Tierbeobachtungsort · Highlight

Buffalo Core Area

auch: Buffalo · Buffalo Park · Buffalo Game Park · Buffalo-Kernzone · Buffalo Core Area Bwabwata

Zwei Stunden kein anderes Auto, und dann steht eine Büffelherde quer über der Piste am Okavango.

Die Buffalo Core Area liegt am Ostufer des Okavango, gegenüber der Mahango-Kernzone, und umfasst rund 629 Quadratkilometer. Die Hauptpiste folgt dem Fluss fast auf ganzer Länge, dahinter liegen offenes Grasland und dichter Busch. Große Büffel- und Elefantenherden ziehen hier durch, und auch Löwen leben in der Kernzone.

Besuchsdauer
2 bis 6 Stunden
Trubel
1 von 5
Beste Reisezeit
Mai–Sep
Nächstes Tor
Mahango-Tor, 9,4 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 5 Bilder
Zwei Büffel im Bwabwata Nationalpark.
Drei Rappenantilopen mit langen gebogenen Hörnern stehen im hohen Gras, dahinter Bäume und eine offene EbeneFoto: Robert Webster, CC BY-SA 4.0
Eine Pferdeantilope mit schwarz-weißer Gesichtsmaske steht hinter einem umgestürzten Baumstamm, ein Madenhacker sitzt auf ihrem RückenFoto: Robert Webster, CC BY-SA 4.0

Du biegst von der B8 ab, zeigst am Tor dein Ticket, und dann bist du allein. Vor dir liegt eine Sandpiste, links glänzt der Okavango zwischen Schilf und Bäumen, rechts öffnet sich Grasland. Das ist die Buffalo Core Area, rund 629 Quadratkilometer am Ostufer des Okavango, direkt gegenüber der Mahango-Kernzone. Im Jahr 2010 kamen hier 4.683 Besucher an, in Mahango mehr als dreimal so viele. Oft triffst du stundenlang kein anderes Auto.

Die Piste folgt dem Fluss fast auf ganzer Länge. In der Trockenzeit drängt sich hier vieles ans Wasser: Büffelherden grasen auf den Uferwiesen, Elefanten kommen zum Trinken herunter, und im flachen Wasser liegen Krokodile wie Treibholz. Über 1.000 Büffel leben zwischen Mahango und Buffalo, und die Parkverwaltung zählt die Kernzone zu den Gebieten mit den meisten Elefanten im Bwabwata.

Lohnend ist auch der Blick weg vom Fluss. Im offenen Grasland stehen Rappen- und Pferdeantilopen, beide in Namibia selten, und dort liegen oft auch die Löwen: morgens in der Sonne, mittags im Schatten unter einem Busch. Wer sie am Vormittag gefunden hat, sucht am Nachmittag am besten ganz in der Nähe weiter.

Dass hier so wenig los ist, hat mit der Geschichte zu tun. Von 1968 bis 1990 war der ganze Streifen zwischen Okavango und Kwando Sperrgebiet der südafrikanischen Armee, und am Ufer lag der Stützpunkt Buffalo. Die Reste stehen bis heute im Busch, am bekanntesten sind die Ruinen von Pica Pau. Dort wartet auch die einzige echte Prüfung der Strecke: rund 400 Meter tiefer Sand.

Warum hin

Darum lohnt sich die Buffalo Core Area

  1. Du bist hier oft allein: 2010 kamen 4.683 Besucher in die Buffalo-Kernzone, nach Mahango mehr als dreimal so viele.
  2. Die Piste folgt dem Okavango fast auf ganzer Länge, du fährst also den ganzen Besuch am Wasser entlang.
  3. Büffel und Elefanten kommen hier in großer Zahl vor: Über 1.000 Büffel leben zwischen Mahango und Buffalo, und die Kernzone gehört zu den elefantenreichsten Gebieten des Parks.
  4. Im Grasland hinter dem Fluss leben Rappen- und Pferdeantilopen, und auch Löwen leben hier.
  5. Die Ruinen der alten südafrikanischen Militärstation stehen mitten im Busch und erzählen, warum der Park erst seit 1990 Naturschutzgebiet sein darf.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für die Buffalo Core Area

