Tierbeobachtungsort · Highlight

Die Flussquerungen am Grumeti und am Mara

auch: Mara River Crossing · Grumeti River Crossing · River Crossings der Great Migration

Hunderte Gnus drängen an die Kante, eines springt, und plötzlich kocht der ganze Fluss.

Tausende Tiere sammeln sich am Ufer, bevor sie starke Strömungen, steile Böschungen und die wartenden Krokodile überwinden. Am Grumeti meist zwischen Juni und Juli, am Mara etwa von Juli bis Oktober mit dem Schwerpunkt im August und September. Den exakten Moment zu treffen ist Glückssache, und die Migration ist auch abseits der Querungen sehenswert.

Besuchsdauer
Halber bis ganzer Tag am Fluss
Trubel
4 von 5
Beste Reisezeit
Jun–Okt
Nächstes Tor
Bologonja, 39 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 6 Bilder
Eine große Gnuherde drängt eine sandige Uferböschung hinab, vorn waten Zebras durch den MaraFoto: Charles J. Sharp, CC BY-SA 4.0
Dicht gedrängte Gnus stehen auf Felsen am Ufer, ein einzelnes Gnu schwimmt bereits losFoto: Charles J. Sharp, CC BY-SA 4.0

Du sitzt seit zwei Stunden im offenen Wagen über dem Fluss. Am Ufer gegenüber stehen Hunderte Gnus dicht an dicht, schnauben, drehen um, kommen wieder. Dann wagt sich das erste hinunter, und auf einmal stürzt die ganze Herde die Böschung herab ins Wasser. Das sind die Flussquerungen am Grumeti und am Mara, der Teil der Great Migration, bei dem die Herden alles auf eine Karte setzen: Strömung, steile Ufer, Krokodile, und drüben wartet noch der Aufstieg.

Es gibt zwei Flüsse und zwei ganz verschiedene Erlebnisse. Der Grumeti im Westlichen Korridor kommt zuerst dran, meist im Juni und Juli. Er ist flacher, die Ufer sind weniger steil, die Tiere sind schneller drüben, und die Querungen zerfallen in viele kleine. Dafür stehen dort deutlich weniger Fahrzeuge am Ufer.

Der Mara im Norden ist das, was du aus den Filmen kennst, etwa von Juli bis Oktober und am stärksten im August und September. Rund um den Airstrip Kogatende sind die Querungsstellen durchnummeriert, und die Fahrer funken sich gegenseitig zu, wo sich gerade Tiere sammeln. An den bekannten Stellen stehen dann viele Wagen nebeneinander, in der Hochsaison sind im Norden bis zu 600 am Tag unterwegs.

Planen lässt sich davon wenig. Mal wartest du eine Stunde, am nächsten Tag vier. Herden ziehen zwischen zwei Stellen hin und her, und wenn es losgeht, dauert eine Querung bis zu drei Stunden. Nimm dir einen halben Tag, besser mehrere Tage am Fluss, und pack dein Mittagessen ein.

Warum hin

Darum lohnen sich die Flussquerungen

  1. Kein Film, sondern der Moment selbst, mit Geräusch, Staub und Geruch.
  2. Am Grumeti stehen deutlich weniger Fahrzeuge als am Mara, weil der Westliche Korridor abgelegener ist.
  3. Die Querung geht nicht nur in eine Richtung: Auch mitten in der Saison wechseln Herden von Kenia zurück nach Tansania.
  4. Am Mara liegen die Querungsstellen dicht beieinander, du kannst also den Herden folgen, wenn sie die Stelle wechseln.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für die Flussquerungen

  • Plan den halben Tag ein und nimm das Mittagessen mit Eine bis vier Stunden Warten sind normal, und wenn es losgeht, dauert die Querung selbst bis zu drei Stunden. Wer zum Essen ins Camp zurückfährt, ist meistens genau dann weg, wenn es passiert. Lass dir am Vorabend ein Lunchpaket packen und bleib am Fluss.
  • Ohne Fernglas und langes Objektiv bleibt die Szene weit weg Die Fahrzeuge halten Abstand zum Ufer, und das merkst du sofort. Ein Fernglas ab 8x42 ist die Untergrenze, beim Objektiv ab 400 Millimetern, für Nahaufnahmen eher 600. Mit dem Handy bekommst du die Szene kaum.
  • Rechne damit, dass die Herde die Stelle wechselt Das Muster ist fast immer dasselbe: Die Tiere sammeln sich an einer Stelle, warten, ziehen weiter zur nächsten, und die Fahrzeuge hinterher. An den bekannten Stellen wird es dann eng. Sprich vorher mit deinem Fahrer ab, dass ihr den Tieren folgt, statt an einer Stelle auszuharren.
  • Wenn dir Ruhe wichtiger ist als die große Szene, nimm den Grumeti Der Westliche Korridor liegt abseits der üblichen Route, und im Juni und Juli stehen dort nur wenige Wagen am Ufer. Dafür sind die Querungen kleiner und schneller vorbei, weil der Fluss flacher ist und die Ufer weniger steil sind. Die großen Bilder entstehen am Mara, die ruhigen am Grumeti.
lang ist der Mara, von Kenia bis zum Victoriasee
395 km
Safari-Fahrzeuge am Tag im Norden zur Hochsaison
bis zu 600
Gnus ertrinken im Jahr im Mara, auf kenianischer Seite
rund 6.250

