Erlebnisreisen in Kenia
1 Erlebnis
Sehnsuchtsorte in Kenia
Aberdare-Nationalpark
Der Aberdare-Nationalpark liegt im zentralen Hochland Kenias und unterscheidet sich deutlich von den klassischen Savannenparks: Nebelwälder, Bambusgürtel, Hochmoore und Wasserfälle bestimmen das Bild. Bekannt ist er für Elefanten im Bergwald, die seltene Bongo-Antilope und die schwarze Servalkatze.
Amboseli-Nationalpark
Der Amboseli-Nationalpark im Süden Kenias liegt direkt an der Grenze zu Tansania, dem Kilimandscharo gegenüber. Auf 392 Quadratkilometern wechseln sich trockene Ebenen, Akazienwälder und ganzjährig wasserführende Sumpfgebiete ab, die Grundlage für die großen Elefantenherden, für die der Park bekannt ist.
Hell’s-Gate-Nationalpark
Der Hell's-Gate-Nationalpark im kenianischen Rift Valley ist klein, geothermisch aktiv und einer der wenigen Nationalparks Kenias, den du zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden darfst. Dampfende Erdspalten, heiße Quellen, Schluchten und vulkanische Felstürme prägen das Bild. Löwen gibt es hier nicht, Leoparden fast nie, Büffel schon.
Lake-Nakuru-Nationalpark
Der Lake-Nakuru-Nationalpark im kenianischen Great Rift Valley war jahrzehntelang für das rosa Band seiner Flamingoschwärme bekannt. Seit der See ab 2009 stark gewachsen ist, stehen die Vögel in wechselnden Gruppen am Ufer statt im großen Schwarm. Geblieben ist eines der wichtigsten Rückzugsgebiete für Breitmaul- und Spitzmaulnashörner in Kenia, dazu die seltene Rothschild-Giraffe. Nairobi liegt nur rund zwei Autostunden entfernt.
Lake-Turkana-Nationalpark
Der Lake Turkana ist der größte permanente Wüstensee der Welt und wegen seiner Farbe als Jade-Meer bekannt. Die Schutzgebiete an seinem Ostufer sind UNESCO-Welterbe: Sibiloi mit den Fossilienfundstätten, dazu Central Island und South Island. Das Gebiet liegt weit abseits der üblichen Safari-Routen: Ab Nairobi sind es drei Tage und rund 800 Kilometer im Allradfahrzeug, planmäßige Flüge gehen nur nach Lodwar.
Lewa-Wildlife-Conservancy
Die Lewa Wildlife Conservancy liegt im nördlichen Kenia am Fuße des Mount Kenya und ist ein privates Schutzgebiet von rund 250 Quadratkilometern. Seit 2013 gehört sie zum UNESCO-Weltnaturerbe Mount Kenya. Hier lebt die weltweit größte zusammenhängende Population des gefährdeten Grevyzebras, dazu Spitzmaul- und Breitmaulnashörner, Elefanten, Löwen und über 400 Vogelarten. Einen Tageseintritt am Tor gibt es nicht: Die Naturschutzgebühr fällt pro Person und Nacht an und wird über die Lodge abgerechnet.
Masai-Mara-Nationalreservat
Die Masai Mara im Südwesten Kenias grenzt unmittelbar an die Serengeti und hat eine der höchsten Raubtierdichten der Welt. Von Juli bis Oktober ziehen die Herden der Great Migration durch das Reservat, am Mara-Fluss kommt es dabei zu den bekannten Flussüberquerungen.
Meru-Nationalpark
Der Meru-Nationalpark liegt im Osten Kenias, rund 350 Kilometer nordöstlich von Nairobi, und gehört zu den wenig besuchten Parks des Landes. Auf etwa 870 Quadratkilometern wechseln Flusswald, Savanne, Sumpf und bewaldete Hügel einander ab. Bekannt wurde Meru durch Joy Adamsons Buch „Born Free“; heute leben hier wieder Elefanten, Großkatzen und wiederangesiedelte Nashörner.
Mount-Kenya-Nationalpark
Der Mount-Kenya-Nationalpark umgibt den zweithöchsten Berg Afrikas. Auf wenigen Höhenkilometern wechseln Bergregenwald, Bambusgürtel, alpines Moorland und vergletscherte Gipfelregion. Der Park ist UNESCO-Welterbe und für viele weniger ein Safari- als ein Trekkingziel, mit Point Lenana als Gipfel ohne technische Kletterei.
