Lake-Manyara-Nationalpark
Baumkletternde Löwen am Rift Valley
Der Lake-Manyara-Nationalpark liegt am Fuß der Rift-Valley-Klippen im Norden Tansanias. Auf kleinem Raum treffen Grundwasserwald, Savanne und ein alkalischer See aufeinander. Bekannt ist der Park für seine baumkletternden Löwen und die Flamingoschwärme am Seeufer, dazu kommen ein 370 Meter langer Baumkronenweg und die offiziell erlaubte Nachtpirsch.
Der Lake-Manyara-Nationalpark bringt auf kleinem Raum eine ungewöhnliche Vielfalt an Landschaften und Tierarten zusammen. Er liegt am Fuß der Rift-Valley-Klippen, die ihm sein markantes Panorama geben. Nationalpark ist er seit 1960, seit 1981 führt ihn die UNESCO als Biosphärenreservat.
Berühmt ist er für seine baumkletternden Löwen. Hier wurde das Verhalten 1969 zuerst genau beschrieben, es kommt aber auch in der Serengeti, in Tarangire und im Ishasha-Sektor in Uganda vor. Verlassen kannst du dich auf eine Sichtung nicht: Wer mehrere Tage bleibt, sieht meist Löwen, an einem einzelnen Tag kannst du auch leer ausgehen. Dazu kommen Elefantenherden im Grundwasserwald, mehr als 400 Vogelarten und der See selbst, der in der Regenzeit Flamingos und andere Wasservögel anzieht.
Der Park gliedert sich in zwei Bereiche: den dichten Grundwasserwald, in dem Elefanten und Primaten leben, und das offene Grasland mit Huftieren und Raubtieren. Im Norden bei Mto wa Mbu liegt das Haupttor, dort stehen auch der 370 Meter lange Baumkronenweg und die meisten Wege. Der Süden ist weiter, rauer und wildärmer.
Eine Sache verändert den Park gerade sichtbar: Der See wächst seit etwa 2020. Im Februar 2026 stand das Wasser bis an das Ende der Waldstraße, und der Bohlenweg an den heißen Quellen Maji Moto ist überflutet. Was du im Süden zu sehen bekommst, hängt damit am Wasserstand.
Darum ist Lake-Manyara-Nationalpark ein Sehnsuchtsort
- Baumkletternde Löwen, deren Verhalten hier 1969 zuerst genau beschrieben wurde, im direkten Vergleich mit den Löwen der Serengeti
- Grundwasserwald, Savanne, Sumpf und ein alkalischer See auf engem Raum, dazu eine heiße Quelle mit bis zu 76,5 Grad
- Mehr als 400 Vogelarten, in der Regenzeit Flamingoschwärme an den flachen Ufern
- Ein 370 m langer Baumkronenweg, der bis 18 m hoch durch den Wald führt
- Nachtpirsch und Kanufahrt sind hier offiziell möglich, beides mit eigener Gebühr und Voranmeldung
- Die Rift-Valley-Klippen als Kulisse und als sichtbares Zeugnis des Ostafrikanischen Grabens
- Nationalpark seit 1960, von der UNESCO 1981 als Biosphärenreservat anerkannt
Aus Reiseberichten und Foren
Unsere Geheimtipps für den Lake-Manyara-Nationalpark
- Nordtor rein, Nordtor raus Fahr über das Haupttor bei Mto wa Mbu hinein und dort auch wieder heraus. Die Strecke vom Südtor durch den ganzen Park zieht sich, die Pisten dort sind rau, und im Süden ist weniger Wild zu sehen. Wer von Tarangire kommt und abends am Ngorongoro sein will, gewinnt damit Stunden.
