iSimangaliso-Wetland-Park

Acht Ökosysteme an der Ostküste von KwaZulu-Natal

Südafrika Schutzgebiet

Der iSimangaliso Wetland Park liegt an der Ostküste Südafrikas in KwaZulu-Natal und ist Südafrikas erstes UNESCO-Weltnaturerbe. Auf rund 3.280 Quadratkilometern greifen acht miteinander verbundene Ökosysteme ineinander: Küstenwälder, Savannen, Feuchtgebiete, Dünen, Strände und Korallenriffe. Der Park ist kein Gebiet mit einem Tor, sondern zehn Abschnitte mit eigenen Zugängen, Zeiten und Preisen. iSimangaliso bedeutet auf Zulu „Wunder“.

Der iSimangaliso Wetland Park erstreckt sich über rund 3.280 Quadratkilometer an der Ostküste Südafrikas und gehört zu den ökologisch vielfältigsten Schutzgebieten der Welt. Acht miteinander verbundene Ökosysteme treffen hier aufeinander: Küstenwälder, Savannen, Feuchtgebiete, Seen, Dünen, Strände, Flussmündungen und Korallenriffe.

Die Küstenlinie des Parks reicht über 220 Kilometer. Sie verbindet Strände, hohe bewaldete Dünen und Riffe zu einer Abfolge sehr unterschiedlicher Lebensräume. Im Landesinneren schließen sich weite Graslandschaften, dichte Wälder und ausgedehnte Feuchtgebiete an, die eine entsprechend große Artenvielfalt tragen. Viele der hier lebenden Pflanzen- und Tierarten sind endemisch oder bedroht.

Das macht iSimangaliso zu einem Ziel, das sich nicht auf eine einzige Art des Reisens festlegen lässt: Bootssafari auf der Flussmündung, Tauchgang am Riff, Vogelbeobachtung im Sumpf und Wanderung durch den Küstenwald liegen wenige Autostunden auseinander.

Warum hin

Darum ist iSimangaliso-Wetland-Park ein Sehnsuchtsort

  1. Südafrikas erstes UNESCO-Weltnaturerbe, seit 2025 grenzüberschreitend mit dem Maputo-Nationalpark in Mosambik
  2. Acht Lebensräume greifen ineinander: Korallenriffe, Strände, Dünen, Seen, Feuchtgebiete, Flussmündungen, Küstenwälder und Savanne
  3. Der zweitwichtigste Nistplatz für Leder- und Unechte Karettschildkröten im Indischen Ozean
  4. Rund 1.200 Krokodile und 800 Flusspferde im St.-Lucia-System, einem der größten Flussmündungskomplexe Afrikas
  5. 521 Vogelarten und über 6.500 Pflanzen- und Tierarten, elf davon nur hier
  6. Land und Meer an einem Tag: morgens Elefanten und Nashorn, nachmittags Wale, Delfine und Riffe vor Sodwana Bay

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den iSimangaliso-Wetland-Park

