Bwabwata-Nationalpark
Ein Kreuzungspunkt der Wildnis im Sambesi-Streifen
Der Bwabwata-Nationalpark liegt im Nordosten Namibias zwischen den Flüssen Okavango und Kwando. Auf rund 6.274 Quadratkilometern verbindet er Flussauen, Buschland und Trockenwälder zu einem Wanderkorridor für Elefanten, und er ist zugleich einer der wenigen Parks Afrikas, in dem Menschen dauerhaft im Schutzgebiet leben.
Der Bwabwata-Nationalpark erstreckt sich über den westlichen Teil des Caprivi-Streifens, der schmalen Landzunge im Nordosten Namibias, und gehört zu den Regionen Kavango-Ost und Sambesi. Er ist Teil der Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA), eines grenzüberschreitenden Schutzgebiets, das Flächen in Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe verbindet.
Der Park liegt zwischen zwei großen Flüssen: dem Okavango im Westen und dem Kwando im Osten. Dazwischen wechseln sich Buschland, Feuchtgebiete und dichte Wälder ab. Diese Mischung aus Wasserwegen und Trockenlebensräumen trägt eine ungewöhnlich breite Artenvielfalt: von Elefanten und Büffeln über Kudus und Lechwes bis zu Löwen, Leoparden und Afrikanischen Wildhunden.
Eine Besonderheit des Parks ist sein Verwaltungsmodell: Die ansässigen Gemeinschaften sind in die Bewirtschaftung eingebunden, Teile der Fläche werden weiterhin genutzt. Drei sogenannte Core Areas, Mahango, Buffalo und Kwando, sind als Kernzonen dem Wildschutz vorbehalten und für Besucher die interessantesten Bereiche.
Die touristische Erschließung ist geringer als in Etosha oder anderen namibischen Parks. Es gibt einige Lodges und Campingplätze, die Wege im Park sind überwiegend Schotterpisten.
Darum ist Bwabwata-Nationalpark ein Sehnsuchtsort
- Zwei große Flüsse in einem Park: Okavango und Kwando säumen den Bwabwata von beiden Seiten
- Wanderkorridor für Elefanten, die zwischen Namibia, Botswana, Angola und Sambia ziehen
- Über 400 registrierte Vogelarten in Feuchtgebieten und Wäldern
- Drei sehr unterschiedliche Kernzonen: die Flussauen bei Mahango, die Uferpiste am Okavango bei Buffalo, Auen und Kalahari-Trockenwald am Kwando
Aus Reiseberichten und Foren
Unsere Geheimtipps für den Bwabwata-Nationalpark
- Die Horseshoe-Lagune lohnt sich nachmittags, nicht morgens Die Elefantenherden kommen an der Horseshoe-Lagune in der Kwando-Kernzone ab Mittag bis in den späten Nachmittag zum Trinken und Baden. Wer morgens hinfährt, steht oft am leeren Wasser. Rechne dafür auf dem Rückweg Zeit ein: Wenn die Herden auf der Piste stehen, kommst du nicht vorbei, und das Tor schließt bei Sonnenuntergang.
- In Mahango kommst du auch ohne Allrad an den Fluss Die Uferpiste am Okavango ist rund 15 Kilometer lang, und die meisten kommen dort mit einem normalen Mietwagen durch. Stellenweise ist sie steinig, nach Regen und bei losem Untergrund wird es eng. Frag an der Station nach dem aktuellen Zustand. Nur die westliche Omuramba-Schleife braucht wirklich Allrad. Wer keinen Geländewagen hat, muss Mahango also nicht auslassen, sondern bleibt einfach am Wasser, wo ohnehin die meisten Vögel sind.
- Die Buffalo-Kernzone ist der stille Teil des Parks Reisende berichten immer wieder, dass sie hier zwei bis drei Stunden lang kein anderes Fahrzeug getroffen haben, während auf der anderen Flussseite Betrieb ist. Die Piste folgt fast durchgehend dem Okavango, gut für Wasservögel. Die einzige schwierige Stelle sind rund 400 Meter Tiefsand an der verlassenen Militärbasis Pica Pau, deren Ruinen mitten im Busch stehen.
