Tafelberg-Nationalpark

Vom Wahrzeichen Kapstadts bis zum Kap der Guten Hoffnung

Südafrika Nationalpark

Der Tafelberg-Nationalpark (Table Mountain National Park) zieht sich über die gesamte Kaphalbinsel, von Signal Hill und dem Tafelberg bis zum Cape Point und zum Kap der Guten Hoffnung. Auf 221 Quadratkilometern treffen Bergzüge, Küstenklippen, weiße Strände und das Fynbos-Biom aufeinander. Seit 2004 gehört der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe der Kapensischen Florenregion.

Der Tafelberg-Nationalpark ist kein abgeschlossenes Wildnisgebiet, sondern ein Nationalpark mitten in und um eine Millionenstadt. Er zieht sich über die gesamte Kaphalbinsel: im Norden Signal Hill und der Tafelberg direkt über Kapstadt, im Süden das Kap der Guten Hoffnung und Cape Point, dazwischen Bergzüge, Täler, Strände und Küstenabschnitte.

Der Park liegt zwischen dem Atlantik im Westen und der False Bay im Osten. Sein bekanntestes Merkmal ist das Plateau des Tafelbergs mit seinen steilen Abhängen, das höchste liegt mit 1.086 Metern an Maclear’s Beacon. Am südlichen Ende stehen die Steilküsten am Kap der Guten Hoffnung, dazwischen liegen Strände wie Clifton, Camps Bay oder Diaz Beach.

Botanisch gehört der Park zur Kapensischen Florenregion, einem der artenreichsten Pflanzensysteme der Erde. Im Park selbst wachsen mehr als 2.200 Pflanzenarten, viele davon kommen nirgendwo sonst vor. Die charakteristische Vegetation heißt Fynbos.

Etwas, das du vorher wissen solltest: Dieser Park hat kein zentrales Tor. Er liegt in Abschnitten über die Halbinsel verteilt, und nur an sechs Stellen zahlst du überhaupt Eintritt. Wer hierher kommt, kombiniert meist mehreres: die Gondelfahrt auf das Plateau, Wanderungen entlang der Klippen, die Brillenpinguine am Boulders Beach und den Aussichtspunkt am alten Leuchtturm von Cape Point.

Warum hin

Darum ist Tafelberg-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. UNESCO-Weltnaturerbe direkt vor den Toren einer Millionenstadt: Die Talstation der Seilbahn liegt zehn bis fünfzehn Autominuten vom Zentrum Kapstadts entfernt
  2. Eine der großen Brillenpinguin-Kolonien Südafrikas am Boulders Beach, erreichbar über Holzstege bis dicht an die Brütplätze
  3. Mehr als 2.200 Pflanzenarten im Park selbst, mitten in der Kapensischen Florenregion, dem kleinsten der sechs Florenreiche der Erde
  4. Das Kap der Guten Hoffnung und Cape Point, der historische Umschiffungspunkt, den Seefahrer einst Kap der Stürme nannten
  5. Große Teile des Parks kosten keinen Eintritt: Signal Hill, Lion's Head und die Aufstiege zu Fuß auf das Plateau haben kein Tor

