Tierbeobachtungsort · Highlight

Das Ufer des Kwando

auch: Kwando River · Cuando · Nakatwa · Nakatwa-Lagune · Mudumu National Park

Am späten Nachmittag watet eine Elefantenherde durch den Kwando, drüben am anderen Ufer beginnt Botswana.

An den Trinkstellen am Kwando lassen sich große Herden von Elefanten und Büffeln beobachten, oft über längere Zeit und aus kurzer Distanz. In der Trockenzeit ist das Ufer der verlässlichste Ort des Parks für Tierbeobachtungen.

Besuchsdauer
Runde am Fluss: rund drei Stunden
Trubel
1 von 5
Beste Reisezeit
Mai–Okt
Nächstes Tor
Shuno-Tor, 7,7 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 5 Bilder
Elefantenherde am Kwando Fluss im Mudumu Nationalpark.
Eine große Elefantenherde quert einen breiten, ruhigen Wasserarm, dahinter trockenes Gras und eine Baumreihe unter QuellwolkenFoto: mr_t_explorer, CC0
Ein Flusspferd steht allein am hellen Sandufer und trinkt, dahinter dichter grüner UferbuschFoto: mr_t_explorer, CC0

Die Sonne steht schon tief, als die erste Elefantenkuh aus dem Busch tritt. Hinter ihr kommt die Herde, Jungtiere zwischen den Beinen, und alle zusammen waten in den Fluss. Das ist das Ufer des Kwando: die ganze Westgrenze des Mudumu-Nationalparks in der Sambesi-Region, rund 40 Kilometer südlich von Kongola. Auf der anderen Seite des Wassers liegt schon Botswana, und einen Zaun gibt es weder hier noch dort.

Genau deshalb kommen die Tiere. Der Mudumu ist ein Durchgangsland für Elefanten, die zwischen Botswana, Angola und Sambia wandern, und in der Trockenzeit ist der Kwando das einzige verlässliche Wasser weit und breit. Dann drängen sich am Ufer Elefanten und Büffel, auf den Auen grasen Litschi-Wasserböcke, und im Fluss liegen Flusspferde und Krokodile. Im Schilf versteckt sich die scheue Sitatunga, eine Sumpfantilope, die du nur mit Geduld und Fernglas entdeckst.

Du übernachtest, wenn du willst, direkt am Wasser. An der Nakatwa-Lagune, einem Altarm des Kwando, liegen vier einfache Stellplätze ohne jede Einrichtung. Abends hörst du die Flusspferde grunzen, nachts knackt es im Busch neben dem Zelt. Aufs Wasser selbst kommst du nur mit einem Boot der Lodges, eigene Boote sind auf dem Kwando nicht erlaubt.

Bring deine Erwartungen mit, aber die richtigen. Raubtiere leben im Park, im dichten Wald sind sie aber schwer zu finden. Die Vögel dagegen zeigen sich gern: 430 Arten sind im Mudumu nachgewiesen, und in den steilen Uferwänden brüten leuchtend rote Karminspinte. Wer früh morgens und am späten Nachmittag am Fluss steht, wenn die Herden trinken kommen, hat hier seine besten Stunden.

Warum hin

Darum lohnt sich das Ufer des Kwando

  1. In der Trockenzeit ist der Flusslauf der verlässlichste Teil des Parks: Wo sonst kaum Wasser steht, sammelt sich hier alles am Kwando.
  2. Der Mudumu hat keinen Zaun. Elefanten ziehen hier zwischen Botswana, Angola und Sambia durch und kommen zum Trinken ans Ufer.
  3. Die Sitatunga lebt im Schilf am Kwando, eine Sumpfantilope, die im südlichen Afrika nur an wenigen Stellen zu sehen ist.
  4. Du kannst direkt am Ufer übernachten: Die vier einfachen Stellplätze an der Nakatwa-Lagune liegen am Wasser, ohne Zaun und ohne Einrichtungen.
  5. Betrieb gibt es praktisch keinen. Gut möglich, dass außer deiner Gruppe einen ganzen Tag lang niemand am Fluss unterwegs ist.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für das Ufer des Kwando