  • Die Flughaushöhle bei Mission Rocks geht nur bei Ebbe Etwa zwei Kilometer südlich des Picknickplatzes Mission Rocks an den Eastern Shores liegt die Bats Cave, in der eine große Kolonie Nilflughunde hängt. Der Weg führt am Strand entlang und ist nur bei Niedrigwasser begehbar. Sieh vorher in die Gezeitentabelle. Baden solltest du an Mission Rocks nicht, Strömung und Brandung sind dafür zu stark, zum Fotografieren und für die Walbeobachtung von der Klippe ist die Stelle dafür eine der besten im Park.
  • Zwei Abschnitte an einem Tag kosten zweimal Eintritt iSimangaliso ist kein Park mit einem Tor, sondern zehn Abschnitte mit eigenen Toren. Wer morgens die Eastern Shores fährt und nachmittags die Western Shores, zahlt an beiden Toren. Plane deine Tage deshalb je Abschnitt, nicht als Rundfahrt, und leg die zwei Shores auf zwei Tage.
  • Wenn du schlüpfende Schildkröten sehen willst, komm nicht im November Die Saison hat zwei Hälften, und das wird oft durcheinandergebracht. Von November bis Dezember kommen die Weibchen an den Strand und legen ihre Eier. Die Jungtiere schlüpfen erst 55 bis 65 Tage später, also von Januar bis März. Wer den Lauf der Jungtiere ins Meer erleben will, reist im Januar oder Februar. Geführte Touren laufen von November bis März, an die Nistplätze kommst du nur mit ihnen.
  • Tauchplätze in Sodwana sind vor den Zimmern weg Voll wird es im Park nicht gleichmäßig, sondern in den südafrikanischen Schulferien im Dezember, Januar, April und Juli, und dann vor allem in St. Lucia und in Sodwana Bay. Taucher berichten, dass in diesen Wochen Busladungen ankommen und die Plätze auf den Booten schneller ausgebucht sind als die Betten an Land. Drei bis sechs Monate vorher buchen, und zwar den Tauchplatz zuerst.
  • Die Rastlager gehören seit 2026 der Parkbehörde, gebucht wird weiter bei Ezemvelo Jahrzehntelang hat Ezemvelo KZN Wildlife die Hütten und Campingplätze im Park betrieben und gebucht. Ende Februar 2026 hat Ezemvelo den Tourismusbetrieb abgegeben, seit März liegt er bei der Parkbehörde, die private Betreiber für die Anlagen sucht und Preiserhöhungen nicht ausschließt. Bis ein neuer Betreiber feststeht, läuft die Buchung weiter über Ezemvelo, und die Camps bleiben offen. Wer eine Hütte in Cape Vidal oder Sodwana will, bucht deshalb bei Ezemvelo und prüft vor der Reise, ob inzwischen ein neuer Betreiber übernommen hat und der Preis noch stimmt.
  • Maphelane: schöne Düne, aber vorher anrufen Maphelane im Süden trägt Südafrikas höchste bewaldete Düne mit 183 Metern. Ob das Rastlager dort an deinem Termin offen ist, klärst du vorher telefonisch bei der zentralen Reservierung von Ezemvelo. Nach Regen kann die Zufahrt zwischen Tor und Strand überflutet sein, wenn die Mündung des uMfolozi zu ist. Die letzten Kilometer sind Sandpiste, nimm einen Wagen mit Allrad oder zumindest Bodenfreiheit.

Wo was liegt

Karte von iSimangaliso-Wetland-Park

Karte von iSimangaliso-Wetland-Park: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Kosi Bay, Sodwana Bay und Cape Vidal

    Sonstiges Aura Haut dich um

    Kosi Bay im Norden besteht aus vier miteinander verbundenen Seen, in denen die Thonga seit mehr als 700 Jahren mit Reusen aus Schilf fischen; geschnorchelt wird im Riff innerhalb der Mündung. Vor Sodwana Bay liegen die südlichsten Korallenriffe Afrikas, mit über 1.200 verzeichneten Fischarten. Cape Vidal ist der Badeabschnitt, eine vom Riff geschützte Bucht mit Küstenwald dahinter. Drei Abschnitte, drei Tore, drei Preise.

  • Mkuze-Sümpfe

    Tierbeobachtungsort Aura Beeindruckend Trubel Wenig Trubel

    Die Mkuze-Sümpfe sind mit rund 450 Quadratkilometern das größte Süßwasser-Feuchtgebiet Südafrikas: Papyrus, Schilf und Sumpfwald, durch die sich der Mkhuze-Fluss zum St.-Lucia-See schiebt. Das Sumpfgebiet selbst ist unerschlossen. Besuchen kannst du es vom Abschnitt uMkhuze aus, mit mindestens 420 Vogelarten und mehreren Beobachtungsverstecken direkt am Wasser.

  • St.-Lucia-See

    See Aura Haut dich um Trubel Bekannt, aber entspannt

    Der St.-Lucia-See ist das Herzstück des Parks und mit 325 bis 350 Quadratkilometern das größte Ästuar-Seensystem Afrikas. In ihm leben rund 800 bis 1.000 Flusspferde, der größte Bestand KwaZulu-Natals, dazu etwa 1.200 ausgewachsene Nilkrokodile. Am nächsten kommst du ihnen auf einer zweistündigen Bootsfahrt ab dem Steg vor der Brücke.

Fläche (rund), verteilt auf zehn Abschnitte
3.280 km²
Küste mit Stränden, Dünen und Korallenriffen
220 km
Vogelarten, darunter Pelikane und Flamingos
521
UNESCO-Weltnaturerbe, als erstes in Südafrika
1999

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

220 Kilometer Küste, Dünen und Riffe

Küste mit Wald und See im iSimangaliso Wetland Park.

