Udzungwa-Mountains-Nationalpark

Regenwald, Wasserfälle und endemische Affen

Tansania Nationalpark

Der Udzungwa-Mountains-Nationalpark im südlichen Zentraltansania gehört zu den Eastern Arc Mountains. Er schützt eines der ältesten Regenwaldgebiete Afrikas mit einer ungewöhnlichen Zahl endemischer Arten. Kein Safaripark, sondern ein Wandergebiet: Straßen ins Innere gibt es keine, bekanntestes Ziel sind die rund 170 Meter hohen Sanje-Fälle.

Die Udzungwa Mountains sind Teil der Eastern Arc Mountains, einer alten Gebirgskette im Osten Afrikas. Der Nationalpark reicht von 250 Metern Höhe bis auf 2.576 Meter am Luhombero und verbindet Regenwald, Bergheide und trockene Savanne an den Rändern.

Er richtet sich an Wanderer und Naturbeobachter, nicht an Safarigäste. Dichte Regenwälder, Wasserfälle und seltene Arten, darunter mehrere Affen, die es nur hier gibt, machen den Park zugleich zu einem wichtigen Ort für ökologische Forschung.

Wer hierher kommt, ist zu Fuß unterwegs, vom halbstündigen Spaziergang bis zur mehrtägigen Tour. Straßen ins Parkinnere gibt es keine, und einen Führer brauchst du für jeden Weg. Das unterscheidet Udzungwa von allen anderen Parks des Landes.

Warum hin

Darum ist Udzungwa-Mountains-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. Endemische Primaten wie Sanje-Mangabe und Udzungwa-Rotstummelaffe, die es nirgends sonst gibt
  2. Die Sanje-Fälle stürzen in drei Stufen rund 170 Meter in die Tiefe, oben kannst du in den Pools baden
  3. Eines der ältesten und artenreichsten Regenwaldgebiete Afrikas, Teil der Eastern Arc Mountains
  4. Ein Park zum Wandern statt zum Fahren: Straßen ins Innere gibt es keine
  5. Vom Aussichtspunkt über den Fällen siehst du über die gesamte Kilombero-Ebene
  6. Du bist meist allein unterwegs, auf den Wegen triffst du kaum andere Wanderer

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Udzungwa-Mountains-Nationalpark

  • Der Führer kostet je Gruppe, nicht je Person Ohne lizenzierten Parkführer geht hier keine Wanderung, zugeteilt wird er am Hauptquartier in Mang'ula. Bezahlt wird er für die ganze Gruppe: Wer sich am Tor mit anderen zusammentut, teilt den Betrag. Und der Führer ist nicht nur Vorschrift. Reisende berichten, dass manche Wege auf keiner Offline-Karte eingezeichnet sind.
  • Njokamoni statt Sanje, wenn du Affen sehen willst Der Njokamoni-Weg ähnelt dem zu den Sanje-Fällen, wird aber deutlich seltener gegangen. Dort triffst du auf mehr Affentrupps und hast bessere Chancen auf den Sanje-Mangaben, oben wartet ebenfalls ein Wasserfall. Rechne mit zwei bis fünf Stunden.
  • Badesachen gehören in den Rucksack Oben an den Sanje-Fällen darfst du baden, in den Pools der beiden kleineren Stufen. Für viele ist genau das der beste Teil des Tages, zusammen mit dem Blick über die Kilombero-Ebene. Ohne Badezeug stehst du daneben.
  • Wenig Zeit? Der Prince-Bernhard-Wasserfall liegt hinter dem Hauptquartier Rund ein Kilometer, etwa eine halbe Stunde, gleich hinter dem Parkhauptquartier. Der Name geht auf Prinz Bernhard der Niederlande zurück, Gründungspräsident des WWF, der den Park im Oktober 1992 eröffnete. Auch der Sonjo-Weg ist kurz: rund 3 km und ein bis zwei Stunden mit etwa 120 Höhenmetern, die ersten Fälle erreichst du nach etwa 35 Minuten.
  • Das Bett ist hier der Engpass, nicht der Park Rund um den Park gibt es wenig Unterkünfte. Hondo Hondo am Waldrand ist die teure Lösung, daneben stehen das staatliche Twiga Hotel und Gästehäuser in Mang'ula, die sich nicht online buchen lassen. Wer günstig schlafen will, sucht sich das Zimmer vor Ort statt vorab.
  • Morgens starten, der Regen kommt nachmittags Der Weg zu den Sanje-Fällen hat steile, rutschige Abschnitte, die bei starkem Regen gefährlich werden. Nachmittagsregen ist hier die Regel, deshalb gehen die Führer die langen Wege am Vormittag. In der langen Regenzeit von März bis Mai sind die höheren Wege zeitweise gar nicht begehbar.