Karte von Bwabwata-Nationalpark
Highlights
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Buffalo Core Area
Tierbeobachtungsort Aura Haut dich um Trubel Kaum jemand daDie Buffalo Core Area liegt am Ostufer des Okavango, gegenüber der Mahango-Kernzone, und umfasst rund 629 Quadratkilometer. Die Hauptpiste folgt dem Fluss fast auf ganzer Länge, dahinter liegen offenes Grasland und dichter Busch. Große Büffel- und Elefantenherden ziehen hier durch, und auch Löwen leben in der Kernzone.
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Kwando Core Area
Tierbeobachtungsort Trubel Wenig TrubelDie Kwando Core Area liegt am Ostende des Bwabwata am Westufer des Kwando und ist mit rund 1.345 Quadratkilometern die größte der drei Kernzonen. Zum Fluss hin liegen Auen und Schilf, dahinter Kalahari-Trockenwald auf alten Dünen. In der Trockenzeit sammeln sich die Elefanten an den Lagunen, allen voran an der Horseshoe.
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Mahango Core Area
Tierbeobachtungsort Aura Beeindruckend Trubel Wenig TrubelDie Mahango Core Area liegt am Okavango im Westen des Parks und ist für ihre Flusslandschaften bekannt. Wasserwege und trockene Savanne stoßen hier unmittelbar aneinander, was wasserliebende und trockenresistente Arten nebeneinander bringt. Für Vogelbeobachter ist es der ergiebigste Bereich des Parks.
- Fläche zwischen Okavango und Kwando
- 6.274 km²
- registrierte Vogelarten
- 400+
- Regen im Jahr, am meisten im Januar und Februar
- 550–600 mm
- Länder verbindet die KAZA, zu der Bwabwata gehört
- 5
Landschaftsmerkmale
Die Flussauen von Okavango und Kwando
Der Park umfasst rund 6.274 Quadratkilometer und wird von den beiden Flüssen geprägt, die ihn im Westen und Osten begrenzen. Die wasserreichen Gebiete tragen Wasservögel, Fische und andere Wasserlebewesen und bleiben auch in der Trockenzeit verlässliche Wasserquellen.
Savannen, Buschland und Trockenwald
Zwischen den Flüssen liegen offene Savannen, dichtes Buschland und Trockenwälder. Sie sind Lebensraum für Großwild wie Elefanten, Büffel und mehrere Antilopenarten. Der Wechsel von feuchten und trockenen Lebensräumen auf engem Raum erklärt die Artenvielfalt des Parks.
Beste Reisezeit
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Reisezeit | ||||||||||||
| Jahreszeit | Regenzeit | Trockenzeit | Regenzeit | |||||||||
| Andrang | viel los | viel los | viel los | |||||||||
| Brutzeit der Vögel | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | ||||||
- empfohlen
- möglich
- eher nicht
- Trockenzeit
- Regenzeit
- viel los
- Brutzeit der Vögel (innen, kräftig = Höhepunkt)
Mai empfohlen
Trockenzeit · eher ruhig
Die beste Zeit für Wildbeobachtungen: Die Tiere ziehen zu den permanenten Wasserquellen, die Vegetation ist ausgedünnt und die Sicht dadurch besser. Auch Wege und Pisten im Park sind in diesen Monaten deutlich leichter zu befahren.
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Die Trockenzeit von Mai bis September ist die beste Reisezeit für Tierbeobachtungen im Bwabwata-Nationalpark: Die Tiere sammeln sich an den verbliebenen Wasserquellen, die Vegetation ist weniger dicht, und die Pisten sind besser befahrbar. Die Regenzeit von November bis April, am nassesten im Januar und Februar, zeigt den Park grün und ist die Brutzeit vieler Vogelarten, dafür sind einzelne Bereiche schwerer zugänglich.
