Tierbeobachtungsort · Highlight

Nxai-Pfanne

auch: Nxai Pan

Auf dem Grasbett eines uralten Sees grasen Zebras, und am Wasserloch trinkt ein Elefantenbulle.

Die Nxai-Pfanne ist kein Salzfeld, sondern ein rund 40 Quadratkilometer großes, grasbewachsenes Bett eines vorzeitlichen Sees. Nach den ersten Regen steht hier frisches Gras, und die Zebraherden kommen. Am Wasserloch zwei Kilometer hinter dem zweiten Tor, beim South Camp, liegt die beste Tierbeobachtung des Parks.

Besuchsdauer
2 bis 3 Stunden
Trubel
2 von 5
Beste Reisezeit
Jan–Mär
Nächstes Tor
Zweites Tor, 4,7 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 5 Bilder
Eine Herde Springböcke kommt über die helle Ebene zum Wasserloch, im Hintergrund SchirmakazienFoto: Fabio Achilli from Milano, Italy, CC BY 2.0
Eine endlos flache Ebene mit gelbem, kurzem Gras, vorn helle, kahle Erde, am Horizont ein schmaler Streifen BüscheFoto: Fabio Achilli from Milano, Italy, CC BY 2.0

Du stehst am Rand einer Ebene, die so flach ist, dass der Horizont wie mit dem Lineal gezogen wirkt. Vor dir glitzert ein Wasserloch, ein Elefantenbulle senkt den Rüssel, dahinter warten Zebras und Springböcke, bis sie an der Reihe sind. Das ist die Nxai-Pfanne: rund 40 Quadratkilometer groß, das Bett eines vorzeitlichen Sees im Norden des Nxai-Pan-Nationalparks in Botswana. Eine weiße Salzkruste suchst du hier vergeblich. Die Pfanne trägt Gras, und dazwischen stehen Gruppen von Schirmakazien.

Das Hauptwasserloch liegt rund zwei Kilometer nördlich des zweiten Tores, vom South Camp aus bist du in zehn Minuten dort. Es wird gepumpt und führt deshalb auch in der Trockenzeit Wasser. Dann kommt hierher, wer in der Gegend lebt: Springböcke in großer Zahl, Giraffen, Kudus, Strauße und Schakale, dazu Elefantenbullen und die Löwen, die hier ihr Revier haben. Du musst sie nicht suchen. Du stellst dich hin und wartest.

In der Regenzeit wird die Pfanne grün, und dann kommen die Zebras. Sie ziehen von den Überschwemmungsflächen des Chobe an der Grenze zu Namibia hierher, 250 Kilometer Luftlinie nach Süden. Forscher haben 2012 acht Stuten mit Sendern ausgestattet: Mitte bis Ende Dezember trafen sie auf der Pfanne ein und blieben im Schnitt 73 Tage. Hin und zurück liefen sie im Schnitt 955 Kilometer. Gemessen an der Luftlinie ist das die längste bekannte Landwanderung Afrikas.

Die offene Fläche sieht aus, als könntest du einfach querfeldein fahren. Das ist im Nationalpark verboten, auch auf dem kurzen Gras. Bleib auf den Spuren, selbst wenn das Löwenrudel zwei Kilometer weiter draußen liegt. Und plan genug Zeit ein: Vom Eingangstor an der A3 sind es rund 35 Kilometer tiefer Sand bis hierher.

Warum hin

Darum lohnt sich die Nxai-Pfanne

  1. Das Hauptwasserloch liegt rund zwei Kilometer hinter dem zweiten Tor. Vom South Camp bist du in zehn Minuten am besten Platz des Parks.
  2. Die Zebras, die hierher ziehen, kommen von den Überschwemmungsflächen des Chobe. Gemessen an der Luftlinie ist ihr Weg die längste bekannte Landwanderung Afrikas.
  3. Hier ist die Regenzeit die gute Zeit. Von Mitte Dezember bis in den März stehen die Zebras auf der Pfanne.
  4. Springböcke leben hier in großer Zahl, dazu Giraffen, Kudus, Strauße, Schakale und Löffelhunde. Löwen haben hier ihr Revier.
  5. Die Ebene ist offen und baumarm. Du siehst Tiere auf weite Entfernung, statt sie im Busch zu suchen.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für die Nxai-Pfanne