Wo genau

Lage und Anreise zu den Flussquerungen11

Die Flussquerungen liegen an zwei Flüssen im Serengeti-Nationalpark: am Mara im äußersten Norden rund um den Airstrip Kogatende, rund 100 Kilometer Luftlinie nördlich von Seronera, und am Grumeti im Westlichen Korridor bei Kirawira, rund 67 Kilometer Luftlinie westlich von Seronera.

So kommst du hin

  • Kogatende AirstripAirstrip · rund 1 km bis zum Mara, Luftlinie
  • Lamai AirstripAirstrip · rund 20 km westlich von Kogatende, Luftlinie
    20 km
  • Kirawira (Grumeti) AirstripAirstrip · rund 7 km vom Grumeti-Punkt, Luftlinie
    99 km
  • SeroneraOrt · 4 bis 5 Std. Fahrt bis Kogatende
    100 km

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

In Google Maps öffnen

Wann hin

Beste Reisezeit für die Flussquerungen

Die Flussquerungen haben zwei Fenster: Am Grumeti queren die Herden meist im Juni und Juli, am Mara etwa von Juli bis Oktober, am stärksten im August und September. Den genauen Tag bestimmen Regen und Weide, er verschiebt sich von Jahr zu Jahr. Einzelne Herden queren den Mara auch Anfang November noch. Von Dezember bis März sind die Tiere im Süden bei Ndutu, an den Flüssen passiert dann nichts.

Oktober empfohlen

Der Oktober ist eine der besten Reisezeiten für die Flussquerungen. Im Oktober ist an den Flussquerungen eher wenig los, gute Chancen also, dass du fast allein bist.

Querungen am Mara Mara

06:22Sonnenaufgang
18:30Sonnenuntergang
12,1 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+3).

Dein Tag an den Flussquerungen

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 06:00–07:00Ab 6 Uhr darfst du im Park fahren. Wer bei Kogatende wohnt, hat es nicht weit zum Fluss.
  • 07:00–12:00Ihr fahrt die Querungsstellen ab und bleibt dort, wo sich die meisten Tiere am Ufer drängen. Am 5. August 2026 ging eine Herde bei Kogatende um 9 Uhr ins Wasser.
  • 12:00–16:00Bleib mit dem Lunchpaket am Fluss. Die zweite Querung an jenem Augusttag begann um 12 Uhr, genau zur Mittagszeit.
  • 16:00–18:00Behalte die Uhr im Blick: Um 18 Uhr endet die Fahrzeit im Park, Nachtfahrten sind nicht erlaubt.
  • 06:22Sonnenaufgang im Oktober
  • 18:30Sonnenuntergang

Grumeti oder Mara?

Wähl deinen Monat, und du siehst, welcher Fluss dran ist39

Die Herden queren zuerst den Grumeti im Westen, später den Mara im Norden. Tipp einen Monat an, dann siehst du, wo du in dieser Zeit am besten wartest und was dich dort erwartet.

  • Keine Querung: Von Dezember bis April queren die Herden keinen der beiden Flüsse. Dann lohnt sich die Great Migration im Süden bei Ndutu.
  • Keine Querung: Von Dezember bis April queren die Herden keinen der beiden Flüsse. Dann lohnt sich die Great Migration im Süden bei Ndutu.
  • Keine Querung: Von Dezember bis April queren die Herden keinen der beiden Flüsse. Dann lohnt sich die Great Migration im Süden bei Ndutu.
  • Keine Querung: Von Dezember bis April queren die Herden keinen der beiden Flüsse. Dann lohnt sich die Great Migration im Süden bei Ndutu.
  • Grumeti: Im Juni ist der Grumeti deine beste Wette, und du hast das Ufer fast für dich.
  • Mara: Im August und September wartest du am Mara bei Kogatende, mit Geduld und Publikum.
  • Mara: Im August und September wartest du am Mara bei Kogatende, mit Geduld und Publikum.
  • Keine Querung: Von Dezember bis April queren die Herden keinen der beiden Flüsse. Dann lohnt sich die Great Migration im Süden bei Ndutu.