Trockenzeit (Mai bis September)
Die beste Zeit für Wildbeobachtungen: Die Tiere ziehen zu den permanenten Wasserquellen, die Vegetation ist ausgedünnt und die Sicht dadurch besser. Auch Wege und Pisten im Park sind in diesen Monaten deutlich leichter zu befahren.
Regenzeit (November bis April)
Der Park wird grün, die Wasserquellen füllen sich und viele Tiere finden reichlich Nahrung. Für Vogelbeobachter ist das die interessanteste Zeit, weil zahlreiche Arten brüten. Einzelne Bereiche des Parks können dann allerdings schwer zugänglich sein.
Sehenswerte Tiere
Der Bwabwata-Nationalpark liegt auf einem Wanderkorridor: Große Elefantenherden queren regelmäßig die Grenzen zu Botswana, Angola und Sambia. Dazu kommen Büffel und mehrere Antilopenarten, unter ihnen Kudu und der an Feuchtgebiete angepasste Lechwe.
Unter den Raubtieren sind Löwen und Leoparden vertreten, dazu die selten gewordenen Afrikanischen Wildhunde, der Park gehört zu ihren wenigen verbliebenen Rückzugsgebieten in Namibia. Mit über 400 registrierten Vogelarten in Feuchtgebieten und Wäldern zählt Bwabwata zu den ergiebigsten Vogelgebieten des Landes.
- Elefant
- Büffel
- Löwe
- Leopard
- Afrikanischer Wildhund
- Kudu
- Lechwe
- Nilpferd
- Krokodil
Foto: Ilka Nghinamupika, CC BY-SA 4.0Bwabwata-Nationalpark in 13 Bildern
Anreise

Mit dem Auto
- DivunduStart
- C48 Richtung MohemboAn der Straße von Divundu zur Grenze nach Botswana
- Mahango-TorWestufer des Okavango
- DivunduStart
- 10 bis 12 km · B8 nach Osten über die Okavango-BrückeAn der ausgeschilderten Abzweigung Buffalo nach Süden
- Buffalo-TorOstufer des Okavango
- Osten, an der B8 bei KongolaKwando-TorGenehmigung am Parkbüro am Tor, auch am Hauptquartier Susuwe
Mit dem Flugzeug
- bei Divundu, nah an Mahango und BuffaloBagani AirstripCharterflüge
- für die Kwando-Kernzone im OstenKatima Mulilo (Mpacha)Nächster Flughafen mit Linienflügen
- Auf der B8 durch den Park zahlst du nichts. In den Kernzonen fährst du auf Schotter- und Sandpisten
- Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang darfst du im Park nicht fahren, höchstens 50 km/h
- Die Kwando-Kernzone nur mit Allrad; die Uferpiste in Mahango schafft auch ein normaler Wagen
- Von Mahango nach Buffalo sind es gut 35 km über die Brücke bei Divundu
Anreise ausführlich
Auto
Die Hauptverkehrsroute B8 führt durch den Caprivi-Streifen und damit mitten durch den Park, auf ihr zahlst du nichts. Die Wege in den Kernzonen sind Schotter- und Sandpisten. Drei Zufahrten: Das Mahango-Tor liegt an der Straße von Divundu zur Grenze nach Botswana bei Mohembo. Zur Buffalo-Kernzone biegst du rund 10 bis 12 Kilometer östlich der Okavango-Brücke bei Divundu an der ausgeschilderten Abzweigung Buffalo nach Süden ab. Die Kwando-Kernzone erreichst du bei Kongola: Das Tor liegt direkt an der B8, und am Parkbüro dort bekommst du die Genehmigung. Es gibt sie auch am Hauptquartier Susuwe, gleich hinter der Kwando-Brücke führt eine ausgeschilderte Sandpiste einen Kilometer nach Norden zum Büro.