Wo was liegt

Karte von Udzungwa-Mountains-Nationalpark

Karte von Udzungwa-Mountains-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Der Sanje-Wasserfall

    Wasserfall Aura Haut dich um Trubel Wenig Trubel

    Der bekannteste Wasserfall des Parks stürzt in drei Stufen rund 170 Meter in die Tiefe. Der Weg dorthin braucht vier bis fünf Stunden hin und zurück durch den Regenwald. Gebadet wird oben, in den Pools der beiden kleineren Stufen, mit Blick über die Kilombero-Ebene; zum Fuß der großen Stufe führt ein Abstecher von rund zwanzig Minuten.

  • Die endemischen Primaten

    Tierbeobachtungsort Trubel Kaum jemand da

    Sanje-Mangabe und Udzungwa-Rotstummelaffe gibt es nur in diesen Bergen. Den Rotstummelaffen siehst du auf dem Sanje-Weg regelmäßig, oft zusammen mit dem Angola-Stummelaffen. Der Mangabe ist die schwierigere Begegnung: von sechs bekannten Gruppen ist eine an Menschen gewöhnt, und wer sie sehen will, meldet das ein bis zwei Tage vorher am Hauptquartier an.

Fläche, ohne eine Straße ins Innere
1.990 km²
hoch ist der Luhombero, der höchste Gipfel
2.576 m
fällt der Sanje-Wasserfall in drei Stufen
170 m
Sanje-Mangaben gibt es rund, nur in zwei Wäldern
3.200

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Bergketten und isolierte Gipfel

Gipfelblick vom Udzungwa Mountains Nationalpark in Tansania

Die Udzungwa Mountains ragen als Kette und als einzeln stehende Gipfel aus der umliegenden Ebene heraus, von 250 Metern bis auf 2.576 Meter am Luhombero. Das Panorama ist ungewöhnlich für Tansania und der Grund, warum sich die Artenzusammensetzung hier von allem unterscheidet, was in der Ebene wächst.

Alter Regenwald

Regenwald im Udzungwa Mountains Nationalpark in Tansania

Der Park umfasst einige der ältesten und biologisch vielfältigsten Regenwaldgebiete Afrikas. Weil die Bergwälder seit sehr langer Zeit voneinander getrennt sind, haben sich hier zahlreiche Pflanzen- und Tierarten entwickelt, die nirgends sonst vorkommen.

Savanne an den Parkrändern

Flache Ebene mit Landwirtschaft vor dem Udzungwa Mountains Nationalpark in Tansania

Nach außen hin geht der Wald in trockene Savannengebiete über, nach oben in hochgelegene Heidegebiete. Diese Staffelung auf engem Raum ist der eigentliche Grund für den Artenreichtum des Parks.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Udzungwa-Mountains-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitZwischen den RegenLange RegenTrockenzeitKurze Regen
Andrangviel losviel losviel losviel losviel los
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • kleine Regenzeit
  • Übergang
  • viel los

Juni empfohlen

Trockenzeit · viel los

Die beste Zeit zum Wandern: trockenere, griffigere Wege, niedrigere Flussquerungen und klarere Fernsicht von den Aussichtspunkten. Für mehrtägige Touren praktisch die einzige sinnvolle Zeit.

