Tierbeobachtungsort · Highlight

Das Schimpansen-Schutzgebiet

auch: Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary · Sweetwaters Schimpansen-Schutzgebiet · Schimpansen Ol Pejeta

Am Zaun über dem Fluss sitzt ein Schimpanse, gerettet aus dem Tierhandel, und mustert dich in aller Ruhe.

Das einzige Schimpansen-Schutzgebiet Kenias, 1993 eingerichtet für Tiere, die aus dem Handel, aus Kriegsgebieten und aus Gefangenschaft gerettet wurden. Schimpansen sind in Kenia nicht heimisch, hier leben sie in zwei Gruppen in großen Freigehegen.

Besuchsdauer
30 bis 60 Minuten
Beste Reisezeit
Dez–Mär, Jun–Okt
Nächstes Tor
Rongai-Tor, 6,1 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 5 Bilder
Ein Schimpanse sitzt mit gekreuzten Füßen auf dem Waldboden zwischen Büschen und GrasFoto: Weldon Kennedy, CC BY 2.0
Ein Schimpanse sitzt auf einer Graskante über braunem Flusswasser und kaut an einem Stängel, dahinter dichter BuschFoto: Sztyrlic, CC BY-SA 4.0

Du stehst auf der Plattform, unter dir fließt der Ewaso Nyiro, und drüben im Gras sitzt ein alter Schimpanse mit grauem Bart. Er schaut zu dir herüber, kratzt sich am Kopf und dreht sich wieder weg. Das ist das Schimpansen-Schutzgebiet in der Ol-Pejeta-Conservancy, auf Englisch Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary: der einzige Ort in Kenia, an dem du Schimpansen siehst.

Dabei gehören Schimpansen gar nicht hierher. Ihre Heimat reicht von Senegal über das Kongobecken bis nach Uganda und in den Westen Tansanias. Kenia liegt östlich davon, wild leben hier heute keine Schimpansen. Nach Kenia kamen sie 1993, als in Burundi der Bürgerkrieg ausbrach und eine Auffangstation des Jane-Goodall-Instituts schließen musste. Ol Pejeta nahm die Tiere auf, zusammen mit dem Kenya Wildlife Service und dem Jane-Goodall-Institut. Seitdem kommen Schimpansen dazu, die aus dem illegalen Handel, aus Privathaltung im Nahen Osten oder aus Kisten am Flughafen gerettet wurden. Heute leben rund 35 Tiere hier, keines davon kann zurück in die Wildnis.

Die Schimpansen leben in zwei Gruppen auf rund 80 Hektar Wald und Grasland, getrennt durch den Fluss und umgeben von einem Elektrozaun. Am meisten siehst du, wenn gefüttert wird, das ist am späten Vormittag. Nachts schlafen die Tiere in einem festen Haus, 16 Pflegerinnen und Pfleger wohnen rund um die Uhr auf dem Gelände.

Geh mit der richtigen Erwartung hin. Das ist ein Auffangzentrum, kein Regenwald und kein Schimpansen-Trekking. Wer zur falschen Zeit kommt, sieht manchmal nur Busch und Zaun. Wer aber wissen will, was aus geretteten Menschenaffen wird, und dazu ihre Geschichten hört, für den lohnt sich der Halt auf Ol Pejeta sehr.

Warum hin

Darum lohnt sich das Schimpansen-Schutzgebiet

  1. Es ist der einzige Ort in Kenia, an dem du Schimpansen siehst. Wild leben im Land keine.
  2. Hinter jedem Tier steckt eine Rettung: aus dem Bürgerkrieg in Burundi, aus Privathaltung im Nahen Osten, aus Kisten am Flughafen.
  3. Getragen wird das Schutzgebiet seit 1993 von der Conservancy, dem Kenya Wildlife Service und dem Jane-Goodall-Institut.
  4. Zwei Gruppen leben in Freigehegen aus Wald und Grasland beiderseits des Ewaso Nyiro, nicht in Käfigen.
  5. In der Einheit Behind the Scenes kommst du eine Stunde lang dorthin, wo die Pfleger arbeiten, in Gruppen von höchstens sechs Personen.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für das Schimpansen-Schutzgebiet auf Ol Pejeta

