Tsitsikamma-Nationalpark

Hängebrücken über der Mündung des Storms River

Südafrika Nationalpark

Der Tsitsikamma-Nationalpark ist kein eigener Park, sondern ein Abschnitt des Garden-Route-Nationalparks. Er zieht sich rund 80 Kilometer an der Südküste Südafrikas entlang, von der Mündung des Storms River bis nach Nature's Valley, und reicht etwa fünf Kilometer aufs Meer hinaus. Zerklüftete Küste, immergrüner Wald, tiefe Schluchten und eine der ältesten Meeresschutzzonen der Welt treffen hier aufeinander. Der Name stammt aus einer Khoisan-Sprache und bedeutet Ort des vielen Wassers.

Tsitsikamma besteht aus zwei Welten: dem Wald an Land und dem Meer davor. Der Abschnitt liegt an der Südküste an der Grenze zwischen West- und Ostkap und gehört seit 2009 zum Garden-Route-Nationalpark, zusammen mit den Abschnitten Knysna und Wilderness. Jeder Abschnitt hat sein eigenes Tor und sein eigenes Ticket.

Die Küstenlinie besteht aus hohen Klippen, felsigen Buchten und Sandstränden, gegen die der Indische Ozean läuft. Im Landesinneren steht dichter, immergrüner Wald mit alten Gelbholzbäumen. Die Flüsse haben tiefe Schluchten und Wasserfälle geformt, sie sind zugleich die Reviere für Kajak- und Kanutouren.

Der Schutz endet nicht an der Wasserlinie. Tsitsikamma wurde 1964 geschützt und war damit der erste Meeresnationalpark Afrikas; die Meeresschutzzone davor gehört zu den ältesten der Welt. Geschützt werden Riffe, Tiefseefische und das Leben in der Gezeitenzone.

Bekannt ist Tsitsikamma vor allem für zwei Dinge: die Hängebrücken über die Mündung des Storms River und den Otter Trail, der hier beginnt und nach fünf Tagen in Nature’s Valley endet. Hierher kommst du zum Gehen, Paddeln und Schauen, nicht zur Safari.

Warum hin

Darum ist Tsitsikamma-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. Drei Hängebrücken über die Mündung des Storms River, die große 77 Meter lang und 2026 komplett neu gebaut
  2. Startpunkt des Otter Trail: fünf Tage, über 40 Kilometer, zwölf Plätze am Tag
  3. Alte Gelbholzbäume in einem der letzten großen immergrünen Wälder des Landes
  4. Seit 1964 geschützt und damit der erste Meeresnationalpark Afrikas, mit einer der ältesten Meeresschutzzonen weltweit
  5. Land und Meer in einem Ticket: Südkaper ziehen von Juni bis November direkt an der Küste vorbei

