Royal-Natal-Nationalpark

Das Amphitheater der Drakensberge und die Tugela-Fälle

Südafrika Nationalpark

Das Amphitheater, eine fünf Kilometer lange und nahezu senkrechte Basaltwand, und die Tugela-Fälle dahinter machen den Royal-Natal-Nationalpark in KwaZulu-Natal zu einem der eindrücklichsten Bergreviere Südafrikas. Auf rund 81 Quadratkilometern geht es hier nicht um Pirschfahrten, sondern um Wandern, Felskunst und Bergpanorama. Verwaltet wird er nicht von SANParks, sondern von Ezemvelo KZN Wildlife.

Der Royal-Natal-Nationalpark liegt im nördlichen Drakensberg in KwaZulu-Natal, nahe der Grenze zu Lesotho und zum Free State. Der Name führt in die Irre: Er ist kein Nationalpark von SANParks, sondern ein Provinzpark von Ezemvelo KZN Wildlife. Er gehört zum UNESCO-Welterbe Maloti-Drakensberg Park, dessen südafrikanischer Teil uKhahlamba-Drakensberg-Park heißt, und ist als Ramsar-Gebiet ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung.

Auf rund 81 Quadratkilometern steht vor dir das Amphitheater, eine fünf Kilometer lange, nahezu senkrechte Basaltwand. Dahinter stürzt der Tugela in fünf Stufen rund 948 Meter von der Abbruchkante, der höchste Wasserfall Afrikas.

Vom Tal auf rund 1.400 Metern, wo die Camps und die Wanderwege beginnen, steigt das Gelände bis auf 3.282 Meter am Mont-aux-Sources. Dort oben liegt die Wasserscheide zwischen Atlantik und Indischem Ozean: Der Tugela fließt nach Osten, der Oranje nach Westen. Der Park wurde am 16. September 1916 ausgewiesen und trägt seinen heutigen Namen seit 1947, nach einem Besuch der britischen Königsfamilie.

Warum hin

Darum ist Royal-Natal-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. Das Amphitheater: eine fünf Kilometer lange, nahezu senkrechte Basaltwand
  2. Die Tugela-Fälle, der höchste Wasserfall Afrikas, in fünf Stufen von der Abbruchkante
  3. UNESCO-Welterbe als Teil des Maloti-Drakensberg Park, dazu Ramsar-Gebiet
  4. San-Felsmalereien erzählen vom früheren Leben in diesen Bergen
  5. Wanderwege für jede Kondition, von einer Stunde bis zum ganzen Tag, alle ab den Parkplätzen im Tal

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Royal-Natal-Nationalpark

  • Im Winter kann der Wasserfall trocken sein Der Tugela fällt über fünf Stufen von der Abbruchkante, und im trockenen Winter kommt oben oft überhaupt kein Wasser. Am meisten führt er in der Regenzeit von November bis Februar, am schönsten ist die Mischung im März, April und Mai: noch Wasser, aber klare Luft und trockene Wege. Nach einem kräftigen Regen läuft er auch außerhalb dieser Zeit.
  • Der Aufstieg mit den Kettenleitern startet nicht in diesem Park Wer die Fälle von oben sehen will, nimmt den Weg ab dem Sentinel-Parkplatz, und der liegt auf der Free-State-Seite des Gebirges über Phuthaditjhaba. Von Royal Natal sind das rund 130 Kilometer und gut zwei Stunden Fahrt um den Berg herum, also ein eigener Tag. Aus dem Park selbst kommst du nur über die Tugela-Schlucht an den Fuß des Falls. Wer beides will, plant zwei Tage ein.
  • Trag dich ins Wanderbuch ein, und wieder aus Am Parkplatz liegt ein Register. Du trägst dich vor dem Start ein und nach der Rückkehr wieder aus. Für längere Bergtouren ist der Eintrag ins Bergrettungsregister Pflicht. Das kostet zwei Minuten und ist der Grund, warum jemand losfährt, wenn du abends nicht zurück bist.
  • Die Schlucht ist kein Ort für ein Sommergewitter Der Weg durch die Tugela-Schlucht kreuzt den Fluss mehrfach und endet zwischen Felsblöcken. Im Sommer ziehen am Nachmittag Gewitter auf, und Sturzfluten sind dort gefährlich. Geh früh los, dann hast du auch das bessere Licht und weniger Wind.
  • Rechne den Tag für die Schlucht großzügig Ab dem Parkplatz unterhalb des Thendele Camps sind es je nach Wendepunkt 14 bis 16 Kilometer hin und zurück, rund 450 Höhenmeter und ein halber bis ganzer Tag. Am Ende geht es über Felsblöcke und eine kurze Kettenleiter. Wer nur schauen will, hat schon nach knapp fünf Stunden einen guten Blick und muss die letzte Stufe nicht mitnehmen.
  • Sprit, Geld und Einkäufe gibt es erst in Bergville Der Park liegt rund 45 Kilometer von Bergville entfernt, und erst dort findest du Tankstelle, Geldautomat und Werkstatt. Tank also voll und heb Geld ab, bevor du in die Berge fährst.