  • Folg der Piste am Fluss, dann brauchst du keine Karte Schilder und eine Parkkarte findest du hier kaum. Die Hauptpiste läuft aber am Okavango entlang, und solange du am Wasser bleibst, verfährst du dich nicht. Lad dir die Pisten trotzdem vorher als Offline-Karte aufs Handy, abseits des Ufers wird die Orientierung schwierig.
  • Such die Löwen im Grasland, nicht am Wasser Wer hier Löwen gesehen hat, erzählt meist dasselbe: Sie liegen im offenen Grasland abseits des Flusses, morgens in der Sonne und am Nachmittag im Schatten unter einem Busch. Oft sind sie nur ein paar hundert Meter weitergezogen. Hast du sie am Vormittag gefunden, schau am Nachmittag an derselben Stelle wieder vorbei.
  • Bei Pica Pau Schwung holen An den Ruinen der alten Militärbasis halten viele an und schauen sich um. Steigst du aus, schau dich vorher gut um, hier leben Löwen. Direkt bei den Ruinen liegen rund 400 Meter Tiefsand, die schwierigste Stelle der Strecke. Nimm dort Schwung mit und halt erst an, wenn du durch bist.
groß, gut zweieinhalbmal so groß wie Mahango gegenüber
629 km²
Besucher im ganzen Jahr 2010, in Mahango waren es 15.854
4.683
Büffel leben zwischen Mahango und der Buffalo-Kernzone
über 1.000
war der Park Sperrgebiet der südafrikanischen Armee, bis 1990
22 Jahre

Wo genau

Lage und Anreise zur Buffalo Core Area7

Die Buffalo Core Area liegt am Ostufer des Okavango ganz im Westen des Bwabwata-Nationalparks, gegenüber der Mahango Core Area; die Zufahrt zweigt rund 10 bis 12 Kilometer östlich der Okavango-Brücke bei Divundu von der B8 ab.

So kommst du hin

  • Buffalo-Tor mit EmpfangTor · rund 2,5 km Piste ab der B8
  • DivunduOrt · rund 12 km auf der B8 bis zum Abzweig
    13 km
  • Bagani AirstripAirstrip · auf der Westseite des Flusses, Weg über die Brücke bei Divundu
    5,6 km
  • Mahango-TorTor · gut 35 km über die Brücke bei Divundu
    9,4 km

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

In Google Maps öffnen

Wann hin

Beste Reisezeit für die Buffalo Core Area

Die Buffalo Core Area lohnt sich am meisten von Mai bis September. In der Trockenzeit ziehen Büffel, Elefanten und Zebras an den Okavango, und du findest sie entlang der Uferpiste. Ab November verteilen sich die Herden wieder im Hinterland. Im Januar und Februar fällt der meiste Regen, dann werden die Sandpisten matschig und einzelne Abschnitte sind kaum befahrbar. Von Juli bis September sind am meisten Besucher unterwegs, wobei „viel“ hier immer noch wenig heißt.

Oktober möglich

Im Oktober kannst du die Buffalo Core Area gut besuchen, die besten Monate sind es aber nicht. Im Oktober ist in der Buffalo Core Area eher wenig los, gute Chancen also, dass du fast allein bist.

Trockenzeit, die Herden ziehen an den Fluss Herden am Fluss

06:04Sonnenaufgang
18:34Sonnenuntergang
12,5 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+2).

