Sabi-Sand-Game-Reserve

Privates Reservat ohne Zäune zum Krüger

Südafrika Schutzgebiet

Das Sabi Sand Game Reserve grenzt ohne Zäune an den Krüger-Nationalpark: Wildtiere wandern frei zwischen beiden Gebieten. Auf rund 650 Quadratkilometern liegen einige der ältesten privaten Lodges Südafrikas. Bekannt ist das Reservat vor allem für seine Leopardensichtungen: Die Tiere sind an Safarifahrzeuge gewöhnt und lassen sich deshalb ungewöhnlich oft beobachten. Hinein kommst du nur als Gast einer Lodge, Tagesbesucher und Selbstfahrer bleiben draußen.

Das Sabi Sand Game Reserve liegt im Nordosten Südafrikas in der Provinz Mpumalanga und grenzt unmittelbar an den Krüger-Nationalpark. Zwischen beiden Gebieten stehen keine Zäune, die Tiere bewegen sich frei über die Grenze. Es ist eines der ältesten privaten Wildschutzgebiete des Landes.

Die Landschaft wechselt zwischen offener Savanne, dichtem Buschland, Flusswäldern und weiten Grasflächen. Seinen Namen hat das Reservat von zwei Flüssen, die aber unterschiedlich zu ihm liegen: Der Sand River fließt mitten durch das Gebiet, der Sabie bildet die Südgrenze zum Krüger-Nationalpark. Der Sabie führt ganzjährig Wasser, der Sand River ist in trockenen Jahren schon zum Erliegen gekommen. Akazien- und Mopane-Bestände stehen neben offenen Ebenen, auf denen sich Wild gut beobachten lässt.

Alle Big Five leben hier, dazu Geparde, Hyänen, Wildhunde, Giraffen, Zebras und zahlreiche Antilopenarten. Die Unterkünfte sind private Lodges und Safari-Camps; gefahren wird in der Regel geführt, nicht selbst. Das macht den Aufenthalt teurer als im benachbarten Nationalpark und die Wildbeobachtung zugleich planbarer.

Warum hin

Darum ist Sabi-Sand-Game-Reserve ein Sehnsuchtsort

  1. Seit 1993 stehen keine Zäune mehr zum Krüger-Nationalpark, die Tiere wandern frei zwischen beiden Gebieten
  2. Bekannt für seine Leopardensichtungen: Die Tiere sind an Fahrzeuge gewöhnt und ziehen sich seltener zurück als anderswo
  3. Abseits der Wege fahren ist hier erlaubt, im Nationalpark nebenan nicht
  4. Keine Tagesbesucher, keine Selbstfahrer: Wer hier unterwegs ist, wohnt auch hier
  5. Alle Big Five auf vergleichsweise kleiner Fläche von rund 650 Quadratkilometern

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für das Sabi-Sand-Game-Reserve