  • Komm zur Fütterung, sonst siehst du vielleicht nur Busch Am späten Vormittag wird gefüttert, und dann kommen die Schimpansen an den Zaun. Den Rest des Tages verteilen sie sich im Gehege, und manche Besucher stehen eine halbe Stunde an der Plattform, ohne ein Tier zu sehen. Frag die genaue Zeit am Tor oder in deiner Unterkunft und plan deine Pirschfahrt drumherum.
  • Zwischen halb eins und zwei ist zu Das Schutzgebiet macht Mittagspause, von 12.30 bis 14 Uhr bleibt das Tor geschlossen. Ältere Seiten nennen noch durchgehend 10 bis 16.30 Uhr, das stimmt nicht mehr. Bis zum Nashorn-Gehege von Najin und Fatu sind es gut vier Kilometer Luftlinie, die Mittagspause passt also gut für den Abstecher dorthin.
  • Behind the Scenes früh buchen Die Einheit läuft nur einmal am Tag, von 11.45 bis 12.45 Uhr, und nimmt zwei bis sechs Personen mit. Beim Aussteigen desinfizierst du die Hände und trägst die ganze Zeit eine Maske, denn Schimpansen stecken sich mit unseren Erkältungen an. Die Maske bekommst du vor Ort. Buch mindestens einen Tag vorher.
  • Zwei Gruppen, zwei Ufer Der Ewaso Nyiro trennt die beiden Gruppen. Von der Plattform siehst du nur, was auf deiner Seite an den Zaun kommt. Rechne nicht damit, beide Gruppen zu sehen, und bleib lieber länger an einer Stelle.
  • Frag nach den Namen Die Pfleger kennen jedes Tier und seine Geschichte, vom alten Max, der 1993 aus Burundi kam, bis zu Bo aus Guinea-Bissau. Wer fragt, bekommt oft mehr erzählt, als auf jeder Tafel steht. Danach schaust du anders durch den Zaun.
  • Erwarte ein Auffangzentrum, kein Trekking Das Gelände ist eingezäunt, und manche vergleichen es mit einem Zoo. Genau darum geht es aber: Diese Tiere sind gerettet und können nicht zurück in die Wildnis. Wilde Schimpansen im Wald findest du in Uganda oder Tansania. Hier erfährst du, was aus den anderen wird.
kamen die ersten Schimpansen aus Burundi
1993
gerettete Schimpansen leben heute hier
rund 35
Wald und Grasland, beiderseits des Flusses
rund 80 ha
Pflegerinnen und Pfleger wohnen auf dem Gelände
16

Wo genau

Lage und Anreise zum Schimpansen-Schutzgebiet10

Das Schimpansen-Schutzgebiet liegt mitten in der Ol-Pejeta-Conservancy in Kenia, am Ewaso Nyiro rund sechs Kilometer Luftlinie westlich vom Rongai-Tor und knapp 18 Kilometer westlich von Nanyuki. Der Eingang mit Parkplatz, Laden und Toiletten liegt am Ostrand des Geheges.

So kommst du hin

  • Ol Pejeta AirstripAirstrip · rund 1,5 km Luftlinie
    1,4 km
  • Nashorn-Gehege von Najin und FatuOrt · gut 4 km Luftlinie nach Nordosten
  • Rongai-TorTor · rund 6 km Luftlinie, auf der Piste etwas mehr
    6,1 km
  • NanyukiOrt · knapp 18 km Luftlinie bis zur Stadt

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

In Google Maps öffnen

Wann hin

Beste Reisezeit für das Schimpansen-Schutzgebiet

Das Schimpansen-Schutzgebiet ist das ganze Jahr geöffnet, die Tiere sind immer da. Am angenehmsten ist es in den Trockenzeiten von Dezember bis März und von Juni bis Oktober, dann sind die Pisten auf Ol Pejeta gut zu fahren. Im April, Mai und November regnet es mehr, und im Westen der Conservancy kommst du nach Regen nur mit Allrad weiter. Von Juli bis Oktober und im Dezember ist auf Ol Pejeta am meisten los.

Oktober empfohlen

Der Oktober ist eine der besten Reisezeiten für das Schimpansen-Schutzgebiet. Im Oktober ist im Schimpansen-Schutzgebiet viel los, starte deshalb möglichst früh.

Hauptsaison auf Ol Pejeta voll

06:14Sonnenaufgang
18:21Sonnenuntergang
12,1 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+3).