Dein Tag in der Buffalo Core Area

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 05:50–07:05Das Tor öffnet mit dem Sonnenaufgang. Im Dezember ist das gegen 5.50 Uhr, im Juli erst kurz nach 7 Uhr.
  • 07:00–10:00Die beste Zeit für Löwen im Grasland, sie liegen jetzt oft in der Sonne. Am Fluss stehen die ersten Büffel.
  • 11:00–14:30Mittagshitze. Viele Tiere ziehen in den Schatten, Elefanten kommen zum Trinken ans Ufer.
  • 15:00–17:30Jetzt fahren auch die Fahrzeuge der Lodges vom Westufer herein. Viel ist es trotzdem selten.
  • 18:05–19:15Mit dem Sonnenuntergang musst du draußen sein, im Juni gegen 18 Uhr, im Januar erst nach 19 Uhr. Nachtfahrten gibt es nicht.
  • 06:04Sonnenaufgang im Oktober
  • 18:34Sonnenuntergang

Wer dir begegnet

Tiere in der Buffalo Core Area4581012

Am Ufer, im Grasland und im Busch dahinter leben die großen Herden des westlichen Bwabwata. Hier siehst du, wem du wo begegnest und wie du dich verhältst.

Büffel auf einer Grasfläche im Kavango, September 2025Foto: Robert Webster, CC BY-SA 4.0

Kaffernbüffel

Ein massiges Wildrind mit schweren, in der Mitte verwachsenen Hörnern. Herden sind ruhig, einzelne alte Bullen gelten als schnell gereizt.

Sichtungschance
TrockenzeitOft
RegenzeitGute Chance
Wo du sie findest

auf den Uferwiesen am Okavango, in der Trockenzeit oft direkt an der Piste

So verhältst du dich

Bleib im Auto und gib der Herde Zeit, die Piste zu räumen. Einzelne Bullen am Rand nicht bedrängen.

Elefant zwischen Palmen im Kavango, August 2025Foto: Darren Obbard, CC BY 4.0

Afrikanischer Elefant

Das größte Landtier der Erde. In der Trockenzeit ziehen die Herden aus dem Hinterland ans Ostufer des Okavango.

Sichtungschance
TrockenzeitOft
RegenzeitGute Chance
Wo du sie findest

am Ufer und beim Queren der Piste, oft in großen Herden mit Jungtieren

So verhältst du dich

Halte mindestens 50 Meter Abstand, lass den Motor laufen und versperr Herden nie den Weg zum Wasser.

Löwe im Busch im Kavango, September 2025Foto: Robert Webster, CC BY-SA 4.0

Löwe

Die größte Raubkatze Afrikas. Löwen leben in Rudeln und verschlafen den größten Teil des Tages.

Sichtungschance
Selten
Wo du sie findest

im offenen Grasland abseits des Flusses, morgens in der Sonne, mittags im Schatten unter Büschen

So verhältst du dich

Bleib im Auto, auch wenn sie dösen. Stell den Motor ab und sprich leise.

Rappenantilope in der Buffalo-Kernzone, August 2025Foto: Darren Obbard, CC BY 4.0

Rappenantilope

Eine große, fast schwarze Antilope mit weißem Gesicht und langen, nach hinten gebogenen Hörnern. In Namibia ist sie selten.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

im Grasland und am Buschrand hinter der Uferpiste

So verhältst du dich

Halt an und warte. Rappenantilopen sind scheu, werden aber ruhiger, wenn das Auto still steht.

Pferdeantilope in der Buffalo-Kernzone, September 2025Foto: Robert Webster, CC BY-SA 4.0

Pferdeantilope

Eine der größten Antilopen Afrikas, graubraun mit schwarz-weißer Gesichtsmaske und kurzen, gebogenen Hörnern.

Sichtungschance
Selten
Wo du sie findest

im lichten Busch und auf trockenen Grasflächen abseits des Ufers

So verhältst du dich

Bleib im Auto und fahr nicht näher heran. Pferdeantilopen sind scheu und weichen schnell aus.

Das Jahr am Fluss

Wann die Herden am Okavango stehen48

Büffel, Elefanten und Zebras pendeln mit den Jahreszeiten. Hier siehst du, wann sie sich am Fluss drängen und wann sie im Hinterland verschwinden.

