Springbock
Kleine Antilope aus der Verwandtschaft der Gazellen, mit dunklem Band an der Flanke.
in Gruppen auf der offenen Pfanne und am Wasser
Bleib im Auto und sei leise, dann bleiben sie am Wasser.
Salzpfanne · Highlight
auch: Molose Waterhole · Molose Campsite · KHMOS 01
Ein Wasserloch mitten in der trockenen Kalahari, und abends kommen die Durstigen aus dem Busch.
An der Molose Pan steht eines der wenigen künstlich gespeisten Wasserlöcher des Reservats, rund 20 Kilometer nordöstlich der Moreswe Pan. Vier Campingplätze liegen hier. Am Wasserloch tauchen immer wieder Löwen auf, sicher ist eine Sichtung aber nicht.
Rund fünfzig Kilometer Sand hinter dem Tor, im Westen des Khutse-Game-Reserve, liegt die Molose Pan: eine flache, helle Pfanne von rund drei Kilometern, ringsum Busch und niedrige Sandrücken. Das Besondere liegt am Nordende. Dort läuft Wasser über eine Leitung in ein Wasserloch, auch dann, wenn die Kalahari seit Monaten keinen Regen gesehen hat.
Du sitzt am späten Nachmittag im Auto, der Motor ist aus. Erst kommen die Springböcke, dann ein paar Kudus und Oryx, die nervös nach allen Seiten schauen. Schwarzrückenschakale schnüren am Ufer entlang. Mit Glück steigen Elefanten aus dem Busch und trinken, und Löwen haben dieses Wasserloch zu einem ihrer liebsten Plätze im Reservat gemacht. Versprechen kann dir das niemand: Manche Gäste sitzen zwei Abende hier und hören nichts als den Wind.
Vier Campingplätze gehören zur Pfanne. Drei stehen in einer Reihe auf einem niedrigen Sandrücken am Ostrand, mit Schatten und Blick über die Fläche. Der vierte, Platz 1, liegt allein, knapp drei Kilometer weiter nördlich und nur rund 500 Meter vom Wasser entfernt. Genau dort laufen die Elefanten zum Trinken durch, und manchmal nehmen sie unterwegs die Dusche mit.
Aus Reiseberichten und Foren
Die Molose Pan liegt im Westen des Khutse-Game-Reserve in Botswana, rund 50 Kilometer Sandpiste hinter dem Khutse Gate und rund 20 Kilometer nordöstlich der Moreswe Pan.
Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.
Die Molose Pan lebt in der Trockenzeit vom Wasserloch. Von Mai bis August ist es tagsüber angenehm, die Nächte fallen bis an den Gefrierpunkt, und die Tiere ziehen ans einzige Wasser weit und breit. Von Dezember bis März füllt der Regen auch die Pfanne selbst, das Gras wird grün, und die Tiere verteilen sich mehr. Dafür ist es heiß, und nach starkem Regen werden die Pisten über den salzigen Boden schmierig. September und Oktober sind die härtesten Monate, heiß und staubig, bis die ersten Gewitter kommen.
Der Oktober ist für die Molose Pan eher keine gute Reisezeit. Im Oktober ist an der Molose Pan eher wenig los, gute Chancen also, dass du fast allein bist.
Trockenzeit: Tiere am Wasserloch Wasserloch
Hitze und Staub vor dem Regen Hitze
Monatsmitte, Ortszeit (UTC+2).
Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.
Die drei Plätze am Ostrand der Pfanne liegen nah beieinander, Platz 1 und das Wasserloch knapp drei Kilometer weiter nördlich. Hier siehst du, wie weit du von welchem Platz aus fährst.
Zusammen rund 13 Min.
In der Trockenzeit ist das Molose-Wasserloch eine der wenigen Stellen im Reservat, an denen es Wasser gibt. Hier steht, wer zum Trinken kommt und wie du dich verhältst.
Kleine Antilope aus der Verwandtschaft der Gazellen, mit dunklem Band an der Flanke.
in Gruppen auf der offenen Pfanne und am Wasser
Bleib im Auto und sei leise, dann bleiben sie am Wasser.
Große Antilope mit weißen Streifen am Körper; die Böcke tragen lange, gedrehte Hörner.
am Rand des Wasserlochs, meist aus dem Busch kommend
Warte geduldig mit ausgeschaltetem Motor, bis sie ans Wasser kommen.
