Watamu-Marine-Nationalpark
Korallenriff und Schildkröten am Indischen Ozean
Der Watamu-Marine-Nationalpark war Kenias erster Meeresnationalpark. Auf rund zehn Quadratkilometern vor der Küste bei Watamu liegen Korallenriffe, flache Lagunen und Seegraswiesen mit über 600 Fischarten, nistenden Meeresschildkröten und Delfinen. Das Schutzgebiet ist ein Schnorchel- und Tauchrevier, keine Safari-Landschaft.
Der Watamu-Marine-Nationalpark war Kenias erster Marine-Nationalpark und schützt ein Korallenriff mit Lagunen und Seegraswiesen. Vor der Küste bei Watamu, rund 120 Kilometer nördlich von Mombasa, liegen Korallengärten, flache Lagunen und tiefere Korallenwände dicht beieinander.
Das Schutzgebiet umfasst etwa zehn Quadratkilometer. Die Wassertiefen wechseln auf kurzer Strecke, was Schnorchlern und Tauchern sehr unterschiedliche Bedingungen in einem einzigen Revier bietet. Das klare, warme Wasser des Indischen Ozeans sorgt ganzjährig für gute Voraussetzungen für Wassersport und Meeresforschung.
Der Park ist Lebensraum für über 600 Fischarten, für Meeresschildkröten, die an den Stränden nisten, und für Delfinschulen, die regelmäßig gesichtet werden. Saisonal ziehen Wale vor der Küste vorbei, gelegentlich auch Walhaie. Die Seegraswiesen und die Mangrovenwälder am angrenzenden Mida Creek sind Brut- und Laichgebiete und damit die ökologische Grundlage des Riffs.
Darum ist Watamu-Marine-Nationalpark ein Sehnsuchtsort
- Seit dem 26. März 1968 geschützt und damit eines der ältesten Meeresschutzgebiete Afrikas
- 1979 gemeinsam mit Malindi als erstes Meeresschutzgebiet Afrikas zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt
- Heimat der Marine Big Five: Meeresschildkröte, Walhai, Delfin, Wal und Speerfisch
- Über 600 Fischarten und Korallengärten auf nur zehn Quadratkilometern, flache Lagune und tiefere Wand dicht beieinander
- Mida Creek gleich nebenan: Mangroven, Wattflächen und ein Vogelrevier abseits des Riffs
Aus Reiseberichten und Foren
Unsere Geheimtipps für den Watamu-Marine-Nationalpark
- Die Gezeiten bestimmen den Tag, nicht der Kalender Am Riff ist die Sicht bei Niedrigwasser am besten, deshalb richten sich die Schnorchelboote nach der Gezeitentafel. Am Mida Creek zieht die Gezeit in zwei Richtungen: Bei ablaufendem Wasser liegen die Wattflächen und die Mangrovenwurzeln frei, und die Watvögel stehen darin. Der Einbaum durch die Mangrovenkanäle braucht dagegen Wasser unter dem Kiel, bei Niedrigwasser fährt er nicht. Beides an einem Vormittag geht deshalb selten. Sag beim Buchen dazu, worauf du aus bist, und frag in deiner Unterkunft nach den Gezeiten.
- Die gute Saison ist umgekehrt, als man denkt Die kenianische Trockenzeit im Juni und Juli ist für dieses Schutzgebiet die schlechteste Zeit. Der Südost-Monsun Kusi trübt das Wasser, und ein Teil der Tauchbasen an der Küste macht in diesen Wochen zu. Seegras liegt von Juni bis Oktober am Strand, am dicksten im August und September. Ruhig und klar ist das Meer von Oktober bis März.
- Touren nicht am Strand kaufen Rund um den Ticketschalter und am Strand sprechen dich Vermittler an, die vor Ort Beach Boys genannt werden. Immer wieder fallen solche Touren anders aus als versprochen, oder der Preis steigt kurz vor der Abfahrt. Buch über deine Unterkunft oder einen lizenzierten Anbieter, halt den Preis vorher fest und zahl nicht, bevor du im Boot sitzt.
