Mudumu-Nationalpark

Stiller Park am Kwando

Namibia Nationalpark

Der Mudumu-Nationalpark liegt im Nordosten Namibias in der Sambesi-Region und ist deutlich feuchter als der Rest des Landes. Wasserkanäle des Kwando, Mopane-Wälder und Sumpfgebiete bringen hier Arten zusammen, die anderswo in Namibia kaum vorkommen, darunter die an Nässe angepassten Antilopen Sitatunga und Lechwe.

Der Mudumu-Nationalpark liegt im Caprivi-Streifen, der heutigen Sambesi-Region im Nordosten Namibias, nahe der Grenze zu Botswana. Er fällt aus dem Bild, das die meisten Reisenden von Namibia haben: statt Wüste und Trockensavanne dichte Flusswälder, Savannen und Sumpfgebiete.

Gespeist wird der Park vom Kwando, dessen Wasserkanäle ihn durchziehen. In der Trockenzeit sind sie die Hauptwasserquelle für die Tierwelt, entsprechend konzentriert sich das Geschehen dann an den Ufern. Elefanten und Büffel kommen in Herden zum Trinken, Löwen und Leoparden jagen in den dichten Wäldern.

Mudumu gehört zur Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA), einem der größten Schutzgebietsverbunde der Welt, der Flächen in fünf Ländern verbindet. Der Park ist damit ein ökologischer Korridor für Tierwanderungen zwischen Botswana, Angola, Sambia und Simbabwe.

Die touristische Erschließung ist moderat: zwei Lodges im Park, wenige einfache Campingplätze am Fluss, Zufahrt über die geteerte C49 ab Kongola.

Warum hin

Darum ist Mudumu-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. Wasserreicher Park in einem sonst trockenen Land: Kanäle, Sumpf und Flusswälder statt Wüste
  2. Sitatunga und Lechwe: zwei an Feuchtgebiete angepasste Antilopenarten, die in Namibia selten sind
  3. Über 430 Vogelarten in Wäldern, Sumpf und offenem Wasser
  4. Kein Zaun: Der Park ist ein Wanderkorridor der Elefanten zwischen Angola, Botswana, Namibia und Sambia
  5. Einer der leersten Parks Namibias: Im ganzen Park dürfen höchstens 104 Gäste gleichzeitig übernachten

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Mudumu-Nationalpark

  • Halt schon auf der C49 die Augen offen Die geteerte C49 zwischen Kongola und Sangwali führt mitten durch den Park und teilt ihn in zwei Hälften. Schon von der Straße aus siehst du Tiere, die zwischen beiden Seiten wechseln. Fahr langsam, Reisende berichten von Elefanten auf der Fahrbahn, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Den Zeltplatz bekommst du gleich am Tor an der C49 Der Park ist nicht eingezäunt und nur durch eine gegradete Schneise vom Gemeindeland getrennt, aber an der C49 steht am Nordrand ein Eingangstor, rund 30 bis 35 km südlich von Kongola. Dort bekommst du die Genehmigung, und die Wildhüter weisen dir gleich einen der einfachen Zeltplätze an der Nakatwa-Lagune zu. In der Hochsaison sind die Plätze schnell vergeben. Zur alten Station Nakatwa unten am Kwando musst du dafür nicht.
  • Im Park gibt es nichts zu kaufen Kein Laden, keine Tankstelle, kein Trinkwasser: Wasser, Verpflegung und Sprit bringst du selbst mit. Die letzte Gelegenheit ist Kongola, die größere Auswahl hast du in Katima Mulilo. Mobilfunk ist im Park unzuverlässig, lad dir die Karte vorher herunter.
  • In der Regenzeit nicht allein losfahren Von November bis April fährst du besser mit mindestens zwei Allradfahrzeugen im Verbund. Der Sand wird nach Regen weich, und 50 Kilometer können dann zwei Stunden dauern. Wer zwischen Januar und April kommt, fragt die Pisten vorher bei den Wildhütern oder in einer der Lodges ab.
  • Ohne Geländewagen über eine Lodge in den Park Am Kwando liegen mehrere Lodges knapp außerhalb der Parkgrenze, die geführte Pirschfahrten in den Park und Bootsfahrten auf dem Fluss anbieten. Das ist der bequemste Weg, wenn du kein geländegängiges Fahrzeug hast, und du kommst an Stellen, die du selbst erst suchen müsstest.

Wo was liegt

Karte von Mudumu-Nationalpark

Karte von Mudumu-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Das Ufer des Kwando

    Tierbeobachtungsort Aura Beeindruckend Trubel Kaum jemand da

    An den Trinkstellen am Kwando lassen sich große Herden von Elefanten und Büffeln beobachten, oft über längere Zeit und aus kurzer Distanz. In der Trockenzeit ist das Ufer der verlässlichste Ort des Parks für Tierbeobachtungen.

