Tuli-Block

Das Land der Giganten am Limpopo

Botswana Schutzgebiet

Der Tuli Block im östlichen Botswana liegt entlang des Limpopo, an der Grenze zu Südafrika und Simbabwe. Riesige Granitfelsen, tiefe Schluchten und Flusswälder prägen die Landschaft, die als „Land der Giganten“ bekannt ist: nach den großen Elefantenherden, die hier leben. Die Reservate sind privat verwaltet und entsprechend ruhig.

Der Tuli Block erstreckt sich über rund 350 Kilometer entlang des Limpopo und zeigt eine ungewöhnliche Vielfalt an Landschaften: riesige Granitfelsen, tiefe Schluchten, sanfte Hügel und weite, offene Graslandschaften. Der Limpopo bildet die südliche Grenze und ist die wichtigste Wasserquelle der Region.

Die Kombination aus Flusswäldern, Mopane-Wäldern und Akazienhainen trägt ein vielfältiges Ökosystem. Die reiche Vegetation und die ständigen Wasserquellen ziehen zahlreiche Wildtiere an, allen voran die großen Elefantenherden, denen die Region ihren Beinamen verdankt.

Eine Besonderheit ist der Besitz: Der Tuli Block ist privates Land. In den 1890er Jahren trat Chief Khama III. den Streifen an die British South Africa Company ab, weil Cecil Rhodes seine Bahnlinie hier entlangführen wollte. Schluchten und Felsrücken machten das unmöglich, die Bahn wurde weiter westlich gebaut, und für Ackerbau taugte der Streifen ebenso wenig. Die Eigentümer machten ihn deshalb zu Wildfarmen und Reservaten. In seiner nordöstlichen Ecke, am Zusammenfluss von Limpopo und Shashe, haben sich mehrere davon zum Northern Tuli Game Reserve zusammengeschlossen, rund 72.000 Hektar unter gemeinsamer Verwaltung. Das bedeutet wenige Fahrzeuge und Aktivitäten, die in staatlichen Nationalparks nicht erlaubt sind, etwa Wanderungen und Mountainbike-Touren. Selbst fahren darfst du dort dafür nicht.

Warum hin

Darum ist Tuli-Block ein Sehnsuchtsort

  1. „Land der Giganten“: große Elefantenherden entlang des Limpopo
  2. Granitfelsen, Schluchten und Sandsteinformationen statt der üblichen Savanne
  3. Privat verwaltete Reservate: wenige Fahrzeuge und Aktivitäten wie Mountainbiking, die anderswo nicht erlaubt sind
  4. Solomon's Wall, eine rund 30 Meter hohe Basaltwand aus vulkanischer Vorzeit

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Tuli-Block

  • Dein Auto bleibt an der Grenze stehen Im Northern Tuli Game Reserve darfst du nicht selbst fahren, unterwegs bist du im offenen Fahrzeug des Camps. Reisende berichten, dass sie den Mietwagen auf der südafrikanischen Seite von Pont Drift abstellen, gleich hinter dem Grenzposten, und sich von dort abholen lassen. Frag deine Mietwagenfirma, ob sie nach Absprache mit dem Reservat auf die Gebühr für den Grenzübertritt des Fahrzeugs verzichtet. Einzelne sollen das tun, berichten Reisende, und es kann einen dreistelligen Betrag sparen.
  • Der Limpopo entscheidet, wie du hinüberkommst Steht der Fluss hoch, geht bei Pont Drift kein Fahrzeug mehr durch. Dann bleibt die Seilbahn, ein offener Stahlkorb, der über den Limpopo gezogen wird. Nach dem Hochwasser im Frühjahr 2025 war der Grenzposten zeitweise geschlossen und nach der Wiedereröffnung zunächst nur die Seilbahn in Betrieb. Im Oktober liegt das Flussbett dagegen meist trocken. Ruf vorher im Camp an, die Rezeption sitzt direkt am Grenzposten und weiß, was heute geht.
  • Um 16 Uhr ist an der Grenze Schluss Wer erst mittags in Johannesburg landet, schafft es nicht mehr rechtzeitig nach Pont Drift. Rechne von Polokwane zwei bis zweieinhalb Stunden, von Johannesburg deutlich mehr, und plan lieber eine Nacht davor ein.
  • Über Polokwane statt über Johannesburg anreisen Vom Flughafen Polokwane nach Pont Drift fährst du auf gutem Teer mit ein paar Schlaglöchern, ein Geländewagen ist nicht nötig. Wer direkt von Johannesburg aus einfliegt, zahlt für den Buschflug deutlich mehr.
  • Die Fotohütte lohnt sich spät in der Trockenzeit Mashatu betreibt eine unterirdische Fotohütte am Wasserloch, in der du auf Augenhöhe mit dem Boden sitzt. Im Mai ist dort wenig los, im September und Oktober läuft sie am besten: Dann führt sonst nichts mehr Wasser, und die Tiere kommen zwangsläufig. Die Plätze sind auf acht begrenzt und werden für Vormittag oder Nachmittag vergeben.
  • Was hier geht und im Nationalpark nicht Weil der Tuli Block privat ist, gelten hier andere Regeln als in einem staatlichen Park. Erlaubt sind Nachtpirschfahrten, Wanderungen, Mountainbike-Touren, Ausritte und Ballonfahrten. Wer Botswana sonst nur vom Fahrersitz kennt, bekommt hier zum ersten Mal Boden unter die Füße.