Flugzeug
Charterflüge landen auf dem Bagani Airstrip bei Divundu, von dort sind die Kernzonen Mahango und Buffalo nah. Für die Kwando-Kernzone im Osten ist der Flughafen Katima Mulilo (Mpacha) der nächste Flughafen mit Linienflügen.
Foto: Jedesto, CC BY-SA 4.0Kosten und Gebühren
- Durchfahrt auf der B8: kostenlos
- Kinder 9 bis 15: rund 8 €
- Fahrzeug: plus rund 3 €
- Ein Ticket für alle Kernzonen
Der Eintritt in die drei Kernzonen Mahango, Buffalo und Kwando kostet rund 11 € pro Person und Tag. Darin stecken der eigentliche Eintritt und eine Naturschutzgebühr, je rund 5 €. Kinder von 9 bis 15 Jahren zahlen rund 8 €, jüngere nichts. Für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzplätzen kommen rund 3 € dazu. Die Sätze gelten für Besucher ohne namibischen oder SADC-Pass und haben sich im April 2026 verdoppelt.
Das Ticket gilt 24 Stunden ab der Einfahrt und für den ganzen Park, nicht je Kernzone. Wer vormittags in Mahango war, fährt nachmittags ohne zweite Zahlung nach Buffalo. Danach wird in weiteren Einheiten von 24 Stunden gerechnet, erstattet wird nichts.
Wer auf der B8 nur durchfährt, zahlt gar nichts. Bezahlt wird am Tor der jeweiligen Kernzone. Weil die Gebühren gerade erst gestiegen sind, frag vor der Reise nach dem aktuellen Satz. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.
Beliebte Unterkünfte
Luxus
Die Nambwa Tented Lodge liegt mitten in der Kwando-Kernzone am Fluss, nicht weit von der Horseshoe-Lagune, mit Zeltsuiten in den Bäumen und einem eigenen Campingplatz.
Mittelklasse
Das Divava Okavango Resort & Spa liegt an der Okavango-Flussfront und verbindet Erholung mit Wildbeobachtung.
Budget
Im Park gibt es mehrere Campingplätze für naturnahe Übernachtungen.
Aktivitäten
Pirschfahrten
Der Park lässt sich selbst fahren oder mit Guide im offenen Geländewagen erkunden. Zu sehen sind Elefanten, Büffel, mehrere Antilopenarten und mit Glück Löwen oder Leoparden.
Vogelbeobachtung
Mit über 400 registrierten Arten gehört Bwabwata zu den besten Vogelgebieten Namibias. Ergiebigste Zeit ist die Regenzeit von November bis April, wenn viele Arten brüten und die Vegetation am dichtesten ist.
Bootsfahrten
Auf Okavango und Kwando zeigt sich der Park vom Wasser aus, besonders in den Stunden vor Sonnenuntergang. Mit dem eigenen Boot geht das nicht: Angeln und Bootfahren sind im ganzen Park verboten, unterwegs sein dürfen nur die Boote der Lodges und der Konzessionäre, und gestartet wird nur an ausgewiesenen Stellen. Die Fahrt buchst du also über deine Unterkunft und nicht am Tor.
Begegnungen mit den ansässigen Gemeinschaften
Besuche in den Dörfern der Region geben Einblick in die Kulturen und Traditionen der hier lebenden Volksgruppen.
Foto: Jedesto, CC BY-SA 4.0Natur- und Tierschutz
Bwabwata wird als Schutzgebiet geführt, in dem Menschen dauerhaft leben und Flächen weiterhin nutzen. Die ansässigen Gemeinschaften sind in die Bewirtschaftung eingebunden und an den Tourismuseinnahmen beteiligt.
Für Besucher gelten die üblichen Regeln: Abstand zu den Tieren halten, auf den Pisten bleiben, keinen Müll hinterlassen und Aufnahmen in den Dörfern nur nach Absprache machen.
