Bayei Kajak-Safari im Okavango-Delta

Die Bayei Kajak-Safari von Desert Island Survival führt in 12 Tagen als Gruppenreise durch das Okavango-Delta in Botswana. 6 Tage davon im Kajak, dazu Bushcraft mit Angehörigen der Bayei und 48 Stunden freiwillige Survival-Phase am Flussufer. Höchstens 9 Teilnehmende, ab 6.200 Euro pro Person.

  • Botswana
  • Gruppenreise
  • 12 Tage
  • Safari, Tierbegegnungen

ab 6.200,00 € pro Person im geteilten Doppelzimmer, ohne Flug nach Maun

Beim Anbieter anfragen
alle Bilder
Mokoros mit stehenden Polern auf dem offenen Wasser des Okavango-Deltas, im Hintergrund Schilf und PalmenFoto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0
Zwei Elefanten am Ufer eines Wasserarms im Okavango-Delta, ihre Silhouetten spiegeln sich im ruhigen WasserFoto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0

Das Okavango-Delta ist kein Fluss, der ins Meer mündet, sondern einer, der in der Kalahari versickert: ein Labyrinth aus Kanälen, Inseln und Papyrusfeldern. Die Bayei leben seit Generationen darin und bewegen sich mit Einbaum und Paddel fort. Genau so bewegt sich auch diese Reise. Statt im Geländewagen sitzt du 6 Tage lang im Kajak, auf Augenhöhe mit dem, was am Ufer steht.

12 Tage, höchstens 9 Teilnehmende, Start und Ziel ist Maun. Veranstalter ist Desert Island Survival, angefragt und gebucht wird direkt dort.

Kajak statt Jeep

Der Unterschied ist nicht kosmetisch. Ein Kajak ist leise, langsam und liegt tief. Tiere am Ufer reagieren anders auf ein Boot als auf einen Motor, und du kommst über die Wasserwege in Bereiche des Deltas, die auf der Straße nicht erreichbar sind. Der Preis dafür ist körperliche Arbeit: Im Schnitt sitzt du rund 5 Stunden am Tag im Boot, an einem Tag sind es 15 Kilometer, am nächsten 28.

Vor der ersten Etappe gibt es eine Einweisung zum Verhalten gegenüber Flusspferden. Sicherungsboote fahren vor und hinter der Gruppe.

Der Ablauf

Tag 1: Ankunft in Maun

Am Flughafen triffst du Team und Guides, danach geht es ins Waterfront Guesthouse in der Stadt. Abends ein gemeinsames Essen und das Briefing zum Ablauf.

Tag 2 und 3: mit dem Speedboot in die Wildnis

2 Stunden Fahrt zum Flussursprung, dann weiter per Speedboot durch wildtierreiche Flusslandschaften, vorbei an den Uferzonen von Moremi. Abends wird das Camp aufgeschlagen, es gibt einen Sundowner und die ersten Überlebenstechniken. Am Folgetag eine Buschwanderung bei Sonnenaufgang.

Tag 4 bis 7: Kajaksafari durchs Delta

Der Kern der Reise. Nach einer Pirschwanderung und der Einweisung geht es auf die Kajaks, erst 15 Kilometer, am Folgetag 28, vorbei an Elefanten, Büffeln und Flusspferden. An Tag 6 führt die Fahrt zu einem kleinen Dorf: Mokoros ausprobieren, die traditionellen Einbaum-Kanus des Deltas, traditionelle Häuser ansehen, Kunsthandwerk kaufen, Gesang und Tanz erleben. Zurück im Camp wird Holz gesammelt und mit dem Bau von Unterständen begonnen. Tag 7 endet nach einer schweißtreibenden Paddelstrecke mit Schwimmen in sicherem Gewässer unter Aufsicht.

Tag 8 und 9: Survival-Phase oder Ruhetage

Die Survival-Phase ist freiwillig. Wer mitmacht, verbringt 48 Stunden mit der Gruppe auf einer Lichtung am Flussufer, eine Nacht davon unter freiem Himmel. Es gibt eine Sicherheitsleine, die jederzeit gezogen werden kann. Wer aussetzt, bleibt im Camp, ruht in der Hängematte und vertieft die Bushcraft-Techniken.

Tag 10: zurück auf die Kajaks

Nach dem Frühstück geht es auf die vorletzte Etappe, die an einem Lager endet, das sich nach der Überlebensphase deutlich komfortabler anfühlt als vorher.