- Sei da, wenn das Tor aufgeht Am Morgen ist der Park erstaunlich leer: Die Gäste der Lodges oben auf der Steilkante kommen erst nach dem Frühstück, ab etwa 8 Uhr, und die Tagesgäste von der Safari-Route treffen im Laufe des Vormittags ein. Nachmittags wird es vor allem im Nordteil rund um den Eingang voll. Wer zur Toröffnung dasteht, hat den Grundwasserwald noch für sich.
- Die heißen Quellen stehen unter Wasser Der See wächst seit etwa 2020, und im Februar 2026 stand das Wasser bis an das Ende der Waldstraße. Der Bohlenweg an den heißen Quellen Maji Moto ist überflutet, und der Süden des Parks wirkt nass und wenig einladend. Frag deinen Fahrer vorher, was gerade begehbar ist, statt dafür eine lange Anfahrt einzuplanen.
- Der Baumkronenweg ist Geschmackssache Der Steg ist 370 m lang, führt bis 18 m hoch durch den Grundwasserwald und kostet extra. Ein Teil der Besucher findet ihn lohnend und lobt die Erklärungen der Führer, andere sind in zehn Minuten durch und sehen nur ein paar Affen in der Ferne. Entscheide vorher, nicht am Schalter.
- Nachtpirsch nur mit Voranmeldung Die Nachtpirsch ist hier offiziell erlaubt und kostet extra. Angemeldet wird vorher, spontan am Tor läuft das nicht. Nach Torschluss ist das die einzige Möglichkeit, noch im Park unterwegs zu sein.
- Kreditkarte gehört ins Handgepäck Am Tor läuft alles elektronisch. Nimm eine Visa- oder Mastercard mit, die im Ausland freigeschaltet ist, und verlass dich nicht auf einen Geldautomaten in der Nähe.
- Baumkletternde Löwen nicht fest einplanen Sie sind der Grund, warum die meisten kommen, und trotzdem kein verlässlicher Programmpunkt. Reisende berichten, dass ihr Fahrer schon vorab sagte, er könne nichts versprechen, und manche suchten ganze Tage vergeblich. Wer mehrere Tage bleibt, hat die besseren Karten und sieht meist Löwen. Nimm den Grundwasserwald, die Vogelwelt und die Klippen als Grund für den Besuch, dann ist der Tag auf keinen Fall verloren.
Karte von Lake-Manyara-Nationalpark
Highlights
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Die baumkletternden Löwen
TierbeobachtungsortLöwen, die tagsüber in Bäumen liegen, sind das Markenzeichen des Parks. Hier wurde das Verhalten 1969 zuerst genau beschrieben, es kommt aber auch anderswo vor, und eine Sichtung ist heute eher Glück als Programm.
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Die Rift-Valley-Klippen
Felsen Aura Haut dich umDie Klippen säumen den westlichen Rand des Sees und steigen im Norden rund 260, im Süden bis rund 840 Meter steil aus der Ebene auf. Der Park liegt auf dem schmalen Streifen zwischen ihnen und dem Wasser, und sie sind der sichtbare Rand des Ostafrikanischen Grabens.
- Fläche des Nationalparks
- 649 km²
- Vogelarten im Park
- 400+
- Baumkronenweg, bis 18 m über dem Waldboden
- 370 m
- Baumkletternde Löwen hier zuerst genau beschrieben
- 1969
Landschaftsmerkmale
Der Grundwasserwald
Direkt hinter dem Seeufer beginnt ein dichter Grundwasserwald mit riesigen Mahagonibäumen, Tamarinden und einigen der größten Affenbrotbäume Tansanias. Die grüne Oase steht im Gegensatz zu den sonst trockenen Landschaften des Rift Valley. In den Baumkronen leben Trupps von Pavianen und blauen Meerkatzen, und hier verläuft auch der Baumkronenweg.
Savanne mit Akazien und Baobabs
Jenseits des Waldes öffnet sich weite, goldene Savanne, durchzogen von Akazien und einzelnen Baobabs. Hier leben Herden von Zebras, Gnus und Giraffen, die in der Trockenzeit zu den verbleibenden Wasserquellen ziehen.