Ein Tag am Mara

Zwei Querungen am 5. August 20268

So läuft eine Querung wirklich ab: Ein Fotograf hat an einem Augusttag bei Kogatende zwei Querungen Bild für Bild festgehalten. Die Uhrzeiten stammen aus seinen Aufnahmen.

  1. 9:01 Uhr

    Einer muss anfangen

    Dicht gedrängt stehen die Gnus auf den Felsen am Ufer. Ein einzelnes Tier springt ins Wasser und schwimmt los, die anderen folgen zögernd.

  2. 9:06 Uhr

    Das Krokodil greift an

    Mitten im Fluss schießt ein Nilkrokodil aus dem Wasser und packt ein schwimmendes Gnu. Die Tiere daneben schwimmen einfach weiter.

  3. 12:06 Uhr

    Zebras machen den Anfang

    Drei Stunden später, eine neue Herde. Diesmal waten zuerst ein paar Zebras durch das flache Wasser.

  4. 12:07 Uhr

    Die Gnus drängen nach

    Keine halbe Minute später kommt die Herde den sandigen Hang herunter. Hunderte Tiere schieben sich zum Wasser.

  5. 12:15 Uhr

    Die Steilwand hinunter

    Weiter hinten finden die Gnus keinen flachen Weg. Sie rutschen und springen die fast senkrechte Lehmwand hinab.

  6. 12:17 Uhr

    Die letzten Sprünge

    Zehn Minuten nach den ersten Zebras springen nur noch einzelne Nachzügler. Dann ist die Querung vorbei.

Wer dir am Fluss begegnet

Tiere an den Flussquerungen15161718

An der Querung treffen die Wanderer auf die, die im Fluss auf sie warten. Hier siehst du, wer dabei ist und wie du dich verhältst.

Gnus steigen in den Mara, nördliche Serengeti, November 2016Foto: Christoph Strässler, CC BY-SA 2.0

Gnu

Eine große Antilope mit Bart und gebogenen Hörnern, bis rund 1,40 Meter Schulterhöhe und bis 270 Kilogramm schwer. Gnus sind die Masse der Great Migration.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

in der Saison zu Hunderten am Ufer, an den Querungsstellen und auf den Ebenen dahinter

So verhältst du dich

Bleib leise und ruhig im Wagen. Lärm und Fahrzeuge an der Kante lassen eine Herde umdrehen, und dann beginnt das Warten von vorn.

Zebras beginnen die Querung am Mara, August 2026Foto: Charles J. Sharp, CC BY-SA 4.0

Steppenzebra

In der Serengeti lebt die Unterart Böhm-Zebra, rund 151.000 Tiere. Zebras ziehen oft mit den Gnus und gehen an der Querung manchmal voran.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

zwischen den Gnus am Ufer und vorn in der Querung

So verhältst du dich

Wie bei den Gnus: Abstand halten, leise bleiben, der Herde den Weg zum Wasser lassen.

Zwei Nilkrokodile auf einem Felsen im Mara bei KogatendeFoto: Christoph Strässler, CC BY-SA 2.0

Nilkrokodil

Afrikas größtes Krokodil, ausgewachsen meist 3 bis 4 Meter lang, sehr selten über 6 Meter. Es lauert fast unsichtbar unter der Oberfläche und zieht Beute unter Wasser.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

auf Sandbänken und Felsen im Fluss, während einer Querung mitten im Wasser

So verhältst du dich

Du bleibst im Fahrzeug, das reicht. Geh nie ans Ufer, auch nicht kurz für ein Foto.

Flusspferde auf einer Sandbank im Mara bei KogatendeFoto: Christoph Strässler, CC BY-SA 2.0

Flusspferd

Bis rund zwei Tonnen schwer. Tagsüber liegt es im Wasser, nachts geht es an Land zum Grasen.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

in Gruppen in den tieferen Becken und auf Sandbänken im Mara und im Grumeti

So verhältst du dich

Beobachte sie vom Wagen aus. Flusspferde verteidigen ihren Uferabschnitt, komm ihnen nicht zwischen Wasser und Land.

Am Ufer

Damit die Herde rüberkommt56710

An der Querung entscheidet oft das Verhalten der Fahrzeuge, ob die Herde ins Wasser geht. Die Parkverwaltung TANAPA greift hier durch und hat schon Guides für ein Jahr gesperrt.