  • Frag nach der Traversing-Fläche, bevor du eine Lodge buchst Wie groß dein Safari-Gebiet ist, hängt nicht am Reservat, sondern an deiner Lodge. Jede hat Fahrrechte auf einer bestimmten Fläche, teils exklusiv, teils mit anderen geteilt: Londolozi hat 17.000 Hektar, davon 7.000 exklusiv, Tengile 10.500 Hektar exklusiv, Sabi Sabi gut 6.000 Hektar gemeinsam mit Notten's. Geteilte Flächen heißen mehr Fahrzeuge an derselben Sichtung. Die Frage „Wie viele Hektar, und wie viele Lodges teilen sich die Fläche?“ kostet dich eine E-Mail und entscheidet über deine Woche.
  • Die Anfahrt durch den Krüger kostet dich ein zweites Ticket Wer vom Flughafen Skukuza über das Paul-Kruger-Tor zum Newington-Tor fährt, durchquert den Krüger-Nationalpark und zahlt dessen Tagesgebühr obendrauf, erst danach kommen die Gebühren des Sabi Sand. Reisende berichten, dass die Anfahrt über Hazyview und Newington ohne Krüger-Durchfahrt günstiger wegkommt. Rechne beide Wege durch, bevor du die Route festlegst. Lodge-Transfers ab Skukuza fahren teils über das Toulon-Tor, das nur für den offiziellen Flughafenverkehr offen ist; frag deine Lodge, ob ihr Transfer die Krügergebühr enthält.
  • Bargeld ins Handschuhfach, wenn dein Flug spät landet Die Tore lassen zwischen 5 und 22 Uhr ein, hinaus kommst du bis 23 Uhr. Wer davor oder danach durch muss, zahlt eine Gebühr, und die nur bar am Tor. Einen Geldautomaten gibt es dort nicht. Leg dir die Scheine vorher ins Handschuhfach, wenn deine Maschine erst am Abend ankommt.
  • Dein Tor steht auf der Buchung, nicht auf der Karte Das Reservat hat drei Gästetore: Shaws im Süden, Newington im Westen und Gowrie im Norden. Jedes ist nur für bestimmte Lodges freigegeben, und die Verwaltung gibt dazu eine Karte heraus, auf der die Routen je Tor farbig markiert sind. Wer einfach das nächstgelegene Tor ansteuert, steht unter Umständen vor dem falschen Schlagbaum. Den Passierschein von der Einfahrt lässt du in der Lodge abstempeln, sonst kommst du am Ende nicht wieder hinaus.
  • Die grüne Saison kostet zwanzig bis dreißig Prozent weniger Von November bis März ist Nebenzeit. Die Lodges sind dann 20 bis 30 Prozent günstiger, und Zimmer sind auch kurzfristig noch zu haben. Bezahlt wird das mit dichterer Vegetation und Nachmittagsgewittern, dafür gibt es Jungtiere, Zugvögel und leere Wege. Wer zum ersten Mal auf Safari fährt und die Big Five sicher sehen will, ist in der Trockenzeit besser aufgehoben.
  • Malaria ist hier ein Thema, auch wenn es niemand gern sagt Sabi Sand liegt im Lowveld und damit in einem Malariagebiet. Das Risiko ist im südafrikanischen Winter von Juni bis August gering, weil die kalten Nächte den Mückenlarven zusetzen, und am höchsten von November bis April. Zur Prophylaxe wird trotzdem ganzjährig geraten. Klär das vor der Reise ärztlich ab und nimm ein Mittel mit DEET und lange Sachen für die Abende mit.

Wo was liegt

Karte von Sabi-Sand-Game-Reserve

Karte von Sabi-Sand-Game-Reserve: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Der Sabie-Fluss

    Tierbeobachtungsort Aura Haut dich um Trubel Kaum jemand da

    Der Sabie bildet die Südgrenze des Reservats und führt das ganze Jahr Wasser, während der Sand River im Inneren in trockenen Jahren schon zum Erliegen gekommen ist. Ans Ufer kommst du allerdings nur von einer Adresse aus: Die Flussfront im Sabi Sand gehört den beiden Lodges von Lion Sands, River Lodge und Ivory Lodge; alle anderen Lodges im Sabi Sand liegen am Sand River oder abseits. In der Trockenzeit zieht das Wasser Elefanten, Flusspferde und Antilopen an die Ufer, und die Leoparden aus dem dichten Ufergehölz kommen mit.

  • Leopard Hills

    Tierbeobachtungsort Aura Gänsehaut garantiert Trubel Kaum jemand da

    Leopard Hills ist kein Landstrich, sondern eine Lodge mit acht Suiten auf einer Felskuppe im Westen des Sabi Sand, eröffnet im März 1998 auf der Farm Ululapa. Unter der Terrasse liegt ein Wasserloch in der Ebene, an das oft Elefanten, Zebras und Büffel kommen. Zum Haus gehört ein eigenes Fahrgebiet von über 10.000 Hektar, von den offenen Ebenen im Süden über den Uferwald am Sand River bis zu den Felskuppen im Norden.

Fläche, rund, ohne Zaun zum Krüger-Nationalpark
650 km²
als privates Reservat gegründet
1934
fielen die Zäune zum Krüger-Nationalpark
1993
Vogelarten im Reservat
350+

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Offene Ebenen und dichter Busch

Brücke über Fluss im Sabi Sand Game Reserve.

Die Vegetation reicht von dichten Akazien- und Mopane-Beständen bis zu weiten, offenen Ebenen. Dieser Wechsel ist der Grund für die guten Beobachtungsbedingungen: Zwischen den dichten Abschnitten liegen immer wieder Flächen mit freier Sicht.

Wasserlöcher in der Trockenzeit

Trinkende Löwen im Sabi Sand Game Reserve.

Wenn das Wasser knapp wird, ziehen die verbleibenden Wasserlöcher Tiere aus dem gesamten Reservat an. Raubkatzen richten ihre Wege danach aus, in diesen Monaten sind Sichtungen am wahrscheinlichsten.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Sabi-Sand-Game-Reserve: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitRegenzeitTrockenzeitRegenzeit
Andrangviel losviel losviel losviel losviel losviel los
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • viel los

Mai empfohlen

Trockenzeit · viel los

Die Tiere versammeln sich an den verbleibenden Wasserstellen, die Vegetation ist weniger dicht, die Temperaturen sind mild. Die beste Zeit für Raubkatzenbeobachtungen.