Die Küstenlinie des Parks erstreckt sich über rund 220 Kilometer und reiht Strände, hohe bewaldete Dünen und Korallenriffe aneinander. Die Dünen des Maputaland-Küstenwalds gehören zu den höchsten bewaldeten Dünen der Welt, die Riffe vor der Küste bilden das südlichste Korallenriffsystem Afrikas.

Feuchtgebiete, Wälder und Grasland im Landesinneren

Verschiedene Landschaftsformen im iSimangaliso Wetland Park.

Hinter der Küste liegen weite Graslandschaften, dichte Wälder und ausgedehnte Feuchtgebiete. Diese Kombination unterschiedlicher Lebensräume auf engem Raum trägt eine hohe Artenvielfalt; viele der Pflanzen- und Tierarten des Parks sind endemisch oder bedroht.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad iSimangaliso-Wetland-Park: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitWann es voll wirdRegenzeitTrockenzeitRegenzeitWann es voll wird
Andrangviel losviel losviel losviel los
SchildkrötenHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunkt
BuckelwaleHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunkt
WalhaieHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunkt
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • viel los
  • Schildkröten (innen, kräftig = Höhepunkt)
  • Buckelwale
  • Walhaie

April empfohlen

Trockenzeit · viel los

Die bessere Zeit für Wildtierbeobachtungen an Land: Die Vegetation ist weniger dicht, die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen, und das Wetter ist angenehm kühl. Von Juni bis November ziehen Buckelwale vorbei.

Welche Reisezeit die beste ist, hängt bei iSimangaliso davon ab, was du vorhast. Für Wildbeobachtung an Land ist die Trockenzeit von April bis Oktober die ergiebigere Zeit, weil die Vegetation dünner ist und sich die Tiere an den Wasserstellen sammeln. Buckelwale ziehen von Juni bis November an der Küste vorbei. Die Meeresschildkröten legen von November bis Februar ihre Eier an den Stränden ab, die Jungtiere schlüpfen von Januar bis März, und geführte Schildkrötentouren laufen von November bis März. Zum Tauchen in Sodwana Bay ist das Wasser von Oktober bis Mai am wärmsten, Walhaie kommen von November bis März und Sandtigerhaie von Dezember bis Februar. Der Hochsommer von Dezember bis März ist heiß und schwül, und das Malariarisiko ist dann am höchsten.

Trockenzeit (April bis Oktober)

Die bessere Zeit für Wildtierbeobachtungen an Land: Die Vegetation ist weniger dicht, die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen, und das Wetter ist angenehm kühl. Von Juni bis November ziehen Buckelwale vorbei. Das Wasser vor der Küste liegt in diesen Monaten bei 21 bis 23 Grad.

Regenzeit (November bis März)

Die Landschaft steht in sattem Grün, Flüsse und Seen führen mehr Wasser. Das ist die Zeit der Meeresschildkröten und der Walhaie, und das Wasser erreicht 24 bis 27 Grad. Dafür ist es heiß und schwül, einzelne Wege sind schlammig, und das Malariarisiko ist am höchsten.

Wann es voll wird

Die südafrikanischen Schulferien im Dezember, Januar, April und Juli füllen St. Lucia und Sodwana Bay. Tauchplätze und Unterkünfte sind dann Monate im Voraus ausgebucht, die Tauchplätze meist früher als die Zimmer.

Buckelwal vor der Dünenküste bei Sodwana Bay

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

iSimangaliso vereint Land- und Meerestiere an einem Ort. In den Seen und Flussmündungen leben rund 1.200 Krokodile und 800 Flusspferde, in den Wäldern und auf den offenen Grasflächen Elefanten, Büffel und Leoparden sowie Breitmaul- und Spitzmaulnashorn. Löwen hatten hier 44 Jahre lang gefehlt und wurden im Dezember 2013 wieder angesiedelt. Zu sehen bekommst du sie seltener als in einem klassischen Safaripark; die besten Aussichten auf Wild an Land hast du an den Eastern und Western Shores und in uMkhuze.

Die Strände des Parks sind der zweitwichtigste Nistplatz für Lederschildkröten und Unechte Karettschildkröten im Indischen Ozean. Vor der Küste sind Delfine ganzjährig zu sehen, Buckelwale von Juni bis November und Walhaie von November bis März.