Im Fahrzeug bleiben

Aussteigen ist an den Querungen streng verboten. Ranger schicken alle zurück in den Wagen.

Den Weg zum Wasser freihalten

Wagen, die den Zugang zum Ufer versperren, bringen die Herde in Panik. TANAPA hat dafür sechs Guides ein Jahr lang gesperrt.

Auf der Piste bleiben

Fahren abseits der Wege ist verboten. Am Mara sind dafür Patrouillen unterwegs.

Um 18 Uhr runter von der Piste

Im Park darfst du nur von 6 bis 18 Uhr fahren, Nachtfahrten sind verboten.

Ehrlich gesagt

Passen die Flussquerungen zu dir?

Ja, wenn …

  • Du willst die Migration in ihrem dramatischsten Moment sehen, nicht nur grasende Herden.
  • Du kannst Stunden im Wagen warten, ohne ungeduldig zu werden.
  • Du fotografierst mit Tele und willst Staub, Spritzer und springende Gnus.
  • Du planst mehrere Tage im Norden oder im Westlichen Korridor ein, nicht nur einen.

Eher nicht, wenn …

  • Du hast nur einen Tag und willst eine Querung sicher sehen. Die Tiere halten sich an keinen Plan.
  • Du tust dich schwer damit, Tiere sterben zu sehen. Krokodile und Strömung holen sich bei fast jeder großen Querung welche.
  • Du suchst Einsamkeit. Am Mara stehen in der Hochsaison viele Wagen nebeneinander.

Inspiration

Die Flussquerungen in Bildern

Staub, steile Lehmwände und braunes Wasser voller Gnus: So sehen die Querungen am Mara aus, dazu der Grumeti von oben.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zu den Flussquerungen

Ein paar Dinge entscheiden, ob du die Querung erlebst oder sie verpasst, von der Anreise bis zur Absprache mit deinem Fahrer.

Anfahrt

In den Norden fliegst du am besten. Ab Arusha bist du in 1 bis 1,5 Stunden in Kogatende, mit dem Auto ab Seronera brauchst du 4 bis 5 Stunden.

Zeit

Plan mehrere Tage am Fluss ein, nicht einen. Die Herden gehen ins Wasser, wann sie wollen, und manchmal tagelang gar nicht.

Mitnehmen

Lunchpaket, Wasser, Fernglas und Tele. Für die Kamera einen Staubschutz, denn du stehst stundenlang an staubigen Pisten.

Fahrer

Sprich vorher ab, dass ihr der Herde folgt, wenn sie die Stelle wechselt, und dass ihr bis zum Schluss bleibt.

Fahrzeit

Im Park fährst du von 6 bis 18 Uhr. Wer weit weg wohnt, verliert Zeit am Fluss, ein Camp im Norden bei Kogatende spart sie.

Foto-Tipp

Bleib im Serienbild und halt nicht nur aufs Wasser. Die stärksten Bilder entstehen oft an der Kante, wenn die ersten Tiere springen und der Staub hochsteigt. Schütz die Kamera vor Staub, du wartest stundenlang auf staubigen Pisten.

Standort: aus dem Fahrzeug über der Querungsstelle, mit Abstand zum Ufer · Licht: Die Herde bestimmt die Uhrzeit, nicht die Sonne · Brennweite: ab 400 mm, für Nahaufnahmen eher 600 mm; dazu ein Fernglas ab 8x42

Du fragst

Fragen und Antworten zu den Flussquerungen

Kann ich eine Flussquerung buchen oder garantieren lassen?

Nein. Die Herde entscheidet, wann und wo sie ins Wasser geht, und manchmal tagelang gar nicht. Du kannst nur dafür sorgen, zur richtigen Zeit am richtigen Fluss zu sein, und dafür mehrere Tage statt einem einplanen.

Wie lange muss ich am Ufer warten?

Meist eine bis vier Stunden, an manchen Tagen passiert gar nichts. Kommt die Herde ins Rollen, dauert die Querung selbst bis zu drei Stunden. Pack also ein Lunchpaket ein.

Grumeti oder Mara?

Der Grumeti im Westen ist meist im Juni und Juli dran. Er ist flacher, die Querungen sind kleiner und schneller vorbei, und es stehen wenige Wagen am Ufer. Der Mara im Norden läuft etwa von Juli bis Oktober, am stärksten im August und September. Dort bekommst du die großen Szenen, aber mit Publikum.

Was brauche ich an Ausrüstung?

Ein Fernglas ab 8x42 und ein Teleobjektiv ab 400 Millimetern, sonst bleibt die Szene weit weg. Dazu Staubschutz für die Kamera und viel Geduld, denn das Warten macht den größten Teil des Tages aus.