  • Frag beim Buchen nach Platz 3 an der Nakatwa-Lagune Von den vier Stellplätzen hat Platz 3 den weitesten Blick: Er liegt an einem Altarm, und gleich daneben ist eine Trinkstelle. Wer im Parkbüro am Ngenda-Tor bucht, sagt am besten gleich die Nummer dazu.
  • Nimm alles mit, was du für die Nacht brauchst An den Stellplätzen gibt es nichts, kein Wasser, kein Holz, keinen Strom. Pack Wasser, Essen und Treibstoff ein, bevor du in den Park fährst. Die letzte Einkaufsgelegenheit ist Kongola.
  • Lass den Anhänger draußen Die Zufahrt zu den Plätzen am Fluss ist tiefsandig, und an den engen Ausweichstellen bleiben lange Gespanne hängen. Ohne Allrad kommst du nicht hin. Den Anhänger stellst du besser vor dem Park ab.
  • Nimm das Fernglas mit, nicht die Löwen-Hoffnung Raubtiere gibt es im Mudumu, aber der dichte Mopanewald verschluckt sie. Die Vögel am Ufer zeigen sich dafür fast immer. Mit Fernglas und Vogelbuch wird dein Tag am Kwando meist der bessere.
  • Aufs Wasser kommst du nur mit einer Lodge Private Boote, Kanus und Kajaks sind auf dem Kwando nicht erlaubt. Eine Bootsfahrt am Abend buchst du bei einer der beiden Lodges bei Lianshulu, auch wenn du selbst im Zelt schläfst. Frag vorher, ob sie Gäste von außen mitnehmen.
groß ist der Park, der Kwando bildet seine ganze Westgrenze
737 km²
Vogelarten sind im Mudumu nachgewiesen
430
einfache Stellplätze an der Nakatwa-Lagune
4
wurde der Mudumu zum Nationalpark
1990

Wo genau

Lage und Anreise zum Ufer des Kwando5

Das Ufer des Kwando zieht sich die ganze Westseite des Mudumu-Nationalparks entlang, in der Sambesi-Region im Nordosten Namibias, rund 40 Kilometer südlich von Kongola. Der Kartenpunkt liegt an der Nakatwa-Lagune, einem Altarm des Flusses mit den vier Stellplätzen des Parks.

So kommst du hin

  • Parkbüro am Ngenda-TorTor · rund 10 km Luftlinie, auf Sandpisten
    9,8 km
  • Lianshulu AirstripAirstrip · rund 7 km Luftlinie
    7,1 km
  • KongolaOrt · 30 bis 35 km bis zum Ngenda-Tor, dann Sandpisten zum Ufer

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

In Google Maps öffnen

Wann hin

Beste Reisezeit für das Ufer des Kwando

Das Ufer des Kwando lohnt sich am meisten von Mai bis Oktober. In der Trockenzeit trinken die Tiere regelmäßig am Fluss, und je trockener das Land wird, desto mehr Herden drängen ans Wasser. Ab November verteilen sie sich mit dem Regen in die Mopanewälder im Osten des Parks, dann steht am Ufer oft wenig. In der Regenzeit werden manche Pisten nass und schlammig, das Ministerium empfiehlt dann zwei Geländewagen. Von Juli bis Oktober sind die meisten Reisenden unterwegs, auch wenn es hier nie voll wird.

Oktober empfohlen

Der Oktober ist eine der besten Reisezeiten für das Ufer des Kwando. Im Oktober ist am Ufer des Kwando viel los, starte deshalb möglichst früh.

Trockenzeit, die Herden kommen an den Fluss Herden am Fluss

05:57Sonnenaufgang
18:27Sonnenuntergang
12,5 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+2).