  • Bleib am Wasserloch stehen, statt kreuz und quer zu fahren Das Hauptwasserloch liegt mitten auf der offenen Ebene, rund zwei Kilometer hinter dem zweiten Tor. Vom Eingangstor an der A3 bist du bis dahin anderthalb bis zwei Stunden im Sand unterwegs. Hast du nur einen Tag, dann stell dich hier hin, Motor aus, und warte. Früher oder später kommt jeder zum Trinken.
  • Zwei Wasserlöcher, und in der Regenzeit plötzlich überall Wasser Im Park werden nur zwei Wasserlöcher gepumpt: das Hauptwasserloch beim South Camp und eines am Nxai Pan Camp. In der Trockenzeit hängt daran alles, was hier lebt, und du findest das Wild ohne Suchen. In der Regenzeit stehen überall Pfützen, die Tiere verteilen sich, und am Wasserloch passiert manchmal stundenlang nichts. Dann fährst du besser die Spuren rund um die Pfanne ab.
  • Im South Camp trinken die Elefanten aus der Leitung Elefantenbullen kommen bis an die Waschhäuser des South Camp und trinken aus Tanks und Hähnen. Es kam auch schon vor, dass ein Bulle nachts die Pumpe des Bohrlochs beschädigt hat und am Morgen das Wasser fehlte. Halt nachts Abstand zu den Waschhäusern, lass keine Wasserkanister offen stehen und nimm eine Reserve mit.
  • Die Grasebene sieht befahrbar aus, ist es aber nicht Die Fläche ist offen, das Gras kurz, und ein Rudel liegt zwei Kilometer weiter draußen. Trotzdem: Abseits der Spuren zu fahren ist im Nationalpark verboten, auch auf der Pfanne. Nimm ein Fernglas mit, dann holst du dir die Tiere auch ohne Abkürzung heran.
Luftlinie ziehen die Zebras vom Chobe hierher
250 km
bleiben besenderte Zebras im Schnitt auf der Pfanne
73 Tage
liefen die Stuten im Schnitt hin und zurück
955 km
misst die Pfanne, das Grasbett eines alten Sees
40 km²

Wo genau

Lage und Anreise zur Nxai-Pfanne6

Die Nxai-Pfanne liegt im Norden des Nxai-Pan-Nationalparks in Botswana, rund 35 Kilometer Sandpiste hinter dem Eingangstor an der A3 zwischen Maun und Nata. Ihr Hauptwasserloch liegt rund zwei Kilometer nördlich des zweiten Tores, nahe dem South Camp.

So kommst du hin

  • Zweites TorTor · rund 35 km Sandpiste ab dem Eingangstor, 1,5 bis 2 Std.
    4,7 km
  • Nxai South CampCamp · rund 1,5 km hinter dem zweiten Tor, zum Wasserloch zehn Minuten
    5,6 km
  • Eingangstor an der A3Tor · rund 140 km ab Maun, etwa 165 km ab Nata
  • Nxai Pan AirstripAirstrip · Charterflüge aus Maun oder Kasane
    7,8 km
  • MaunOrt · nächster internationaler Flughafen, rund 140 km bis zum Eingangstor

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

In Google Maps öffnen

Wann hin

Beste Reisezeit für die Nxai-Pfanne

Die Nxai-Pfanne hat ihre beste Zeit in der Regenzeit. Mitte bis Ende Dezember treffen die Zebras vom Chobe ein, im Januar stehen sie am dichtesten auf der frischen Grasebene, und ab Februar ziehen sie nach und nach wieder nach Norden. Nach kräftigem Regen werden die Sandpisten schmierig, dann brauchst du mehr Zeit. In der Trockenzeit von Mai bis Oktober fährt es sich leichter, die Ebene ist kahl, und die Tiere, die bleiben, sammeln sich am gepumpten Wasserloch.

Oktober möglich

Im Oktober kannst du die Nxai-Pfanne gut besuchen, die besten Monate sind es aber nicht. Im Oktober ist an der Nxai-Pfanne eher wenig los, gute Chancen also, dass du fast allein bist.

Trockenzeit: Tiere am Wasserloch Wasserloch

05:50Sonnenaufgang
18:23Sonnenuntergang
12,5 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+2).

Dein Tag an der Nxai-Pfanne

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 05:30–06:00Von Oktober bis März öffnen die Tore um 5.30 Uhr, von April bis September um 6 Uhr.
  • 06:00–09:30Früh am Morgen sind die Tiere am aktivsten. Vom South Camp bist du in zehn Minuten am Wasserloch und erlebst die ersten Gäste beim Trinken.
  • 11:00–15:00Mittags flimmert die Ebene vor Hitze. Mach Pause im Camp oder bleib mit Wasser und Fernglas im Schatten am Wasserloch stehen.
  • 15:30–18:00Am späten Nachmittag werden die Tiere wieder munter, und das Licht über der Pfanne wird weich.
  • 18:30–19:00Bis Torschluss musst du zurück im Camp sein: von April bis September um 18.30 Uhr, von Oktober bis März um 19 Uhr.
  • 05:50Sonnenaufgang im Oktober
  • 18:23Sonnenuntergang

Sind die Zebras schon da?