Wo was liegt

Karte von Tuli-Block

Karte von Tuli-Block: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Mashatu Game Reserve

    Tierbeobachtungsort Trubel Wenig Trubel

    Mashatu ist mit 42.000 Hektar das größte Grundstück im Northern Tuli Game Reserve und trägt den Beinamen Land der Giganten. Es steht für große Elefantenherden, gute Katzensichtungen und zwei Fotohütten am Wasserloch, eine davon unterirdisch. Ein Tagesticket gibt es nicht, du wohnst in einem der Camps und fährst in dessen Wagen.

  • Mmamagwa: Motloutse-Ruinen und Rhodes-Baobab

    Kulturstätte

    Die große historische Stelle im Tuli Block ist der Hügel Mmamagwa mit den Motloutse-Ruinen: eine befestigte Eisenzeitsiedlung von rund 40 Hektar, bewohnt seit dem 10. Jahrhundert, Vorläuferin von Mapungubwe. Auf dem Kamm steht der Rhodes-Baobab mit eingeschnittenen Initialen von 1893.

  • Solomon’s Wall

    Felsen

    Ein rund 30 Meter hoher und zehn Meter breiter Basaltgang zog einst als natürliche Staumauer quer durch das Tal des Motloutse. Der Fluss hat sie durchbrochen; heute stehen zwei senkrechte Pfeiler beiderseits einer engen Schlucht. Im Flussbett davor liegen tiefe Becken und Schatten.

Fläche des ganzen Tuli-Blocks, alles privates Land
8.000 km²
zieht sich der Streifen rund am Limpopo entlang
350 km
Northern Tuli Game Reserve, rund, gemeinsam verwaltet
72.000 ha
Regen im Jahr, fast nur von November bis März
300–350 mm

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Granit, Schluchten und der Limpopo

Limpopo Fluss im Tuli Block.

Die Region ist geprägt von riesigen Granitfelsen, tiefen Schluchten, sanften Hügeln und weiten, offenen Graslandschaften. Der Limpopo bildet die südliche Grenze und ist eine wichtige Wasserquelle für die Tierwelt.

Flusswälder und Mopane

Elefanenherde vor einem Fels im Tuli Block.

Die Kombination aus Flusswäldern, Mopane-Wäldern und Akazienhainen schafft ein vielfältiges Ökosystem. Die reiche Vegetation und die ständigen Wasserquellen ziehen eine Vielzahl von Wildtieren an.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Tuli-Block: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitRegenzeitTrockenzeitRegenzeit
Andrangviel losviel losviel losviel los
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • viel los

Mai empfohlen

Trockenzeit · eher ruhig

Die beste Zeit für Wildtierbeobachtungen: Die Tiere sammeln sich an den Wasserquellen und die Vegetation ist weniger dicht. Die Tage sind warm, die Nächte angenehm kühl.

Die beste Reisezeit für den Tuli Block ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober. Dann sammeln sich die Tiere an den Wasserquellen und die Vegetation ist weniger dicht; die Tage sind warm, die Nächte angenehm kühl. In der Regenzeit von November bis April wird die Landschaft grün, Flüsse und Wasserlöcher füllen sich: ideal für Vogelbeobachtung und junge Tiere, allerdings sind die Wege dann schlammig und schwerer zu befahren.

Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Die beste Zeit für Wildtierbeobachtungen: Die Tiere sammeln sich an den Wasserquellen und die Vegetation ist weniger dicht. Die Tage sind warm, die Nächte angenehm kühl.