Jan: 0JanFeb: 0FebMär: 1MärApr: 1AprMai: 2MaiJun: 2JunJul: 3JulAug: 3AugSep: 3SepOkt: 3OktNov: 1NovDez: 1Dez

Wie viele Herden am Fluss stehen (Stufe 0 bis 3). Die Stufen zeigen, wie stark sich die Tiere am Fluss sammeln, keine gezählten Tiere. In der Trockenzeit drängen sie an den Okavango, in der Regenzeit finden sie Wasser im Hinterland und verteilen sich.

Die Geschichte am Ostufer

Vom Sperrgebiet zur stillen Kernzone346811

Dass du in Buffalo so selten ein anderes Auto triffst, hat eine Vorgeschichte. Über zwei Jahrzehnte durfte hier kein Naturschützer hinein.

  1. 1968

    Caprivi Game Park

    Der Streifen zwischen Okavango und Kwando wird Wildschutzgebiet. Behandelt wird er aber als Militärzone der südafrikanischen Armee.

  2. ab 1975

    Der Stützpunkt Buffalo

    Am Ufer des Okavango liegt der Großteil des 32. Bataillons, einer Spezialeinheit der südafrikanischen Armee. Ihr Stützpunkt heißt Buffalo, wie heute die Kernzone.

  3. 1990

    Die Armee zieht ab

    Mit der Unabhängigkeit Namibias verlassen die Soldaten das Land. Zum ersten Mal kann das Naturschutzpersonal im Park arbeiten.

  4. 1993

    Das Bataillon wird aufgelöst

    Im März 1993 löst Südafrika das 32. Bataillon auf. Am Okavango bleiben leere Gebäude im Busch zurück.

  5. 2007

    Bwabwata-Nationalpark

    Im November wird der Bwabwata-Nationalpark ausgerufen. Buffalo wird eine der drei Kernzonen für Naturschutz und Tierbeobachtung.

  6. 2010

    4.683 Besucher

    So viele kommen im ganzen Jahr nach Buffalo, nach Mahango gegenüber mehr als dreimal so viele. Alle Gebäude in Buffalo stammen damals noch aus der Militärzeit.

  7. heute

    Die Ruinen von Pica Pau

    Die Reste der alten Militärbasis stehen im Busch nahe der Uferpiste. Viele halten hier an, und zwischen den Mauern streifen oft Impalas und Kudus umher.

Zum Ausprobieren

Wie allein bist du hier?4

Wähl eine Kernzone und sieh, wie viele Besucher an einem durchschnittlichen Tag auf hundert Quadratkilometer kommen. Gezählt hat die Parkverwaltung im Jahr 2010.

Ehrlich gesagt

Passt die Buffalo Core Area zu dir?

Ja, wenn …

  • Du willst Tiere sehen, ohne sie mit anderen Autos zu teilen.
  • Du fährst gern selbst und traust dir mit Allrad auch ein Stück Tiefsand zu.
  • Du suchst Büffel, Elefanten und Löwen und nimmst dir dafür Zeit.
  • Dich interessiert, was der Krieg in dieser Landschaft hinterlassen hat.

Eher nicht, wenn …

  • Du brauchst Schilder und eine Karte. Beides gibt es hier kaum.
  • Du hast nur einen Wagen ohne Allrad. Am Tiefsand bei Pica Pau wird es dann schwierig.
  • Du willst im Park übernachten. Geschlafen wird außerhalb, meist am Westufer gegenüber.

Inspiration

Die Buffalo Core Area in Bildern

Rappenantilopen im hohen Gras, Krokodile im Fluss und ein Buschbock im lichten Busch: So sieht es am Ostufer aus, bevor du selbst über die Piste rollst.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zur Buffalo Core Area

Ein paar Dinge machen deinen Tag in Buffalo leichter, vom richtigen Abzweig bis zur Offline-Karte.

Anfahrt

Von Divundu fährst du auf der B8 nach Osten über die Okavango-Brücke. Nach rund 10 bis 12 Kilometern zeigt rechts ein Schild „Buffalo“, von dort sind es noch rund 2,5 Kilometer Piste bis zum Tor.