Dein Tag am Ufer des Kwando

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 06:00–09:00Die erste gute Zeit. Die Herden kommen zum Trinken, im Schilf zeigt sich mit Glück die Sitatunga.
  • 11:00–15:00Mittags ist es heiß, am Ufer wird es stiller. Zeit für die Vögel, ein Buch am Stellplatz und Schatten.
  • 15:30–18:00Jetzt kommen die Elefanten wieder ans Wasser. Das Licht wird warm, gute Stunden für Fotos und eine Bootsfahrt.
  • 18:00–20:00Nach Sonnenuntergang fährst du nur noch geführt. Am Stellplatz hörst du die Flusspferde grasen.
  • 05:57Sonnenaufgang im Oktober
  • 18:27Sonnenuntergang

Wer dir begegnet

Tiere am Ufer des Kwando4789101112

Am Fluss treffen sich Landtiere, Wassertiere und Vögel auf engem Raum. Hier siehst du, wen du am Kwando antriffst, wie gut deine Chancen stehen und wie du dich verhältst.

Elefantenherde mit Kalb im Wasser am Kwando, Oktober 2025Foto: mr_t_explorer, CC0

Afrikanischer Elefant

Das größte Landtier der Erde. Durch den Mudumu ziehen die Herden ohne Zaun zwischen Botswana, Angola und Sambia hin und her.

Sichtungschance
TrockenzeitOft
RegenzeitSelten
Wo du sie findest

an den Trinkstellen und Furten des Kwando, vor allem am späten Nachmittag

So verhältst du dich

Kommt eine Herde zum Wasser, stell den Motor ab und lass ihr den Weg frei. Stell dich nie zwischen die Tiere und den Fluss.

Flusspferde dösen auf einer Sandbank am Kwando, Juli 2024Foto: Jonas Kraft, CC BY 4.0

Flusspferd

Ein massiger Pflanzenfresser, der den Tag im Wasser verbringt und nachts zum Grasen an Land kommt.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

im Kwando und auf den Sandbänken, nachts auch an den Stellplätzen

So verhältst du dich

Leuchte nachts mit der Lampe, bevor du aus dem Zelt steigst. Ein Flusspferd an Land will zurück ins Wasser, also steh ihm nicht im Weg.

Nilkrokodil im Kwando, Mudumu, Oktober 2025Foto: dune_ninja, CC0

Nilkrokodil

Das größte Krokodil Afrikas. Es liegt oft reglos im flachen Wasser, nur Augen, Nasenlöcher und Rückenpanzer schauen heraus.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

im Fluss und in den Lagunen, gern auf sonnigen Sandbänken

So verhältst du dich

Geh nicht ans Wasser, um Wasser zu holen oder dich zu waschen. Halt am Ufer ein paar Meter Abstand.

Zwei Litschi-Wasserböcke auf einer Aue am Kwando, Oktober 2025Foto: mr_t_explorer, CC0

Litschi-Wasserbock

Eine rotbraune Antilope der Feuchtgebiete, auf Englisch Red Lechwe. Mit ihren langen Hinterbeinen flieht sie ins flache Wasser.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

auf den nassen Grasflächen der Auen zwischen Piste und Fluss

So verhältst du dich

Bleib im Auto. Steigst du aus, springt die Gruppe sofort davon.

Sitatunga im Röhricht am Kwando bei Namushasha, nördlich des ParksFoto: Tony Rebelo, CC BY-SA 4.0

Sitatunga

Eine scheue Sumpfantilope mit langen, gespreizten Hufen, mit denen sie auf weichem Grund nicht einsinkt. Bei Gefahr flüchtet sie ins Wasser.

Sichtungschance
Selten
Wo du sie findest

im Schilf und Papyrus am Flussrand, am ehesten in der Dämmerung

So verhältst du dich

Halt an, sei still und such mit dem Fernglas den Rand des Schilfs ab. Geduld bringt hier mehr als Glück.