Der Park lässt sich ganzjährig besuchen, die besten Bedingungen zum Wandern bietet aber die Trockenzeit von Juni bis Oktober. Dann sind die Wege fest, die Flussquerungen niedrig und die Sicht von den Aussichtspunkten klar. Die lange Regenzeit von März bis Mai macht steile Abschnitte rutschig und höher gelegene Pfade zeitweise unbegehbar.

Trockenzeit (Juni bis Oktober)

Die beste Zeit zum Wandern: trockenere, griffigere Wege, niedrigere Flussquerungen und klarere Fernsicht von den Aussichtspunkten. Für mehrtägige Touren praktisch die einzige sinnvolle Zeit.

Lange Regen (März bis Mai)

Die schwierigste Zeit. Die Wege werden rutschig, steile Abschnitte gefährlich, höher gelegene Pfade zeitweise unbegehbar. Dafür führen die Wasserfälle am meisten Wasser und der Wald steht in vollem Grün.

Kurze Regen (November und Dezember)

Regen fällt meist nachmittags. Wer morgens startet, kommt in der Regel gut durch. Weniger Besucher als in der Trockenzeit.

Zwischen den Regen (Januar und Februar)

Meist trocken genug zum Wandern, dafür warm und schwül.

Fernsicht vom Bergwald hinunter in die Ebene

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Udzungwa ist vor allem für endemische Arten bekannt, also Tiere, die nur in diesem einen Gebiet vorkommen. Dazu zählen der Sanje-Mangabe und der Udzungwa-Rotstummelaffe sowie eine Reihe von Waldvögeln.

Große Säugetiere sind seltener als in den Savannenparks. Elefanten, Büffel und Leoparden streifen durch die tieferen Teile des Parks, bekommen aber nur wenige Besucher zu Gesicht. Für den Weg ins Hidden Valley wird dir wegen der Elefanten ein bewaffneter Ranger mitgegeben. Wer hierherkommt, kommt für die Affen und die Vögel.

  • Sanje-Mangabe (endemisch)
  • Udzungwa-Rotstummelaffe (endemisch)
  • Blaumeerkatze
  • Grünmeerkatze
  • Ducker
  • Waldvögel, darunter mehrere endemische Arten
  • Elefant
  • Büffel
  • Leopard
Udzungwa-Rotstummelaffe am Boden

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Udzungwa-Mountains-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Udzungwa-Mountains-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. DaressalamStart
  2. 5 bis 8 Std. · A7, ab Mikumi Richtung Ifakara
  3. Mang'ula GateHaupteingang und Hauptquartier
  1. MikumiStart
  2. rund 1,5 Std. · Straße Richtung IfakaraÜblich, wenn du nach Mikumi fliegst
  3. Mang'ula GateHaupteingang und Hauptquartier

Mit dem Flugzeug

Daressalam → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft

Mikumi AirstripIM MIKUMI-NATIONALPARK · Weiter mit dem Auto nach Mang'ulaauf der Parkkarte zeigenKilombero oder Ifakara AirstripWeiter auf der Straße nach Mang'ula
  • im Mikumi-NationalparkMikumi AirstripWeiter mit dem Auto nach Mang'ula
  • Kilombero oder Ifakara AirstripWeiter auf der Straße nach Mang'ula
  • Der Park hat keinen eigenen Airstrip
  • Ins Parkinnere führen keine Straßen, du bist nur zu Fuß und immer mit Parkführer unterwegs
Anreise ausführlich

Auto

Über die Hauptstraße von Daressalam nach Iringa bis Mikumi, dort auf die Straße Richtung Ifakara. Sie führt direkt zum Haupteingang, dem Mang'ula Gate; Ifakara liegt weiter südlich. Häufig wird der Park mit Mikumi kombiniert: dorthin fliegen und die letzte Strecke mit dem Auto fahren.

Flugzeug

Der Park hat keinen eigenen Airstrip. Nächster größerer Flughafen ist Daressalam; von dort geht es per Inlandsflug zum Kilombero oder Ifakara Airstrip und anschließend per Straße weiter.