Wann ist die beste Zeit für die Flussquerungen in der Serengeti?

Für den Mara im Norden August und September, mit Querungen schon ab Juli und bis in den Oktober. Am Grumeti im Westen ist die Zeit meist Juni und Juli. Der genaue Tag verschiebt sich jedes Jahr mit Regen und Weide.

Gibt es die Mara-Querungen auch in Kenia?

Ja. Der Mara kommt aus Kenia und fließt durch die Masai Mara, bevor er die Serengeti erreicht, und die Herden queren ihn auf beiden Seiten der Grenze. Auf der tansanischen Seite liegen die Querungsstellen rund um Kogatende und Lamai.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 11. Oktober 2026

  1. Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 22. September 2026
  2. Wikipedia (en): Mara River (395 km, Quelle an der Mau-Böschung in Kenia, Mündung in den Victoriasee in Tansania, Einzugsgebiet zu rund 65 % in Kenia) abgerufen 2026-10-11
  3. Wikipedia (en): Grumeti River (Mündung in den Speke-Golf des Victoriasees, Querungen der Migration von Mai bis August) abgerufen 2026-10-11
  4. Cary Institute: Wildebeest feast: Mass drownings fuel Mara River ecosystem (Subalusky u. a., PNAS 2017: im Mittel rund 6.250 ertrunkene Gnus im Jahr im kenianischen Abschnitt, 2001 bis 2015) abgerufen 2026-10-11
  5. Daily News (Tansania): TANAPA to apply new tech to manage Serengeti migration, 01.09.2024 (bis zu 600 Fahrzeuge und rund 4.200 Gäste am Tag in der nördlichen Serengeti, fünf Patrouillenfahrzeuge am Mara bei Kogatende, Fahren abseits der Pisten als Problem) abgerufen 2026-10-11
  6. Tourism Update: Safari misconduct sparks migration outcry, 22.07.2025 (Kogatende Crossing; Ranger: Aussteigen ist streng verboten; TANAPA kündigt Strafen gegen die Guides an) abgerufen 2026-10-11
  7. Altezza Travel: TANAPA suspended six safari guides for rule violations in the Serengeti, 02.09.2025 (Gäste aussteigen lassen und Querungsstelle am Mara blockiert, ein Jahr Sperre) abgerufen 2026-10-11
  8. Wikimedia Commons: Fotoserie Mara River crossing von Charles J. Sharp, Serengeti National Park, 05.08.2026 (Aufnahmezeiten 9:01 bis 9:06 und 12:06 bis 12:17 Uhr, Geotag −1,56 / 34,89) abgerufen 2026-10-11
  9. Wikimedia Commons: Category:Mara River in Tanzania (u. a. Querung am Mara bei Kogatende, aufgenommen am 03.11.2016) abgerufen 2026-10-11
  10. Synapsenbrenner: Karte Serengeti abgerufen 2026-10-11
  11. Google Maps: Ort „Kogatende Airstrip“ (−1,56534 / 34,88557) abgerufen 2026-10-11
  12. Google Maps: Ort „Grumeti River“ (−2,18395 / 34,28438) abgerufen 2026-10-11
  13. OpenStreetMap über Nominatim: Lamai Airstrip (Weg 727747751), Kirawira (Knoten 566128862). © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) abgerufen 2026-10-11
  14. Jaynevy Tours: Kogatende Airstrip in Serengeti (Flug ab Arusha rund 1,5 Std., ab Seronera 4 bis 5 Std. Fahrt; Safari-Anbieter) abgerufen 2026-10-11
  15. Wikipedia (de): Nilkrokodil (meist 3 bis 4 m, sehr selten über 6 m) abgerufen 2026-10-11
  16. Wikipedia (de): Flusspferd (955 bis 1.999 kg, tagsüber im Wasser, nachts an Land, Bullen verteidigen Uferabschnitte) abgerufen 2026-10-11
  17. Wikipedia (de): Streifengnu (Schulterhöhe 140 cm, bis 270 kg) abgerufen 2026-10-11
  18. Wikipedia (de): Steppenzebra (Böhm-Zebra, rund 151.000 Tiere in der Serengeti, gemischte Herden mit Gnus) abgerufen 2026-10-11
  19. TANAPA (Tanzania National Parks): Serengeti National Park (Eintritt international Erwachsene 70 US$, Kinder 20 US$, Einwohner Ostafrikas 20.000 TZS; ganzjährig offen, Tore schließen um 18 Uhr; über 3.000 Löwen) abgerufen 2026-10-11