park
Der Hluhluwe-iMfolozi-Park in KwaZulu-Natal wurde 1895 ausgewiesen und gehört damit zu den ältesten Schutzgebieten Afrikas. Auf rund 950 Quadratkilometern leben Breitmaul- und Spitzmaulnashörner in ungewöhnlich großer Zahl, dazu Löwen, Elefanten, Büffel und Leoparden. Der hügelige Norden und die offene Savanne des Südens waren ursprünglich zwei getrennte Reservate, verbunden erst seit 1989.
iSimangaliso-Wetland-Park
Der iSimangaliso Wetland Park liegt an der Ostküste Südafrikas in KwaZulu-Natal und ist Südafrikas erstes UNESCO-Weltnaturerbe. Auf rund 3.280 Quadratkilometern greifen acht miteinander verbundene Ökosysteme ineinander: Küstenwälder, Savannen, Feuchtgebiete, Dünen, Strände und Korallenriffe. Der Park ist kein Gebiet mit einem Tor, sondern zehn Abschnitte mit eigenen Zugängen, Zeiten und Preisen. iSimangaliso bedeutet auf Zulu „Wunder“.
Krüger-Nationalpark
Der Krüger-Nationalpark im Nordosten Südafrikas gehört mit rund 19.200 Quadratkilometern zu den größten und ältesten Wildschutzgebieten der Welt, etwa die Fläche von Wales. Alle Big Five leben hier, dazu über 500 Vogelarten. Weil Straßen, Camps und Tankstellen weit ausgebaut sind, lässt sich der Park auch im eigenen Mietwagen erkunden.
Madikwe-Game-Reserve
Das Madikwe Game Reserve liegt im Nordwesten Südafrikas direkt an der Grenze zu Botswana, 90 Kilometer nördlich von Zeerust, und gehört mit rund 750 Quadratkilometern zu den großen Wildreservaten des Landes. Bekannt ist es trotzdem kaum, und das hat einen Grund: Madikwe lässt keine Tagesgäste herein. Wer hier ist, hat in einer der Lodges gebucht. Das Reservat ist malariafrei, trägt die Big Five und hat zwei Wildhund-Rudel mit zusammen über dreißig Tieren. Verlassen kannst du dich auf eine Sichtung nicht, weil Wildhunde kein festes Revier halten und an einem Tag weite Strecken ziehen. Planbar ist allein die Wurfzeit von April bis Juli, in der ein Rudel am Bau bleibt.
Mokala-Nationalpark
Rund 70 Minuten südwestlich von Kimberley, in der Übergangszone zwischen Kalahari und Nama-Karoo, liegt der Mokala-Nationalpark. Er ist jung, mit 275 Quadratkilometern überschaubar und malariafrei. Angelegt wurde er, um bedrohte Arten wie Spitzmaulnashorn, Pferdeantilope, Rappenantilope und Tsessebe zu schützen und in andere Schutzgebiete umzusiedeln. Löwen gibt es hier keine.
Mountain-Zebra-Nationalpark
Der Mountain-Zebra-Nationalpark liegt zwölf Kilometer außerhalb von Cradock im Ostkap und wurde 1937 für eine einzige Art gegründet: das Kap-Bergzebra, von dem damals nur noch eine Handvoll Tiere lebte. Heute sind es über 1.200. Dazu kommen Geparde, Löwen, Spitzmaulnashörner und Kaffernbüffel auf 284 Quadratkilometern Karoo-Hochland. Der Park ist malariafrei, und er ist leer.
Namaqua-Nationalpark
Der Namaqua-Nationalpark liegt an der abgelegenen Westküste des Nordkaps, rund 495 Kilometer nördlich von Kapstadt. Auf 1.368 Quadratkilometern schützt er die Sukkulente Karoo, deren geschätzte 3.500 Pflanzenarten zu mehr als tausend nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Berühmt ist der Park für die Frühlingsblüte im August und September, wenn sich trockene Ebenen in ein Blütenmeer verwandeln.
Panorama Route
Die Panorama Route in der Provinz Mpumalanga ist keine Parkgrenze, sondern eine Straße: je nach Zuschnitt 160 bis knapp 400 Kilometer entlang des Drakensberg-Escarpments, vorbei am Blyde River Canyon, an God's Window und an einer Reihe von Wasserfällen. Sie lässt sich in zwei Tagen fahren und verbindet sich gut mit einem Besuch im benachbarten Krüger-Nationalpark.
Pilanesberg-Nationalpark
Der Pilanesberg-Nationalpark liegt im Nordwesten Südafrikas, 170 Kilometer von Johannesburg und 150 von Pretoria, und damit näher an der Stadt als die meisten großen Safariziele des Landes. Er sitzt auf dem Ringkomplex eines Vulkans, der vor rund 1,2 bis 1,4 Milliarden Jahren ausbrach, trägt die Big Five und ist malariafrei. Seit Dezember 2025 kostet er Gäste aus dem Ausland allerdings rund 40 € am Tag.
Royal-Natal-Nationalpark
Das Amphitheater, eine fünf Kilometer lange und nahezu senkrechte Basaltwand, und die Tugela-Fälle dahinter machen den Royal-Natal-Nationalpark in KwaZulu-Natal zu einem der eindrücklichsten Bergreviere Südafrikas. Auf rund 81 Quadratkilometern geht es hier nicht um Pirschfahrten, sondern um Wandern, Felskunst und Bergpanorama. Verwaltet wird er nicht von SANParks, sondern von Ezemvelo KZN Wildlife.
Sabi-Sand-Game-Reserve
Das Sabi Sand Game Reserve grenzt ohne Zäune an den Krüger-Nationalpark: Wildtiere wandern frei zwischen beiden Gebieten. Auf rund 650 Quadratkilometern liegen einige der ältesten privaten Lodges Südafrikas. Bekannt ist das Reservat vor allem für seine Leopardensichtungen: Die Tiere sind an Safarifahrzeuge gewöhnt und lassen sich deshalb ungewöhnlich oft beobachten. Hinein kommst du nur als Gast einer Lodge, Tagesbesucher und Selbstfahrer bleiben draußen.
Tafelberg-Nationalpark
Der Tafelberg-Nationalpark (Table Mountain National Park) zieht sich über die gesamte Kaphalbinsel, von Signal Hill und dem Tafelberg bis zum Cape Point und zum Kap der Guten Hoffnung. Auf 221 Quadratkilometern treffen Bergzüge, Küstenklippen, weiße Strände und das Fynbos-Biom aufeinander. Seit 2004 gehört der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe der Kapensischen Florenregion.
Tsitsikamma-Nationalpark
Der Tsitsikamma-Nationalpark ist kein eigener Park, sondern ein Abschnitt des Garden-Route-Nationalparks. Er zieht sich rund 80 Kilometer an der Südküste Südafrikas entlang, von der Mündung des Storms River bis nach Nature's Valley, und reicht etwa fünf Kilometer aufs Meer hinaus. Zerklüftete Küste, immergrüner Wald, tiefe Schluchten und eine der ältesten Meeresschutzzonen der Welt treffen hier aufeinander. Der Name stammt aus einer Khoisan-Sprache und bedeutet Ort des vielen Wassers.
West-Coast-Nationalpark
Der West-Coast-Nationalpark liegt nördlich von Kapstadt zwischen dem Atlantik und der Langebaan-Lagune. Auf 367 Quadratkilometern schützt er Fynbos, Feuchtgebiete und marine Lebensräume. Bekannt ist er für zwei Dinge: die Wildblumenblüte im August und September und die Zugvögel, die hier rasten und überwintern.