  • Die Lianshulu-Lagune

    Aussichtspunkt Trubel Kaum jemand da

    Bei Lianshulu im Westen des Parks öffnet sich der Blick über die Lianshulu-Lagune und die Auen des Kwando. Am Rand der Überschwemmungsfläche liegen ausgewiesene Beobachtungs- und Aussichtsstellen, erreichbar über kurze Stichwege von der Hauptpiste. Die beiden erhöhten Plattformen mit dem weitesten Blick gehören zur Lodge Lianshulu.

  • Wanderpfade ins Parkinnere

    Sonstiges Trubel Kaum jemand da

    Zu Fuß gehst du in Mudumu nur in Begleitung. Die beiden Lodges im Park bieten geführte Morgenwanderungen an, und die Parkverwaltung hat an Wasserstellen und aussichtsreichen Punkten Ansitze gebaut, zu denen du die letzten Meter vom Parkplatz aus läufst. Einen mehrtägigen Rundwanderweg im Osten des Parks gibt es bisher nur als Plan.

Vogelarten in Wald, Sumpf und am offenen Wasser
430+
Gäste dürfen höchstens gleichzeitig im Park übernachten
104
Regen im Jahr, am meisten im Januar und Februar
550–700 mm
als Nationalpark ausgewiesen
1990

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Die Wasserkanäle des Kwando

Elefanten am Wasserloch im Mudumu Nationalpark.

Zahlreiche Wasserkanäle, die der Kwando speist, durchziehen den Park. Diese Wasserwege halten das Ökosystem zusammen: In den trockenen Monaten sind sie die Hauptwasserquelle des gesamten Parks.

Savannen, Mopane-Wälder und Sumpf

Ein kahler Baobab Baum im Mudumu Nationalpark.

Zwischen den Kanälen wechseln offene Savannen, in denen Antilopen- und Elefantenherden stehen, mit dichten Mopane-Wäldern und Sumpfgebieten. Diese Sumpfzonen sind der Grund für die ungewöhnliche Vogelvielfalt des Parks und Lebensraum von Lechwe und Sitatunga.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Mudumu-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitRegenzeitTrockenzeitRegenzeit
Andrangviel losviel losviel losviel los
Elefanten am KwandoElefanten am KwandoElefanten am KwandoElefanten am KwandoElefanten am KwandoHöhepunktHöhepunkt
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • viel los
  • Elefanten am Kwando (innen, kräftig = Höhepunkt)

Mai empfohlen

Trockenzeit · eher ruhig · Elefanten am Kwando

Die beste Zeit. Die Tiere ziehen sich an den Kwando zurück, Elefantenherden sammeln sich am Ufer, und die Sandpisten sind befahrbar.

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist die beste Reisezeit für den Mudumu-Nationalpark. Die Tiere ziehen sich an den Kwando zurück, Elefantenherden stehen dann oft über Stunden am Ufer, und die Sandpisten sind befahrbar. In der Regenzeit von November bis April wird der Park grün und die Vogelwelt laut, das Wild verteilt sich aber in die Mopane-Wälder, und einzelne Bereiche sind nur noch mit zwei Fahrzeugen im Verbund zu erreichen.

Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Die beste Zeit. Die Tiere ziehen sich an den Kwando zurück, Elefantenherden sammeln sich am Ufer, und die Sandpisten sind befahrbar. September und Oktober sind die heißesten Monate, dafür steht das Wild am dichtesten am Wasser.

Regenzeit (November bis April)

Der meiste Regen fällt im Januar und Februar, im Jahresmittel kommen 550 bis 700 Millimeter zusammen. Der Park wird grün und die Vogelwelt laut, das Wild verteilt sich aber in die Mopane-Wälder und ist im dichten Laub schwer zu sehen. Die Parkverwaltung rät in diesen Monaten zu zwei Fahrzeugen im Verbund.

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Mudumu ist bekannt für die Dichte und Vielfalt seiner Wasser- und Sumpfvögel sowie für die großen Elefantenherden, die regelmäßig durch das Gebiet ziehen. Elefanten und Büffel sind in den wasserreichen Teilen des Parks zahlreich vertreten, im Kwando leben Flusspferde und Krokodile.

Zwei Antilopenarten sind hier besonders: Sitatunga und Lechwe haben sich an sumpfige Lebensräume angepasst und kommen in Namibia nur an wenigen Stellen vor. Löwen, Leoparden und andere Großkatzen jagen in den dichten Wäldern. Gerade die dichte Vegetation macht es schwerer als in offenen Savannenparks, sie zu sehen. Nashörner gibt es nicht. Mit über 430 Vogelarten gehört der Park zu den ergiebigsten Vogelgebieten des Landes.