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Tafelberg-Nationalpark

  • Vor halb neun an der Talstation, sonst stehst du hinter den Reisebussen Reisende berichten seit Jahren dasselbe: An der Seilbahn rollen die Reisebusse ab etwa acht Uhr an, am Cape Point ab etwa zehn. Die erste Gondel fährt von November bis April um 8 Uhr, von Mai bis Oktober um 8.30 Uhr; wer sie nehmen will, steht eine halbe Stunde vorher am Parkplatz. Am Nachmittag legt sich außerdem oft das Tafeltuch über das Plateau, dann siehst du von oben nichts mehr.
  • Das Seilbahnticket gilt sieben Tage, du musst also nicht heute hinauf Online gekaufte Tickets gelten sieben Tage. Kauf deins also gleich zu Beginn deiner Kapstadt-Tage und fahr an dem Morgen hoch, an dem der Berg frei ist. Betriebsstatus, Wetter und Wartezeit zeigen die Webcam und die App der Seilbahn. An Tagen mit voller Auslastung kommt nur noch hinein, wer sein Ticket schon hat.
  • Der kostenlose Shuttle spart dir die Parkplatzsuche an der Talstation Der Parkplatz direkt an der Seilbahn ist klein und an schönen Tagen früh voll. Die Betreiber fahren deshalb alle zwanzig Minuten einen kostenlosen Shuttle vom Parkplatz Lower Tafelberg Road hinauf. Wer mit Uber oder Bolt kommt, lässt sich an der Haltestelle Lower Tafelberg Road absetzen.
  • Olifantsbos: die Ecke im Cape-Point-Abschnitt, an der kein Bus hält Vom Parkplatz Olifantsbos führt der Shipwreck Trail den gelben Markierungen nach ans Wasser, wo seit 1942 das Wrack der Thomas T. Tucker liegt; zwei Kilometer weiter liegt die Nolloth. Die Ecke ist still, Reisebusse fahren nicht hin. Einen Faltplan bekommst du im Besucherzentrum Buffelsfontein. Nimm kein Essen mit, auf dem Weg sind Paviane unterwegs.
  • Die Wild Card gilt am Tor nur noch als Brief, nicht mehr als Plastikkarte Die Tore des Tafelberg-Nationalparks nehmen die alten Plastikkarten nicht mehr an. Wer mit der Wild Card einfahren will, zeigt den Mitgliedsbrief auf Papier oder auf dem Handy.
  • Am Boulders Beach entscheidet die Straße, ob du nur zuschaust oder schwimmst Der Hauptzugang liegt an der Kleintuin Road am Besucherzentrum. Von dort führen Stege über den Foxy Beach, wo die meisten Brutpaare sitzen und niemand ins Wasser darf. Wer mit den Pinguinen schwimmen will, fährt bis ans Ende der Bellevue Road zum Boulders Beach selbst. Verbunden sind beide Seiten über den Holzsteg Willis Walk.
  • Paviane räumen offene Autos aus Entlang der Straße zum Kap leben Paviane. Sie öffnen Türen und steigen durch offene Fenster ein, sobald Essen im Wagen liegt. Halt Fenster und Türen auch beim kurzen Fotostopp geschlossen und lass nichts Essbares sichtbar liegen. Füttern ist verboten und macht die Tiere erst zudringlich.
  • Einmal im Jahr steht die Seilbahn zwei Wochen still Die Betreiber nehmen die Anlage jedes Jahr für die Wartung aus dem Betrieb, samt allen Einrichtungen an Tal- und Bergstation. 2026 war sie vom 27. Juli bis zum 9. August zu. Wer im Juli oder August plant, sieht die Termine vorher auf der Seite der Seilbahn nach; zu Fuß bleibt der Berg in dieser Zeit erreichbar.
  • Auf dem Berg nicht allein und nicht nach Sonnenuntergang Wandere in Gruppen, vier Personen sind eine gute Größe. Sag jemandem vorher, welche Route du nimmst und wann du zurück sein willst, und sei vor Sonnenuntergang unten. An der Tafelberg Road und am Lion's Head gibt es Besucherinfostellen, am Fuß der Platteklip Gorge steht ein Wachhäuschen.

Wo was liegt

Karte von Tafelberg-Nationalpark

Karte von Tafelberg-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Boulders Beach

    Tierbeobachtungsort Aura Haut dich um Trubel Weltberühmt

    Eine von nur zwei Brillenpinguin-Kolonien auf dem südafrikanischen Festland, die andere liegt in Betty's Bay. Im Juni 2026 brüteten hier 790 Paare, rund 2.530 Tiere. Holzstege führen dicht an die Kolonie heran, ohne dass man die Tiere stört. Der Zutritt ist kostenpflichtig und wird nur bargeldlos bezahlt.

  • Der Tafelberg

    Wahrzeichen Aura Gänsehaut garantiert Trubel Weltberühmt

    Kapstadts Wahrzeichen. Der höchste Punkt des Plateaus heißt Maclear's Beacon und liegt 1.086 Meter über dem Meer, die Bergstation der Seilbahn steht 19 Meter tiefer. Nach oben führen die Seilbahn mit ihrer drehenden Gondel und Wanderwege wie der Platteklip Gorge Trail. Vom Plateau reicht der Blick über die Stadt, die Bucht und die Halbinsel.