Tag 11 und 12: Abschluss und Rückkehr

Die letzte Kajaketappe führt zurück nach Maun. Duschen und Umziehen im Guesthouse, ein großes Mittag- und Abendessen, abends tauscht die Gruppe die Erlebnisse aus. Am Folgetag nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen.

Was du bei den Bayei und den Guides lernst

Das Bushcraft-Training läuft über die gesamte Reise mit, nicht als Block. Der Anbieter nennt diese Inhalte:

  • Feuerbohrer, Handbohrer, Feuertheorie und Bush-Safety
  • Kajakfahren, Gleichgewichtssinn und Ruhe bewahren
  • Hängematten und Buschschutz aus Naturmaterialien
  • Angeln mit der Handleine, Fische filetieren, Pflanzenkunde
  • Wasser finden, destillieren und lagern
  • Spurenlesen, Wildwechsel erkennen, Verhalten von Tieren einschätzen
  • Psychologische Widerstandskraft und Navigation nach den Sternen

Unterrichtet wird das nicht von einem europäischen Trainer, sondern von Menschen, die im Delta aufgewachsen sind.

Welche Tiere du siehst

Der Anbieter nennt Elefanten, Flusspferde, Löwen, Hyänen und Leoparden sowie eine sehr große Zahl an Vogelarten. Zur Sicherheit sagt er offen, dass sich brenzliger Kontakt mit Krokodilen oder aufgeschreckten Wildtieren nicht vollständig ausschließen lässt. Ruhe bewahren und den Anweisungen der Guides folgen gehört hier zur Grundausstattung.

Beste Reisezeit

Juni bis August ist die beste Zeit: trocken und sonnig, tagsüber 20 bis 30 Grad, nachts 10 bis 15. Das fällt mit dem Hochwasser im Delta zusammen, wenn die Kanäle am besten befahrbar sind. Der Anbieter fährt die Reise im Hochsommer, Ende Juli bis Anfang August. Von November bis März ist Regenzeit. Zu Mücken und Malaria sagt der Anbieter, der August sei mückenarm und das Risiko gering, empfiehlt aber ausdrücklich eine ärztliche Beratung vor der Reise.

Preis und Leistungen

Der Anbieter nennt ab 6.200 Euro pro Person. Enthalten sind laut Reisebeschreibung 2 Tage Speedboot-Safari, 6 Tage Kajaksafari durch das Delta, das Bushcraft-Training mit den Bayei, die 2 Tage Survival-Phase, 2 Nächte im 4-Sterne-Boutique-Hotel in Maun im geteilten Doppelzimmer, alle Transfers ab Flughafen und Hotels, alle Mahlzeiten frisch zubereitet sowie alle Eintritte in die Nationalparks.

Selbst zu organisieren sind der Flug nach Maun, das laut Anbieter direkt ab Kapstadt, Johannesburg und Addis Abeba angeflogen wird, die persönliche Reiseversicherung, gegebenenfalls das Visum und die eigenen Ausgaben. Ein Einzelzimmer ist nach Angabe des Anbieters gegen Aufpreis möglich.

Wie fit du sein musst

Der Anbieter stuft die Reise als einsteigerfreundlich mit Abenteuerlust ein und nennt moderate Grundfitness als Voraussetzung. Kajak-Vorerfahrung ist nicht nötig; vorab gibt es Übungen, die auf das Paddeln vorbereiten. Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren, die Gruppe ist auf 9 Personen begrenzt. Schwimmen können solltest du.

Highlights der Reise

  • 6 Tage im Kajak durch die Wasserwege des Okavango-Deltas
  • 2 Tage Speedboot-Safari vorbei an den Uferzonen von Moremi
  • Bushcraft-Training mit Angehörigen der Bayei
  • Mokoro fahren, die traditionellen Einbaum-Kanus des Deltas
  • Dorfbesuch mit Kunsthandwerk, Gesang und Tanz
  • 48 Stunden freiwillige Survival-Phase am Flussufer
  • Tierbegegnungen vom Wasser aus statt vom Safari-Fahrzeug
  • Höchstens 9 Teilnehmende