  • Elefant
  • Büffel
  • Löwe
  • Leopard
  • Sitatunga
  • Lechwe
  • Giraffe
  • Nilpferd
  • Krokodil

In Bildern

Mudumu-Nationalpark in 11 Bildern

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Mudumu-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Mudumu-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen, Umriss und Landesgrenze: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. Katima MuliloStart
  2. rund 110 km · B8 (Trans-Caprivi-Highway) nach WestenLetzte Gelegenheit für Wasser, Verpflegung und Sprit ist Kongola
  3. Kongolaunterwegs
  4. 30 bis 35 km · C49 nach Süden, geteertFür die Durchfahrt auf der C49 brauchst du keine Genehmigung
  5. Ngenda-TorNordrand, an der C49
  • Süden des ParksShuno-TorZweite Eingangsstation, mit Toiletten und Picknickplatz

Mit dem Flugzeug

Windhoek → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft

Katima MuliloNÄCHSTER FLUGHAFEN MIT LINIENFLÜGEN · Von dort über die B8 nach Kongola
  • nächster Flughafen mit LinienflügenKatima MuliloVon dort über die B8 nach Kongola
  • am Kwando, bei den LodgesLianshulu AirstripKleine Charterflugzeuge, der schnellste Weg in den Park
  • Abseits der C49 fährst du auf tiefem Sand: nur mit Allrad und mit Genehmigung vom Tor
  • Von November bis April besser mit mindestens zwei Allradfahrzeugen im Verbund
  • Genehmigungen gibt es auch bei den Ämtern in Katima Mulilo und in Susuwe im Bwabwata-Nationalpark
Anreise ausführlich

Auto

Ausgangspunkt ist Kongola an der B8, dem Trans-Caprivi-Highway, rund 110 km westlich von Katima Mulilo. Von dort führt die geteerte C49 nach Süden mitten durch den Park in Richtung Sangwali. Rund 30 bis 35 km südlich von Kongola steht am Nordrand des Parks das Eingangstor Ngenda an der C49, im Süden des Parks steht die zweite Eingangsstation Shuno. Für die Durchfahrt auf der C49 brauchst du keine Genehmigung. Wer auf die Pisten im Park abbiegen will, braucht ein Allradfahrzeug und eine Genehmigung, die es am Tor gibt.

Flugzeug

Der Lianshulu Airstrip am Kwando wird von kleinen Charterflugzeugen angeflogen und ist der schnellste Weg in den Park, vor allem für Gäste der Lodges am Fluss. Der nächste Flughafen mit Linienverbindung nach Windhoek liegt bei Katima Mulilo, rund 18 Kilometer südwestlich der Stadt.

Grünes Schild Mudumu National Park an einer hellen Sandpiste zwischen lichten BäumenFoto: Jens Kühnel, CC BY-SA 3.0, zugeschnitten
Parkschild an einer Zufahrtspiste in den Mudumu-Nationalpark

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 11 €Erwachsene, pro Tag
  • Kinder 9 bis 15: rund 8 €
  • Fahrzeug: plus rund 3 €
  • Durchfahrt auf der C49: kostenlos
  • Genehmigung am Tor an der C49

Der Eintritt kostet für internationale Gäste rund 11 € pro Person und Tag. Kinder von 9 bis 15 Jahren zahlen rund 8 €, Kinder bis acht Jahre nichts. Für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzen kommen rund 3 € dazu.

Die Gebühr gilt 24 Stunden ab der Einfahrt und fällt für jeden angefangenen Tag an, erstattet wird nichts.

Wer auf der geteerten C49 nur durch den Park fährt, zahlt nichts. Gebühr und Genehmigung brauchst du erst, wenn du auf die Sandpisten abbiegst. Beides bekommst du am Tor an der C49 am Nordrand des Parks, Genehmigungen außerdem bei den Ämtern in Katima Mulilo und Susuwe.

Die einfachen Campingplätze an der Nakatwa-Lagune kosten nichts. Bootsfahrten auf dem Kwando buchst du über eine der Lodges.

Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Luxus

Die Lianshulu Lodge liegt am Kwando im Park und bietet geführte Pirschfahrten, Wanderungen und Bootsfahrten.

Mittelklasse

Camp Kwando liegt direkt am Flussufer nördlich des Parks bei Kongola und ist für seine Chalets und Zeltunterkünfte bekannt.

Camping

Drei bis vier einfache Plätze an der Nakatwa-Lagune im Park, ohne Wasser und Strom. Vergeben werden sie am Tor an der C49, in der Hochsaison sind sie schnell weg.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Bootsfahrten auf dem Kwando

Die auffälligste Besonderheit des Parks. Vom Wasser aus lassen sich Elefanten, Flusspferde und zahlreiche Wasservögel aus einer Perspektive beobachten, die vom Fahrzeug aus nicht möglich ist.