Karminspint am Kwando bei Kongola, Oktober 2025Foto: dune_ninja, CC0

Karminspint

Ein leuchtend roter Bienenfresser mit türkisblauem Kopf. Er brütet in Kolonien in Erdröhren, die er in steile Uferwände gräbt.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

an den steilen Uferkanten des Kwando und auf Ästen über dem Wasser

So verhältst du dich

Bleib auf Abstand zu den Uferwänden mit den Bruthöhlen. Von der Piste aus siehst du die Vögel gut.

Das Jahr am Fluss

Wann die Herden am Kwando stehen4

Ob am Ufer viel los ist, entscheidet der Regen. Hier siehst du, in welchen Monaten sich die Tiere am Kwando sammeln und wann sie ins Hinterland ziehen.

Jan: 0JanFeb: 0FebMär: 1MärApr: 1AprMai: 2MaiJun: 2JunJul: 2JulAug: 3AugSep: 3SepOkt: 3OktNov: 1NovDez: 1Dez

Wie viele Tiere am Ufer trinken (Stufe 0 bis 3). Die Stufen zeigen, wie stark sich die Tiere am Fluss sammeln, keine gezählten Tiere. In der Trockenzeit ist der Kwando das einzige verlässliche Wasser, in der Regenzeit finden die Herden Pfützen und Senken im Mopanewald und verteilen sich.

Was tust du?

Drei Momente am Kwando4

Am Fluss gelten ein paar Regeln, die nicht jeder kennt. Probier aus, wie du dich in diesen drei Lagen entscheiden würdest, und lies dann, warum.

  • Du stehst am Stellplatz an der Nakatwa-Lagune, das Wasser liegt spiegelglatt vor dir. Auf dem Autodach liegt dein Faltkanu.: Auf dem offenen Wasser des Kwando sind nur Motorboote der Lodge-Konzession und der Parkverwaltung erlaubt, private Boote jeder Art nicht. Abgelegt wird nur an festen Stellen.
  • Kurz aufs Wasser, nur bis zur nächsten Biegung
  • Das Kanu bleibt oben, die Bootsfahrt buchst du bei einer Lodge
  • Eine Elefantenherde steht draußen auf der Aue. Eine alte Fahrspur führt quer durchs Gras näher an die Tiere heran.: Mit dem Auto darfst du nicht auf die Auen fahren, nur bis zu ausgewiesenen Aussichtspunkten. So bleiben Gras und Boden für die Tiere heil.
  • Der Spur folgen, nur ein paar hundert Meter
  • Auf der Piste bleiben und vom Aussichtspunkt aus schauen
  • Die Sonne ist untergegangen. Am Ufer hörst du Elefanten, und du hast eine starke Lampe dabei.: Nachtfahrten sind im Mudumu nur geführt und nur auf freigegebenen Strecken erlaubt. Am Feuer hörst du ohnehin mehr als im Auto.
  • Noch eine Runde auf eigene Faust fahren
  • Am Stellplatz bleiben und zuhören

Ehrlich gesagt

Passt das Ufer des Kwando zu dir?

Ja, wenn …

  • Du willst Elefantenherden beim Trinken und Baden zuschauen, ganz ohne andere Autos daneben.
  • Du schläfst gern im Zelt und brauchst dafür weder Dusche noch Strom.
  • Du hast ein Fernglas dabei und freust dich über einen Karminspint genauso wie über einen Büffel.
  • Du fährst sicher Allrad im tiefen Sand.

Eher nicht, wenn …

  • Du willst die großen Raubtiere sicher sehen. Im dichten Wald des Mudumu zeigen sie sich selten.
  • Du reist mit Wohnwagen oder langem Gespann. Die Sandpisten zum Ufer sind dafür zu eng und zu tief.
  • Du kommst in der Regenzeit und hoffst auf Herden am Fluss.

Inspiration

Das Ufer des Kwando in Bildern

Elefanten im Wasser, Flusspferde am Sandufer und bunte Vögel über den Lagunen: so sieht es am Kwando aus, wenn die Trockenzeit die Tiere ans Ufer holt.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zum Ufer des Kwando

Am Kwando gibt es keinen Laden und keine Tankstelle. Mit diesen Hinweisen kommst du gut hin und gut durch die Nacht am Fluss.