Dein Tag im Schimpansen-Schutzgebiet

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 07:00–08:30Die Tore der Conservancy öffnen um 7 Uhr, das Schutzgebiet erst um halb neun. Nutz die Zeit für eine Pirschfahrt.
  • 08:30–11:00Das Tor ist offen, aber die Schimpansen verteilen sich noch im Gehege. Mit etwas Geduld kommt einer an den Zaun.
  • 11:00–12:30Die beste Zeit. Am späten Vormittag wird gefüttert, und viele Tiere zeigen sich. Von 11.45 Uhr an läuft Behind the Scenes.
  • 12:30–14:00Mittagspause, das Schutzgebiet ist geschlossen. Zeit für den Abstecher zum Nashorn-Gehege.
  • 14:00–16:30Zweite Öffnung am Nachmittag. Die Tiere sind satt und oft weiter weg, die Plattform dafür meist leerer.
  • 16:30–19:00Das Schutzgebiet schließt, am Abend gehen die Schimpansen in ihr Nachthaus. Um 19 Uhr schließen die Tore der Conservancy.
  • 06:14Sonnenaufgang im Oktober
  • 18:21Sonnenuntergang

Wer dir begegnet

Schimpansen in Sweetwaters457

Hier gibt es nur einen Hauptdarsteller, aber rund 35 davon, jeder mit eigener Geschichte. Wann du sie siehst, hängt fast ganz an der Uhrzeit.

Schimpanse im Sweetwaters-Schutzgebiet, April 2015Foto: Weldon Kennedy, CC BY 2.0

Schimpanse

Ein Menschenaffe aus West- und Zentralafrika, unser nächster Verwandter: Wir teilen rund 98,6 Prozent des Erbguts. In freier Wildbahn leben noch 150.000 bis 200.000 Tiere, die Art gilt als stark gefährdet.

Sichtungschance
Zur Fütterung am späten VormittagOft
Sonst am TagGute Chance
Wo du sie findest

in zwei Gruppen beiderseits des Ewaso Nyiro, zur Fütterung nah am Zaun bei der Plattform

So verhältst du dich

Bleib hinter der Absperrung, füttere nichts und wirf nichts über den Zaun. Wenn du erkältet bist, verzichte auf Behind the Scenes, denn Schimpansen stecken sich bei uns an.

Woher sie kommen

Von Burundi, dem Irak und Bissau nach Ol Pejeta25713

Kenia liegt außerhalb der heutigen Heimat der Schimpansen. Tipp ein Land an und sieh, welchen Weg die Tiere bis hierher hinter sich haben.

  • Burundi: Im Bürgerkrieg schließt die Auffangstation des Jane-Goodall-Instituts in Bujumbura. Max, 1988 in Burundi geboren, ist einer von drei Schimpansen, die ausgeflogen werden.
  • Ruanda: Auch aus Ruanda sind Schimpansen nach Sweetwaters gekommen.
  • Kongo: Aus dem Kongo stammen weitere Bewohner, viele Opfer des Handels mit Buschfleisch und Jungtieren.
  • Südsudan: Aus dem Südsudan kamen Tiere, die aus Gefangenschaft gerettet wurden.
  • Irak: Aus dem Irak, auch aus Kurdistan, wurden Schimpansen zurück nach Afrika gebracht, die dort als Haustiere oder in Privatzoos lebten.
  • Dubai: Aus Dubai kamen Tiere aus Privathaltung zurück auf den Kontinent.
  • Guinea-Bissau: Bo und Bella kommen 2018. Bo wurde Händlern abgenommen, die ihre Mutter für Buschfleisch getötet hatten.
  • Flughafen Nairobi: Einige Tiere hat der Kenya Wildlife Service am Flughafen Jomo Kenyatta aus dem Verkehr gezogen, auf dem Weg von Ägypten nach Nigeria.
  • Heimat der Schimpansen: Wild leben Schimpansen von Senegal an der Westküste über das Kongobecken bis nach Uganda, Ruanda, Burundi, in den Südsudan und in den Westen Tansanias, etwa am Tanganjikasee in Gombe und Mahale. Kenia erreicht ihr heutiges Verbreitungsgebiet nicht, nur Fossilien zeigen, dass vor rund 500.000 Jahren Schimpansen im Kenianischen Rift lebten.

Die Geschichte des Schutzgebiets

Von drei Geretteten zu rund 3525678

Angefangen hat alles mit einem Krieg in Burundi. Seitdem ist Sweetwaters für Schimpansen aus halb Afrika und dem Nahen Osten zur letzten Station geworden.

  1. 1988

    Max wird in Burundi geboren

    Als Jungtier wird er gefangen, seine Mutter vermutlich getötet. Zwei Jahre später nehmen ihn Behörden einem Filmteam ab und bringen ihn ins Jane-Goodall-Zentrum in Bujumbura.