Schieb deinen Reisetag durch die Regenzeit3

2012 haben Forscher acht Zebrastuten am Chobe mit Sendern ausgestattet und verfolgt, wann sie auf der Nxai-Pfanne ankamen und wie lange sie blieben. Wähl deinen Reisetag und sieh, wo die Tiere in diesem Jahr gerade waren. Darunter siehst du, wie weit sie dafür gelaufen sind.

  • Noch am Chobe: Die Zebras stehen noch auf den Überschwemmungsflächen im Norden. Mit den ersten Regen machen sie sich im Dezember auf den Weg.
  • Die ersten treffen ein: Zwischen dem 14. und 27. Dezember erreichten die besenderten Stuten die Pfanne, eine kam erst am 9. Januar.
  • Alle auf der Pfanne: Jetzt waren alle besenderten Tiere da. Sie grasten fast nur auf der Pfanne selbst, wo nach dem Regen frisches Gras wächst.
  • Nach und nach zurück: Die Stuten blieben 53 bis 96 Tage. In diesen Wochen brachen sie eine nach der anderen wieder nach Norden auf.
  • Zurück Richtung Chobe: Die besenderten Zebras waren weg. Den Rückweg liefen sie weniger gerade als den Hinweg.

Wer dir begegnet

Tiere an der Nxai-Pfanne37910

Am Wasserloch treffen sich Tiere, die sonst weit verstreut leben. Hier siehst du, wen du an der Nxai-Pfanne triffst, wann die Chancen am besten sind und wie du dich verhältst.

Springbock am Wasserloch im Nxai-Pan-Nationalpark, August 2019Foto: Fabio Achilli from Milano, Italy, CC BY 2.0

Springbock

Eine zierliche Antilope des trockenen Südens mit rotbraunem Streifen an der Flanke. Aufgeschreckt springt sie mit steifen Beinen senkrecht in die Höhe, das nennt man Prunken.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

in großen Gruppen auf der offenen Ebene und am Hauptwasserloch, das ganze Jahr

So verhältst du dich

Bleib im Auto und auf der Spur. Springböcke sind schreckhaft, mit ruhig laufendem oder abgestelltem Motor kommen sie näher.

Zebras trinken am Boteti in der Makgadikgadi, August 2015Foto: Stuart Orford (sjorford), CC BY-SA 2.0

Steppenzebra

Das Zebra der Savanne, mit breiten Streifen und oft hellen Schattenstreifen dazwischen. Die Herden auf der Pfanne kommen in der Regenzeit vom Chobe.

Sichtungschance
Dezember bis MärzOft
April bis NovemberGute Chance
Wo du sie findest

in der Regenzeit grasend auf der ganzen Pfanne, in der Trockenzeit kleine Gruppen am Wasserloch

So verhältst du dich

Halt Abstand zu trinkenden Tieren. Zebras am Wasser sind nervös, weil dort auch Löwen warten.

Elefantenbulle an der Nxai-Pfanne, November 2013Foto: s9-4pr, CC BY 2.0

Afrikanischer Elefant

Das größte Landtier der Erde. An der Nxai-Pfanne kommen vor allem Bullen zum Trinken, oft allein oder zu zweit.

Sichtungschance
TrockenzeitOft
RegenzeitGute Chance
Wo du sie findest

am Hauptwasserloch und bis zu den Waschhäusern im South Camp

So verhältst du dich

Lass einem Bullen am Wasser Platz und fahr nie zwischen ihn und das Wasserloch. Hebt er den Kopf und stellt die Ohren auf, fährst du langsam zurück.

Löwin und Löwe im Kgalagadi-Park, Südafrika, Dezember 2014Foto: s9-4pr, CC BY 2.0

Löwe

Die einzige Katze, die in Rudeln lebt. An der Nxai-Pfanne haben Löwen ihr festes Revier und warten gern in der Nähe des Wassers.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

im Gras rund um das Hauptwasserloch, oft im Schatten unter Akazien

So verhältst du dich

Bleib im Auto, auch wenn das Rudel schläft. Im Camp gehst du nachts nur mit Lampe und nie allein zum Waschhaus.