Regenzeit (November bis April)

Die Landschaft verwandelt sich in ein grünes Paradies, Flüsse und Wasserlöcher füllen sich. Ideal für Vogelbeobachtungen und um neugeborene Jungtiere zu sehen: die Wege können dann allerdings schlammig sein.

Ende März bei Mashatu: Kudus vor einem dicht belaubten Mashatu-Baum

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Im Tuli Block ist viel unterwegs. Elefantenherden siehst du vor allem entlang des Limpopo, sie haben der Region den Beinamen „Land der Giganten“ eingebracht. Dazu kommen Raubkatzen wie Leoparden, Löwen und Geparde.

Giraffen, Zebras, Kudus und Elenantilopen sind regelmäßig zu sehen. Die Flusswälder entlang des Limpopo sind besonders reich an Vogelarten und zählen zu den besten Vogelgebieten im Osten Botswanas.

  • Elefant
  • Leopard
  • Löwe
  • Gepard
  • Giraffe
  • Zebra
  • Kudu
  • Elenantilope
  • Greifvögel
  • Wildhund
Elefantenbulle beim Fressen im Mashatu Game Reserve

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Tuli-Block: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Tuli-Block: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen, Umriss, Landesgrenzen: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. PolokwaneStart
  2. 200 km · 2 bis 2,5 Std.Ab dem Flughafen Polokwane auf gutem Teer, ein Kleinwagen reicht
  3. Tor Pont DriftGrenzposten im Süden, aus Südafrika
  1. GaboroneStart
  2. gut 500 km · rund 7 Std. · Palapye, Bobonong
  3. Tor Pont DriftZiel

Mit dem Flugzeug

Johannesburg (Lanseria) → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft

Limpopo ValleyCharterflug; internationaler Flugplatz mit Abfertigung, 2,5 km nördlich von PontDrift · rund 1,5 Std.auf der Parkkarte zeigen
  • Limpopo ValleyCharterflug; internationaler Flugplatz mit Abfertigung, 2,5 km nördlich von Pont Drift · rund 1,5 Std.
  • Im Reservat fährst du nicht selbst: Auto an der Grenze abstellen, das Camp holt dich ab
  • Grenzposten Pont Drift täglich von 8 bis 16 Uhr besetzt
  • Wer erst mittags in Johannesburg landet, plant besser eine Nacht davor ein
  • Führt der Limpopo Wasser, bringt dich bei Pont Drift eine offene Seilbahn hinüber
  • Einzelne Camps haben eigene Landebahnen
Anreise ausführlich

Auto

Der übliche Weg führt aus Südafrika über den Grenzposten Pont Drift. Vom Flughafen Polokwane sind es rund 200 Kilometer auf gutem Teer, dafür reicht ein Kleinwagen; rechne mit zwei bis zweieinhalb Stunden. Aus Gaborone brauchst du rund sieben Stunden, gut 500 Kilometer über Palapye und Bobonong. Den Wagen stellst du an der Grenze ab, denn im Reservat selbst darfst du nicht fahren; die Camps holen ihre Gäste dort ab.

Flugzeug

Die Flugpiste Limpopo Valley liegt 2,5 Kilometer nördlich von Pont Drift, gehört dem Reservat und ist ein internationaler Flugplatz mit Abfertigung vor Ort. Wer fliegt, kommt damit ohne den Grenzposten Pont Drift und dessen Fenster von 8 bis 16 Uhr aus. Charterflüge ab Johannesburg (Lanseria) dauern rund anderthalb Stunden, von der Piste geht es im offenen Wagen weiter. Einzelne Camps haben eigene Landebahnen.

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 9 €Mashatu-Abgabe, je Person und Nacht
  • Kein Tagesticket, du zahlst an dein Camp
  • Pirschfahrten meist im Übernachtungspreis
  • Gesamtpreis vor der Buchung klären

Einen Eintritt wie im Nationalpark gibt es im Tuli Block nicht, weil das Land privat ist. Du zahlst an das Reservat, in dem du wohnst, und das läuft über dein Camp. Pirschfahrten und meist auch Wanderungen, Radtouren und Ausritte stecken im Übernachtungspreis.

Dazu kommt eine Naturschutzabgabe. Bei Mashatu, dem größten Grundstück im Northern Tuli Game Reserve, sind es rund 9 € pro Person und Nacht. Das Geld geht an den Naturschutz des Reservats, Provision oder Mehrwertsteuer kommen darauf nicht dazu. Manche Camps rechnen die Abgabe in den Zimmerpreis ein, andere schlagen sie am Ende drauf. Zu zweit sind das bei zwei Wochen rund 245 €, die im Preisvergleich sonst leicht untergehen.