Fahrzeug

Nimm einen Allradwagen. Die Pisten sind meist Kies und fester Sand, bei den Ruinen von Pica Pau liegen aber rund 400 Meter Tiefsand. Nach starkem Regen sind einzelne Abschnitte selbst mit Allrad nicht befahrbar.

Bezahlen

Erwachsene aus dem Ausland zahlen 200 Namibia-Dollar am Tag, dazu 60 fürs Auto. Das Ticket gilt für alle Kernzonen des Bwabwata. Hast du schon in Mahango gezahlt, zeig es am Tor einfach vor.

Orientierung

Lad dir vorher eine Offline-Karte mit den Pisten aufs Handy. Schilder gibt es kaum, und abseits des Ufers verlierst du schnell die Richtung.

Übernachten

In der Kernzone wird nicht übernachtet, und Nachtfahrten gibt es nicht. Die meisten Lodges und Campingplätze liegen am Westufer des Okavango gegenüber, zwischen Divundu und Mahango.

Du fragst

Fragen und Antworten zur Buffalo Core Area

Wie finde ich die Einfahrt zur Buffalo Core Area?

Fahr in Divundu auf der B8 nach Osten über die Okavango-Brücke. Nach rund 10 bis 12 Kilometern steht rechts ein Schild „Buffalo“, dort biegst du ab und erreichst nach rund 2,5 Kilometern das Tor. Von den Lodges am Westufer sind es rund 35 Kilometer, weil du über die Brücke musst.

Brauche ich in der Buffalo Core Area Allrad?

Ja, plan mit Allrad. Meist fährst du auf Kies und festem Sand, bei den Ruinen von Pica Pau liegen aber rund 400 Meter Tiefsand. Nach starkem Regen sind einzelne Pisten selbst mit Allrad nicht zu schaffen. Frag vorher in deiner Lodge, wie die Strecke gerade ist.

Gibt es eine Parkkarte oder Schilder?

Kaum. Lad dir die Pisten vorher als Offline-Karte aufs Handy. Solange du der Piste am Fluss folgst, verfährst du dich nicht. Eine Karte bekommst du am Mahango-Tor auf der anderen Flussseite.

Wie viel Zeit sollte ich für die Buffalo Core Area einplanen?

Zwei bis sechs Stunden. Nur die Uferpiste schaffst du in zwei bis drei Stunden. Bleibst du bei den Herden am Wasser stehen, wird daraus schnell ein halber oder ganzer Tag.

Was kostet der Eintritt in die Buffalo Core Area?

Seit April 2026 zahlen Erwachsene aus dem Ausland 200 Namibia-Dollar pro Tag, rund 11 €, Kinder von 9 bis 15 Jahren 150 Namibia-Dollar, rund 8 €. Fürs Auto kommen 60 Namibia-Dollar dazu, rund 3 €. Kinder bis 8 zahlen nichts. Das Ticket gilt für alle Kernzonen des Bwabwata, also auch für Mahango.

Sieht man in der Buffalo Core Area Löwen?

Mit Glück. Löwen leben hier, meist im offenen Grasland abseits des Flusses. Am besten suchst du morgens, wenn sie in der Sonne liegen. Hast du sie gefunden, schau am Nachmittag in der Nähe wieder vorbei.

Was ist Pica Pau?

So heißen die Ruinen einer alten südafrikanischen Militärbasis in der Buffalo-Kernzone. Bis 1990 war der Park Sperrgebiet der Armee, und am Okavango lag der Stützpunkt Buffalo. Heute stehen die Mauern im Busch nahe der Uferpiste, und viele halten dort an.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 13. Oktober 2026