Zwei Löffelhunde an der Tau Pan, Central Kalahari, November 2013Foto: s9-4pr, CC BY 2.0

Löffelhund

Ein kleiner Wildhund mit riesigen Ohren, mit denen er Termiten und Käfer unter der Erde hört. Er frisst fast nur Insekten.

Sichtungschance
Selten
Wo du sie findest

am Rand der Pfanne im kurzen Gras, am ehesten früh morgens und am späten Nachmittag

So verhältst du dich

Fahr langsam und halt an, wenn du einen siehst. Löffelhunde verschwinden schnell in ihrem Bau.

Von der Teerstraße zum Wasserloch

Eingangstor, Sandpiste, zweites Tor, Wasserloch25

Die Pfanne liegt weit hinter der Straße. So sieht der Weg aus, vom Asphalt der A3 bis zu den Tieren am Wasser.

  1. Eingangstor an der A3Hier zahlst du den Eintritt. Gleich dahinter beginnt tiefer Sand, lass Luft aus den Reifen.
  2. Abzweigung zu Baines' BaobabsHier zweigt die Piste zu den Affenbrotbäumen ab, von dort noch gut 12 km. Zur Pfanne fährst du geradeaus weiter.
  3. Zweites TorNach anderthalb bis zwei Stunden Sand. Am Tor gibt es einen kleinen Laden, Treibstoff gibt es im Park nicht.90 Minuten
  4. HauptwasserlochRund zwei Kilometer nördlich des Tores, mitten auf der Pfanne. Das South Camp liegt rund anderthalb Kilometer östlich des Tores, von dort sind es zehn Minuten.100 Minuten

Zusammen rund 3 Std. 10 Min.

Ehrlich gesagt

Passt die Nxai-Pfanne zu dir?

Ja, wenn …

  • Du reist in der Regenzeit und willst Zebras auf einer offenen Ebene sehen.
  • Du fährst selbst mit Allrad und schläfst gern auf einem einfachen Campingplatz.
  • Du wartest lieber am Wasserloch, bis die Tiere zu dir kommen, als stundenlang durch den Busch zu fahren.
  • Du magst Parks, in denen dir nur wenige andere Autos begegnen.

Eher nicht, wenn …

  • Du hast kein Allradfahrzeug. Ohne kommst du nicht durch den Sand.
  • Du willst Büffel und Nashörner sehen. Beide gibt es hier nicht.
  • Du hast nur einen halben Tag. Allein die Piste ab der A3 dauert bis zu zwei Stunden pro Richtung.

Inspiration

Die Nxai-Pfanne in Bildern

Ein Wasserloch, eine flache Ebene bis zum Horizont und alles, was hier Durst hat: ein erster Blick auf die Nxai-Pfanne, bevor du selbst am Wasser stehst.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zur Nxai-Pfanne

Die Pfanne liegt weit hinten im Sand. Ein paar Dinge solltest du vorher wissen, vom Reifendruck bis zum Bargeld.

Anfahrt

Die Abzweigung liegt an der A3 rund 140 Kilometer östlich von Maun. Bis dahin fährst du auf Asphalt, danach rund 35 Kilometer durch tiefen Sand bis zum zweiten Tor. Rechne dafür anderthalb bis zwei Stunden.

Fahrzeug

Ohne Allrad kommst du nicht hinein. Lass hinter dem Eingangstor Luft aus den Reifen, und bleib auch auf der offenen Pfanne auf den Spuren.

Übernachten

Das South Camp hat zehn Stellplätze unter Bäumen und zwei Waschhäuser mit heißen Duschen, gebucht wird über die Xomae Group. Die einzige feste Unterkunft ist das Nxai Pan Camp mit neun Chalets am zweiten Wasserloch.

Versorgung

Im Park gibt es keinen Treibstoff und nur einen kleinen Laden am zweiten Tor. Tanken und einkaufen musst du vorher in Maun, Gweta oder Nata.

Bezahlen

Am Tor zahlst du am besten bar und in Landeswährung. Auf Kartenzahlung kannst du dich nicht verlassen.

Du fragst

Fragen und Antworten zur Nxai-Pfanne

Ist die Nxai-Pfanne eine Salzpfanne?

Nein. Die Nxai-Pfanne ist das Bett eines vorzeitlichen Sees, rund 40 Quadratkilometer groß und heute mit Gras bewachsen. Weiße Salzkruste findest du im Süden des Parks an der Kudiakam-Pfanne bei Baines' Baobabs und weiter südlich an der Ntwetwe- und der Sowa-Pfanne.

Wann sind die Zebras an der Nxai-Pfanne?