  • Kap der Guten Hoffnung und Cape Point

    Wahrzeichen Aura Haut dich um Trubel Weltberühmt

    Der historische Umschiffungspunkt, einst Kap der Stürme genannt. Zwei getrennte Stellen tragen hier zwei Namen: das Kap der Guten Hoffnung mit dem berühmten Schild und Cape Point mit den beiden Leuchttürmen. Dazu raue Küstenklippen, Wanderwege und Aussichtspunkte, rund 70 Kilometer von der V&A Waterfront entfernt.

  • Silvermine Nature Reserve

    Sonstiges Aura Haut dich um Trubel Wenig Trubel

    Der ruhige Teil des Parks: Wanderwege, Picknickplätze, Vogelbeobachtung und der Silvermine Dam. Wer den Besucherandrang am Tafelberg meiden will, findet hier den Gegenentwurf.

Fläche, verteilt über die ganze Kaphalbinsel
221 km²
hoch ist Maclear's Beacon auf dem Tafelberg
1.086 m
Pflanzenarten im Park, viele nur hier
2.200+
Brutpaare Brillenpinguine am Boulders Beach (2026)
790

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Der Bergzug zwischen zwei Meeren

Berglandschaft mit Wolkendecke, dramatische Szenerie und umliegender Stadt, aufgenommen an einem klaren Tag.

Der Park liegt zwischen dem Atlantischen Ozean im Westen und der False Bay im Osten. Sein Rückgrat ist die Bergkette der Kaphalbinsel: im Norden das Plateau des Tafelbergs mit seinen steilen Abhängen, im Süden die Küstenklippen am Kap der Guten Hoffnung und an Cape Point.

Fynbos und weiße Strände

Zwischen den Bergen und der Küste wächst Fynbos, die charakteristische Vegetation der Kapensischen Florenregion. Entlang der Küste liegen weiße Strände wie Clifton, Camps Bay, Diaz Beach und Buffels Bay: dieselbe Halbinsel, aber ein völlig anderes Landschaftsbild als auf dem Plateau.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Tafelberg-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitSommerHerbst und FrühlingWinterHerbst und FrühlingSommer
Andrangviel losviel losviel los
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • Regenzeit
  • Übergang
  • viel los

März empfohlen

Herbst und Frühling · eher ruhig

Die ausgeglichenste Zeit: milde Temperaturen, weniger Wind als im Sommer, gute Bedingungen zum Wandern und für klare Sicht vom Plateau. Der Andrang liegt deutlich unter dem der Hochsaison.

Kapstadt hat trockene, warme Sommer und nasse, kühle Winter, und daran hängt hier alles. Am angenehmsten sind Herbst und Frühling, also März bis Mai und September bis November: milde Temperaturen, weniger Wind als im Hochsommer und spürbar weniger Andrang. Der Sommer von Dezember bis Februar bleibt fast regenfrei und liegt tagsüber meist um 26 bis 28 Grad, an Hitzetagen darüber, bringt aber den kräftigen Südostwind mit, den die Einheimischen Cape Doctor nennen und der die Seilbahn stundenweise stilllegen kann. Es ist zugleich die vollste Zeit des Jahres. Der Winter von Juni bis August ist mit Tageswerten um 17 bis 18 Grad kühl und bringt den größten Teil des Jahresregens; dazwischen liegen klare, stille Tage, und der Park ist dann so leer wie sonst nie.

Herbst und Frühling (März bis Mai, September bis November)

Die ausgeglichenste Zeit: milde Temperaturen, weniger Wind als im Sommer, gute Bedingungen zum Wandern und für klare Sicht vom Plateau. Der Andrang liegt deutlich unter dem der Hochsaison.

Sommer (Dezember bis Februar)

Trocken, warm und voll. Der Cape Doctor, ein kräftiger Südostwind, kann die Seilbahn kurzfristig stilllegen, und ab Mittag legt sich häufig das Tafeltuch über den Berg. Die beste Zeit für Strand und Meer, die schlechteste für Ruhe.

Winter (Juni bis August)

Kühl und regenreich, dazwischen klare Tage mit weiter Sicht. Die ruhigste Zeit im Park, gut zum Wandern und für die Küste. Rechne damit, dass die Seilbahn im Hochwinter für rund zwei Wochen zur Wartung stillsteht.