- Die Schildkrötenstation macht mittags zu Local Ocean Conservation in Watamu betreibt die einzige Auffangstation für Meeresschildkröten an der ostafrikanischen Küste. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 9:30 bis 12:30 Uhr und von 14:30 bis 16:00 Uhr, samstags nur bis 12:00 Uhr. Sonntags und an Feiertagen bleibt die Station geschlossen. Wer kurz nach eins vorbeikommt, steht vor verschlossener Tür.
- Delfine sind Glückssache Fast jede Bootstour wird mit Delfinen beworben. Reisende berichten immer wieder, dass sie keine gesehen haben, oft wegen des Wetters. Buch die Tour wegen des Riffs, dann ist ein Delfin die Zugabe und keine Enttäuschung.
- Für Weihnachten ein Jahr vorher buchen Über Weihnachten und Neujahr ist Watamu voll, vor allem mit italienischen Gästen, für die der Ort die klassische Kenia-Adresse ist. Wer zu dieser Zeit ein bestimmtes Haus will, bucht rund ein Jahr im Voraus. Im November ist dagegen fast nichts los.
Karte von Watamu-Marine-Nationalpark
Highlights
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Bio-Ken Snake Farm
Tierbeobachtungsort Aura Beeindruckend Trubel Wenig TrubelDie Forschungs- und Bildungseinrichtung in Watamu ist auf Schlangen und Reptilien spezialisiert und läuft heute als Watamu Snake Farm unter der Taylor Ashe Antivenom Foundation. Werktags kannst du zusehen, wie einer Giftschlange das Gift abgenommen wird. Der Besuch hängt weder an der Gezeitentafel noch an der Sicht unter Wasser und ist damit die Adresse für Tage, an denen das Meer nicht mitspielt.
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Mida Creek
Tierbeobachtungsort Aura Haut dich um Trubel Bekannt, aber entspanntDer Gezeitenarm südwestlich von Watamu ist eines der wichtigsten Rastgebiete für Zugvögel an der ostafrikanischen Küste: Bei Zählungen standen 6.000 bis über 8.000 Watvögel gleichzeitig auf den Schlickflächen. Ein Hängesteg führt durch den Mangrovenwald zu einem Beobachtungsstand, im Einbaum geht es durch die Kanäle. Gleiche Reise wie das Riff, völlig andere Landschaft.
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Schnorcheln und Tauchen am Riff
Sonstiges Trubel Bekannt, aber entspanntDie Korallengärten sind der Hauptgrund für einen Besuch. Schwärme bunter Riff-Fische, vereinzelt Meeresschildkröten und je nach Stelle steile Abbrüche liegen wenige Bootsminuten vor dem Strand. Geführte Ausflüge starten von Watamu aus, für Schnorchler wie für Taucher. Ob sich die Fahrt lohnt, entscheidet die Jahreszeit: Von Oktober bis März ist die Sicht gut, im Kusi-Monsun von Mai bis September trüb.
- Meeresfläche vor der Küste bei Watamu
- 10 km²
- Fischarten in Riff, Lagunen und Seegraswiesen
- über 600
- geschützt, eines der ältesten Meeresschutzgebiete Afrikas
- 1968
- UNESCO-Biosphärenreservat, gemeinsam mit Malindi
- 1979
Landschaftsmerkmale
Korallenriffe und Lagunen
Auf rund zehn Quadratkilometern liegen Korallenriffe und Lagunen dicht beieinander. Die Gewässer reichen von flachen Lagunen bis zu tieferen Korallenwänden, sodass Schnorchler und Taucher im selben Revier unterwegs sein können. In den Korallengärten leben farbenprächtige Fische, Meeresschildkröten und gelegentlich Walhaie.
Strände, Seegraswiesen und Mangroven
Weiße Sandstrände säumen das Schutzgebiet, das Wasser ist das ganze Jahr über klar und warm. Vorgelagerte Seegraswiesen und die Mangrovenwälder am Mida Creek sind Brut- und Laichgebiete für Meereslebewesen und damit die ökologische Grundlage des Riffs.
