Nxai-Pan-Nationalpark

Grasebenen, uralte Baobabs und ein Himmel ohne Lichtverschmutzung

Botswana Nationalpark

Der Nxai-Pan-Nationalpark nördlich der Makgadikgadi-Pfannen ist bekannt für seine weiten, offenen Ebenen. Sein Kern, die Nxai-Pfanne, ist trotz des Namens keine Salzpfanne, sondern das grasbewachsene Bett eines vorzeitlichen Sees; nach den Regen steht hier frisches Gras, und große Herden von Zebras und Springböcken kommen. Sein Wahrzeichen sind die Baines’ Baobabs: sieben uralte Affenbrotbäume am Rand der Kudiakam-Pfanne im Süden des Parks.

Der Nxai-Pan-Nationalpark umfasst rund 2.578 Quadratkilometer und hat zwei sehr verschiedene Gesichter. Sein Kern ist die Nxai-Pfanne im Norden, und ihr Name führt in die Irre: Sie ist keine Salzpfanne, sondern ein rund 40 Quadratkilometer großes Bett eines vorzeitlichen Sees, das heute Gras trägt und von Schirmakazien durchsetzt ist. Die weiße Kruste, die man von Bildern aus dieser Gegend kennt, liegt im Süden an der Kudiakam-Pfanne bei den Baobabs und weiter südlich in der Makgadikgadi-Region. Was in der Trockenzeit karg und leer wirkt, verwandelt sich in der Regenzeit in ein blühendes Ökosystem.

Dann ziehen große Herden von Zebras und Springböcken über die Flächen. Die umgebenden Graslandschaften und Akazienwälder bieten ganzjährig Lebensraum für Elefanten, Giraffen, Löwen und Geparde.

Seine heutige Größe bekam der Park 1992: Damals kam die Kudiakam-Pfanne im Süden dazu, und mit ihr die sieben Affenbrotbäume, die der Maler und Entdecker Thomas Baines im 19. Jahrhundert festgehalten hat. Seitdem trägt das Gebiet den Rang eines Nationalparks.

Warum hin

Darum ist Nxai-Pan-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. Baines’ Baobabs, sieben uralte Affenbrotbäume, die Thomas Baines schon im 19. Jahrhundert gemalt hat
  2. Anders als die meisten Safariziele am schönsten in der Regenzeit, wenn auf der Ebene frisches Gras steht und die Herden kommen
  3. Große Zebra- und Springbockherden auf ihrer saisonalen Wanderung
  4. Praktisch keine Lichtverschmutzung: Nachts steht die Milchstraße über der Pfanne

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Nxai-Pan-Nationalpark

  • Am Tor fragst du nach dem langen Weg zu den Baobabs Zu Baines’ Baobabs führen zwei Pisten. Die kurze misst rund 12 km und besteht streckenweise aus tiefem Sand, die längere läuft parallel dazu und ist breiter. Am Tor erklärt man dir beide und fragt nach deinem Fahrzeug. Wer zum ersten Mal im Sand fährt, nimmt den langen.
  • Die Tiere stehen im Norden, nicht bei den Baobabs Die Baobabs liegen an der Kudiakam-Pfanne im Süden, die Wasserlöcher der Nxai-Pfanne im Norden. Rechne mit zwei bis drei Stunden Fahrt in eine Richtung. Wer nur eine Nacht bucht und an den Baobabs schläft, sieht vom Wild wenig. Plane zwei, besser drei Nächte.
  • Lass dir die Koordinaten deines Stellplatzes geben Die drei Plätze an den Baobabs liegen weit um die Pfanne verteilt und sind kaum ausgeschildert. In dieser Gegend verfährt man sich erstaunlich leicht, und schon mancher hat seinen gebuchten Platz nach Stunden der Suche nicht gefunden. Lass dir die Koordinaten bei der Buchung geben und lade sie auf ein Gerät, das ohne Netz arbeitet.
  • Wasser für den Süden, Duschen im Norden An den Baobab-Stellplätzen gibt es Plumpsklo und Eimerdusche, aber kein Wasser. Am South Camp im Norden ist es umgekehrt: zwei Waschhäuser mit heißen Duschen und Spülklosetts. Verlass dich dort aber nicht blind darauf. Reisende berichten von Elefantenbullen, die bis an die Waschhäuser kommen, aus Tanks und Hähnen trinken und dabei Leitungen und den Solargeysir beschädigt haben; einmal war am Morgen die Pumpe des Bohrlochs hin. Plane den Wasservorrat für die Nächte im Süden ein und halte auch im Norden eine Reserve.
  • Ein Tagesticket, zwei Parks Nxai Pan und der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark liegen einander an der A3 gegenüber. Häufig gilt die Gebühr eines Tages für beide: Wer am einen Tor gezahlt hat und am selben Tag hinüberwechselt, zeigt seinen Beleg und zahlt nicht noch einmal. Lass dir das am Tor bestätigen, bevor du darauf baust.