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Der Tafelberg-Nationalpark ist kein Safaripark. Wer Großwild sucht, ist hier falsch, wer Tierbeobachtung an Küste und Berg sucht, richtig.

An Land leben Paviane, Antilopen, Klippschliefer und Strauße, dazu über 250 Vogelarten. Im Wasser vor der Küste zeigen sich Robben und Delfine, Wale saisonal. Das bekannteste Tier des Parks ist der Brillenpinguin.

Die Kolonie am Boulders Beach ist 2026 auf 790 Brutpaare gewachsen, rund 2.500 Vögel und 92 Paare mehr als 2025. Das ist gegen den Trend: Die Weltnaturschutzunion hat den Brillenpinguin im Oktober 2024 von stark gefährdet auf vom Aussterben bedroht hochgestuft, weltweit brüten weniger als 10.000 Paare.

Füttere keine Tiere, Paviane ausdrücklich eingeschlossen. Sie haben gelernt, Besucher mit Nahrung zu verbinden, und werden dann zudringlich.

  • Brillenpinguin
  • Pavian
  • Klippschliefer
  • Antilopen (verschiedene Arten)
  • Strauß
  • Robbe
  • Delfin
  • Wal (saisonal)
  • Seevögel (über 250 Vogelarten insgesamt)
Klippschliefer auf einem Felsen oben auf dem Tafelberg

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Tafelberg-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Tafelberg-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen, Bahn, Küste und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. KapstadtStart
  2. 10 bis 15 Min.ab Stadtzentrum
  3. Tor Talstation der SeilbahnTafelberg, über der Stadt
  1. KapstadtStart
  2. rund 45 km · 1 Std. · Muizenberg, Fish Hoek
  3. Boulders BeachFalse Bay, bei Simon's Town
  1. KapstadtStart
  2. 1,5 Std. · False-Bay-Küste, Simon's Townrund 70 km ab V&A Waterfront bis Cape Point; zurück über den Chapman's Peak Drive
  3. Cape-Point-TorSüden, Kap-Abschnitt

Mit dem Bus

  1. Lower Tafelberg RoadStart
  2. kostenloser Shuttle alle 20 Minuten
  3. Tor Talstation der SeilbahnTafelberg, über der Stadt

Mit der Bahn

  1. KapstadtStart
  2. Southern Line, Fish Hoekwerktags durchgehend; samstags ab Fish Hoek Pendelzug; sonn- und feiertags kein Zug
  3. Simon's TownFalse Bay, am Boulders Beach

Mit dem Flugzeug

  • rund 20 km östlich des ZentrumsCape Town International (CPT)international und national angeflogen; weiter per Mietwagen, Bahn oder Nahverkehr
  • MyCiTi- und Hop-on-Hop-off-Busse, Taxis und Fahrdienste fahren die wichtigsten Eingänge an
  • Cape-Point-Tor und Boulders Beach nur Kartenzahlung, Silvermine nur Bargeld
  • Wild Card am Tor nur als Mitgliedsbrief, auf Papier oder Handy
  • Paviane an der Straße zum Kap: Fenster und Türen geschlossen halten
Anreise ausführlich

Flugzeug

Der Cape Town International Airport (CPT) wird international und national angeflogen und liegt rund 20 Kilometer östlich des Stadtzentrums. Weiter geht es per Mietwagen, Bahn oder Nahverkehr.

Auto

Drei typische Ziele: die Talstation der Tafelberg-Seilbahn, zehn bis fünfzehn Minuten vom Stadtzentrum; das Kap der Guten Hoffnung und Cape Point, rund 70 Kilometer oder anderthalb Stunden ab der V&A Waterfront; der Boulders Beach, rund 45 Kilometer oder eine Stunde ab Kapstadt. Die schönere Anfahrt nach Süden führt über die False-Bay-Küste durch Muizenberg, Fish Hoek und Simon's Town, zurück geht es über den Chapman's Peak Drive.

Bahn

Von Kapstadt führt die Southern Line entlang der False Bay bis nach Simon's Town, dem Ort direkt am Boulders Beach. Werktags fahren die Züge durchgehend bis Simon's Town; samstags endet die Linie in Fish Hoek, von dort pendelt ein Zug weiter, und sonntags sowie an Feiertagen fährt auf dieser Strecke kein Zug.