Mount-Longonot-Nationalpark
Der Mount-Longonot-Nationalpark schützt einen schlafenden Vulkan im Great Rift Valley, rund 100 Kilometer von Nairobi entfernt. Der Gipfel liegt auf 2.776 Metern, der bewaldete Krater ist von einem Rundweg umgeben. Wer hierher kommt, kommt zum Wandern: zum Kraterrand hinauf und, wenn die Beine wollen, einmal rundherum.
Nairobi-Nationalpark
Der Nairobi-Nationalpark liegt südlich der kenianischen Hauptstadt, nur 10 bis 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Auf 117 Quadratkilometern leben Nashörner, Giraffen, Zebras und Löwen, im Hintergrund die Skyline Nairobis. Der Park eignet sich für einen Halb- oder Ganztagesausflug.
Ol-Pejeta-Conservancy
Die Ol Pejeta Conservancy liegt nordwestlich des Mount Kenya, nahe Nanyuki, und ist ein privates Naturschutzgebiet von rund 360 Quadratkilometern. Hier leben die letzten beiden nördlichen Breitmaulnashörner der Welt, dazu Spitzmaulnashörner, Grevyzebras, Elefanten und die übrigen Big-Five-Arten. Ein Schimpansen-Schutzgebiet nimmt gerettete Tiere auf, das einzige seiner Art in Kenia.
Samburu-Nationalreservat
Das Samburu-Nationalreservat liegt im trockenen Norden Kenias, wo der Uaso Nyiro die Halbwüste durchzieht und Tiere aus der ganzen Umgebung an sein Ufer zieht. Auf rund 165 Quadratkilometern leben Arten, die weiter südlich kaum vorkommen: Grevyzebra, Netzgiraffe, Gerenuk und Somalistrauß. Dazu kommen Elefanten, Löwen, Leoparden und über 350 Vogelarten.
Shimba-Hills-Nationalreservat
Das Shimba-Hills-Nationalreservat liegt im Kwale County an der Südküste Kenias, rund 30 km südwestlich von Mombasa. Auf 192,5 Quadratkilometern wechseln bewaldete Hügel, Grasland und Küstenregenwald einander ab, eine Gegenwelt zur trockenen Savanne des Landesinneren. Bekannt ist das Reservat für Kenias letzte Zuchtherde der Rappenantilope und für die Sheldrick Falls.
Taita-Hills-Reservat
Das Taita-Hills-Reservat im Südosten Kenias ist kein Nationalpark, sondern ein privates Wildschutzgebiet von rund 113 Quadratkilometern am Fuß der Taita Hills, direkt an der Südgrenze des Tsavo-West-Nationalparks. Seine grünen Hügel heben sich von der trockenen Savanne der Tsavo-Parks ab. Die drei Vogelarten, die es nirgends sonst gibt, leben allerdings nicht hier unten, sondern oben im Bergzug in den Resten des Nebelwalds.
Tsavo-Ost-Nationalpark
Der Tsavo-Ost-Nationalpark ist einer der ältesten und mit rund 13.747 Quadratkilometern einer der größten Parks Kenias. Bekannt ist er für seine roten Elefanten, die ihre Farbe vom eisenhaltigen Lateritboden der Region annehmen. Die Landschaft besteht aus halbtrockenem Grasland, Akazienwäldern und den Ufern des Galana-Flusses.
Tsavo-West-Nationalpark
Der Tsavo-West-Nationalpark im Südosten Kenias ist mit rund 9.065 km² Teil des größten Wildschutzgebiets des Landes und beherbergt die Big Five. Berühmt ist er für seine kontrastreiche Landschaft aus hügeligen Savannen, Vulkankegeln und Akazienwäldern, mit den kristallklaren Mzima-Quellen, dem schwarzen Shetani-Lavastrom und dem Kilimandscharo als Kulisse.
Watamu-Marine-Nationalpark
Der Watamu-Marine-Nationalpark war Kenias erster Meeresnationalpark. Auf rund zehn Quadratkilometern vor der Küste bei Watamu liegen Korallenriffe, flache Lagunen und Seegraswiesen mit über 600 Fischarten, nistenden Meeresschildkröten und Delfinen. Das Schutzgebiet ist ein Schnorchel- und Tauchrevier, keine Safari-Landschaft.