Die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist die verlässlichste Zeit für Wildbeobachtungen: Die Vegetation lichtet sich, die Tiere sammeln sich an den verbleibenden Wasserstellen, die Temperaturen sind mild. In der Regenzeit von November bis April wird die Landschaft grün, Flüsse und Wasserlöcher führen mehr Wasser, und die Vogelbeobachtung ist am ergiebigsten. Dafür verteilen sich die Tiere, einzelne Wege können nach starken Regenfällen unpassierbar sein, und das Malariarisiko ist in diesen Monaten am höchsten. Preislich ist die grüne Saison die günstigste Zeit im Reservat.

Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Die Tiere versammeln sich an den verbleibenden Wasserstellen, die Vegetation ist weniger dicht, die Temperaturen sind mild. Die beste Zeit für Raubkatzenbeobachtungen.

Regenzeit (November bis April)

Die Landschaft steht in sattem Grün, Flüsse und Wasserlöcher führen mehr Wasser. Gute Zeit für Vogelbeobachtung und Jungtiere. Die Temperaturen können hoch sein, heftige Regenfälle machen einzelne Wege zeitweise unpassierbar.

Der Sand River zwischen Felsen, Schilf und hohem Gras

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Alle Big Five sind im Sabi Sand vertreten. Der Leopard ist die Art, für die das Reservat bekannt ist: Die Tiere sind an Fahrzeuge gewöhnt und ziehen sich seltener zurück als anderswo.

Daneben leben Geparde, Hyänen und Afrikanische Wildhunde im Gebiet, dazu Giraffen, Zebras und Antilopen wie Kudu, Impala, Wasserbock und Elenantilope. Dazu kommen über 350 Vogelarten.

  • Leopard
  • Löwe
  • Elefant
  • Nashorn
  • Büffel
  • Gepard
  • Tüpfelhyäne
  • Afrikanischer Wildhund
  • Giraffe
  • Zebra
  • Flusspferd
  • Kudu
  • Impala
  • Wasserbock
  • Elenantilope
Leopard auf dem Weg einen Baum hinunter

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Sabi-Sand-Game-Reserve: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Sabi-Sand-Game-Reserve: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. JohannesburgStart
  2. rund 5,5 Std.Ab Johannesburg oder Pretoria. Das Tor ist nur für bestimmte Lodges freigegeben
  3. Newington GateWesten
  • SüdenShaws GateRund 5,5 Std. ab Johannesburg oder Pretoria
  • NordenGowrie GateRund 7 Std. ab Johannesburg oder Pretoria

Mit dem Flugzeug

Johannesburg → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft

SkukuzaIM KRÜGER-NATIONALPARK · Regulärer Flughafen. Die Fahrt durch den Krüger kostetdessen Tagesgebührauf der Parkkarte zeigenKruger Mpumalanga (KMIA)BEI NELSPRUIT · Regulärer Flughafen
  • im Krüger-NationalparkSkukuzaRegulärer Flughafen. Die Fahrt durch den Krüger kostet dessen Tagesgebühr
  • bei NelspruitKruger Mpumalanga (KMIA)Regulärer Flughafen
  • im Reservat, NordenArathusaCharter- und Zubringerflüge, Starts und Landungen nur zwischen 11 und 15 Uhr
  • im ReservatLondoloziLandebahn für Charter- und Zubringerflüge
  • im ReservatUlusabaLandebahn für Charter- und Zubringerflüge
  • im ReservatSingitaLandebahn für Charter- und Zubringerflüge
  • im ReservatMalaMalaLandebahn für Charter- und Zubringerflüge
  • Jedes Tor ist nur für bestimmte Lodges freigegeben. Frag vor der Abreise, welches für dich gilt
  • Sei spätestens gegen 13 Uhr am Tor, dann klappt die Nachmittagspirsch am Anreisetag noch
  • Die Zufahrten zu vielen Lodges sind geteert, nur die letzten Kilometer sind Piste
  • Lodge-Transfers ab Skukuza fahren teils über das Toulon-Tor, das nur für den Flughafenverkehr offen ist
Anreise ausführlich

Auto

Von Johannesburg und Pretoria sind es etwa 5 bis 7 Stunden, je nach Tor: zu den Lodges im Süden und Westen rund fünfeinhalb Stunden, in den Norden über Gowrie rund sieben. Es gibt drei Gästetore: Shaws im Süden, Newington im Westen und Gowrie im Norden. Welches davon du nimmst, bestimmt nicht der kürzeste Weg, sondern deine Lodge: Jedes Tor ist nur für bestimmte Lodges freigegeben. Die Reservatsverwaltung gibt dazu eine Karte heraus, auf der die Routen je Tor farbig markiert sind, und eine zweite mit Ausweichrouten für den Fall gesperrter Straßen.