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Tsitsikamma-Nationalpark

  • Nature's Valley kostet weniger als die Hälfte und ist der stille Teil desselben Abschnitts Das Westtor ist deutlich günstiger als der Storms River Mouth und viel ruhiger. Dort liegt im de Vasselot am Groot River ein Camp mit zehn Waldhütten und 65 Stellplätzen, dazu Tageswanderwege und eine Lagune zum Kanufahren. Vom Storms River Mouth sind es rund 40 Kilometer, von Plettenberg Bay rund 30.
  • Morgens ist der Brückenweg leer, am warmen Wochenende ist er voll An einem Werktagsvormittag gehst du den Weg hin und zurück in einer Stunde und bist fast allein, an einem warmen Sonntag hast du ununterbrochen Gegenverkehr. Selbst außerhalb der Hauptsaison wird der Parkplatz an der Brücke knapp. Wer Ruhe will, ist kurz nach Toröffnung da.
  • Der Weg zur Brücke ist nicht flach, auch wenn es überall so steht Rund 200 Stufen hin und dieselben zurück, dazu Holztreppen über Felsen. Der Steg ist gut ausgebaut, und Familien mit kleinen Kindern schaffen ihn, aber wer schlecht zu Fuß ist, sollte nicht mit einem Spaziergang rechnen. Rechne mit einer knappen Stunde für hin und zurück, mit Fotostopps etwas mehr.
  • Auf dem Steg gibt es keine Toilette Die Toiletten stehen am Anfang beim Camp und sind sauber, auf dem Steg und den Wanderwegen gibt es danach nichts mehr. Geh also vorher und nimm Wasser und einen Snack mit.
  • Die nächste Tankstelle ist 15 Kilometer weg Getankt wird an der Storms River Bridge rund 15 Kilometer vom Storms River Mouth. Am Westtor tankst du in The Crags, denn im Dorf Nature's Valley gibt es nur einen Laden und ein Restaurant. Die nächste Werkstatt liegt in Witelsbos (30 km), Arzt und Apotheke in Kareedouw (55 km), Post und Polizei im Ort Storms River (13 km).
  • Für den Otter Trail brauchst du ein ärztliches Attest, und zwar vorher Jeder Teilnehmer gibt bei der Ankunft an der Rezeption Storms River Mouth einen ausgefüllten medizinischen Fragebogen ab, unterschrieben und gestempelt von einem zugelassenen Arzt. Dazu gilt ein Mindestalter von 12 und ein Höchstalter von 65 Jahren. Wer das erst am Tor erfährt, läuft nicht mit.
  • Die Otter-Trail-Plätze öffnen elf Monate vorher, und es sind nur zwölf am Tag Die Buchung für den elften Monat im Voraus öffnet am ersten Werktag jedes Monats, danach sind die Plätze schnell vergeben. Wer keinen bekommt, sucht nach Absagen: Reisende berichten, dass sie über die Online-Verfügbarkeit noch wenige Tage vorher Plätze bekommen haben, vor allem in kleinen Gruppen von zwei bis vier Leuten und mit flexiblem Datum.
  • Am vierten Tag entscheidet die Tide, nicht die Uhrzeit Der Bloukrans River wird auf dem Otter Trail durchwatet, in der halben Stunde um Niedrigwasser. Bei Flut ist die Stelle gefährlich. Die Gezeitentabelle zu besorgen ist deine eigene Aufgabe. Geht es nicht, zweigt kurz vor dem Abstieg zur Mündung die Ausweichroute E6 nach rechts ab und steigt steil aufs Plateau. Oben wartest du, statt zur N2 zu laufen.
  • Die drei Brücken sind neu und seit August 2026 wieder offen Alle drei Hängebrücken wurden 2026 von Grund auf erneuert, die große misst 77 Meter und stammt im Ursprung von 1969. Seit dem 1. August 2026 sind alle drei wieder offen, und du gehst über frisches Holz und neue Seile.
  • Der Bungeesprung gehört nicht zum Nationalpark Der Sprung von der Bloukrans-Brücke wird fast immer im selben Atemzug mit Tsitsikamma genannt, liegt aber außerhalb des Parks an der N2 und wird von einem privaten Anbieter betrieben. Mit deinem Parkticket hat er nichts zu tun, und der Bloukrans, den der Otter Trail durchquert, ist zwar derselbe Fluss, aber eine ganz andere Stelle.

Wo was liegt

Karte von Tsitsikamma-Nationalpark

Karte von Tsitsikamma-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Nature’s Valley Beach

    Sonstiges Aura Haut dich um Trubel Wenig Trubel

    Der stille Gegenpol zum Storms River Mouth: ein breiter Strand zwischen der Mündung des Groot River und dem Küstenwald, erreichbar aus dem Dorf. Beliebt für Spaziergänge und zum Vogelbeobachten; gebadet wird besser in der Lagune als im Meer. Hier endet der Otter Trail.

  • Natürliche Pools

    See Aura Haut dich um Trubel Wenig Trubel

    Das bekannteste Becken ist der tiefe Pool unter dem Wasserfall am Ende des Waterfall Trail. Hin und zurück sind es sechs Kilometer über Treppen und Felsblöcke, eine schnelle Abkühlung nebenbei ist das nicht. Dazu kommen die Gezeitenbecken der Felsküste.