In der Regenzeit. Besenderte Stuten trafen zwischen dem 14. und 27. Dezember ein und blieben im Schnitt 73 Tage, also gut zehn Wochen. Am dichtesten stehen sie im Januar. Ab Februar ziehen sie nach und nach zurück, bis Anfang April sind die meisten weg.

Woher kommen die Zebras der Nxai-Pfanne?

Von den Überschwemmungsflächen am Chobe, an der Grenze zwischen Botswana und Namibia. Das sind 250 Kilometer Luftlinie nach Süden, mit Hin- und Rückweg liefen die Stuten im Schnitt 955 Kilometer. Gemessen an der Luftlinie ist das die längste bekannte Landwanderung Afrikas. Mit den Zebras am Boteti, die aus dem Okavango-Delta kommen, haben sie nichts zu tun.

Lohnt sich die Nxai-Pfanne auch in der Trockenzeit?

Ja, nur anders. Die Herden sind weg, aber Springböcke, Giraffen, Kudus, Strauße, Elefantenbullen und Löwen bleiben. Weil das Wasser sonst überall fehlt, kommen sie zum gepumpten Hauptwasserloch, und dort findest du sie ohne langes Suchen.

Wie komme ich zur Nxai-Pfanne?

Nur mit Allrad. Von der A3 zwischen Maun und Nata biegst du rund 140 Kilometer östlich von Maun ab. Hinter dem Eingangstor fährst du rund 35 Kilometer durch tiefen Sand bis zum zweiten Tor, das dauert anderthalb bis zwei Stunden. Von dort sind es noch rund zwei Kilometer bis zum Hauptwasserloch.

Kann ich direkt an der Nxai-Pfanne übernachten?

Ja. Das South Camp liegt rund anderthalb Kilometer hinter dem zweiten Tor und hat zehn Stellplätze, gebucht wird über die Xomae Group. Die einzige feste Unterkunft im Park ist das Nxai Pan Camp mit neun Chalets an einem eigenen Wasserloch.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 12. Oktober 2026

  1. Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 23. September 2026
  2. Synapsenbrenner: Nxai-Pan-Nationalpark abgerufen 2026-10-12
  3. Naidoo, Chase, Beytell u. a.: A newly discovered wildlife migration in Namibia and Botswana is the longest in Africa, Oryx 50 (1), 2016, online 27.05.2014 (8 Stuten, Ankunft 14. bis 27.12.2012, eine am 9.1.2013, Aufenthalt 73 Tage im Schnitt, 53 bis 96; Luftlinie 250 km; Hinweg 256 bis 424 km, im Schnitt 300; Rückweg im Schnitt 653 km; hin und zurück im Schnitt 955 km, 735 bis 1.170; mindestens 1.500 Zebras auf der Pfanne 2012/13; Wiederholung im Dezember 2013) abgerufen 2026-10-12
  4. Wikipedia (en): Nxai Pan National Park (Pfanne rund 40 km², Park 2.578 km², Tierarten) abgerufen 2026-10-12
  5. OpenStreetMap über Overpass: Torbüro (Knoten 6577907046), Nxai South Camp (Weg 452995286), Hauptwasserloch „waterhole #1“, künstlich (Weg 290904523), Wasserloch am Nxai Pan Camp (Weg 290564764), Nxai Pan Camp (Knoten 2940800872), Airstrip (Weg 672327950), Pfannenumriss (Relation 9694672); Abstände Tor bis Wasserloch rund 2,2 km, Tor bis South Camp rund 1,5 km nachgerechnet abgerufen 2026-10-12
  6. Google Maps: Ort „Nxai Pan“ (−19,89347 / 24,74991) abgerufen 2026-10-12
  7. Expert Africa: Nxai Pan Camp (Wasserloch vor dem Camp mit Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, Springböcken, manchmal Löwen und Geparden; Elefantenbullen am Wasser) abgerufen 2026-10-12
  8. Lifejourney4two: Nxai Pan National Park, aktualisiert 02.01.2025 (in der Trockenzeit Tiere an den Hauptwasserlöchern, in der Regenzeit Zebras, Elefanten und Gnus; Pisten nach Regen schmierig; Elefanten mitten durchs South Camp) abgerufen 2026-10-12
  9. Wikipedia (de): Springbock abgerufen 2026-10-12
  10. Wikipedia (de): Löffelhund abgerufen 2026-10-12
  11. Wikimedia Commons: Category:Nxai Pan National Park (Serie von Fabio Achilli, 10.08.2019) abgerufen 2026-10-12