Große Antilope mit langen, geraden Hörnern und schwarz-weißem Gesicht, im südlichen Afrika auch Gemsbock genannt.
einzeln oder in kleinen Gruppen am Wasserloch und auf der Pfanne
Halt Abstand. Die Hörner sind spitz, ein bedrängter Oryx wehrt sich.
Die größte Katze Afrikas. Die Löwen von Khutse streifen über riesige Gebiete und auch durch die offenen Camps.
am Wasserloch und im Busch ringsum, meist früh am Morgen und am Abend
Bleib im Auto. Die Plätze sind nicht eingezäunt: Leuchte nachts mit der Lampe, bevor du aus dem Zelt steigst.
Das größte Landtier. In Khutse ziehen Elefanten von Wasserloch zu Wasserloch und kommen auch nach Molose.
am Wasserloch und auf dem Weg dorthin, mitten durch Platz 1
Lass Elefanten immer den Weg frei. Essen gehört nachts ins Auto, und an Platz 1 räumst du die Dusche besser nicht voll.
Hundegroßer Räuber mit silbergrauem Sattel auf dem Rücken, frisst fast alles.
am Wasser und abends rund um die Plätze
Nicht füttern und keine Reste liegen lassen. Was offen herumliegt, ist nachts weg.
Freie Fotos von der Molose Pan sind rar. Hier siehst du die Königswitwen am Wasserloch und eine Falbkatze aus Botswana.
An der Molose Pan gibt es nichts zu kaufen und kein Netz. Diese Dinge klärst du, bevor du in Letlhakeng den Asphalt verlässt.
Ohne gebuchten Campingplatz kommst du am Tor nicht hinein. Alle Plätze im Reservat vergibt Bigfoot Tours, auch die vier an der Molose Pan. Platz 1 ist der gefragteste, frag früh danach. Für ausländische Gäste kostet ein Platz rund 25 € pro Person und Nacht.
Von Letlhakeng sind es 100 Kilometer bis zum Khutse Gate, meist guter Schotter, zuletzt rund zehn Kilometer Sand. Vom Tor fährst du noch rund 50 Kilometer Sandpiste, vorbei an der Khutse Pan und der Mahurushele Pan. Plan dafür zwei bis zweieinhalb Stunden ein.
Letlhakeng ist die letzte Tankstelle und der letzte Supermarkt vor dem Reservat. Im Reservat gibt es weder Sprit noch Laden, und im Sand verbraucht dein Auto spürbar mehr. Nimm Reservesprit mit.
Trinkwasser für alle Tage, Feuerholz und eine starke Lampe. Das Wasser im Wasserloch ist für die Tiere, nicht für dich.
Den Eintritt von rund 13 € pro Tag zahlst du am Tor, nur bar. Kinder unter 8 Jahren zahlen nichts, für ein ausländisches Auto kommen rund 5 € pro Tag dazu.
Oft, aber nicht sicher. Das Molose-Wasserloch gilt als einer der besten Plätze im Reservat für Löwen, an einem August zeigten sie sich sieben Tage hintereinander. Andere Gäste sitzen zwei Abende am Wasser und hören nichts. Manchmal sind die Löwen eher an der Moreswe Pan weiter südwestlich unterwegs.
Rund 20 bis 25 Kilometer Piste nach Südwesten. Beide Pfannen liegen im Westen des Reservats und haben ein Wasserloch. An Molose ist mehr los, Moreswe liegt abgelegener.
Das hängt davon ab, was du willst. Platz 1 liegt allein, rund 500 Meter vom Wasserloch und auf dem Weg der Elefanten, hat aber wenig Schatten. Die Plätze 2 bis 4 stehen 300 bis 500 Meter auseinander auf einem Sandrücken am Pfannenrand, mit mehr Schatten und Blick über die Fläche.
Meist liegt es an den Menschen davor. Stehen Gruppen mit Stühlen und Grill am Wasser, bleiben die Tiere weg. Der zweite Grund ist die Leitung: Das Wasserloch wird künstlich gespeist, und wenn Elefanten sie ausgraben, kommt weniger Wasser und es kommen weniger Tiere. Frag am Tor, wie es gerade aussieht.
Rechne mit zwei bis zweieinhalb Stunden für rund 50 Kilometer Sandpiste, vorbei an der Khutse Pan und der Mahurushele Pan. Im Reservat gilt Tempo 40, im Tiefsand fährst du meist langsamer. Kommst du zu spät am Tor an, bleibt dir nur einer der Notfallplätze gleich hinter dem Tor.
Geprüft am 13. Oktober 2026