  • Otter Trail

    Sonstiges Aura Gänsehaut garantiert Trubel Kaum jemand da

    Einer der bekanntesten Wanderwege Südafrikas: fünf Tage und vier Nächte an der Küste, durch dichten Wald, über felsige Buchten und an Wasserfällen vorbei. Es gibt nur zwölf Plätze am Tag, und die sind lange im Voraus vergeben.

  • Storms River Mouth

    Sonstiges Aura Haut dich um Trubel Viel los

    Die bekannteste Stelle des Parks. Über die Mündung des Storms River führen drei Hängebrücken, die große 77 Meter lang. Der Holzsteg dorthin ist zwei Kilometer lang, hin und zurück gerechnet. Die Mündung ist zugleich Ausgangspunkt für Kajaktouren, Bootsausflüge und den Otter Trail.

Küste, gerundet, vom Storms River bis Nature's Valley
80 km
unter Schutz gestellt, als erster Meeresnationalpark Afrikas
1964
lang ist die große Hängebrücke über die Mündung
77 m
Plätze am Tag auf dem Otter Trail
12

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Steilküste, Buchten und Sandstrände

Zerklüftete Felsen im Tsitsikamma Nationalpark.

Die Küstenlinie besteht aus hohen Klippen, felsigen Buchten und Sandstränden, gegen die der Indische Ozean läuft. Der marine Teil des Parks reicht rund fünf Kilometer hinaus und schützt Riffe, Tiefseefische und die Gezeitenzone.

Immergrüner Wald und tiefe Schluchten

Canyon im Tsitsikamma Nationalpark.

Im Landesinneren steht dichter, immergrüner Wald mit alten Gelbholzbäumen. Die Flüsse und Bäche, die hindurchfließen, haben tiefe Schluchten und Wasserfälle geformt und sind heute die Reviere für Kajak- und Kanutouren.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Tsitsikamma-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitFrühling und HochsommerSpätsommer und HerbstWinterFrühling und Hochsommer
Andrangviel losviel los
SüdkaperSüdkaperHöhepunktHöhepunktHöhepunktHöhepunktSüdkaper
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Übergang
  • viel los
  • Südkaper (innen, kräftig = Höhepunkt)

Februar empfohlen

Spätsommer und Herbst · eher ruhig

Warm genug fürs Meer, aber ohne die Ferienmassen. Gute Zeit für die Wanderwege und für Kajak an der Flussmündung.

Tsitsikamma ist eines der wenigen Ziele Südafrikas, das keine schlechte Jahreszeit hat. Die Garden Route liegt zwischen dem Winterregengebiet des Kaps und dem Sommerregengebiet des Ostens, und deshalb fällt hier in jedem Monat Regen. Eine Trockenzeit gibt es nicht, dafür auch keinen Monat, in dem du nicht herkommen könntest; die Unterschiede zwischen den Monaten sind klein. Die Temperaturen schwanken wenig: im Januar liegen sie tagsüber um 23 Grad, im Juli um 17. Voll wird es vor allem in den südafrikanischen Sommerferien im Dezember und Januar. Wale ziehen von Juni bis November an der Küste entlang, am zuverlässigsten zwischen Juli und Oktober. Wer wandern will, fährt am besten von Februar bis September: gut zu gehen, deutlich leerer und in der zweiten Hälfte mit Walen vor der Küste.

Spätsommer und Herbst (Februar bis Mai)

Warm genug fürs Meer, aber ohne die Ferienmassen. Gute Zeit für die Wanderwege und für Kajak an der Flussmündung. Regen fällt wie immer hier verteilt übers Jahr, meist nachts.

Winter (Juni bis September)

Zum Wandern angenehm kühl, tagsüber um 17 Grad, und eher etwas trockener als der Rest des Jahres. Ab Juni ziehen Südkaper an der Küste entlang, zwischen Juli und Oktober am zuverlässigsten. Der Park ist jetzt am leersten.

Frühling und Hochsommer (Oktober bis Januar)

Regen fällt wie im ganzen Jahr, im Frühling etwas mehr. Ab Mitte Dezember kommen die südafrikanischen Schulferien dazu, dann sind Parkplatz und Steg voll und die Unterkünfte längst ausgebucht.