Wo was liegt

Karte von Nxai-Pan-Nationalpark

Karte von Nxai-Pan-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

Karte als Bild herunterladen (PNG, 2400 px)

Nicht verpassen

Highlights

  • Baines‘ Baobabs

    Baum Aura Gänsehaut garantiert Trubel Wenig Trubel

    Baines’ Baobabs sind eine Gruppe von sieben uralten Affenbrotbäumen auf einer flachen Insel am Rand der Kudiakam-Pfanne im Süden des Nxai-Pan-Nationalparks. Der Maler und Entdecker Thomas Baines hielt sie 1862 fest, und seither hat sich an der Gruppe fast nichts verändert. Sie stehen als nationales Denkmal unter Schutz.

  • Der Nachthimmel über der Pfanne

    Sonstiges Aura Gänsehaut garantiert Trubel Kaum jemand da

    Über dem Nxai-Pan-Nationalpark steht ein Nachthimmel ohne Störlicht. Die nächsten Orte liegen weit entfernt an der A3, im Park selbst brennt nichts. Die Milchstraße ist mit bloßem Auge als breites Band zu sehen, dazu das Kreuz des Südens und die beiden Magellanschen Wolken.

  • Nxai-Pfanne

    Tierbeobachtungsort Trubel Wenig Trubel

    Die Nxai-Pfanne ist kein Salzfeld, sondern ein rund 40 Quadratkilometer großes, grasbewachsenes Bett eines vorzeitlichen Sees. Nach den ersten Regen steht hier frisches Gras, und die Zebraherden kommen. Am Wasserloch zwei Kilometer hinter dem zweiten Tor, beim South Camp, liegt die beste Tierbeobachtung des Parks.

Fläche des Nationalparks
2.578 km²
misst die Nxai-Pfanne, das Grasbett eines alten Sees
40 km²
uralte Affenbrotbäume bilden Baines' Baobabs
7
kamen Kudiakam-Pfanne und Baobabs zum Park dazu
1992

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Die Nxai-Pfanne

Salzpfanne im Nxai-Pan Nationalpark.

Die Nxai-Pfanne bildet den Kern des Parks, und ihr Name führt in die Irre: Sie ist keine Salzpfanne, sondern ein rund 40 Quadratkilometer großes Bett eines vorzeitlichen Sees, das heute Gras trägt. In der Trockenzeit liegt sie als karge, offene Fläche da. Die weiße Salzkruste findest du im Süden an der Kudiakam-Pfanne, dort stehen auch die Baobabs.

Grasebenen und Akazienwälder

Nxai-Salzpfanne im Nxai-Pan Nationalpark.

In der Regenzeit wandelt sich die karge Landschaft in ein blühendes Ökosystem, das große Herden von Zebras und Springböcken anzieht. Die umgebenden Graslandschaften und Akazienwälder bieten ganzjährig Lebensraum für Elefanten, Giraffen, Löwen und Geparde.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Nxai-Pan-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitRegenzeitTrockenzeitRegenzeit
Andrang
ZebrasHöhepunktHöhepunktZebrasZebrasZebras
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • Zebras (innen, kräftig = Höhepunkt)

Dezember empfohlen

Regenzeit · eher ruhig · Zebras

Die beste Zeit für diesen Park. Die Landschaft erwacht, die Herden sammeln sich um die Pfannen und die Wasserlöcher im Norden.