Führt der Limpopo Wasser, bringt dich bei Pont Drift eine Seilbahn über den Fluss. Sie kostet eine Gebühr pro Person und Richtung, Gepäck wird extra berechnet. Frag deshalb vor der Buchung nach dem Gesamtpreis. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Luxus

Die Mashatu Lodge bietet Unterkünfte mit weitem Blick über die Landschaft und ein umfangreiches Safari-Programm.

Mittelklasse

Die Tuli Safari Lodge Mashatu ist eines der sieben Häuser, die Mashatu auf seinem Grund führt, und komfortabel ausgestattet.

Budget

Zahlreiche private Campingplätze bieten einfache, naturnahe Unterkünfte.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Pirschfahrten

Im offenen Wagen mit Guide, auch nach Einbruch der Dunkelheit. Neben Elefanten und Leoparden lassen sich Giraffen, Zebras, Kudus, Elenantilopen und zahlreiche Greifvögel beobachten.

Zu Fuß, auf dem Rad und im Sattel

Weil die Reservate privat verwaltet werden, sind geführte Wanderungen, Mountainbike-Touren und Ausritte möglich, dazu Ballonfahrten. Das gibt es in staatlichen Nationalparks Botswanas nicht.

Fotografieren aus der Erde heraus

Mashatu betreibt eine unterirdische Hütte am Wasserloch, in der die Kamera auf Bodenhöhe steht. Die Plätze sind begrenzt und werden vormittags oder nachmittags vergeben.

Kulturelle Ausflüge

Besuche in Gemeinden der Umgebung geben Einblick in Kultur und Alltag der Menschen am Limpopo.

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Das Northern Tuli Game Reserve verwalten die Landeigentümer gemeinsam, nicht die staatliche Parkverwaltung. Bei Mashatu zahlt jeder Gast eine Naturschutzabgabe von rund 9 € pro Person und Nacht, die an den Naturschutz des Reservats geht. Wildhunde wurden hier wieder angesiedelt. Eigene Fahrzeuge sind auf den Pisten nicht zugelassen, unterwegs sind nur die Wagen der Camps.

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Selbst fahren geht hier nicht

Im Northern Tuli Game Reserve sind eigene Fahrzeuge auf den Pisten nicht zugelassen. Unterwegs bist du im offenen Wagen des Camps, mit Guide. Für die Anfahrt bis zur Grenze reicht ein normales Auto, einen Geländewagen brauchst du dafür nicht.

Grenze

Die meisten Gäste kommen über Pont Drift. Führt der Limpopo Wasser, kommt dort kein Fahrzeug durch, dann bringt dich eine offene Seilbahn über den Fluss. Im Oktober liegt das Flussbett meist trocken.

Hitze und Regen

Von Oktober bis Mai liegen die Tagestemperaturen über 30 Grad. Der Regen fällt fast ausschließlich zwischen November und März, im Jahr sind es nur 300 bis 350 Millimeter.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Warum heißt der Tuli Block Land der Giganten?

Der Beiname geht auf die großen Elefantenherden zurück, die entlang des Limpopo leben. Er wird vor allem für das Mashatu Game Reserve verwendet, mit 42.000 Hektar das größte der privaten Schutzgebiete hier.

Darf man im Tuli Block selbst fahren?

Im Northern Tuli Game Reserve nicht. Eigene Fahrzeuge sind auf den Pisten des Reservats nicht zugelassen, unterwegs bist du im offenen Wagen des Camps mit Guide. Das ist der größte Unterschied zu Chobe oder Moremi, wo Selbstfahrer die Regel sind. Die Anfahrt bis zur Grenze machst du dagegen mit jedem Auto.

Was kostet der Eintritt?

Es gibt keinen Eintritt im üblichen Sinn, weil der Tuli Block privates Land ist. Statt an die staatliche Parkverwaltung zahlst du an dein Camp: Pirschfahrten und meist auch Wanderungen, Radtouren und Ausritte stecken im Übernachtungspreis. Dazu kommt eine Naturschutzabgabe je Nacht, bei Mashatu rund 9 € pro Person. Frag vor der Buchung nach dem Gesamtpreis.

Wie kommt man über die Grenze bei Pont Drift?

Der Grenzposten ist täglich von 8 bis 16 Uhr besetzt. Ob du mit dem Fahrzeug durch das Flussbett fährst, entscheidet der Wasserstand des Limpopo: In der Trockenzeit liegt es meist trocken, bei Hochwasser geht nichts, und dann bringt eine offene Seilbahn die Reisenden über den Fluss. Nach dem Hochwasser im März 2025 war das nach der Wiedereröffnung zunächst der einzige Weg. Die Camps haben eine Rezeption direkt am Grenzposten und wissen, was gerade geht.