Reiseroute mit deinen Sehnsuchtsorten

Unterkunft

2 Nächte im Guesthouse in Maun, dazwischen wechselnde Buschcamps und selbst gebaute Unterstände

Verpflegung

Alle Mahlzeiten frisch zubereitet, Selbstversorgung in der Survival-Phase

Fortbewegung

Speedboot, Kajak, Mokoro und zu Fuß, rund 5 Stunden Paddeln am Tag

Für gewöhnlich buchbar in den folgenden Monaten

  • Jan
  • Feb
  • Mrz
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Die Reise läuft Ende Juli bis Anfang August, mitten in der Flut: Das Wasser aus Angola erreicht Maun meist Mitte Juni, dann sind die Kanäle bis Maun befahrbar. Es regnet nicht, tagsüber um 25 Grad, nachts kalt. Juni und September sind möglich, Oktober mit fast 35 Grad, Mai als Übergang mit wenig Wasser. Von November bis April ist keine Saison: Hitze und Gewitter, dann Regenzeit und niedriges Wasser.

Diese Reise ist eine Gruppenreise mit festen Abfahrtsterminen. Wir zeigen dir die Monate, in denen sie für gewöhnlich stattfindet. Die genauen Termine und freien Plätze findest du direkt beim Anbieter. Zur Website des Veranstalters

Für wen ist dieses Erlebnis geeignet

  • Wer Tierbegegnungen lieber vom Wasser aus erlebt als vom Jeep
  • Menschen mit moderater Grundfitness, die schwimmen können
  • Wer echten Kontakt zu Menschen vor Ort sucht statt eines Dorfbesuchs im Programm
  • Alleinreisende: kleine Gruppe mit höchstens 9 Personen

Für wen ist dieses Erlebnis NICHT geeignet

  • Wer nicht schwimmen kann
  • Reisende, die abends ein festes Bett brauchen
  • Wer Nähe zu Großwild und Krokodilen als bedrohlich empfindet
  • Wer frei wählbare Termine braucht: Die Reise läuft nur im Hochsommer

Reiseverlauf deiner Speedboot, Kajak und Survival-Phase

Die echte Karte lädt erst, wenn du sie startest. Dabei holt dein Browser Kartenkacheln von OpenFreeMap (öffnet in neuem Tab) (Kartendaten von OpenStreetMap), und deine IP-Adresse geht an deren Server. Bis dahin siehst du deine Route schematisch.

Tag 1 | Ankunft in Maun

Ankunft am Flughafen Maun, Treffen mit Team und Guides, Transfer ins Waterfront Guesthouse in der Stadt. Abends ein gemeinsames Essen und das Briefing zum Ablauf.

Deine Unterkunft

  • Waterfront Guesthouse, Maun
  • 4-Sterne-Boutique-Hotel, geteiltes Doppelzimmer

Abendessen im Guesthouse

Tag 2 bis 3 | Mit dem Speedboot in die Wildnis
Fluss von oben im Moremi Game Reserve.

2 Stunden Fahrt zum Flussursprung, dann weiter per Speedboot durch wildtierreiche Flusslandschaften, vorbei an den Uferzonen von Moremi. Abends wird das Camp aufgeschlagen, dazu ein Sundowner und die ersten Überlebenstechniken. Am Folgetag eine Buschwanderung bei Sonnenaufgang.

Deine Highlights

  • 2 Tage Speedboot-Safari
  • Buschwanderung bei Sonnenaufgang

Deine Unterkunft

  • Mobiles Buschcamp am Flussufer

Alle Mahlzeiten, frisch zubereitet

Tag 4 bis 7 | Kajaksafari durchs Okavango-Delta

Der Kern der Reise. Nach Pirschwanderung und Einweisung zum Verhalten gegenüber Flusspferden geht es auf die Kajaks, begleitet von Sicherungsbooten vor und hinter der Gruppe. Erst 15 Kilometer, am Folgetag 28, vorbei an Elefanten, Büffeln und Flusspferden. An Tag 6 führt die Fahrt zu einem kleinen Dorf: Mokoros ausprobieren, traditionelle Häuser ansehen, Kunsthandwerk kaufen, Gesang und Tanz erleben. Zurück im Camp wird Holz gesammelt und mit dem Bau von Unterständen begonnen. Tag 7 endet nach einer schweißtreibenden Paddelstrecke mit Schwimmen in sicherem Gewässer unter Aufsicht.

Deine Highlights

  • 43 Kilometer im Kajak an 2 Tagen
  • Mokoro-Fahrt im Dorf am Delta
  • Bushcraft-Training mit den Bayei

Deine Unterkunft

  • Wechselnde Buschcamps, teils selbst gebaute Unterstände

Alle Mahlzeiten, frisch zubereitet

Tag 8 bis 9 | Optionale Survival-Phase oder Ruhetage

Die Survival-Phase ist freiwillig. Wer mitmacht, verbringt 48 Stunden mit der Gruppe auf einer Lichtung am Flussufer, eine Nacht davon unter freiem Himmel, und kann jederzeit die Sicherheitsleine ziehen. Wer aussetzt, bleibt im Camp, ruht in der Hängematte und vertieft die Bushcraft-Techniken.