Beste Reisezeit
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Reisezeit | ||||||||||||
| Jahreszeit | Oktober bis März: ruhiges Meer, klare Sicht | April bis Juli: Monsun und Seegras | Juli bis September: Buckelwale | Oktober bis März: ruhiges Meer, klare Sicht | ||||||||
| Andrang | viel los | viel los | viel los | |||||||||
| Buckelwale | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | |||||||||
| Walhaie | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | ||||||||
- empfohlen
- möglich
- eher nicht
- Trockenzeit
- Regenzeit
- Übergang
- viel los
- Buckelwale (innen, kräftig = Höhepunkt)
- Walhaie
Oktober empfohlen
Oktober bis März: ruhiges Meer, klare Sicht · eher ruhig
Der Nordost-Monsun Kaskazi bringt ruhige See und die beste Sicht unter Wasser. Das ist die Zeit für Schnorcheln, Tauchen und Bootstouren zum Riff.
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Für ein Meeresschutzgebiet entscheidet nicht die Regenzeit an Land, sondern der Monsun. Von Oktober bis März weht der Nordost-Monsun Kaskazi, das Meer ist ruhig und die Sicht unter Wasser am besten. Von Mai bis Juli drückt der Südost-Monsun Kusi Wellen und Sediment an die Küste: Die Sicht bricht ein, und ein Teil der Tauchbasen an der Küste macht in diesen Monaten ganz zu. Seegras liegt von Juni bis Oktober an den Stränden, am dicksten im August und September. Von Juli bis September ziehen Buckelwale an der Küste vorbei, das ist der Grund, in der rauen Zeit trotzdem aufs Wasser zu gehen. Walhaie werden vor allem zwischen Dezember und März gesichtet, Meeresschildkröten leben ganzjährig im Park.
Oktober bis März: ruhiges Meer, klare Sicht
Der Nordost-Monsun Kaskazi bringt ruhige See und die beste Sicht unter Wasser. Das ist die Zeit für Schnorcheln, Tauchen und Bootstouren zum Riff. Zwischen Dezember und März stehen die Chancen auf Walhaie am besten.
April bis Juli: Monsun und Seegras
Ab Mai setzt der Südost-Monsun Kusi ein, dazu kommt die lange Regenzeit. Das Wasser wird trüb, mehrere Tauchbasen an der Küste machen in diesen Monaten zu, und ab Juni sammelt sich Seegras am Strand, das bis in den Oktober bleibt. Wer wegen des Riffs kommt, legt die Reise nicht in diese Wochen.
Juli bis September: Buckelwale
Die Buckelwale ziehen an der Küste entlang nach Norden. Zusammen mit der Gnuwanderung im Landesinneren heißt das in Kenia Twin Migration. Das Meer ist in dieser Zeit noch unruhig und die Sicht unter Wasser durchwachsen.
Sehenswerte Tiere
Das klare Wasser des Watamu-Marine-Nationalparks beherbergt eine der vielfältigsten marinen Artengemeinschaften Kenias. Die Korallenriffe bieten Lebensraum für über 600 Fischarten.
Meeresschildkröten nisten an den Stränden und leben ganzjährig im Park. Delfine zeigen sich regelmäßig, sind aber nie garantiert. Buckelwale ziehen zwischen Juli und September an der Küste vorbei, Walhaie tauchen vor allem zwischen Dezember und März auf. Im Mida Creek kommen Watvögel und andere Küstenvögel dazu.