Wo was liegt

Karte von Royal-Natal-Nationalpark

Karte von Royal-Natal-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Das Amphitheater

    Felsen Aura Gänsehaut garantiert

    Eine fast senkrechte Felswand von rund fünf Kilometern Länge, vom ganzen Park aus sichtbar und das Wahrzeichen der nördlichen Drakensberge. Über ihre Kante fällt der Tugela. Auf die Kante hinauf führt kein Weg aus dem Park, sondern nur der Aufstieg von der Seite des Freistaats.

  • Policeman’s Helmet

    Felsen

    Ein großer Sandsteinfels auf einem Grat über dem Vemvaan-Tal, benannt nach seiner Form: Aus der Entfernung sieht er aus wie ein alter Polizeihelm. Vom Grat aus steht er im Vordergrund und das Amphitheater dahinter, und das ist das Bild, wegen dem Leute diese Wanderung gehen.

  • Tugela Falls

    Wasserfall Aura Gänsehaut garantiert

    Mit 948 Metern über fünf Stufen, nach einer Vermessung von 2016 sogar 983, der höchste Wasserfall Afrikas; ob er auch der höchste der Welt ist, hängt davon ab, wie man misst. An den Fuß führt die Wanderung durch die Tugela-Schlucht im Park, an die Abbruchkante der Aufstieg vom Sentinel-Parkplatz, der 130 Kilometer entfernt außerhalb des Parks liegt.

Fläche, im nördlichen Drakensberg
81 km²
Tugela-Fälle in fünf Stufen, höchster Wasserfall Afrikas
948 m
lang ist die Felswand des Amphitheaters
5 km
Mont-aux-Sources, Wasserscheide von Tugela und Oranje
3.282 m

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Das Amphitheater und die Drakensberge

Majestätische Berglandschaft mit steilen Klippen, üppigem Grün und klarem Himmel.

Die Landschaft prägt eine nahezu senkrechte Basaltwand von fünf Kilometern Länge. Dahinter liegt der Mont-aux-Sources mit 3.282 Metern, die Wasserscheide zwischen Atlantik und Indischem Ozean. Von dort fließen der Tugela nach Osten und der Oranje nach Westen.

Flusstäler, Schluchten und Felskunst

Weite Landschaft mit grünem Tal, fließendem Fluss, Bäumen und Bergen im Hintergrund unter blauem Himmel.

Neben steilen Klippen und Schluchten findest du Flusstäler, sanfte Hügel und dichte Vegetation in Flussnähe. Dazu kommen die Spuren der San: Ihre Felsmalereien erzählen vom früheren Leben in dieser Bergregion.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Royal-Natal-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitSommerHerbstWinterFrühlingSommer
Andrangviel losviel losviel los
WasserfallHöhepunktHöhepunktWasserfallWasserfallWasserfallHöhepunktHöhepunkt
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • Übergang
  • viel los
  • Wasserfall (innen, kräftig = Höhepunkt)

März empfohlen

Herbst · eher ruhig · Wasserfall

Die angenehmste Zeit zum Wandern: klare Luft, trockene Wege, milde Temperaturen, und über der Abbruchkante kommt noch Wasser.

Der Park ist ganzjährig offen, und welche Zeit die richtige ist, hängt davon ab, was du sehen willst. Der Regen fällt im Sommer zwischen November und Februar, dann führt der Tugela am meisten Wasser, dafür ziehen am Nachmittag Gewitter auf und in der Schlucht drohen Sturzfluten. Von März bis Mai kommt beides zusammen: trockene Wege, klare Luft und noch genug Wasser über der Kante. Der Winter von Juni bis August ist kalt und klar, in den Höhen fällt Schnee, und der Wasserfall ist dann oft ganz trocken. September und Oktober sind gut zum Wandern, der Fall führt aber oft noch kein Wasser und die Hänge sind braun. Am vollsten ist der Park in den Schulferien im Juli und über Dezember und Januar.