Für Vogelbeobachter ist der Park eines der ergiebigsten Ziele Südafrikas: 521 Vogelarten leben hier, darunter Pelikane, Flamingos und der Schreiseeadler. An den Eastern Shores kommen Sumpfwald, Süßwasserpfannen und offenes Grasland zusammen, deshalb findest du dort Arten, die anderswo schwer aufzuspüren sind.

  • Flusspferd
  • Krokodil
  • Elefant
  • Büffel
  • Leopard
  • Löwe
  • Breitmaulnashorn
  • Spitzmaulnashorn
  • Giraffe
  • Tüpfelhyäne
  • Lederschildkröte
  • Unechte Karettschildkröte
  • Buckelwal
  • Walhai
  • Delfin
  • Pelikan
  • Flamingo
Kaffernbüffel im dichten Buschland

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte iSimangaliso-Wetland-Park: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach iSimangaliso-Wetland-Park: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Ländergrenzen: Natural Earth. Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. DurbanStart
  2. rund 235 km · 2,5 bis 3 Std. · N2fast alle Zufahrten zweigen von der N2 ab
  3. iSimangaliso-Wetland-ParkZiel
  1. St. LuciaStart
  2. Weg zu den Eastern Shores und nach Cape Vidal
  3. Bhangazi-TorEastern Shores
  4. rund 33 km · gut 30 Min.höchstens 120 Fahrzeuge von Tagesgästen am Tag
  5. Cape VidalZiel
  1. MtubatubaStart
  2. normales Auto reicht
  3. Western ShoresZiel
  1. HluhluweStart
  2. False BayZiel
  1. MbazwanaStart
  2. Tor rund um die Uhr offen
  3. Sodwana BayZiel
  1. MkuzeStart
  2. rund 17 km · PisteZufahrt von der N2 mit Schlaglöchern, nach Regen schlammig
  3. eMshopi-ToruMkhuze, Westen
  • uMkhuze, OstenOphansi-TorRichtung Sodwana Bay
  • Kosi Bay ganz im Norden an der Grenze zu Mosambik ist ein eigener Reisetag; an die Mündung nur mit Tagesgenehmigung vor Ort und mit Geländewagen
  • Nach Maphelane und in Teile des Coastal Forest besser mit Allrad, an die Eastern und Western Shores reicht ein normales Auto
  • Nächster größerer Flughafen: King Shaka International bei Durban, weiter mit Mietwagen oder Transfer
  • Richards Bay liegt näher, wird aber deutlich seltener angeflogen
  • Tore April bis Oktober 6 bis 18 Uhr, November bis März 5 bis 19 Uhr, Sodwana Bay rund um die Uhr; keine späte Einfahrt
Anreise ausführlich

Auto

Der Park liegt rund 235 Kilometer nördlich von Durban und ist von dort in etwa 2,5 bis 3 Stunden erreichbar. Fast alle Zufahrten zweigen von der N2 ab, und welche du nimmst, hängt vom Abschnitt ab: über St. Lucia kommst du zu den Eastern Shores und nach Cape Vidal, über Mtubatuba zu den Western Shores, über Hluhluwe zur False Bay, über Mbazwana nach Sodwana Bay. Kosi Bay ganz im Norden an der Grenze zu Mosambik liegt deutlich weiter und ist ein eigener Reisetag.

Flugzeug

Nächstgelegener größerer Flughafen ist King Shaka International bei Durban. Von dort fährst du mit dem Mietwagen weiter oder lässt dich transferieren. Richards Bay liegt näher, wird aber deutlich seltener angeflogen.

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 6 bis 7 € pro AbschnittErwachsene
  • Jeder Abschnitt: eigenes Tor, eigener Preis
  • Sodwana, Coastal Forest: rund 3 €
  • Dazu Fahrzeug: rund 1 bis 4 €
  • St.-Lucia-See: kein Eintritt

Jeder Abschnitt von iSimangaliso hat sein eigenes Tor und seinen eigenen Preis, ein Ticket für den ganzen Park gibt es nicht. Gäste aus dem Ausland zahlen den doppelten Satz der Südafrikaner: rund 6 € pro Erwachsenem an den Eastern und Western Shores, in uMkhuze, in Maphelane und an der False Bay, rund 7 € in Kosi Bay und rund 3 € in Sodwana Bay und im Coastal Forest.