Öffentlicher Nahverkehr

MyCiTi-Busse, Hop-on-Hop-off-Busse, Taxis und Fahrdienste bedienen die wichtigsten Eingänge. Zur Talstation der Seilbahn fährt alle zwanzig Minuten ein kostenloser Shuttle vom Parkplatz Lower Tafelberg Road.

Chapman's Peak Drive: Küstenstraße in der Felswand über dem Atlantik

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 30 €Kap, Cape Point, pro Tag
  • Boulders Beach: rund 15 €
  • Silvermine und drei weitere: rund 12 €
  • Übriger Park: frei
  • Kap, Boulders nur Karte, Silvermine nur bar

Einen Eintritt für den ganzen Park gibt es nicht. Bezahlt wird an sechs Stellen, alles andere kostet nichts, etwa Signal Hill, Lion’s Head und die Wege auf den Tafelberg.

Am Kap der Guten Hoffnung und am Cape Point zahlst du rund 30 € pro Person und Tag, Kinder von 2 bis 11 Jahren rund 15 €. Am Boulders Beach sind es rund 15 €, für Kinder rund 7 €. Silvermine, Newlands, Oudekraal und der Picknickplatz Tokai kosten je rund 12 €, für Kinder rund 6 €. Unter 2 Jahren ist der Eintritt frei.

Extra kosten die Seilbahn auf den Tafelberg, die nicht zum Park gehört (hin und zurück rund 25 € online und rund 30 € am Schalter), und die Standseilbahn zum Leuchtturm am Cape Point (rund 6 € hin und zurück). Auf Unterkünfte und gebuchte Aktivitäten kommt 1 Prozent für einen Gemeindefonds dazu.

Am Cape Point und am Boulders Beach zahlst du nur mit Karte, am Cape Point einmal je Fahrzeug. In Silvermine geht nur Bargeld. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Luxus

Tintswalo Atlantic Lodge, direkt am Meer am Fuß des Chapman’s Peak.

Mittelklasse

Olifantbos Cottage, einsam am Strand nahe dem Kap der Guten Hoffnung, oder die Overseers Cottage auf dem Tafelberg, eine Selbstversorgerhütte, die nur zu Fuß erreichbar ist.

Budget

Slangkop Tent Camp bei Kommetjie und Smitswinkel Tented Camp nahe Cape Point, zwei einfache Zeltcamps.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Seilbahnfahrt auf den Tafelberg

der Klassiker, mit drehendem Gondelboden und Rundblick über Stadt und Halbinsel.

Wandern und Klettern

Platteklip Gorge auf den Tafelberg, Lion’s Head oder die Wege im Silvermine Nature Reserve.

Shipwreck Trail bei Olifantsbos

Küstenwanderung zu zwei Schiffswracks, die ruhigste Ecke des Cape-Point-Abschnitts.

Kap der Guten Hoffnung Trail

Küstenwanderung mit Blick auf den Atlantik und die Frachter am Horizont.

Strände und Baden

Clifton, Camps Bay, Diaz Beach und Buffels Bay liegen im Parkgebiet oder direkt daneben. Schwimmen mit Pinguinen ist nur am Boulders Beach selbst erlaubt, nicht am Foxy Beach.

Paragliding und Mountainbike

Startplatz für Gleitschirme ist der Signal Hill, für Mountainbikes gibt es Strecken in den Tälern.

Gondel der Seilbahn kurz vor der Bergstation am Tafelberg

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Der Park gehört zur Kapensischen Florenregion, einem Hotspot der Artenvielfalt, mit vielen Pflanzen, die nirgendwo sonst wachsen.

Am Boulders Beach siehst du, dass Schutz wirkt: Die Pinguinkolonie wächst, während die Art weltweit vom Aussterben bedroht ist.

Die Parkverwaltung bittet darum, keine Tiere zu füttern (Paviane ausdrücklich eingeschlossen), auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und in den Unterkünften sparsam mit Wasser und Energie umzugehen.

Fynbos am Hang des Tafelbergs, dahinter der Lion's Head

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Anmeldeformular

Für die Zahlstellen gibt es bei SANParks ein Anmelde- und Haftungsformular zum Herunterladen. Ausgefüllt abgegeben, zusammen mit Ausweis oder Reisepass für jeden Gast, spart es dir und allen hinter dir Zeit.