Sommer (November bis Februar)

Regenzeit. Der Tugela führt am meisten Wasser und die Berge stehen grün. Am Nachmittag ziehen häufig Gewitter auf, in der Tugela-Schlucht sind Sturzfluten gefährlich. Über Dezember und Januar ist der Park voll.

Herbst (März bis Mai)

Die angenehmste Zeit zum Wandern: klare Luft, trockene Wege, milde Temperaturen, und über der Abbruchkante kommt noch Wasser.

Winter (Juni bis August)

Trocken, klar und kalt, in den Höhen mit Schnee. Gute Zeit für Bergpanoramen und Fotografie, aber der Wasserfall führt dann oft gar kein Wasser. In den Schulferien im Juli sind die Camps ausgebucht.

Frühling (September und Oktober)

Gut zum Wandern, ruhiger als die Ferienmonate. Der Regen hat noch nicht eingesetzt, der Wasserfall führt oft kein Wasser und die Hänge sind braun.

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Der Royal-Natal-Nationalpark ist kein Safari-, sondern ein Wander- und Vogelrevier. Antilopen leben in kleinen Gruppen, an den Flüssen kommen Otter und Ducker vor, und für Vogelbeobachter gibt es ausgewiesene Standorte. Die Big Five gibt es hier nicht, und das ist kein Mangel, sondern der Punkt: Du steigst aus dem Auto und gehst zu Fuß.

Zu sehen sind Buschböcke, Bergriedböcke, Klippschliefer und Paviane. Leoparden leben in den Drakensbergen nur in sehr kleiner Zahl und werden so gut wie nie gesehen. Löwe, Elefant, Nashorn und Büffel kommen nicht vor.

  • Buschbock
  • Bergriedbock
  • Klippschliefer
  • Kronenducker
  • Schabrackenschakal
  • Bärenpavian
  • Kap-Fingerotter
  • Braunkopfliest (Braunkopf-Eisvogel)
Ein Pavian sitzt am Wegrand im Gras

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Royal-Natal-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Royal-Natal-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen, Umriss, Stausee und Landesgrenze: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. BergvilleStart
  2. rund 45 km
  3. Royal-Natal-TorNordosten, am Ende der Zufahrt
  1. HarrismithStart
  2. rund 65 km · N5, R74 und R615vorbei am Sterkfontein-Damm
  3. Royal-Natal-TorZiel
  1. LadysmithStart
  2. rund 100 km · R616, R74 und R615
  3. Royal-Natal-TorZiel
  1. DurbanStart
  2. rund 3,5 Std.ab dem Flughafen King Shaka International
  3. Royal-Natal-TorZiel
  1. BloemfonteinStart
  2. rund 4 Std.ab dem Flughafen
  3. Royal-Natal-TorZiel
  1. JohannesburgStart
  2. 4,5 bis 5 Std.ab dem Flughafen O. R. Tambo
  3. Royal-Natal-TorZiel
  • Ohne Mietwagen geht es nicht, öffentliche Anbindung an den Park gibt es keine
  • Auf der R615 geht es durch Dörfer: Vieh und Fußgänger auf der Fahrbahn
  • Tankstelle, Geldautomat und Werkstatt gibt es erst in Bergville
  • Tagesgäste sind von Oktober bis März bis 19 Uhr draußen, von April bis September bis 18 Uhr
  • Zum Sentinel-Parkplatz (Aufstieg an die Kante): rund 130 km und gut zwei Stunden über Phuthaditjhaba
Anreise ausführlich

Mit dem Auto

Von Bergville rund 45 Kilometer, von Harrismith über N5, R74 und R615 rund 65 Kilometer, vorbei am Sterkfontein-Damm, von Ladysmith über R616, R74 und R615 rund 100 Kilometer. Auf der R615 geht es durch mehrere Dörfer: dort ist mit Vieh und Fußgängern auf der Fahrbahn zu rechnen. Tankstelle, Geldautomat und Werkstatt gibt es erst in Bergville.