Flugzeug

Die nächsten regulären Flughäfen sind Skukuza im Krüger-Nationalpark und Kruger Mpumalanga International (KMIA) bei Nelspruit, beide mit Verbindungen nach Johannesburg. Im Reservat selbst liegen mehrere Landebahnen für Charter- und Zubringerflüge, darunter Arathusa, Londolozi, Ulusaba, Singita und MalaMala. Bei Privatcharter meldet die Lodge die Passagierliste vorab im Büro des Reservats. Auf der Landebahn Arathusa im Norden sind Starts und Landungen nur zwischen 11 und 15 Uhr erlaubt, damit es im Reservat ruhig bleibt; wer dort einfliegt, richtet den Anschlussflug danach aus.

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 9 €Pro Person und Einfahrt
  • Nur für Gäste einer gebuchten Lodge
  • Fahrzeug pro Einfahrt: rund 20 €
  • Naturschutzbeitrag: rund 6 bis 50 € pro Nacht

Eine Tageskarte wie im Krüger gibt es nicht, ins Reservat kommst du nur als Gast einer Lodge. Bezahlt wird an zwei Stellen.

Am Tor zahlst du bei jeder Einfahrt rund 9 € pro Person und rund 20 € für ein Fahrzeug unter 3,5 Tonnen, auch wenn du einfliegst oder zu Fuß kommst. Ab dem 1. Januar 2027 sind es rund 10 € pro Person, das Fahrzeug bleibt bei rund 20 €.

Über die Lodge kommt der Naturschutzbeitrag dazu, die Guest Conservation Contribution. Er richtet sich nach dem Listenpreis deiner Unterkunft: rund 6 bis 50 € pro Person und Nacht, ab 2027 rund 6 bis 55 €. Manche Lodges deckeln ihn auf wenige Nächte, andere erheben eine eigene Abgabe. Frag bei der Buchung nach.

Wer außerhalb der Torzeiten durch muss, zahlt rund 8 €, nur bar. Fährst du von Skukuza durch den Krüger an, kommt dessen Tagesgebühr dazu: für internationale Gäste rund 30 € pro Erwachsenem, ab November 2026 rund 35 €.

Die Mehrwertsteuer ist in den Gebühren des Reservats schon enthalten. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Luxus

Singita Sabi Sand, eine der aufwendigsten Lodges im Reservat, mit Suiten und umfassendem Service.

Mittelklasse

Elephant Plains Game Lodge, eine komfortable Lodge, die Erholung und Pirschfahrten verbindet.

Budget

Nkorho Bush Lodge, die günstigere Variante im Reservat, mit eigenem Pirschprogramm.

Wie teuer deine Lodge ist, bestimmt auch die Höhe des Naturschutzbeitrags, mehr dazu unter Kosten und Gebühren.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Big-Five-Pirschfahrten

Geführte Fahrten am Tag und nach Sonnenuntergang, mit guten Aussichten auf alle fünf Arten. Abseits der Wege zu fahren ist hier erlaubt.

Leopardenbeobachtung

Die Art, für die das Reservat bekannt ist. Die Tiere halten Fahrzeuge aus nächster Nähe aus.

Geführte Buschwanderungen

Zu Fuß kommen Spuren, Pflanzen und kleinere Arten in den Blick.

Vogelbeobachtung

Von großen Greifvögeln bis zu Eisvögeln an den Flussläufen.

Elefantenkuh mit Jungtier am Rand einer Sandpiste

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Das Reservat wird von einem Zusammenschluss privater Landeigentümer betrieben, der Sabi Sand Wildtuin Association. Ein Teil dessen, was du zahlst, fließt zweckgebunden zurück: Der Naturschutzbeitrag, den deine Lodge pro Person und Nacht erhebt, geht in den Schutz der Lebensräume, in die Arbeit gegen Wilderei und in die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.

Dafür gibt es zwei eigene Stiftungen. Der Sabi Sand Pfunanani Trust arbeitet mit den Gemeinden entlang der Reservatsgrenze, der Sabi Sand Nature Conservation Trust kümmert sich um den ökologischen Zustand des Gebiets. Zur Verwaltung gehört eine eigene Sicherheitsabteilung, die die Patrouillen gegen Wilderei fährt.