  2. 1989

    Poco kommt frei

    Neun Jahre hat er in einem engen Käfig an der Decke eines Ladens in Bujumbura gelebt. Das Jane-Goodall-Institut rettet ihn, später zieht er nach Sweetwaters. Bis heute läuft er meist aufrecht.

  3. 1993

    Krieg in Burundi, Zuflucht in Kenia

    Die Auffangstation in Bujumbura muss schließen. Ol Pejeta nimmt die Tiere auf, Max ist einer von drei ausgeflogenen Schimpansen. Das Schutzgebiet entsteht mit dem Kenya Wildlife Service und dem Jane-Goodall-Institut.

  4. 2016

    Manno kommt an

    In der Nacht zum 1. Dezember trifft ein vierjähriges Männchen ein. Ein Jahr später ist er in eine Gruppe von 14 Schimpansen eingewöhnt.

  5. 2018

    Bo und Bella aus Guinea-Bissau

    Bo hat einen Zahn verloren und ist verängstigt. Ihre Mutter wurde für Buschfleisch getötet, Bo sollte verkauft werden.

  6. 1. März 2024

    Wieder offen

    Nach rund drei Jahren Pause seit der Corona-Zeit dürfen Besucher wieder ans Gehege, auch Behind the Scenes läuft wieder.

  7. 2026

    Rund 35 Schimpansen

    Max ist jetzt 38 Jahre alt. 16 Pflegerinnen und Pfleger wohnen rund um die Uhr auf dem Gelände und entscheiden jeden Abend, wer im Nachthaus neben wem schläft.

Ehrlich gesagt

Passt das Schimpansen-Schutzgebiet zu dir?

Ja, wenn …

  • Du willst wissen, was aus Menschenaffen wird, die aus dem Tierhandel gerettet wurden.
  • Du bist ohnehin auf Ol Pejeta und hast eine Stunde am späten Vormittag frei.
  • Du reist mit Kindern, die lieber Gesichter als Fernglas-Punkte sehen.
  • Du willst einmal hinter die Kulissen und buchst Behind the Scenes.

Eher nicht, wenn …

  • Du suchst wilde Schimpansen im Regenwald. Dafür fährst du nach Uganda oder Tansania.
  • Dich stören Zäune und Gehege. Das Schutzgebiet ist eingezäunt, so muss es sein.
  • Du kommst nur über Mittag vorbei. Dann ist das Tor zu.

Inspiration

Das Schimpansen-Schutzgebiet in Bildern

Graue Bärte, nachdenkliche Gesichter und ein Ufer am Ewaso Nyiro: so sieht es aus, wenn du am Zaun stehst und ein Schimpanse zurückschaut.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zum Schimpansen-Schutzgebiet

Ein paar Dinge entscheiden, ob du Schimpansen siehst oder nur Busch, vor allem die Uhrzeit.

Anfahrt

Von Nairobi fährst du rund vier Stunden bis Nanyuki und weiter zum Rongai-Tor, oder du fliegst in rund 45 Minuten nach Nanyuki. Vom Tor sind es rund sechs Kilometer Luftlinie bis zum Schutzgebiet, auf den Pisten der Conservancy etwas mehr.

Eintritt

Der Besuch steckt im Tageseintritt der Conservancy. An den Toren zahlst du nur bargeldlos, die Tickets buchst du am besten vorher online bei Ol Pejeta.

Uhrzeit

Offen ist von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr. Am meisten siehst du am späten Vormittag zur Fütterung.

Behind the Scenes

Täglich von 11.45 bis 12.45 Uhr, zwei bis sechs Personen, mindestens einen Tag vorher buchen. Maske und Händedesinfektion sind Pflicht, die Maske bekommst du vor Ort.

Mitnehmen

Ein Fernglas oder ein Teleobjektiv lohnt sich, denn die Gruppe auf der anderen Flussseite bleibt oft auf Abstand.

Du fragst

Fragen und Antworten zum Schimpansen-Schutzgebiet

Ist der Besuch im Schimpansen-Schutzgebiet im Eintritt für Ol Pejeta enthalten?

Ja. Der Besuch an Plattform und Zaun steckt im Tageseintritt der Conservancy, 2026 sind das 110 US-Dollar für Erwachsene, rund 95 €. Nur Behind the Scenes kostet extra: 70 US-Dollar, rund 60 €, vorab gebucht.

Wann sehe ich die Schimpansen am besten?

Am späten Vormittag, wenn gefüttert wird. Dann kommen viele Tiere an den Zaun. Zu anderen Zeiten verteilen sie sich im Gehege, und du brauchst Geduld. Zwischen 12.30 und 14 Uhr ist geschlossen.