Deine Highlights

  • 48 Stunden Survival-Phase, freiwillig

Deine Unterkunft

  • Lichtung am Flussufer, eine Nacht unter freiem Himmel; wer aussetzt, bleibt im Camp

Selbstversorgung in der Survival-Phase, sonst Camp-Verpflegung

Tag 10 | Zurück auf die Kajaks

Nach dem Frühstück zurück zu den Kajaks und auf die vorletzte Etappe, die an einem Lager endet, das sich nach der Überlebensphase deutlich komfortabler anfühlt als vorher.

Deine Unterkunft

  • Buschcamp

Alle Mahlzeiten, frisch zubereitet

Tag 11 bis 12 | Abschluss und Rückkehr nach Maun

Die letzte Kajaketappe führt zurück nach Maun. Duschen und Umziehen im Guesthouse, ein großes Mittag- und Abendessen, abends tauscht die Gruppe die Erlebnisse aus. Am Folgetag nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen.

Deine Unterkunft

  • Waterfront Guesthouse, Maun
  • 4-Sterne-Boutique-Hotel, geteiltes Doppelzimmer

Großes Mittag- und Abendessen, am Abreisetag Frühstück

Unterwegs entdecken 1 Fund bis 30 km neben der Route

Sehnsuchtsorte, Highlights und Gänsehautmomente in der Nähe der Etappen. Sie gehören nicht fest zu dieser Reise: Frag beim Anbieter, ob ein Abstecher drin ist.

Dein Anbieter: Desert Island Survival

Sandstrand mit klarem Meer und Bäumen an der Küste der Survival-Insel auf den Philippinen

Desert Island Survival setzt Teilnehmende auf unbewohnten Inseln und in abgelegenen Wildnisgebieten aus, begleitet von Bushcraft-Ausbildern. Das Programm reicht von den Philippinen und Panama über die Malediven und Tonga bis in schwedische Wälder und ins Okavango-Delta. Gebucht wird zu festen Terminen in kleinen Gruppen.

Mehr über den Anbieter

Inklusivleistungen

  • 2 Tage Speedboot-Safari
  • 6 Tage Safari im Kajak durch das Okavango-Delta
  • Bushcraft-Training mit den Bayei
  • 2 Tage Survival-Phase
  • 2 Nächte im 4-Sterne-Boutique-Hotel in Maun, geteiltes Doppelzimmer
  • Alle Transfers ab Flughafen und Hotels
  • Alle Mahlzeiten, frisch zubereitet
  • Alle Eintritte in die Nationalparks

Nicht enthaltene Leistungen

  • Flug nach Maun
  • Persönliche Reiseversicherung
  • Visum, falls erforderlich
  • Einzelzimmer, laut Anbieter gegen Aufpreis möglich
  • Eigene Ausgaben unterwegs

Sehnsuchtsorte

Reiseroute mit deinen Sehnsuchtsorten – das sind die Orte, an die dich diese Reise bringt.

Blick von oben auf das Okavango Delta.

Okavango-Delta

Im Okavango-Delta versickert der Okavango mitten in der Kalahari, statt ins Meer zu münden. Es ist Afrikas größtes abflussloses Binnendelta, seit 2014 UNESCO-Weltnaturerbe und eine der tierreichsten Landschaften des südlichen Afrikas: ein Labyrinth aus Kanälen, Lagunen und Inseln, das jedes Jahr mitten in der Trockenzeit von einer Flutwelle aus Angola gefüllt wird.

Der Synapsenbrenner Check

Wir finden diese Reise total klasse, weil …

  • Bushcraft wird hier nicht von einem europäischen Trainer unterrichtet, sondern von Menschen, die im Delta aufgewachsen sind. Das ist der Unterschied zwischen einem Kurs und einer Weitergabe.
  • Das Kajak ist die ehrlichste Art, sich im Okavango zu bewegen: leise, langsam und auf Augenhöhe mit dem, was am Ufer steht. Der Preis dafür steht im Programm, 15 und 28 Kilometer an 2 aufeinanderfolgenden Tagen sind kein Spaziergang.
  • Dass die Survival-Phase freiwillig ist, macht die Reise buchbar für Leute, die sich nicht sicher sind. Wer aussteigt, verliert nichts außer 48 Stunden Anstrengung, und das ist bei Reisen dieser Art selten so sauber gelöst.