Der alkalische Manyara-See
Der See verändert seine Ausdehnung mit den Jahreszeiten, und seit etwa 2020 ist er insgesamt gewachsen. Bei starkem Regen überflutet er das angrenzende Grasland, was Pelikanen, Störchen und Flamingos gute Bedingungen bietet. Das alkalische Wasser trägt eine reiche Algenflora, von der sich die Flamingos ernähren.
Beste Reisezeit
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Reisezeit | ||||||||||||
| Jahreszeit | Trockenzeit | Regenzeit | Trockenzeit | Regenzeit | ||||||||
| Andrang | viel los | viel los | viel los | viel los | ||||||||
- empfohlen
- möglich
- eher nicht
- Trockenzeit
- Regenzeit
- viel los
Juni empfohlen
Trockenzeit · eher ruhig
Beste Bedingungen für Wildbeobachtungen. Die Tiere konzentrieren sich am Wasser, die Sicht ist frei.
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Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober: Die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen, die Vegetation ist dünner, und auch die baumkletternden Löwen sind dann leichter zu entdecken. Die Regenzeit verwandelt den Park in eine grüne Landschaft und ist die bessere Zeit für Vogelbeobachtungen, dann nimmt auch die Zahl der Flamingos am See zu. Dafür können die Pisten von März bis Mai und im November sehr schwierig werden. Die kurze Trockenzeit von Mitte Dezember bis Mitte Februar verbindet gute Sichtbedingungen mit weniger Andrang.
Trockenzeit (Juni bis Oktober, Mitte Dezember bis Mitte Februar)
Beste Bedingungen für Wildbeobachtungen. Die Tiere konzentrieren sich am Wasser, die Sicht ist frei. Im kurzen Fenster ab Mitte Dezember sind Preise und Besucherzahlen niedriger, die Bedingungen bleiben gut.
Regenzeit (März bis Mai, November bis Mitte Dezember)
Die Zeit der Vogelbeobachter: Viele Arten sind aktiver, die Flamingos werden mehr. Dafür sind Tiersichtungen schwieriger, und die Pisten im Park können sehr fordernd werden.
Sehenswerte Tiere
Lake Manyara ist vor allem für die baumkletternden Löwen und die großen Flamingoschwärme bekannt. Der Wechsel zwischen Wald, Savanne und See macht den Park artenreicher, als seine Größe vermuten lässt: Mehr als 400 Vogelarten leben hier.
Im Grundwasserwald leben Elefanten, Paviane und blaue Meerkatzen, im offenen Grasland Huftiere und Raubtiere, am Seeufer Wasservögel. Auch Leoparden sind hier zu Hause, zu sehen bekommst du sie selten. Die Vogelwelt ist der eigentliche Reichtum des Parks.
- Löwe (baumkletternd)
- Elefant
- Büffel
- Giraffe
- Zebra
- Gnu
- Pavian
- Blaue Meerkatze
- Flamingo
- Pelikan
- Storch
Lake-Manyara-Nationalpark in 14 Bildern
Anreise

Mit dem Auto
- ArushaStart
- 1,5 bis 2 Std. · Hauptstraße
- Haupttor Mto wa MbuNorden, bei Mto wa Mbu
- SüdenSüdtorStrecke nach Norden rau und lang
Mit dem Flugzeug
Kilimanjaro International Airport → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft
- Norden, bei Mto wa MbuLake Manyara Airstripkurzer Inlandsflug
- Meist der zweite Halt nach Tarangire, danach weiter zum Ngorongoro
- Vom Kilimanjaro Airport geht es auch per Straße weiter
- Nach Einbruch der Dunkelheit kommt niemand mehr in den Park
- März bis Mai und im November können die Pisten im Park sehr schwierig werden
Anreise ausführlich
Auto
Über die Hauptstraße von Arusha in etwa 1,5 bis 2 Stunden. Lake Manyara ist der zweite Halt der nördlichen Safari-Route nach Tarangire; die meisten Gäste kommen auf dieser Strecke und fahren anschließend weiter zum Ngorongoro.