Pirschfahrten

Geführte Ausfahrten in den frühen Morgenstunden und zur Dämmerung, wenn die Tiere am aktivsten sind. Das sind die besten Zeiten für Löwen und Leoparden.

Fotografie

Landschaft und Licht des Kwando-Gebiets ergeben in den Morgen- und Abendstunden warme, goldene bis rötliche Töne, gute Bedingungen für Naturaufnahmen.

Vogelbeobachtung

Mit über 430 Arten und Lebensräumen von dichtem Wald bis offener Wasserfläche gehört Mudumu zu den besten Vogelgebieten Namibias.

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Die Gemeinschaften rund um den Park sind in die touristische Entwicklung der Region eingebunden.

Für Besucher gelten die üblichen Regeln: Abstand zu den Tieren halten, bei Bootsfahrten genügend Distanz zu Flusspferden wahren, auf den Wegen bleiben und keinen Müll hinterlassen.

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Tore

Der Park ist nicht eingezäunt, hat aber zwei Eingangsstationen: Ngenda an der C49 auf der Kongola-Seite und Shuno im Süden. An beiden gibt es Toiletten und einen Picknickplatz. Am Tor an der C49 werden auch die Campingplätze vergeben.

Fahrzeug

Die C49 ist geteert und führt zwischen Kongola und Sangwali mitten durch den Park. Sobald du sie verlässt, fährst du auf tiefem Sand, dort ist ein Allradfahrzeug nötig.

Eigene Boote

Auf dem offenen Wasser des Kwando sind nur Boote der Konzession und der Parkverwaltung zugelassen, private Boote jeder Art nicht. Gestartet wird nur an ausgewiesenen Stellen. Wer auf den Fluss will, bucht die Fahrt über eine der Lodges.

Gesundheit

Die Sambesi-Region ist Malariagebiet mit hohem Risiko. Sprich die Vorbeugung vor der Reise mit einer Reisemedizinerin ab.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Was unterscheidet Mudumu von den anderen namibischen Parks?

Das Wasser. Während der größte Teil Namibias trocken ist, wird Mudumu von Kanälen des Kwando durchzogen. Daraus folgen andere Lebensräume und andere Arten: Sumpfantilopen wie Sitatunga und Lechwe etwa kommen in Namibia nur an wenigen Stellen vor.

Was kostet der Eintritt in den Mudumu-Nationalpark?

Rund 11 € pro Person und Tag, Kinder von 9 bis 15 Jahren zahlen rund 8 €, jüngere nichts. Für ein Fahrzeug kommen rund 3 € dazu. Die Gebühr gilt 24 Stunden ab der Einfahrt und fällt für jeden angefangenen Tag an.

Muss man Eintritt zahlen, wenn man nur durch den Park fährt?

Nein. Die geteerte C49 zwischen Kongola und Sangwali führt mitten durch den Park, und für diese Durchfahrt brauchst du keine Genehmigung. Sobald du auf eine der Pisten im Park abbiegst, brauchst du eine und zahlst die Tagesgebühr.

Braucht man ein Allradfahrzeug?

Für die C49 nicht, die ist geteert. Für alles andere ja: Die Pisten im Park bestehen aus tiefem Sand. Von November bis April fährst du besser mit mindestens zwei Allradfahrzeugen im Verbund, weil der Sand nach Regen weich wird und einzelne Abschnitte unter Wasser stehen.

Wo bezahlt man, und wo gibt es die Genehmigung?

Am Eingangstor Ngenda an der C49 auf der Kongola-Seite, rund 30 bis 35 km südlich von Kongola. Dort bekommst du Genehmigung und Campingplatz. Zur alten Wildhüter-Station Nakatwa unten am Kwando musst du nicht. Genehmigungen gibt es außerdem bei den Ämtern in Katima Mulilo und in Susuwe im Bwabwata-Nationalpark.

Lohnt sich eine Bootsfahrt auf dem Kwando?

Sie zeigt einen Teil des Parks, den du vom Fahrzeug aus nicht siehst: Flusspferde, Wasservögel und Elefanten am Ufer aus geringer Distanz. Die Waldbereiche und die Chance auf Raubkatzen erschließen sich dagegen nur an Land. Angeboten werden die Fahrten von den Lodges am Fluss.

Wie viele Tiere sieht man wirklich?

Weniger als in Etosha, und das ist der Punkt. Elefanten, Flusspferde und Krokodile am Kwando sind in der Trockenzeit verlässlich, Löwe und Leopard leben hier, werden aber im dichten Mopane selten gesehen. Nashörner gibt es in Mudumu nicht. Wer garantierte Sichtungen sucht, ist in Etosha besser aufgehoben, wer Platz und Ruhe sucht, hier.

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