Ulrike Schoch – Redaktion Synapsenbrenner

Fragen und Antworten zu diesem Erlebnis

Wann ist die beste Reisezeit für Bayei Kajak-Safari im Okavango-Delta?

Ende Juli bis Anfang August, dann läuft die Reise. Das ist die Zeit der Flut: Die Kanäle sind bis Maun befahrbar, es fällt kein Regen, tagsüber um 25 Grad, nachts bis sechs Grad.
Mai, Juni, September und Oktober sind möglich, mit weniger Wasser oder mehr Hitze. November bis April ist keine Saison: erst Hitze und Gewitter, dann Regenzeit, und im April fehlt im unteren Delta noch das Wasser.

Für wen ist Bayei Kajak-Safari im Okavango-Delta geeignet – und für wen nicht?

Du brauchst moderate Grundfitness und Ausdauer und musst schwimmen können. Im Schnitt sitzt du rund 5 Stunden am Tag im Kajak, an einem Tag sind 15 Kilometer zu paddeln, am nächsten 28. Kajak-Vorerfahrung ist nach Angabe des Anbieters nicht nötig, vorab bekommst du Übungen zur Vorbereitung. Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren.
Geeignet ist die Reise für alle, die Tierbegegnungen lieber vom Wasser aus erleben als vom Fahrzeug, und für alle, die echten Kontakt zu Menschen vor Ort suchen statt eines Dorfbesuchs im Programm.
Nicht geeignet ist sie, wenn du nicht schwimmen kannst, wenn du abends ein festes Bett brauchst, oder wenn dich die Nähe zu Elefanten, Flusspferden und Krokodilen überfordert. Der Anbieter sagt selbst, dass sich brenzlige Situationen nicht vollständig ausschließen lassen.
Die Survival-Phase an Tag 8 und 9 ist freiwillig. Wer nicht will, bleibt im Camp.

Was ist bei Bayei Kajak-Safari im Okavango-Delta im Preis enthalten?

Enthalten sind nach Angabe des Anbieters: 2 Tage Speedboot-Safari, 6 Tage Kajaksafari durch das Okavango-Delta, das Bushcraft-Training mit den Bayei, die 2 Tage Survival-Phase, 2 Nächte im 4-Sterne-Boutique-Hotel in Maun im geteilten Doppelzimmer, alle Transfers ab Flughafen und Hotels, alle Mahlzeiten frisch zubereitet sowie alle Eintritte in die Nationalparks.
Selbst zu organisieren sind der Flug nach Maun, die persönliche Reiseversicherung, gegebenenfalls das Visum und die eigenen Ausgaben unterwegs.
Ein Einzelzimmer ist nach Angabe des Anbieters gegen Aufpreis möglich. Der Grundpreis rechnet mit dem geteilten Doppelzimmer.
Die Kajak-Ausrüstung und die Sicherungsboote stellt der Anbieter. Eine Packliste bekommst du vorab; er nennt Schlafsack, warme Kleidung und Stirnlampe als Kern.

Wie buche ich Bayei Kajak-Safari im Okavango-Delta?

Gebucht wird direkt bei Desert Island Survival, nicht bei Synapsenbrenner. Wir stellen die Reise hier vor und ordnen sie neben anderen Erlebnissen ein; die Anfrage läuft über die Angebotsseite des Anbieters.
Es ist eine Gruppenreise mit festen Terminen und höchstens 9 Plätzen. Die Termine liegen im Hochsommer, Ende Juli bis Anfang August, und sie sind erfahrungsgemäß früh belegt. Welche Termine gerade offen sind, erfährst du beim Veranstalter.
Nach Anreise gefragt: Maun wird laut Anbieter ab Kapstadt, Johannesburg und Addis Abeba direkt angeflogen, einmal Umsteigen reicht also. Gruppenbuchungen sind möglich.

Wer führt Bayei Kajak-Safari im Okavango-Delta durch?