Anfahrt

Von Kongola an der B8 fährst du 30 bis 35 Kilometer auf der geteerten C49 nach Süden bis zum Ngenda-Tor. Von dort führen Sandpisten nach Westen zum Fluss, ohne Allrad kommst du nicht hin.

Genehmigung

Die Genehmigung löst du im Parkbüro am Ngenda-Tor. Dort fragst du auch, welcher Stellplatz an der Nakatwa-Lagune frei ist, denn es gibt nur vier.

Mitnehmen

Pack Wasser, Essen und Treibstoff für die ganze Zeit im Park ein, dazu Fernglas und Lampe. Die letzte Einkaufsgelegenheit ist Kongola.

Malaria

Der Mudumu liegt in einem Gebiet mit hohem Malariarisiko. Sprich vor der Reise mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über Vorbeugung, und schlaf unter einem Netz.

Regenzeit

Zwischen November und April werden manche Pisten nass und schlammig. Fahr dann am besten mit zwei Geländewagen, damit einer den anderen herausziehen kann.

Du fragst

Fragen und Antworten zum Ufer des Kwando

Wann stehen die Herden am Ufer des Kwando?

Von Mai bis Oktober, am dichtesten gegen Ende der Trockenzeit. Am Tag kommen die Tiere vor allem früh morgens und am späten Nachmittag zum Trinken. In der Regenzeit verteilen sie sich in die Mopanewälder im Osten des Parks, dann ist es am Fluss oft still.

Kann ich direkt am Kwando übernachten?

Ja. An der Nakatwa-Lagune, einem Altarm des Kwando, liegen vier einfache Stellplätze ohne Einrichtungen. Wasser, Holz und Essen bringst du selbst mit. Die Zufahrt ist tiefsandig, ohne Allrad geht es nicht. Frag im Parkbüro am Ngenda-Tor, welcher Platz frei ist.

Lohnt sich das Ufer für Großwild?

Es ist die beste Stelle im Park dafür. In der Trockenzeit trinken hier Elefanten und Büffel, auf den Auen grasen Antilopen, im Fluss liegen Flusspferde und Krokodile. Raubtiere leben im Mudumu auch, im dichten Wald sind sie aber schwer zu finden.

Was ist die Sitatunga, und wo sehe ich sie?

Eine scheue Sumpfantilope mit langen, gespreizten Hufen, die im Schilf am Ufer lebt und bei Gefahr ins Wasser flüchtet. Am Kwando zeigt sie sich am ehesten in der Dämmerung. Halt an, sei still und such mit dem Fernglas den Rand des Schilfs ab.

Darf ich mit dem eigenen Boot auf den Kwando?

Nein. Auf dem offenen Wasser sind nur Boote der Lodges und der Parkverwaltung erlaubt, private Boote, Kanus und Kajaks nicht. Eine Bootsfahrt am Abend buchst du bei einer der Lodges bei Lianshulu.

Was kostet der Eintritt in den Mudumu-Nationalpark?

Seit dem 1. April 2026 zahlen Erwachsene aus dem Ausland 200 N$ (rund 11 €) pro Tag, Kinder von 9 bis 15 Jahren 150 N$ (rund 8 €), Kinder bis 8 nichts. Für ein Auto mit bis zu 10 Sitzen kommen 60 N$ (rund 3 €) pro Tag dazu.

Wie komme ich zum Ufer des Kwando?