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Tsitsikamma ist kein Safaripark. Die Tierwelt gehört zu Wald, Fels und Meer und ist deshalb kleinteiliger als in den Savannenparks des Landes. Du siehst sie nicht vom Auto aus, sondern wenn du langsam gehst.

Fünf Arten lohnen den Blick: Delfine und Tummler vor der Küste, der Austernfischer, der als eine der bedrohtesten Vogelarten Südafrikas an der Felsküste brütet, der Knysna-Turako mit seinem rauen Ruf im Wald, der Kap-Fischotter, dem der Otter Trail seinen Namen verdankt, und der Blauducker, eine winzige Waldantilope. Klippschliefer sitzen oft direkt am Steg.

Südkaper ziehen von Juni bis November an der Küste entlang und kommen zum Kalben nah ans Ufer; zwischen Juli und Oktober sind die Chancen am besten.

Im Wasser schützt der marine Teil des Parks Riffe, Tiefseefische und das Leben in der Gezeitenzone. Großwild gibt es hier nicht, dafür kombinierst du Tsitsikamma mit dem rund drei Stunden entfernten Addo Elephant Nationalpark.

  • Delfin
  • Südkaper (Juni bis November)
  • Kap-Fischotter
  • Blauducker
  • Klippschliefer (Dassie)
  • Austernfischer
  • Knysna-Turako
  • Riff- und Tiefseefische, Seeanemonen
Klippschliefer im Fels nahe dem Storms River Mouth

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Tsitsikamma-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Tsitsikamma-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen, Küste und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. KapstadtStart
  2. rund 615 km · N2
  3. Storms-River-Mouth-TorOsten, am Rastlager
  1. GqeberhaStart
  2. rund 195 km · N2
  3. Storms-River-Mouth-TorOsten, am Rastlager
  1. GeorgeStart
  2. rund 160 km · N2
  3. Storms-River-Mouth-TorOsten, am Rastlager
  1. Plettenberg BayStart
  2. rund 30 km
  3. Nature's-Valley-TorWesten, Rastlager De Vasselot
  • Ort Storms RiverTor Waldzugang Big Treeauch Plaatbos und Goesa; September bis April 7 bis 18 Uhr, Mai bis August 8 bis 17 Uhr

Mit dem Flugzeug

  • rund 160 km westlichGeorgetägliche Inlandsflüge; weiter per Mietwagen oder Transfer
  • näher am ParkPlettenberg Baynur wenige Verbindungen; weiter per Mietwagen oder Transfer
  • Storms River Mouth und Nature's Valley liegen rund 40 Straßenkilometer auseinander
  • An Toren und Waldzugängen nur Kartenzahlung, am Storms River Mouth kein Geldautomat
  • Tanken an der Storms River Bridge, rund 15 km vom Storms River Mouth; am Westtor in The Crags
  • Anmelde- und Haftungsformular von SANParks vorab ausfüllen, am Tor mit Ausweis abgeben
Anreise ausführlich

Auto

Über die gut ausgebaute N2, rund 615 Kilometer ab Kapstadt und rund 195 Kilometer ab Gqeberha, das früher Port Elizabeth hieß. Zwei Zufahrten: das Tor am Storms River Mouth Rest Camp im Osten, an dem die meisten Wanderwege und auch der Otter Trail beginnen, und das Tor Nature's Valley am westlichen Ende des Abschnitts.

Flugzeug

Der nächste größere Flughafen ist George, rund 160 Kilometer westlich, mit täglichen Inlandsflügen. Plettenberg Bay liegt näher, wird aber nur von wenigen Verbindungen bedient. Von beiden geht es per Mietwagen oder Transfer weiter.

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 25 €Storms River Mouth, pro Tag
  • Nature's Valley: rund 10 € pro Tag
  • Kinder 2 bis 11: halber Preis
  • Knysna und Wilderness extra
  • Nur Karte, kein Bargeld

Tsitsikamma hat zwei Tore mit zwei Preisen. Am Storms River Mouth zahlst du ab November 2026 rund 25 € pro Person und Tag, in Nature’s Valley rund 10 €. Kinder von 2 bis 11 Jahren zahlen die Hälfte, jüngere nichts, ab 12 Jahren gilt der Erwachsenenpreis.