Flugzeug
Nächster Flughafen ist der Kilimanjaro International Airport. Von dort geht es per Straße weiter oder mit einem kurzen Inlandsflug zum Lake Manyara Airstrip.
Kosten und Gebühren
- Kinder 5 bis 15: rund 16 €
- Unter 5 Jahren frei
- Nur Karte, kein Bargeld
Der Eintritt kostet rund 50 € pro Person und Tag, für Kinder von 5 bis 15 Jahren rund 16 €. Kinder unter 5 Jahren zahlen nichts. Vom 15. März bis 15. Mai ist es etwas günstiger, Erwachsene zahlen dann rund 45 €. Die Mehrwertsteuer von 18 Prozent ist in diesen Beträgen schon enthalten.
Das Ticket gilt 12 Stunden. Wer im Park übernachtet, bekommt eine Genehmigung für 24 Stunden. Dazu kommt eine eigene Gebühr für das Fahrzeug.
Extras kosten eigens: der Baumkronenweg rund 20 €, die Nachtpirsch rund 50 € (Kinder rund 25 €), die Kanufahrt rund 20 €, die Fußpirsch rund 20 € für die kurze und rund 25 € für die lange Runde, plus rund 20 € je Gruppe und Tag für den Ranger. Nachtpirsch und Kanufahrt meldest du vorher an. Ein Platz auf den Campingplätzen im Park kostet rund 30 € pro Erwachsenen und Nacht.
Am Tor zahlst du mit Visa, Mastercard oder Mobile Money, Bargeld wird nicht angenommen. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.
Beliebte Unterkünfte
Luxus
Lake Manyara Serena Safari Lodge, oberhalb des Parks mit Blick auf den See.
Mittelklasse
Manyara Wildlife Safari Camp, Zeltunterkünfte und Cottages, gut als Ausgangspunkt für Tagesfahrten in den Park.
Budget
Mehrere Campingplätze innerhalb des Parks.
Aktivitäten
Pirschfahrten
Geführte Fahrten durch Wald und Savanne, die übliche Art, den Park zu sehen.
Baumkronenweg
370 Meter Steg, bis 18 Meter über dem Waldboden, mit eigener Gebühr. Die Meinungen dazu gehen auseinander.
Nachtpirsch
Offiziell möglich, mit eigener Gebühr und nur mit Voranmeldung.
Fußpirsch mit Ranger
Als kurze oder lange Runde, immer mit einem bewaffneten Ranger.
Kanufahrt
Bei ausreichendem Wasserstand, ebenfalls mit Anmeldung.
Vogelbeobachtung
Besonders lohnend in der Regenzeit, wenn die Artenzahl und die Flamingoschwärme zunehmen.
Kulturelle Touren
Besuche in den umliegenden Massai-Dörfern und in Mto wa Mbu.
Natur- und Tierschutz
Der Wasserstand des Manyara-Sees schwankt stark und hängt an den Zuflüssen aus dem Hochland. Wie viel Wasser den See erreicht, entscheidet darüber, ob die Flamingos kommen, und wird zugleich von Landwirtschaft und Wasserentnahme im Einzugsgebiet mitbestimmt.
Wie schnell das kippt, zeigen die letzten Jahre: 2021 war noch von einem austrocknenden See die Rede, inzwischen hat er Uferwege und den Bohlenweg an den heißen Quellen unter Wasser gesetzt.
Die UNESCO führt Lake Manyara seit 1981 als Biosphärenreservat, der Nationalpark selbst besteht seit 1960. Die Eintrittsgelder gehen an die staatliche Parkverwaltung TANAPA, die damit Schutz und Betrieb der Nationalparks finanziert.