Der Nxai-Pan-Nationalpark ist eine Ausnahme unter den Safarizielen: Am meisten siehst du hier in der Regenzeit. Sobald nach den Regen frisches Gras auf der Ebene steht, ziehen große Herden herein; am dichtesten stehen die Zebras im Januar und Februar. Die Kehrseite: Nach kräftigem Regen werden die Sandpisten schmierig, und es fährt sich streckenweise wie auf Eis. In der Trockenzeit von Mai bis Oktober sind die Wege leichter zu fahren und die Baobabs gut erreichbar, dafür verteilen sich die Tiere weit und du siehst deutlich weniger.

Regenzeit (Dezember bis April)

Die beste Zeit für diesen Park. Die Landschaft erwacht, die Herden sammeln sich um die Pfannen und die Wasserlöcher im Norden. Rechne mit schwerem Boden nach Regen und plane genügend Zeit für die Sandpisten ein.

Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Die Pisten sind leichter zu fahren und die Baobabs ohne Schlamm erreichbar. Die Tiere verteilen sich dafür weit, in diesen Monaten siehst du oft wenig Wild.

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Die weiten, offenen Ebenen machen den Nxai-Pan-Nationalpark zu einem Ort, an dem sich Tiere über große Distanzen beobachten lassen. In der Regenzeit wandern Zebras und Springböcke in großen Herden durch das Gebiet, Giraffen und Elefanten sind regelmäßig zu sehen.

Den Herden folgen die Raubtiere: Löwen, Geparde und Hyänen. Dazu kommt eine große Vielfalt an Vogelarten, die sich an den Salzpfannen und Wasserstellen sammeln. Büffel und Nashörner gibt es hier nicht, Leoparden sind sehr selten.

  • Zebra
  • Springbock
  • Giraffe
  • Elefant
  • Löwe
  • Gepard
  • Hyäne
  • Gnu
Elefantenbulle am Wasserloch, dahinter Zebras

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Nxai-Pan-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Nxai-Pan-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. MaunStart
  2. rund 140 km · A3, Teerstraße bis zur Abzweigung
  3. EingangstorSüden, an der A3
  4. rund 35 km · 1½ bis 2 Std. · SandpisteAb dem Eingangstor tiefer Sand
  5. Zweites TorNorden, am South Camp
  1. GwetaStart
  2. rund 65 km · A3
  3. EingangstorSüden, an der A3
  4. gut 12 km ab der Abzweigung · Sandpiste
  5. Baines' BaobabsZiel
  1. NataStart
  2. etwa 165 km · A3, vorbei an Gweta
  3. EingangstorSüden, an der A3

Mit dem Flugzeug

Maun oder Kasane → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft

Nxai Pan AirstripNORDEN, AM NXAI PAN CAMP · Charterflüge; Maun und Kasane haben internationaleVerbindungenauf der Parkkarte zeigen
  • Norden, am Nxai Pan CampNxai Pan AirstripCharterflüge; Maun und Kasane haben internationale Verbindungen
  • Ein Allradfahrzeug ist Pflicht. Hinter dem Eingangstor beginnt tiefer Sand, lass dafür Luft aus den Reifen
  • Im Park gibt es keinen Treibstoff: tanken und einkaufen vorher in Maun, Gweta oder Nata
  • Plane die Rückfahrt vor Torschluss, im Sand brauchst du deutlich länger, als die Kilometer vermuten lassen
  • Die Abzweigung zu Baines' Baobabs liegt rund 19 km hinter dem Eingangstor. Zwei Pisten führen hin: die kurze mit tiefem Sand, die längere breiter. Wer zum ersten Mal im Sand fährt, nimmt die lange
Anreise ausführlich

Auto

Die Abzweigung von der A3 zwischen Maun und Nata liegt rund 140 km östlich von Maun, etwa 165 km westlich von Nata und rund 65 km westlich von Gweta. Bis dorthin ist die Straße geteert, das Eingangstor liegt gleich dahinter. Ab dem Tor beginnt tiefer Sand: Bis zum zweiten Tor und zum South Camp sind es rund 35 km, rechne dafür mit anderthalb bis zwei Stunden. Die Abzweigung zu Baines' Baobabs liegt rund 19 km hinter dem Eingangstor, von dort sind es noch einmal gut 12 km. Ein Allradfahrzeug ist Pflicht, nicht nur eine Empfehlung.

Flugzeug

Der nächste internationale Flughafen ist Maun, rund 140 km westlich; auch Kasane im Norden hat internationale Verbindungen. Im Park bedient der Nxai Pan Airstrip das Nxai Pan Camp, dort landen Charterflüge aus Maun oder Kasane.