  1. Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 22. September 2026
  2. Ministry of Environment, Forestry and Tourism (MEFT): Revised and updated park entrance and conservation fees to be implemented from 01 April 2026, Schreiben vom 15.01.2026 (Bwabwata: Erwachsene Ausland 100 + 100 N$, SADC 65 + 65, Namibia 20 + 20; Kinder über 8 und unter 16 Ausland 75 + 75, SADC 40 + 40; Fahrzeug bis 10 Sitze 30 + 30) abgerufen 2026-10-13
  3. MEFT: Bwabwata National Park (1968 Caprivi Game Park, Militärgebiet der South African Defence Force, erst nach der Unabhängigkeit 1990 als Schutzgebiet geführt; 2007 Nationalpark; Kernzone im Westen am Okavango) abgerufen 2026-10-13
  4. Ministry of Environment and Tourism: Management Plan Bwabwata National Park 2013/2014 bis 2017/2018 (Buffalo 629 km², Mahango 245, Kwando 1.345; Besucher 2010: Mahango 15.854, Buffalo 4.683, Kwando 6.967; Buffalo Gate; hohe Elefantendichte in der Buffalo-Kernzone; Elefant, Büffel, Zebra, Gnu und Pferdeantilope in der Trockenzeit an den Flüssen, in der Regenzeit im Hinterland; 1968 bis 1990 Militärzone; alte Militärinfrastruktur am Kavango in Buffalo, alle Gebäude dort aus Militärzeit; acht Lodges am Westufer gegenüber Buffalo; Nationalpark seit November 2007) abgerufen 2026-10-13
  5. Ministry of Environment and Tourism: Bwabwata National Park Fact Sheet (über 1.000 Büffel zwischen Mahango und Buffalo) abgerufen 2026-10-13
  6. Wikipedia (en): 32 Battalion (South Africa) (gegründet 1975, Großteil der Einheit in Buffalo am Ufer des Okavango stationiert, aufgelöst am 26.03.1993) abgerufen 2026-10-13
  7. OpenStreetMap über Overpass und Nominatim: Buffalo Tourist Reception & Management Station (Knoten 12037626672), Zufahrt ab der B8 (Weg 345593948, rund 2,4 km), Hauptpiste zum Fluss (Weg 267208414), Uferpiste (Weg 137599666), Okavango (Weg 272383085), Mahango-Tor (Knoten 6217781768), Bagani Airport (Weg 296889494), Popa Falls (Knoten 7559787967), Divundu (Weg 808443225); keine Fläche der Kernzone in OSM abgerufen 2026-10-13
  8. Info-Namibia: Buffalo Park (Buffalo Core Area) (Schild „Buffalo“ rund 10 km hinter der Okavango-Brücke; Ruinen einer alten südafrikanischen Armeestation; Löwe und Leopard; Hauptregenzeit Januar und Februar; Nilkrokodil und Flusspferd am Fluss) abgerufen 2026-10-13
  9. Namibia Experience: Bwabwata National Park, 14.06.2023 (Schild „Buffalo Core Area“ 12 km hinter der Brücke; Piste meist am Fluss; sandig, in der Regenzeit matschig, Allrad empfohlen; Gebäude einer alten Militärstation) abgerufen 2026-10-13
  10. Tripadvisor: Buffalo Core Area, Bewertungen (rund 400 m Tiefsand an der verlassenen Armeebasis Pica Pau, sonst Kies und fester Sand; Löwen und Militärbasis im Busch) abgerufen 2026-10-13
  11. Namibian Sun / Market Watch, 11.04.2024 (nennt „the Pica Pau military ruins in the Buffalo Core Area of Bwabwata National Park“) abgerufen 2026-10-13
  12. iNaturalist: Beobachtungen in der Buffalo-Kernzone (Robert Webster 15.09.2025: Rappen- und Pferdeantilope, Nilkrokodil, Löwe, Büffel; Darren Obbard August 2025: Rappenantilope, Elefant); Löwe, Büffel und Elefant mit verschleierter Koordinate abgerufen 2026-10-13
  13. Flickr, tatejoris: Bushbuck ram, core Buffalo area of Bwabata Park, 24.06.2023 abgerufen 2026-10-13
  14. Eigene Recherche von Synapsenbrenner