Von Kongola an der B8 fährst du 30 bis 35 Kilometer auf der C49 nach Süden bis zum Ngenda-Tor mit dem Parkbüro. Von dort führen Sandpisten nach Westen an den Fluss und zur Nakatwa-Lagune, rund 10 Kilometer Luftlinie. Dafür brauchst du Allrad.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 13. Oktober 2026

  1. Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 22. September 2026
  2. Ministry of Environment, Forestry and Tourism (MEFT): Revised and updated park entrance and conservation fees to be implemented from 01 April 2026, Schreiben vom 15.01.2026, gezeichnet Colgar Sikopo, Deputy Executive Director (Mudumu in der Gruppe mit Bwabwata, Khaudum, Nkasa Rupara, Popa Falls: Erwachsene Ausland 100 + 100 N$, SADC 65 + 65, Namibia 20 + 20; Kinder über 8 und unter 16 Ausland 75 + 75, SADC 40 + 40; Fahrzeug bis 10 Sitze 30 + 30, 11 bis 25 Sitze 75 + 75, 26 bis 50 Sitze 300 + 300, über 50 Sitze 500 + 500); veröffentlicht bei Namibia Wildlife Resorts abgerufen 2026-10-13
  3. MEFT: Mudumu National Park (1.010 km² als genehmigte Fläche, 1990; Kwando mit Auen, Mudumu-Mulapo, Mopanewald; Elefanten-Korridor; Büffel, Löwe, Leopard, Wildhund, Sitatunga, Flusspferd, Krokodil; 430 Vogelarten; Camping Nakatwa, zwei Lodges; Wasser, Essen und Treibstoff mitbringen; hohes Malariarisiko; in der Regenzeit zwei Geländewagen empfohlen) abgerufen 2026-10-13
  4. MEFT: Mudumu National Park Management Plan 2, 2020/2021 bis 2029/2030 (737 km² entlang des Kwando, 1990 ausgewiesen, Grenze zu Botswana im Westen; ohne Zaun Wanderkorridor zwischen Angola, Botswana, Namibia und Sambia; Kwando Hauptwasserquelle, Tiere am Fluss in der Trockenzeit; vier einfache Stellplätze an der Nakatwa-Lagune; nur Konzessions- und Parkboote auf offenem Wasser, Ablegen nur an festen Stellen; keine Fahrten auf die Auen außer zu Aussichtspunkten; Nachtfahrten nur geführt auf freigegebenen Strecken; Karminspinte brüten in den Uferwänden; zwei Lodges im Mudumu North Concession; alte Rangerstation auf Nakatwa Island; Teerstraße MR125 und zwei Eingangstore; Wege in der Regenzeit nass und schlammig) abgerufen 2026-10-13
  5. OpenStreetMap über Nominatim und Photon: Nakatwa (Weg 621781723), Stellplätze Nakatwa #1 (Weg 621781424), #2 (621781425), #3 (621781983), #4 (Knoten 11969549715), Nakatwa Island (Knoten 8847676982), Mudumu Park Office (Knoten 5069749721), Lianshulu Lodge Airstrip (Knoten 1042039125), Lianshulu Lodge (Relation 21421030), Parkgrenze Mudumu (Relation 3443285) abgerufen 2026-10-13
  6. Synapsenbrenner: Karte Mudumu-Nationalpark abgerufen 2026-10-13
  7. iNaturalist: Beobachtungen im Westen des Mudumu (mr_t_explorer und dune_ninja 24.10.2025: Elefant, Flusspferd, Nilkrokodil, Litschi-Wasserbock, Graufischer, Weißstirnspint; Jonas Kraft 22.07.2024: Flusspferd), Kwando bei Kongola (dune_ninja 24.10.2025: Karminspint) und bei Namushasha (Tony Rebelo 19.08.2022: Sitatunga) abgerufen 2026-10-13
  8. Wikipedia (de): Sitatunga abgerufen 2026-10-13
  9. Wikipedia (de): Karminspint abgerufen 2026-10-13
  10. Wikipedia (de): Flusspferd abgerufen 2026-10-13
  11. Wikipedia (de): Nilkrokodil abgerufen 2026-10-13
  12. Wikipedia (de): Litschi-Wasserbock abgerufen 2026-10-13
  13. Google Maps: Suche „Kwando River Mudumu National Park“ (13.10.2026) liefert nur den Parkpunkt im Osten (−18,0965 / 23,5252), keinen eigenen Ort am Ufer abgerufen 2026-10-13