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Zugang

Nur als Gast einer gebuchten Lodge. Tagesbesucher und Selbstfahrer kommen nicht hinein, gefahren wird ausschließlich geführt.

Torzeiten

Shaws, Newington und Gowrie öffnen um 5 Uhr, letzte Einfahrt 22 Uhr, letzte Ausfahrt 23 Uhr. Wer außerhalb dieser Zeiten durch will, zahlt extra. Zwischen 23.30 und 4.30 Uhr gilt im Reservat eine Ausgangssperre.

Torschein

Bei der Einfahrt bekommst du einen Passierschein. Den muss deine Lodge abstempeln, sonst lässt dich das Tor nicht wieder hinaus.

Tor und Lodge gehören zusammen

Jedes der drei Tore ist nur für bestimmte Lodges freigegeben. Frag vor der Abreise nach, welches für dich gilt, und plane die Route danach.

Ankunftszeit

Sei spätestens gegen 13 Uhr am Tor, damit die Nachmittagspirsch am Anreisetag noch klappt.

Aufenthaltsdauer

Drei bis fünf Tage, damit du verschiedene Bereiche des Reservats zu sehen bekommst.

Fahrzeuge an einer Sichtung

Höchstens drei Fahrzeuge an einer Sichtung, so will es das Reservat.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Worin unterscheidet sich Sabi Sand vom Krüger-Nationalpark?

Sabi Sand ist privat, deutlich kleiner und seit 1993 ohne Zäune mit dem Nationalpark verbunden. Gefahren wird geführt statt selbst, die Gästezahl je Fahrzeug ist niedrig, die Kosten sind höher. Dafür dürfen die Fahrzeuge hier abseits der Wege fahren, was Sichtungen wahrscheinlicher macht.

Wie gut stehen die Chancen auf einen Leoparden?

Besser als in den meisten anderen Safari-Gebieten. Die Leoparden im Sabi Sand sind an Fahrzeuge gewöhnt und flüchten nicht sofort. Eine Garantie gibt es trotzdem nicht: Auch hier bleibt es eine Beobachtung wild lebender Tiere.

Was kostet der Besuch im Sabi Sand?

Du zahlst an zwei Stellen. Am Tor kostet jede Einfahrt rund 9 € pro Person und rund 20 € für ein Fahrzeug unter 3,5 Tonnen, ab 2027 rund 10 € pro Person. Über die Lodge kommt ein Naturschutzbeitrag dazu, je nach Preis der Lodge rund 6 bis 50 € pro Person und Nacht. Die Mehrwertsteuer ist schon enthalten. Eine Tageskarte wie in den Nationalparks gibt es nicht.

Darf ich selbst durch das Reservat fahren?

Nein. Ins Sabi Sand kommst du nur als Gast einer gebuchten Lodge, Tagesbesucher und Selbstfahrer werden nicht eingelassen. Unterwegs bist du in offenen Fahrzeugen mit Ranger und Spurenleser. Dein eigenes Auto steht in der Zeit an der Lodge.

Wann öffnen und schließen die Tore?

Shaws, Newington und Gowrie öffnen um 5 Uhr. Die späteste Einfahrt ist 22 Uhr, die späteste Ausfahrt 23 Uhr. Durchfahrten außerhalb dieser Zeiten kosten rund 8 €, nur bar am Tor. Zwischen 23.30 und 4.30 Uhr gilt im Reservat eine Ausgangssperre für unbefugte Fahrzeuge.

Brauche ich einen Mietwagen?

Für die Anreise auf der Straße ja. Im Reservat selbst fährst du nicht, dort fährt die Lodge. Viele Gäste fliegen deshalb bis Skukuza oder KMIA oder direkt auf eine der Landebahnen im Reservat und lassen sich abholen. Die Zufahrten zu vielen Lodges sind überwiegend geteert, nur die letzten Kilometer sind Piste, ein Geländewagen ist also meist nicht nötig. Die Zufahrten unterscheiden sich aber deutlich, frag bei deiner Lodge nach.

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Sandsteinklippen, die im Abendlicht in Gold, Ocker und Orange leuchten: Der Golden Gate Highlands Nationalpark liegt im Nordosten der Provinz Free State nahe der Grenze zu Lesotho und schützt auf rund 340 Quadratkilometern das Hochland der Maluti Mountains. Statt Big Five erwarten dich Grasland-Antilopen, 256 Vogelarten, die Felskunst der San und seit 2025 ein eigenes Dinosaurier-Zentrum.

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