Praktische Informationen
Tore
Haupttor bei Mto wa Mbu im Norden, zweites Tor im Süden. Nach Einbruch der Dunkelheit kommt niemand mehr hinein.
Aufenthaltsdauer
Der Nordteil lässt sich an einem halben Tag sehen, ein ganzer Tag reicht für eine ruhigere Erkundung.
Kombination
Der Park liegt auf der nördlichen Route zwischen Tarangire und Ngorongoro und wird fast immer in Verbindung mit diesen besucht.
Straßen
Von März bis Mai und im November können die Pisten im Park sehr schwierig werden. Die Strecke vom Südtor nach Norden ist rau und zieht sich.
Der Blick von oben
Der bekannte Blick über See, Wald und Ebene liegt nicht im Park, sondern oben auf der Grabenkante an der Straße, die hinter Mto wa Mbu Richtung Karatu und Ngorongoro hinaufführt. Plan ihn als kurzen Halt auf der Weiterfahrt ein; vom Park aus schaust du immer nur hinauf an die Wand.
Wasserstand
Der See ist seit etwa 2020 gewachsen. Uferwege und der Bohlenweg an den heißen Quellen Maji Moto stehen unter Wasser. Frag vor Ort, was gerade begehbar ist.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.
Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort
Welches Tor nimmt man am besten?
Das Haupttor bei Mto wa Mbu im Norden. Fahr dort hinein und dort auch wieder heraus: Die Strecke durch den ganzen Park vom Südtor dauert lange, die Pisten sind rau, und im Süden ist weniger zu sehen.
Was kostet der Eintritt?
Erwachsene zahlen rund 50 € am Tag, vom 15. März bis 15. Mai rund 45 €. Kinder von 5 bis 15 Jahren zahlen rund 16 €, unter 5 Jahren ist der Eintritt frei. Die Mehrwertsteuer ist darin schon enthalten, dazu kommt eine Gebühr für das Fahrzeug.
Kann man am Tor mit Bargeld bezahlen?
Nein. Am Tor läuft alles elektronisch, per Visa, Mastercard oder Mobile Money. Bargeld wird nicht angenommen. Nimm eine Visa- oder Mastercard mit.
Sieht man die baumkletternden Löwen sicher?
Nein. Das Verhalten ist für diesen Park typisch, eine Sichtung ist es nicht. Bei mehrtägigen Aufenthalten sieht man in gut vier von fünf Fällen Löwen, Leoparden nur in einem von zehn. An einem einzelnen Tag kannst du leer ausgehen, und Fahrer sagen ihren Gästen vorher, dass sie nichts versprechen. In der Trockenzeit, wenn die Vegetation dünner ist, stehen die Chancen am besten.
Sind die heißen Quellen Maji Moto zu sehen?
Zurzeit nicht ohne Weiteres. Der See wächst seit etwa 2020, und der Bohlenweg an den Quellen steht unter Wasser. Frag deinen Fahrer, was gerade begehbar ist, bevor du die lange Fahrt in den Süden einplanst.
Wann sind die Flamingos am See?
Vor allem in der Regenzeit. Dann dehnt sich der See aus, die Algenflora wächst, und die Schwärme werden größer. In der Trockenzeit zieht sich das Wasser zurück und mit ihm ein Teil der Vögel.
Reicht ein halber Tag?
Für den Grundwasserwald und den Nordteil ja, und genau so planen ihn die meisten Gruppen auf dem Weg zum Ngorongoro. Wer den Wald, das Seeufer und den Baumkronenweg in Ruhe mitnehmen will, sollte einen ganzen Tag einplanen.
Kann man hier nachts auf Pirsch gehen?
Ja, die Nachtpirsch ist hier erlaubt: rund 50 € für Erwachsene, rund 25 € für Kinder. Sie muss vorher angemeldet werden. Ohne Anmeldung ist der Park nach Torschluss zu.




