Mit dem Flugzeug

Drei Flughäfen liegen in erreichbarer Entfernung: Durban mit King Shaka International rund 3,5 Stunden, Bloemfontein rund 4 Stunden, Johannesburg mit O. R. Tambo rund 4,5 bis 5 Stunden Fahrzeit. Einen Mietwagen brauchst du in jedem Fall, öffentliche Anbindung an den Park gibt es nicht.

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 9 €Erwachsene, je Einfahrt
  • Kinder: rund 4 €
  • Zählt je Einfahrt, nicht je Tag

Der Eintritt kostet rund 9 € pro Erwachsenem und rund 4 € pro Kind. Wer in Südafrika oder einem SADC-Staat lebt, zahlt mit Ausweis die Hälfte, also rund 4 € und rund 2 €. Der Park gehört nicht zu SANParks, sondern zu Ezemvelo KZN Wildlife, deshalb gelten deren Preise.

Bezahlt wird je Einfahrt, nicht je Tag. Wer zwischendurch hinausfährt, etwa zum Einkaufen nach Bergville, zahlt beim Zurückkommen unter Umständen noch einmal. Frag am Tor nach, bevor du rausfährst, und nimm gleich alles mit.

Ob deine SANParks Wild Card hier am Tor gilt, klärst du vor der Reise mit der zentralen Reservierung von Ezemvelo.

Die Übernachtung in Thendele, am Mahai oder in Rugged Glen kommt zum Eintritt dazu. Fürs Angeln brauchst du eine Genehmigung, die es im Park gibt.

Wer die Tugela-Fälle von oben sehen will, zahlt am Sentinel-Parkplatz außerhalb des Parks eine eigene Gebühr und dazu den Shuttle hinauf. Mit dem Parkeintritt hat das nichts zu tun. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Mit Aussicht

Thendele Camp oberhalb des Tals, Chalets mit Blick auf das Amphitheater, in einem oberen und einem unteren Teil, Selbstversorgung.

Camping

Der Mahai Campingplatz am Fluss ist der große, Rugged Glen der kleinere und ruhigere. Stellplätze mit und ohne Strom, Sanitäranlagen vorhanden.

Alle drei sind Ezemvelo-Unterkünfte und werden über die zentrale Reservierung gebucht, nicht am Camp. Am Rugged Glen starten die Ausritte.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Wandern

Alle Wege starten im Tal, an den Parkplätzen bei Thendele, am Besucherzentrum oder am Schlucht-Parkplatz. Kurze Runden wie Ottos Walk brauchen eine Stunde, die Wanderung durch die Tugela-Schlucht zum Fuß des Wasserfalls 14 bis 16 Kilometer hin und zurück und einen halben bis ganzen Tag. Dazwischen liegen die Cascades, Gudu Falls und der Aufstieg zum Policeman’s Helmet. Auf dem Weg zu den Cascades gehst du über den Queens Causeway, einen befestigten Uferweg am Mahai, der 1947 eigens für den Besuch der britischen Königsfamilie angelegt wurde.

Reiten

Ausritte starten am Rugged Glen Camp.

Klettern

In ausgewiesenen Bereichen erlaubt, mit eigener Ausrüstung, ohne neue Haken und auf eigene Gefahr.

Angeln

In den Flüssen und Staubecken des Parks erlaubt, mit Genehmigung. Die holst du dir im Park.

Vogelbeobachtung

Im Park gibt es ausgewiesene Vogelstandorte.

Mountainbike-Routen liegen bei der Witsieshoek Mountain Lodge, und die gehört nicht zum Park, sondern liegt auf der Free-State-Seite des Gebirges.

Felsbecken zwischen großen Blöcken in der Tugela-Schlucht

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Der Park gehört zum UNESCO-Welterbe Maloti-Drakensberg Park, das Südafrika und Lesotho gemeinsam tragen, und ist zusätzlich Ramsar-Gebiet. Geschützt wird hier vor allem das Hochlandgrasland, die Felswand und der montane Wald, dazu die Quellgebiete der Flüsse.

Tiere werden nicht gefüttert, Paviane ausdrücklich nicht: Angefütterte Tiere verlieren die Scheu und werden zum Problem für Mensch und Tier. Die Bergvegetation ist empfindlich, deshalb gilt: auf den Wegen bleiben. Klettern ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, neue Haken zu setzen ist verboten.