Sandpiste durch das Grasland zu Baines' Baobabs

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 13 €Erwachsene, pro Tag
  • Kinder unter 8: frei
  • Auslandsfahrzeug: plus rund 5 € pro Tag
  • Campen: plus rund 3 € pro Nacht
  • Am besten bar, in Landeswährung

Der Eintritt kostet rund 13 € pro Person und Tag. Kinder unter 8 Jahren zahlen nichts. Wer über einen Veranstalter aus Botswana bucht, zahlt etwas weniger, rund 9 €.

Mit dem eigenen Wagen kommen für ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug unter 3,5 Tonnen rund 5 € pro Tag dazu. Wer im South Camp oder an den Baobabs campt, zahlt pro Person und Nacht rund 3 € extra.

Eine Erhöhung der Parkgebühren ist angekündigt, aber noch nicht in Kraft. Frag vor der Reise nach, was gerade gilt.

Am Tor zahlst du bar, am besten in Landeswährung. Auf eine Kartenzahlung kannst du dich nicht verlassen, nimm also genug Bargeld mit. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Lodge

Das Nxai Pan Camp im Norden des Parks ist die einzige feste Unterkunft und hat neun Chalets.

South Camp

Der öffentliche Campingplatz liegt am Rand der Nxai-Pfanne, rund anderthalb Kilometer hinter dem zweiten Tor, und hat zehn Stellplätze unter Bäumen. Zwei Waschhäuser mit heißen Duschen und Spülklosetts gehören dazu.

Baines’ Baobabs

Drei einfache Stellplätze rund um die Kudiakam-Pfanne, weit voneinander entfernt, mit Plumpsklo und Eimerdusche. Wasser, Feuerholz und alles übrige bringst du selbst mit. Gebucht werden beide Campingplätze über die Xomae Group.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Sterne beobachten

Klare Nächte, offene Landschaft und praktisch keine Lichtverschmutzung machen den Park zu einem der besten Orte Botswanas, um die Milchstraße zu sehen.

Fotografie

Landschaft und Tierwelt bieten außergewöhnliche Motive. Die goldenen Stunden bei Sonnenauf- und -untergang zeigen die Farbspiele der Pfanne am besten.

Wildtierbeobachtung

Geführte Pirschfahrten am frühen Morgen und späten Nachmittag, wenn Zebras, Springböcke und Raubkatzen am aktivsten sind und sich an den Wasserlöchern sammeln.

Springböcke an einem Wasserloch im Park

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Seine heutige Größe hat der Nationalpark seit 1992, als die Kudiakam-Pfanne mit Baines’ Baobabs dazukam. Die sieben Bäume stehen als nationales Denkmal unter Schutz. Abseits der Pisten zu fahren ist im Nationalpark nicht erlaubt, auch nicht auf der offenen Grasfläche der Nxai-Pfanne, die befahrbar aussieht.

Botswana hat seine Parkgebühren 2022 gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen neu geordnet; im ersten Jahr kamen dafür knapp 7 Millionen Euro zusammen, mehr als vorher gerechnet worden war.

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Torschluss

Plane die Rückfahrt so, dass du vor Torschluss im Camp bist. Für die Sandpisten im Park brauchst du deutlich länger, als die Kilometer vermuten lassen.

Fahrzeug

Ohne Allrad kommst du nicht hinein. Hinter dem Tor beginnt tiefer Sand, lass dafür Luft aus den Reifen.

Versorgung

Im Park gibt es keinen Treibstoff und nur einen kleinen Laden am zweiten Tor. Tanken und einkaufen musst du vorher in Maun, Gweta oder Nata. Zu den Stellplätzen an Baines’ Baobabs bringst du dein Wasser selbst mit.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Warum ist hier die Regenzeit die beste Reisezeit?

Anders als in den meisten Safarigebieten leben die Tiere hier nicht an dauerhaften Wasserläufen. Erst der Regen füllt die Pfannen und lässt Gras wachsen, dann kommen die großen Herden. In der Trockenzeit verteilen sie sich weit.

Was kostet der Eintritt, und gilt er auch für den Makgadikgadi-Nationalpark?