Veranstalter ist Desert Island Survival. Damit ist diese Reise die Ausnahme unter den Safaris im Portal: Die 5 Big-Five-Routen laufen über Green Lion Travel oder Momentoura, diese hier nicht.
Vor Ort arbeitet der Anbieter mit Guides und mit Angehörigen der Bayei zusammen, die das Bushcraft-Training übernehmen. Sicherungsboote begleiten die Kajakgruppe vor und hinter der Kolonne, während der Survival-Phase gibt es eine Sicherheitsleine, die jederzeit gezogen werden kann.
Die Reiseleitung spricht Englisch. Diese Angaben stammen vom Anbieter und sind von uns nicht überprüft.

Wie viel muss ich täglich paddeln?

Der Anbieter nennt im Schnitt rund 5 Stunden am Tag bei gemütlichem Tempo, mit genug Pausen für Tierbeobachtung. Die längsten Einzelstrecken sind 15 und 28 Kilometer an aufeinanderfolgenden Tagen. Gepaddelt wird an 6 Tagen, nicht an allen 12.

Muss ich bei der Survival-Phase mitmachen?

Nein. Tag 8 und 9 sind ausdrücklich optional. Wer mitmacht, verbringt 48 Stunden mit der Gruppe auf einer Lichtung am Flussufer, eine Nacht davon unter freiem Himmel, und kann jederzeit die Sicherheitsleine ziehen. Wer aussetzt, bleibt im Camp, ruht sich aus und vertieft die Bushcraft-Techniken.

Wie gefährlich ist Kajakfahren zwischen Flusspferden und Krokodilen?

Der Anbieter geht damit offen um. Es gibt eine Einweisung zum Verhalten gegenüber Flusspferden, bevor du das erste Mal ins Boot steigst, und Sicherungsboote fahren vor und hinter der Gruppe. Gleichzeitig sagt er selbst, dass sich brenzliger Kontakt mit Krokodilen oder aufgeschreckten Wildtieren nicht vollständig vermeiden lässt. Wer damit nicht umgehen will, sollte eine andere Reise wählen.

CTA

Platzhalter – Inhalt folgt

Ähnliche Erlebnisse

Die Reihenfolge berücksichtigt bezahlte Platzierungen. Alle gelisteten Erlebnisse durchlaufen dieselbe redaktionelle Prüfung.

Botswana

Big-Five-Safari in Botswana

Der Afrikanische Wildhund steht hier auf der Artenliste.

Eher nicht, wenn: Wer ein festes Zimmer mit Schlüssel braucht

10 TageGruppeSchwierigkeit: Mittel
ab 4.500 €ohne Flug, saisonabhängig
Zum Erlebnis: Big-Five-Safari in Botswana
Indonesien

Orang-Utan-Trekking auf Sumatra und Kalimantan

2 Nächte auf einem Holzboot den Fluss hinauf.

Eher nicht, wenn: Wer Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit schlecht verträgt

16 TageIndividuellSchwierigkeit: Mittel
Südafrika

Big-Five-Safari in Südafrika

Pirschfahrt vom Boot aus.

Eher nicht, wenn: Wer tief in die Wildnis will: Dafür ist die Route zu kurz und zu straßennah

7 TageIndividuellSchwierigkeit: Leicht
ab 1.520 €pro Person, ohne internationale Flüge
Zum Erlebnis: Big-Five-Safari in Südafrika
Tansania

Big-Five-Safari in Tansania

600 Meter unter deinem Bett liegt ein Krater voller Tiere.

Eher nicht, wenn: Du bist lieber zu Fuß unterwegs als im Fahrzeug

14 TageIndividuellSchwierigkeit: Mittel
ab 4.200 €pro Person im Doppelzimmer, ohne internationale Flüge
Zum Erlebnis: Big-Five-Safari in Tansania
Namibia

Big-Five-Safari in Namibia

Nashörner suchst du hier zu Fuß.

Eher nicht, wenn: Wer kurze Fahrtstrecken braucht: Namibia ist groß, die Etappen sind lang

12 TageIndividuellSchwierigkeit: Leicht
ab 2.830 €pro Person, ohne internationale Flüge
Zum Erlebnis: Big-Five-Safari in Namibia
Kenia

Big-Five-Safari in Kenia

4 Nächte in der Masai Mara.

Eher nicht, wenn: Wer ein festes Gruppenprogramm mit Reiseleitung ab Deutschland sucht

14 TageIndividuellSchwierigkeit: Leicht
Anzeige
Uganda

Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark

Näher als 7 Meter geht nicht.

Eher nicht, wenn: Wer mit Schwindel oder Knieproblemen steile, rutschige Waldhänge meiden sollte

14 TageIndividuellSchwierigkeit: Mittel