- Meeresschildkröte
- Delfin
- Buckelwal (Juli bis September)
- Walhai (Dezember bis März)
- Speerfisch
- Riff-Fische (über 600 Arten)
- Watvögel am Mida Creek
Foto: Kengitau254, CC BY-SA 4.0Anreise

Mit dem Auto
- MalindiStart
- Hauptstrecke Richtung Mombasa
- Gedeunterwegs
- rund 6 km · Abzweig Richtung Indischer Ozean
- WatamuZiel
- MombasaStart
- Hauptstrecke Mombasa – Malindi
- GedeZiel
Mit der Bahn
- NairobiStart
- Standard Gauge Railway, Syokimau bis Miritini
- MombasaZiel
Mit dem Flugzeug
Nairobi → Flugplatz, dann weiter zur Unterkunft
- Flughafen MalindiMalindiAbflug am Jomo Kenyatta International Airport oder am Flughafen Wilson
- Bis Watamu sind es ab Mombasa 120 km, ab Malindi rund 22 km, ab dem Abzweig bei Gede noch rund 6 km
- Vom Flughafen Malindi bist du in rund 30 Minuten mit dem Auto in Watamu
- Den Eintritt zahlst du vorab digital über eCitizen, am Tor wird kein Bargeld angenommen
- Zum Riff geht es nur per Boot, die Ausflugsboote starten in der Bucht von Watamu
Anreise ausführlich
Flugzeug
Nächster Flughafen ist Malindi, von dort rund 30 Minuten mit dem Auto. Anschluss über Nairobi vom Jomo Kenyatta International Airport oder vom Flughafen Wilson.
Auto
Watamu liegt 120 Kilometer nördlich von Mombasa und rund 22 Kilometer südlich von Malindi. Bei Gede biegst du von der Hauptstrecke Mombasa nach Malindi Richtung Indischer Ozean ab, von dort sind es noch rund 6 Kilometer.
Zug
Mit dem Standard Gauge Railway von Nairobi (Syokimau) bis Mombasa (Miritini), den Rest per Auto.
Kosten und Gebühren
- Kinder: rund 13 €
- Nur digital über eCitizen, kein Bargeld
- Dhau-Ausfahrt: plus rund 9 €
Der Eintritt in den Meeresnationalpark kostet rund 20 € pro Erwachsenem und rund 13 € pro Kind. Das Ticket gilt für eine Einfahrt und höchstens 24 Stunden. Ob eine zweite Ausfahrt am nächsten Vormittag noch damit geht, fragst du beim Bezahlen.
Bezahlt wird vorab digital über KWSPay auf eCitizen, per M-Pesa, Visa-Karte oder Überweisung. Am Tor zeigst du den Beleg mit QR-Code und deinen Pass, Bargeld wird nicht angenommen. Auf den Preis kommen fünf Prozent Gebühr für das Zahlungssystem und je nach Bank ein Aufschlag für die Karte.
Für eine Dhau-Ausfahrt im Schutzgebiet kommen rund 9 € dazu. Ob pro Person oder pro Fahrt, klärst du beim Anbieter. Tauchbasen rechnen den Eintritt getrennt vom Tauchgang ab, der bei einer alteingesessenen Basis rund 70 € kostet, mit eigener Ausrüstung rund 50 €. Steg und Kanu am Mida Creek kosten als Paket meist rund 10 €, die Schlangenfarm rund 10 € für Erwachsene.
Die Sätze gelten seit Oktober 2025. Gegen die Erhöhung läuft ein Gerichtsverfahren, berechnet wird trotzdem der neue Satz. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.
Beliebte Unterkünfte
Luxus
Hemingways Watamu, ein Boutique-Hotel direkt am Strand mit Zugang zu Wassersportangeboten.
Mittelklasse
Turtle Bay Beach Club, familiäres Ambiente mit Programm für Erwachsene und Kinder.
Budget
Zahlreiche Gästehäuser und B&Bs im Ort Watamu, nah am Park.
Aktivitäten
Schnorcheln und Tauchen
Geführte Ausflüge zu den Korallenriffen und ihren Bewohnern.
Glasbodenboot-Touren
Blick auf die Unterwasserwelt, ohne ins Wasser zu gehen.
Meeresschildkröten-Schutzprogramme
Besuch lokaler Projekte, die zu den Schildkröten der Küste arbeiten.
Strandspaziergänge und Vogelbeobachtung
Die Küsten- und Mangrovengebiete am Mida Creek sind ein eigenes Revier für Vogelbeobachter.