Dazu kommen an jedem Tor eine Fahrzeuggebühr von rund 1 bis 4 € für einen Pkw und eine Gemeindeabgabe von unter 1 € pro Person. Wer im Park übernachtet, zahlt rund 1 € pro Person und Nacht extra. Für den St.-Lucia-See und den Lake Sibaya selbst fällt kein Toreintritt an.

An die Kosi-Mündung kommst du nur mit einer eigenen Tagesgenehmigung, die es allein vor Ort gibt. Eine Bootsfahrt auf dem St.-Lucia-See kostet bei den Anbietern am Ort rund 17 bis 25 € pro Person.

Die Sätze steigen von Jahr zu Jahr etwas, rechne am Tor mit ein wenig mehr. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Im Park

Staatliche Rastlager und Campingplätze gibt es unter anderem in Cape Vidal, mit Hütten für fünf und acht Personen und rund 50 Stellplätzen im Dünenwald. Gebucht wird bei Ezemvelo KZN Wildlife; warum sich das bald ändern kann, steht unten bei den Geheimtipps.

Luxus

Thonga Beach Lodge liegt direkt am Strand und bietet neben der Unterkunft Schnorchel- und Tauchgänge am Riff.

Mittelklasse

Makakatana Bay Lodge liegt am Ufer des St.-Lucia-Sees und eignet sich als Ausgangspunkt für Wildbeobachtung und Bootssafaris.

Budget

In St. Lucia gibt es Gästehäuser und Backpacker-Unterkünfte für preisbewusste Reisende.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Bootssafaris

Auf der St.-Lucia-Mündung kommst du Flusspferden, Krokodilen und Wasservögeln näher als vom Ufer aus.

Schnorcheln und Tauchen

Sodwana Bay ist für seine Korallenriffe bekannt. Das Wasser liegt im Sommer bei 24 bis 27 Grad, im Winter bei 21 bis 23, und die Sicht fällt selten unter zehn Meter. Walhaie kommen von November bis März, Sandtigerhaie von Dezember bis Februar.

Schildkrötentouren

Von November bis März, geführt und genehmigungspflichtig, ab Kosi Bay, Sodwana Bay, St. Lucia und Cape Vidal.

Reiten

Reitausflüge führen durch die südlichen Eastern Shores und an den Strand. Bushritte ab sechs Jahren, Strandritte ab acht, Reiter bis 95 Kilogramm.

Walbeobachtung

Von Juni bis November ziehen Buckelwale an der Küste entlang, zu sehen auch von den Klippen an Mission Rocks.

Vogelbeobachtung

Besonders an den Eastern Shores und in den Sumpfgebieten von uMkhuze.

Wanderungen

Mehrere Wege führen durch die verschiedenen Lebensräume, darunter der Aufstieg auf die Düne von Maphelane und der Strandweg zur Flughaushöhle bei Mission Rocks.

Goliathreiher im Schilf am Ufer

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

iSimangaliso ist seit 1999 UNESCO-Weltnaturerbe und wurde 2025 gemeinsam mit dem Maputo-Nationalpark in Mosambik zu einem grenzüberschreitenden Welterbe erweitert. Beide zusammen umfassen 397.403 Hektar.

Ein Teil des Eintritts ist als Gemeindeabgabe ausgewiesen und fließt in Sozial- und Naturschutzprogramme in den Gemeinden am Parkrand. Der Vorstand hält die Eintrittspreise für südafrikanische Gäste bewusst niedrig, damit der Park für die Nachbargemeinden bezahlbar bleibt.

In der Nistsaison der Meeresschildkröten sind die Strände besonders empfindlich: Geh nur mit geführten, genehmigten Touren dorthin, bleib auf den ausgewiesenen Wegen und nimm deinen Müll wieder mit.

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Ein Park, zehn Eingänge

iSimangaliso besteht aus getrennten Abschnitten mit eigenen Toren, eigenen Zeiten und eigenen Preisen. Entscheide vor der Fahrt, welcher Abschnitt dein Ziel ist, und prüf dessen Tor.

Malaria

Der Park liegt im Malariagebiet von Maputaland. Das Risiko ist von November bis April am höchsten und im Winter gering. Klär die Prophylaxe vor der Reise ärztlich ab.

Straßen

Zu einigen Abschnitten führen Sand- und Schotterpisten. Nach Maphelane und in Teile des Coastal Forest kommst du besser mit Allrad, an die Eastern und Western Shores reicht ein normales Auto.