Wind

Der Südostwind, den Kapstadt Cape Doctor nennt, kann die Seilbahn kurzfristig stilllegen. Prüf den Betriebsstatus morgens über die Webcam oder die App der Seilbahn.

Paviane

Halt Autotüren und Fenster geschlossen und lass nichts Essbares sichtbar liegen. Füttern ist verboten.

Wandern

Auf dem Plateau ist es kühler und windiger als in der Stadt, auch im Hochsommer. Nimm Jacke und Wasser mit.

Ohne Auto

Seilbahn, Boulders Beach und Cape Point sind mit Bus, Bahn oder Fahrdienst erreichbar. Unter Südafrikas Nationalparks ist das die Ausnahme.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Was kostet der Eintritt in den Tafelberg-Nationalpark?

Das kommt darauf an, wohin du willst. Einen Preis für den ganzen Park gibt es nicht. Am Kap der Guten Hoffnung und am Cape Point zahlst du rund 30 € pro Person und Tag, am Boulders Beach rund 15 €, in Silvermine, Newlands, Oudekraal und am Picknickplatz Tokai je rund 12 €. An allen anderen Stellen, etwa am Signal Hill, am Lion's Head oder auf den Wanderwegen zum Plateau, zahlst du nichts.

Gehört die Seilbahn zum Nationalpark?

Nein. Die Seilbahn und der Botanische Garten Kirstenbosch werden unabhängig betrieben und setzen eigene Preise. Berg- und Talfahrt kosten rund 25 € online und rund 30 € am Schalter. Wer zu Fuß hochsteigt, zahlt gar nichts.

Kann man am Tor mit Bargeld bezahlen?

Am Cape Point und am Boulders Beach nicht. Beide Tore nehmen nur Debit- und Kreditkarten, am Cape Point wird einmal je Fahrzeug abgerechnet. In Silvermine ist es umgekehrt: Dort gibt es keine Kartenzahlung, du brauchst Bargeld. Wer den südafrikanischen Tarif will, muss das beim Anfahren sagen und sich ausweisen; nachträglich wird nichts erstattet.

Wann kommen die Reisebusse?

An der Seilbahn ab etwa acht Uhr, am Cape Point ab etwa zehn, weil die meisten Tagestouren dieselbe Runde fahren. Die erste Gondel fährt je nach Jahreszeit um 8 Uhr (November bis April) oder um 8.30 Uhr (Mai bis Oktober); wer sie nehmen will, ist eine halbe Stunde vorher am Parkplatz.

Gibt es im Tafelberg-Nationalpark eine Safari?

Nein. Der Park hat kein Großwild und keine Pirschfahrten, die Big Five kommen hier nicht vor. Tierbeobachtung heißt hier: Pinguine, Klippschliefer, Antilopen, Paviane, Strauße, Seevögel und vom Boot aus Robben, Delfine und saisonal Wale.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Zwei bis fünf Tage, je nachdem, wie viele Abschnitte du kombinierst. Tafelberg, Boulders Beach und Cape Point liegen weit auseinander und lassen sich kaum an einem Tag sinnvoll verbinden.

Kommt man ohne Mietwagen zurecht?

Ja, besser als in fast jedem anderen Nationalpark Südafrikas. MyCiTi-Busse, Hop-on-Hop-off-Busse, die Bahn bis Simon's Town sowie Taxis und Fahrdienste bedienen die wichtigsten Eingänge. Zur Talstation der Seilbahn fährt alle zwanzig Minuten ein kostenloser Shuttle vom Parkplatz Lower Tafelberg Road.

Kann man am Boulders Beach mit den Pinguinen schwimmen?

Nur auf einer Seite. Am Foxy Beach, dem Hauptzugang an der Kleintuin Road, führen Stege über die Brütplätze, ins Wasser darf dort niemand. Geschwommen wird am Boulders Beach selbst, am Ende der Bellevue Road. Der Holzsteg Willis Walk verbindet beide Seiten.

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Berglandschaft mit klarer Spiegelung im See, sonnendurchflutete Hügel und blauer Himmel.

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