Natur- und Tierschutz
Der Nationalpark ist eine Sperrzone: Fischen und jede andere Entnahme sind dort verboten. Im angrenzenden Reservat mit dem Mida Creek ist geregelte Nutzung erlaubt, damit die Fischerfamilien der Küste weiterarbeiten können. Beide Gebiete wurden am 26. März 1968 ausgewiesen.
1979 wurden Watamu und Malindi als erste Meeresschutzgebiete Afrikas und als dritte weltweit zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt.
Vor Ort arbeitet Local Ocean Conservation, eine kenianische Organisation von 1997. Sie kauft Meeresschildkröten frei, die sich in Netzen verfangen haben, und betreibt die einzige Rehabilitationsstation für Meeresschildkröten an der ostafrikanischen Küste. Die Station lässt sich besichtigen.
Die Parkverwaltung bittet darum, das Riff nicht zu berühren, keinen Müll zu hinterlassen und Wassersport nur mit lizenzierten Anbietern zu unternehmen.
Foto: Queen Asali, CC BY 4.0Praktische Informationen
Einwegplastik
In kenianischen Nationalparks verboten, das gilt auch hier. Nimm eine wiederbefüllbare Flasche mit statt gekaufter Wasserflaschen.
Ausrüstung
Schnorchel- und Tauchausrüstung lässt sich vor Ort bei den Anbietern in Watamu leihen. Sonnenschutz gehört dazu; ein Langarm-Shirt mit UV-Schutz ist im Wasser sinnvoller als Creme.
Seegras und Plastik im Kusi-Monsun
Von Juni bis Oktober spült die See Seegras an die Strände, am stärksten im August und September. In denselben Monaten treibt auch Plastikmüll an, am Mida Creek wie in der Bucht, aus der die Ausflugsboote starten.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.
Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort
Wann ist die beste Zeit zum Schnorcheln?
Von Oktober bis März. Dann weht der Nordost-Monsun, das Meer ist ruhig und die Sicht am klarsten. Innerhalb des Tages richtet sich alles nach den Gezeiten: Bei Niedrigwasser siehst du am meisten. Von Mai bis Juli ist das Wasser trüb, und ein Teil der Tauchbasen hat zu.
Was kostet der Eintritt, und wie bezahle ich?
Erwachsene zahlen rund 20 €, Kinder rund 13 €, jeweils für höchstens 24 Stunden. Bezahlt wird nur digital über KWSPay auf eCitizen, per M-Pesa, Visa-Karte oder Überweisung; am Tor wird kein Bargeld angenommen. Den Beleg mit QR-Code zeigst du zusammen mit Pass oder Ausweis vor.
Welche Parks erreiche ich von Watamu aus?
Tsavo Ost erreichst du mit dem Auto in zweieinhalb bis drei Stunden über das Tor Sala; es war 2026 zeitweise gesperrt, frag deshalb vorher nach. Die Shimba Hills liegen rund vier Stunden entfernt, das Taita-Hills-Reservat rund viereinhalb und Tsavo West rund fünf.
Darf im Park gefischt werden?
Im Nationalpark nicht, dort ist jede Entnahme verboten. Im angrenzenden Reservat, zu dem auch der Mida Creek gehört, ist geregelte Nutzung erlaubt. Deshalb siehst du dort Fischerboote, im Park selbst nicht.
Muss man tauchen können?
Nein. Große Teile des Riffs liegen so flach, dass Schnorcheln reicht. Wer gar nicht ins Wasser will, sieht die Unterwasserwelt vom Glasbodenboot aus.
Wann sieht man Meeresschildkröten?
Schildkröten leben ganzjährig im Park und nisten an den Stränden. Die besten Sichtbedingungen beim Schnorcheln bieten die ruhigen Monate von Oktober bis März.
Lohnt sich Watamu als Ergänzung zu einer Safari?
Ja, gerade als Kontrast. Der Park liegt an der Küste und bietet mit Riff, Lagune und Mangroven eine völlig andere Landschaft als die Tsavo-Parks im Landesinneren. Tsavo Ost ist rund zweieinhalb bis drei Autostunden entfernt.


