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 30 €Erwachsene, täglich
  • Kinder 5 bis 15: rund 10 €
  • Pflichtführer: rund 20 € pro Gruppe
  • Wanderung: rund 20 bis 25 € pro Person
  • Nur Karte, kein Bargeld

Der Eintritt kostet rund 30 € pro Person und Tag, für Kinder von 5 bis 15 Jahren rund 10 €.

Ohne lizenzierten Parkführer geht hier keine Wanderung. Er kostet rund 20 € am Tag, und zwar für die ganze Gruppe, nicht je Person. Wer sich am Tor mit anderen zusammentut, teilt den Betrag.

Für die Wanderung selbst gibt es eine eigene Gebühr je Person: rund 20 € für Wege bis vier Stunden, rund 25 € für längere. Kinder ab zwölf Jahren zahlen rund 10 € beziehungsweise rund 16 €. Der Weg zu den Sanje-Fällen fällt in die längere Stufe. Frag bei der Anmeldung in Mang’ula nach, was für deinen Weg anfällt.

Ein einfaches Zimmer im Ort Mang’ula bekommst du schon für rund 8 € pro Nacht.

Am Tor zahlst du mit Visa oder Mastercard oder über eine vorab besorgte Kontrollnummer des staatlichen Zahlungssystems GePG, Bargeld wird nicht angenommen. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet, die Mehrwertsteuer von 18 Prozent ist bei den Parkgebühren schon enthalten.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Gehoben

Hondo Hondo Udzungwa Forest Tented Camp, Zeltunterkünfte direkt am Rand des Regenwaldes.

Mittelklasse

Udzungwa Falls Lodge, gut gelegen als Ausgangspunkt für Wanderungen.

Einfach

Das staatliche Twiga Hotel und Gästehäuser im Ort Mang’ula. Diese Häuser lassen sich nicht online buchen, das klärst du vor Ort. Die Auswahl rund um den Park ist insgesamt klein.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Wandern

Die Hauptaktivität und die einzige Art, den Park zu erleben. Straßen ins Innere gibt es nicht. Die Wege reichen vom halbstündigen Spaziergang bis zum mehrtägigen Trekking auf den Mwanihana-Gipfel.

Vogelbeobachtung

Der Park ist ein Schwerpunkt für Waldvögel mit mehreren Arten, die es nur in den Eastern Arc Mountains gibt.

Wasserfälle

Der Weg zu den Sanje-Fällen ist die bekannteste Tour. Gebadet wird oben an den beiden kleineren Stufen; ein kurzer Abstecher führt zusätzlich zum Becken unterhalb des großen Falls.

Wasserfall mit Becken am Weg zu den Sanje-Fällen

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Die Bergwälder der Udzungwa Mountains sind alt und voneinander isoliert, genau deshalb leben hier Arten, die es nirgends sonst gibt. Dieselbe Isolation macht sie empfindlich: Was in einem einzelnen Waldstück verloren geht, kann von außen nicht ersetzt werden.

Der Park ist ein Zentrum ökologischer Forschung. Dass es keine Straßen ins Innere gibt und jede Wanderung von einem Parkführer begleitet wird, hält den Druck auf den Wald klein. Die Führer kommen aus den Orten am Parkrand.

Sanje-Mangabe auf einem umgestürzten Stamm im Unterholz

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Zugang

Haupteingang und Hauptquartier sind Mang’ula, an der Straße von Mikumi nach Ifakara, rund fünf bis acht Stunden von Daressalam. Ins Parkinnere führen keine Straßen, du bist ausschließlich zu Fuß unterwegs.

Führerpflicht

Jede Wanderung braucht einen lizenzierten Parkführer. Zugeteilt wird er bei der Anmeldung in Mang’ula. Für den Weg ins Hidden Valley kommt wegen der Elefanten ein bewaffneter Ranger dazu.

Aufenthaltsdauer

Zwei bis fünf Tage, je nachdem ob Tageswanderungen oder ein Mehrtagestrekking geplant sind.