Der Eintritt kostet rund 13 € pro Person und Tag, dazu kommen rund 5 € für ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug unter 3,5 Tonnen. Eine angekündigte Erhöhung ist noch nicht in Kraft. Häufig wird der Beleg eines Tages auch am Tor des Makgadikgadi-Nationalparks auf der anderen Seite der A3 anerkannt; lass dir das am Tor bestätigen.

Brauche ich wirklich ein Allradfahrzeug?

Ja. Bis zur Abzweigung an der A3 ist die Straße geteert, dahinter beginnt tiefer Sand. Fahrzeuge bleiben hier immer wieder stecken, und längere Strecken fährst du im Geländegang. Reifendruck absenken hilft, Treibstoff gibt es im Park keinen.

Wer war Thomas Baines?

Thomas Baines war ein Maler und Entdecker des 19. Jahrhunderts. Er hielt die Gruppe von sieben Affenbrotbäumen am Rand der Kudiakam-Pfanne fest, die seinen Namen trägt. Die Pfanne kam 1992 zum Schutzgebiet dazu.

Lohnt sich der Park für Astrofotografie?

Offene Salzpfanne, klare Luft und fehlende Lichtverschmutzung gehören zu den besten Voraussetzungen des Landes. Die Milchstraße über der Pfanne ist für viele der Grund, überhaupt herzukommen; die Baobabs geben den Vordergrund dazu.

In der Nähe

Weitere Sehnsuchtsorte in der Nähe

Die Tore von Nxai Pan und dem Makgadikgadi-Pans-Nationalpark liegen nur rund 11 km auseinander an der A3, gut zehn Minuten Fahrt. Vom South Camp aus rechnest du wegen der Sandpiste eher zwei Stunden. Weiter erreichbar: Okavango-Delta (ca. 4 Stunden), Moremi Game Reserve (ca. 5,5 Stunden), Chobe-Nationalpark (7 bis 8 Stunden über Nata) und Central Kalahari Game Reserve (ca. 8 Stunden).

Salzpfanne im Makgadikgadi Pans Nationalpark.

Makgadikgadi-Pans-Nationalpark

Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark liegt am Westrand des größten Salzpfannenkomplexes der Welt, der von einem urzeitlichen Binnensee übrig geblieben ist. Der Park deckt rund ein Viertel dieser Region ab: das Westufer der Ntwetwe-Pfanne, die Grasebenen davor und den Boteti-Fluss, an dem sich in der Trockenzeit Elefanten, Zebras und Raubkatzen sammeln.

Blick von oben auf das Okavango Delta.

Okavango-Delta

Im Okavango-Delta versickert der Okavango mitten in der Kalahari, statt ins Meer zu münden. Es ist Afrikas größtes abflussloses Binnendelta, seit 2014 UNESCO-Weltnaturerbe und eine der tierreichsten Landschaften des südlichen Afrikas: ein Labyrinth aus Kanälen, Lagunen und Inseln, das jedes Jahr mitten in der Trockenzeit von einer Flutwelle aus Angola gefüllt wird.

Elefanten im Fluss im Moremi Game Reserve.

Moremi-Game-Reserve

Das Moremi Game Reserve am östlichen Rand des Okavango-Deltas ist das einzige amtlich geschützte Gebiet des Deltas und war das erste Wildschutzgebiet Afrikas, das Einheimische selbst geschaffen haben. Es verbindet trockene Savannen, Mopane-Wälder und ständig wasserführende Kanäle, und nur etwa ein Drittel davon ist Festland.

Elefanten am Chobe-Fluss im Chobe Nationalpark.

Chobe-Nationalpark

Der Chobe-Nationalpark im Norden Botswanas ist weltbekannt für seine Elefantenherden, die sich in großer Zahl entlang des Chobe-Flusses sammeln. Auf rund 11.700 Quadratkilometern wechseln sich Schwemmland, Savannen und Flusswälder ab: mit einer der dichtesten Elefantenpopulationen der Welt und über 460 Vogelarten.

Sonnenuntergang im Central Kalahari Game Reserve.

Central-Kalahari-Game-Reserve

Das Central Kalahari Game Reserve im Herzen Botswanas ist eines der größten Wildschutzgebiete der Welt: rund 52.800 Quadratkilometer trockene Flusstäler, weite Grasebenen und Dornbuschsavanne. Wer Stille, Weite und einen der dunkelsten Sternenhimmel Afrikas sucht, findet hier eine der einsamsten Safaris des Kontinents.