Praktische Informationen
Buffalo und Mahango an einem Tag
Die beiden Kernzonen liegen auf verschiedenen Seiten des Okavango. Zwischen ihnen geht es über die Brücke bei Divundu, gut 35 Kilometer.
Fahrregeln
Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang darfst du im Park nicht fahren, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 50 Kilometern pro Stunde.
Fahrzeug
Für die B8 reicht jedes Auto. In Mahango führt die Uferpiste am Okavango rund 15 Kilometer weit und ist auch mit einem normalen Wagen befahrbar; die westliche Omuramba-Schleife mit rund 31 Kilometern verlangt Allrad, sie ist in der Trockenzeit tiefsandig und in der Regenzeit rutschig. In der Kwando-Kernzone kommst du ohne Allrad nicht weit.
Orientierung
An der Station in Mahango bekommst du eine Karte und erfährst, welche Piste gerade fahrbar ist. In der Buffalo-Kernzone gibt es weder Karte noch nennenswerte Hinweistafeln. Lade dir die Pisten vorher als Offline-Karte auf das Gerät.
Zeit für den Rückweg
Am Kwando stehen nachmittags oft Elefanten auf der Piste. Plane für die Fahrt zurück zum Tor mehr Zeit ein, als die Strecke vermuten lässt.
Regenzeit
Die Hauptregenzeit liegt im Januar und Februar, im Jahr fallen 550 bis 600 Millimeter. Einzelne Pisten sind dann nicht befahrbar.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.
Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort
Muss ich Eintritt zahlen, wenn ich nur auf der B8 durch den Park fahre?
Nein. Die Durchgangsstraße B8 führt mitten durch den Bwabwata und ist gebührenfrei. Bezahlt wird erst, wenn du von ihr abbiegst und in eine der drei Kernzonen Mahango, Buffalo oder Kwando fährst.
Was kostet der Eintritt in die Kernzonen?
Rund 11 € pro Person und Tag für Besucher ohne namibischen oder SADC-Pass, zusammengesetzt aus Eintritt und Naturschutzgebühr. Für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzplätzen kommen rund 3 € dazu. Kinder von 9 bis 15 Jahren zahlen rund 8 €, bis 8 Jahre ist es frei. Das Ticket gilt 24 Stunden und für alle drei Kernzonen. Bezahlt wird am Tor der jeweiligen Kernzone.
Was sind die Core Areas im Bwabwata-Nationalpark?
Der Park ist kein durchgehend geschlossenes Schutzgebiet. Drei Kernzonen, Mahango, Buffalo und Kwando, sind dem Wildschutz vorbehalten und für Besucher die interessantesten Bereiche. In den übrigen Flächen leben und wirtschaften die ansässigen Gemeinschaften.
Brauche ich für Bwabwata ein Allradfahrzeug?
Nicht zwingend. Für die Durchfahrt auf der B8 reicht jedes Auto, und in der Mahango-Kernzone ist die rund 15 Kilometer lange Uferpiste am Okavango auch mit einem normalen Wagen zu fahren. Allrad brauchst du für die westliche Omuramba-Schleife in Mahango, die etwa 31 Kilometer lang und tiefsandig ist, und für die Kwando-Kernzone. In der Regenzeit werden diese Strecken rutschig.
Wann kommen die Elefanten an die Horseshoe-Lagune?
Ab Mittag bis in den späten Nachmittag. Die Lagune liegt in der Kwando-Kernzone, und die Herden kommen dorthin zum Trinken und Baden. Morgens ist es dort oft leer. Plane für den Rückweg zum Tor zusätzliche Zeit ein: Wenn Elefanten auf der Piste stehen, kommst du nicht vorbei.
Was ist die KAZA, zu der Bwabwata gehört?
Die Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area verbindet Schutzgebiete in Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Für Bwabwata ist das praktisch relevant: Die Elefantenherden wandern über die Landesgrenzen hinweg, der Park liegt auf ihrer Route.