Ausrüstung

Feste Schuhe mit Profil, Regenschutz auch in der Trockenzeit, genug Wasser und Verpflegung, Badezeug für die Pools. Am Weg gibt es nichts zu kaufen.

Wege

Sanje-Fälle vier bis fünf Stunden hin und zurück mit rund 450 Höhenmetern, Njokamoni zwei bis fünf Stunden, Sonjo rund 3 km und ein bis zwei Stunden mit etwa 120 Höhenmetern, Prince-Bernhard-Fall etwa eine halbe Stunde, Hidden Valley rund 14 km und sechs bis acht Stunden mit Ranger, Mwanihana-Gipfel zwei bis drei Tage.

Kombination

Wird meist mit Mikumi verbunden, das etwa anderthalb Stunden entfernt liegt und einen Airstrip hat.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Ist Udzungwa ein Safaripark?

Nein. Es gibt keine Straßen ins Parkinnere, also auch keine Pirschfahrten. Udzungwa erlebst du zu Fuß: Regenwald, Wasserfälle und endemische Affen. Großwild ist selten.

Brauche ich einen Führer?

Ja, für jede Wanderung. Der lizenzierte Parkführer wird dir bei der Anmeldung am Hauptquartier in Mang'ula zugeteilt und kostet rund 20 € am Tag für die ganze Gruppe. Für den Weg ins Hidden Valley kommt wegen der Elefanten ein bewaffneter Ranger dazu. Manche Wege stehen auf keiner Offline-Karte, der Führer ist also nicht nur Vorschrift.

Was kostet der Eintritt, und kann ich bar bezahlen?

Bar geht nicht. Der Eintritt kostet rund 30 € pro Person und Tag, Kinder von 5 bis 15 Jahren zahlen rund 10 €. Dazu kommen der Führer mit rund 20 € am Tag für die Gruppe und eine Wanderungsgebühr von rund 20 bis 25 € pro Person. Bezahlt wird mit Visa oder Mastercard oder über eine vorab besorgte Kontrollnummer des staatlichen Zahlungssystems GePG.

Wie lange dauert die Wanderung zu den Sanje-Fällen?

Vier bis fünf Stunden hin und zurück, mit rund 450 Höhenmetern. Der Weg hat steile und rutschige Abschnitte. Oben kannst du in den Pools der beiden kleineren Stufen baden, ein kurzer Abstecher führt zum Becken unterhalb des großen Falls. Plane einen halben bis ganzen Tag ein und nimm Badezeug mit.

Gibt es auch kurze Wege?

Ja. Der Prince-Bernhard-Wasserfall liegt rund einen Kilometer hinter dem Hauptquartier und ist in etwa einer halben Stunde erreicht. Der Sonjo-Weg ist rund 3 km lang und in ein bis zwei Stunden gegangen, die ersten Fälle erreichst du nach etwa 35 Minuten. Beides geht auch, wenn du nur einen Vormittag hast.

Wie kommt man ohne Airstrip hin?

Der Park hat keinen eigenen Airstrip. Üblich ist der Flug nach Mikumi oder zum Kilombero beziehungsweise Ifakara Airstrip und die Weiterfahrt auf der Straße nach Mang'ula. Von Daressalam sind es über die Straße rund fünf bis acht Stunden.

Wann ist die beste Zeit zum Wandern?

Juni bis Oktober. Dann sind die Wege fest, die Flussquerungen niedrig und die Sicht von den Aussichtspunkten klar. In der langen Regenzeit von März bis Mai werden steile Abschnitte rutschig und höher gelegene Pfade sind zeitweise nicht begehbar. Gewandert wird aber das ganze Jahr über, und gestartet wird morgens, weil der Regen meist am Nachmittag fällt.

Wo schlafe ich?

Rund um den Park gibt es wenig Auswahl. Hondo Hondo am Waldrand ist die teure Lösung, daneben stehen das staatliche Twiga Hotel und Gästehäuser in Mang'ula, die sich nicht online buchen lassen. Ein einfaches Zimmer im Ort bekommst du schon für rund 8 € pro Nacht.

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