Schnorcheln

An der Küste des Parks ist die Strömung stark. Schnorcheln geht bei Niedrigwasser, an Mission Rocks ist Schwimmen wegen Strömung und Brandung nicht sicher.

Alkohol

Alkohol darf nicht in die öffentlichen Bereiche des Parks, an den Toren wird kontrolliert. Nur wer eine Unterkunft im Park gebucht hat, darf welchen nach Cape Vidal oder Sodwana Bay mitnehmen, und auch dort nur ins Camp.

Drohnen

Über dem Park darf keine Drohne fliegen, auch kein Modellflugzeug. Drachen am Strand sind dagegen willkommen.

Mit dem Auto an den Strand

In Sodwana Bay ist das nur an Wochenenden und in den südafrikanischen Schulferien erlaubt, als Ausweichparkplatz, wenn die Parkplätze voll sind. Es gibt 200 kostenlose Tagesgenehmigungen, ausgegeben ab 5 Uhr morgens an zwei Stellen, nicht am Tor und nicht vorbuchbar; bei hohem Wasser oder Schildkrötennestern bleibt der Strand zu.

Wie viele Autos hineindürfen

Drei Abschnitte begrenzen die Zahl der Fahrzeuge am Tor. Nach Cape Vidal kommen höchstens 120 Fahrzeuge von Tagesgästen, an die Western Shores 50. In Sodwana Bay ist bei 550 Fahrzeugen am Tag Schluss, die 200 kostenlosen Strandgenehmigungen eingeschlossen. Sei als Tagesgast früh am Tor, besonders in den südafrikanischen Schulferien.

Sandpiste durch Grasland und Küstenwald

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Ist iSimangaliso ein Big-Five-Ziel?

Ja, seit Löwen im Dezember 2013 nach 44 Jahren wieder angesiedelt wurden. Elefanten, Büffel, Leoparden sowie Breitmaul- und Spitzmaulnashorn leben ebenfalls im Park. Trotzdem ist iSimangaliso kein klassischer Safaripark: Die Stärke liegt in den Feuchtgebieten, an der Küste und bei der Vogelwelt. Für Wild an Land fährst du am besten die Eastern Shores, die Western Shores oder uMkhuze.

Was kostet der Eintritt in den iSimangaliso Wetland Park?

Das kommt auf den Abschnitt an, denn jeder hat sein eigenes Tor und seinen eigenen Preis. Gäste aus dem Ausland zahlen rund 6 € pro Erwachsenem an den Eastern und Western Shores, in uMkhuze, in Maphelane und an der False Bay, rund 7 € in Kosi Bay und rund 3 € in Sodwana Bay und im Coastal Forest. Dazu kommen je Tor eine Fahrzeuggebühr von rund 1 bis 4 € und eine kleine Gemeindeabgabe. Die Sätze steigen jedes Jahr etwas, rechne also mit ein wenig mehr.

Wann kann man in iSimangaliso Schildkröten sehen?

Die Weibchen legen ihre Eier von November bis Februar an den Stränden ab, die Jungtiere schlüpfen 55 bis 65 Tage später, also von Januar bis März. Geführte Touren laufen von November bis März, unter anderem ab Kosi Bay, Sodwana Bay, St. Lucia und Cape Vidal. An die Nistplätze kommst du nur mit einer genehmigten Tour.

Wann kann man in iSimangaliso Wale sehen?

Von Juni bis November ziehen Buckelwale an der Küste des Parks entlang. Delfine sind ganzjährig vor der Küste anzutreffen, Walhaie von November bis März.

Wer verwaltet den Park?

Die iSimangaliso Wetland Park Authority. Sie betreibt die Tore und setzt die Gebühren fest, auch für uMkhuze. Die Rastlager und Campingplätze im Park hat bis Februar 2026 Ezemvelo KZN Wildlife betrieben; seit März 2026 liegt auch dieser Betrieb bei der Parkbehörde, die dafür private Partner sucht. Ezemvelo kümmert sich weiter um den Naturschutz. Gebucht wird trotzdem weiter über Ezemvelo, bis ein neuer Betreiber feststeht.

Was bedeutet der Name iSimangaliso?

iSimangaliso heißt auf Zulu „Wunder“. Bis zum 1. November 2007 hieß der Park Greater St. Lucia Wetland Park.

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