Darf ich die Schimpansen anfassen?

Nein. Du schaust von der Plattform und vom Weg am Zaun. Bei Behind the Scenes desinfizierst du die Hände und trägst eine Maske, weil Schimpansen sich mit unseren Atemwegsinfekten anstecken.

Warum leben in Kenia überhaupt Schimpansen?

Von Natur aus gar nicht. 1993 musste in Burundi eine Auffangstation des Jane-Goodall-Instituts wegen des Bürgerkriegs schließen, und Ol Pejeta nahm die Tiere auf. Seitdem kommen Schimpansen dazu, die aus dem Tierhandel oder aus Gefangenschaft gerettet wurden, bis aus dem Irak und aus Guinea-Bissau.

Wie viele Schimpansen leben im Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary?

Rund 35, in zwei Gruppen beiderseits des Ewaso Nyiro. Die Zahl ändert sich, weil neue Tiere ankommen und alte sterben.

Werden die Schimpansen wieder ausgewildert?

Nein. Die Tiere sind gerettet, viele lebten jahrelang bei Menschen, und in Kenia gibt es keinen natürlichen Lebensraum für sie. Sweetwaters ist für sie ein Zuhause auf Dauer.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 12. Oktober 2026

  1. Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 22. September 2026
  2. Ol Pejeta Conservancy: Chimpanzees (Gründung 1993 nach Schließung der Station in Burundi, Vereinbarung mit KWS und Jane-Goodall-Institut, zwei Gruppen getrennt durch den Ewaso Nyiro, 35 Tiere, Verbreitung Senegal bis Uganda) abgerufen 2026-10-12
  3. Ol Pejeta Conservancy: OPC Tariff Guide 2026 (Eintritt, Schutzgebiet 8.30 bis 12.30 und 14 bis 16.30 Uhr, Behind the Scenes 70 USD 11.45 bis 12.45 Uhr, Tore 7 bis 19 Uhr, Preise inkl. MwSt., bargeldlos) abgerufen 2026-10-12
  4. Ol Pejeta Conservancy: Factsheet Experiences 2025 (Behind the Scenes wieder ab 1. März 2024, 2 bis 6 Personen, Maske und Händedesinfektion) abgerufen 2026-10-12
  5. The Star (Kenia): A glimpse into the lives of rescued chimpanzees, 22.07.2024 (200 Acres hinter Elektrozaun, 29 Tiere in Gruppen von 12 und 17, Herkunft, Fütterung am späten Vormittag, Nachthaus, 98,6 % Erbgut, 4 Std. ab Nairobi oder 45 Min. Flug) abgerufen 2026-10-12
  6. The Star (Kenia): Ol Pejeta reopens chimpanzee sanctuary after 3-year hiatus, 28.02.2024 abgerufen 2026-10-12
  7. Jaclynn Ashly, The Real News Network: The chimpanzees paying the price in the global wildlife trade, 29.06.2026 (rund 35 Tiere, 16 Pfleger, Max, Poco, Bo, Herkunft) abgerufen 2026-10-12
  8. Free the Apes: Report on Manno's Integration, 10.12.2017 (Ankunft 30.11.2016, Gruppe von 14 Tieren) abgerufen 2026-10-12
  9. OpenStreetMap über Overpass: Chimpanzee Enclosure (Knoten 5520651623), Chimp Sanctuary (Weg 672958781), Ol Pejeta Gift Shop (Knoten 14027202635), Ol Pejeta Airstrip (Weg 546223674), Hippo Pool (Knoten 14027202447), Elephant Bridge (Weg 295804357), Sweetwaters Tented Camp (Weg 492203576), Ol Pejeta Endangered Species Sanctuary (Weg 492375041); Luftlinien daraus gerechnet abgerufen 2026-10-12
  10. Google Maps: Ort „Sweetwater's Chimpanzee Sanctuary“ (0,01871 / 36,91451) abgerufen 2026-10-12
  11. Wikimedia Commons: Category:Pan troglodytes in Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary abgerufen 2026-10-12
  12. Synapsenbrenner: Karte Ol-Pejeta-Conservancy abgerufen 2026-10-12
  13. Wikipedia (en): Chimpanzee (Verbreitung bis Uganda, Ruanda, Burundi, Südsudan und Tansania; Kenia nicht im heutigen Verbreitungsgebiet, Fossilfund in Kenia 2005, rund 500.000 Jahre alt) abgerufen 2026-10-12