Hochlandgrasland bei Thendele, dahinter das Amphitheater

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Torzeiten

Tagesgäste müssen von Oktober bis März um 19 Uhr draußen sein, von April bis September um 18 Uhr. Wer im Park übernachtet, kommt rund um die Uhr hinein. Für das Thendele Camp gilt ein Tor bis 22 Uhr, frag bei der Buchung nach, was für dich gilt.

Handyempfang

Netz haben nur Vodacom und Cell C. Mit einer anderen Karte planst du besser ohne Netz und lädst die Karte für die Wanderung vorher herunter.

Buchen

Thendele, Mahai und Rugged Glen werden nicht vor Ort gebucht, sondern über die zentrale Reservierung von Ezemvelo. In den Schulferien im Juli und über Dezember und Januar rechtzeitig.

Kälte

Im Winter kann es in den Höhen schneien. Pack auch für einen Sommertag eine warme Schicht ein, wenn du hoch hinaus willst.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Sind die Tugela Falls der höchste Wasserfall der Welt?

Der höchste Afrikas sind sie unbestritten. Die gängige Angabe sind 948 Meter über fünf Stufen, eine Vermessung von 2016 kam auf 983 Meter. Ob das über dem venezolanischen Salto Ángel liegt, ist offen: Beide Male wurde aus großer Entfernung gemessen, und der Salto Ángel hat mit rund 807 Metern die längste ununterbrochene Fallstufe.

Führt der Wasserfall immer Wasser?

Nein. Im trockenen Winter kommt oft überhaupt kein Wasser über die Kante. Am meisten führt er in der Regenzeit von November bis Februar, gut sieht es auch noch von März bis Mai aus. Nach kräftigem Regen läuft er auch sonst.

Komme ich vom Park aus zu den Kettenleitern?

Nicht direkt. Der Aufstieg mit den Kettenleitern beginnt am Sentinel-Parkplatz auf der Free-State-Seite über Phuthaditjhaba, rund 130 Kilometer und gut zwei Stunden Fahrt vom Park entfernt. Aus dem Park selbst führt die Wanderung durch die Tugela-Schlucht an den Fuß des Wasserfalls.

Wie lang ist die Wanderung durch die Tugela-Schlucht?

Ab dem Parkplatz unterhalb des Thendele Camps 14 bis 16 Kilometer hin und zurück, rund 450 Höhenmeter, ein halber bis ganzer Tag. Der Weg kreuzt den Fluss mehrfach, am Ende geht es über Felsblöcke und eine kurze Kettenleiter. Wer nicht bis ganz nach hinten will, hat schon vorher einen guten Blick.

Was kostet der Eintritt in den Royal-Natal-Nationalpark?

Der Eintritt kostet rund 9 € pro Erwachsenem und rund 4 € pro Kind, und zwar je Einfahrt, nicht je Tag. Wer in Südafrika oder einem SADC-Staat lebt, zahlt mit Ausweis die Hälfte. Die Übernachtung in den Camps kommt dazu.

Ist der Royal Natal ein SANParks-Nationalpark?

Nein, der Name täuscht. Der Park wird als Provinzpark von Ezemvelo KZN Wildlife verwaltet, gehört zum UNESCO-Welterbe Maloti-Drakensberg Park und ist Ramsar-Gebiet. Es gelten die Preise von Ezemvelo. Ob deine SANParks Wild Card hier gilt, klärst du vor der Reise mit der zentralen Reservierung von Ezemvelo.

Braucht man Bergerfahrung?

Nein. Neben langen Touren gibt es kurze Runden wie Ottos Walk mit drei Kilometern und einer Stunde oder die Cascades. Vor jeder Wanderung trägst du dich am Parkplatz ins Wanderbuch ein und nach der Rückkehr wieder aus, für Bergtouren ist der Eintrag ins Bergrettungsregister Pflicht.

Gibt es hier Big Five?

Nein. Das ist ein Bergpark, kein Wildreservat. Löwe, Elefant, Nashorn und Büffel kommen nicht vor; Leoparden gibt es in den Drakensbergen nur in sehr kleiner Zahl, gesehen werden sie so gut wie nie. Zu sehen sind Buschböcke, Bergriedböcke, Klippschliefer, Paviane und eine reiche Vogelwelt.

Wann sollte ich buchen?

Für die Schulferien im Juli und für Dezember und Januar frühzeitig. Gebucht wird nicht am Camp, sondern über die zentrale Reservierung von Ezemvelo, auch die Stellplätze am Mahai.

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