Was ist der Unterschied zu einem Nationalpark?

Der Tuli Block ist privates Land. Das Northern Tuli Game Reserve ist ein Zusammenschluss von Landeigentümern auf rund 72.000 Hektar. Daraus folgt beides: Erlaubt sind Dinge, die in staatlichen Parks nicht gehen, etwa Nachtpirschfahrten, Wanderungen, Mountainbike-Touren, Ausritte und Ballonfahrten. Verboten ist dafür das Fahren auf eigene Faust.

Kann man im Tuli Block die Big Five sehen?

Drei davon: Elefant, Löwe und Leopard. Büffel und Nashorn fehlen hier. Dafür sind Leoparden ungewöhnlich gut zu sehen, weil die Guides sie täglich verfolgen, und Wildhunde wurden wieder angesiedelt.

Was ist Solomon's Wall?

Eine rund 30 Meter hohe Basaltwand, die das Tal des Motloutse durchzieht. Sie ist der Rest eines Gangs vulkanischen Gesteins, der den Fluss einst wie ein Damm aufstaute, bis er sich hindurchgefressen hat. Heute stehen die beiden Reste wie Mauerstücke links und rechts im Flussbett.

Wann ist die beste Zeit für den Tuli Block?

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober. Dann ist die Vegetation dünn und die Tiere sammeln sich an den wenigen Wasserstellen. Wer es auf Fotos aus der unterirdischen Hütte abgesehen hat, kommt besser im September oder Oktober, im Mai ist dort wenig los.

In der Nähe

Weitere Sehnsuchtsorte in der Nähe

Von hier aus erreichbar: Makgadikgadi Pans (rund 10 Stunden über Francistown und Nata, gut 550 Kilometer), Nxai Pan und Central Kalahari Game Reserve (je rund 11 Stunden, die Central Kalahari über Serowe und Rakops zum Tor Matswere) sowie Khutse Game Reserve (rund 11 Stunden über Gaborone). Alles Tagesetappen mit frühem Start.

Herde von Elefanten im Khutse Game Reserve.

Khutse-Game-Reserve

Das Khutse Game Reserve grenzt im Süden an das Central Kalahari Game Reserve und gehört zu den am wenigsten besuchten Schutzgebieten Botswanas. Auf rund 2.500 Quadratkilometern liegen Savanne, Salzpfannen, Sandünen und saisonale Wasserlöcher. Es ist das einzige Kalahari-Reservat, das du von Gaborone aus an einem Tag erreichst, und unter der Woche hast du es fast für dich.

Salzpfanne im Makgadikgadi Pans Nationalpark.

Makgadikgadi-Pans-Nationalpark

Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark liegt am Westrand des größten Salzpfannenkomplexes der Welt, der von einem urzeitlichen Binnensee übrig geblieben ist. Der Park deckt rund ein Viertel dieser Region ab: das Westufer der Ntwetwe-Pfanne, die Grasebenen davor und den Boteti-Fluss, an dem sich in der Trockenzeit Elefanten, Zebras und Raubkatzen sammeln.

Sonnenuntergang im Central Kalahari Game Reserve.

Central-Kalahari-Game-Reserve

Das Central Kalahari Game Reserve im Herzen Botswanas ist eines der größten Wildschutzgebiete der Welt: rund 52.800 Quadratkilometer trockene Flusstäler, weite Grasebenen und Dornbuschsavanne. Wer Stille, Weite und einen der dunkelsten Sternenhimmel Afrikas sucht, findet hier eine der einsamsten Safaris des Kontinents.

Die Gruppe von Baines' Baobabs mit kahlen Kronen im gelben Gras, rechts eine Sandpiste, dahinter die helle Kudiakam-Pfanne

Nxai-Pan-Nationalpark

Der Nxai-Pan-Nationalpark nördlich der Makgadikgadi-Pfannen ist bekannt für seine weiten, offenen Ebenen. Sein Kern, die Nxai-Pfanne, ist trotz des Namens keine Salzpfanne, sondern das grasbewachsene Bett eines vorzeitlichen Sees; nach den Regen steht hier frisches Gras, und große Herden von Zebras und Springböcken kommen. Sein Wahrzeichen sind die Baines’ Baobabs: sieben uralte Affenbrotbäume am Rand der Kudiakam-Pfanne im Süden des Parks.