Knysna (rund 14 €) und Wilderness (rund 15 €) sind eigene Abschnitte desselben Nationalparks. Dein Tsitsikamma-Ticket gilt dort nicht, wer mehrere Abschnitte besucht, zahlt mehrfach.

Die Waldzugänge Plaatbos und Goesa im Ort Storms River kosten extra, rund 5 € für Erwachsene und rund 3 € für Kinder. Die Tageskarte gilt auch für den Tsitsikamma Big Tree.

Der Otter Trail wird als Paket gebucht: ab rund 115 € pro Person für vier Nächte in den Hütten, der Parkeintritt kommt dazu. Auf Unterkünfte und gebuchte Aktivitäten schlägt SANParks 1 Prozent für einen Gemeindefonds auf.

An den Toren und Waldzugängen zahlst du nur mit Karte, Visa, Mastercard, Diners Club und American Express gehen, auch aus dem Ausland. Am Storms River Mouth gibt es keinen Geldautomaten. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Im Park

Das Storms River Mouth Rest Camp liegt direkt am Hauptzugang und hat Chalets, Safari-Zelte und Campingplätze. In Nature’s Valley stehen im de Vasselot zehn Waldhütten mit Gemeinschaftsküche und 65 Stellplätze im Wald.

Außerhalb, Mittelklasse

Tsitsikamma Village Inn im Ort Storms River, rund 13 Kilometer vom Tor.

Budget

Tube ’n Axe Backpackers in Storms River Village, die günstige Adresse für Rucksackreisende.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Der Steg zu den Hängebrücken

die kurze Runde, für die die meisten kommen. Rund eine Stunde hin und zurück, über drei Brücken.

Otter Trail

fünf Tage und über 40 Kilometer von Storms River Mouth nach Nature’s Valley, zwölf Plätze am Tag.

Tageswanderungen

Waterfall Trail und Mouth Trail am Storms River, dazu Salt River Mouth, Kalander und Groot River bei Nature’s Valley.

Kajak und Schnorcheln

die Flussmündung unter der Brücke und die Lagune am Groot River.

Baumkronen und Seilrutschen

Canopy-Touren und Ziplines werden von privaten Anbietern außerhalb des Parks betrieben.

Vogelbeobachtung

Wald-, Küsten- und Greifvogelarten auf engem Raum, besonders im de Vasselot.

Mündung des Bloukrans am Otter Trail bei Flut

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Tsitsikamma wurde 1964 unter Schutz gestellt und war damit der erste Meeresnationalpark Afrikas. Die Schutzzone vor der Küste gehört zu den ältesten der Welt, und lange galt hier ein vollständiges Fangverbot.

Das ist seit 2015 umstritten. Damals wurden Abschnitte der Küste für die Angelfischerei aus den umliegenden Gemeinden geöffnet, ein Gericht stoppte den Versuch Anfang 2016 wieder, und im Dezember 2016 genehmigte das zuständige Ministerium eine Neueinteilung, die das Angeln auf rund einem Fünftel der Küstenlinie erlaubt. Der Streit zwischen Naturschutz und der Nutzung durch die ansässigen Gemeinden ist nicht beigelegt.

Der Otter Trail hat aus gutem Grund nur zwölf Plätze am Tag. Deshalb ist der Weg trotz seiner Bekanntheit nicht überlaufen, und deshalb musst du ihn lange im Voraus buchen.

Bleib auf den Wegen und nimm deinen Müll wieder mit: Auf dem Steg und den Wanderwegen gibt es keine Mülleimer.

Ein Blue Hottentot am Riff Rheeder's Reef vor Tsitsikamma

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Waldzugänge im Ort Storms River

Plaatbos, Goesa und der Big Tree sind von September bis April von 7 bis 18 Uhr besetzt, von Mai bis August von 8 bis 17 Uhr.

Anmeldeformular

SANParks stellt ein Anmelde- und Haftungsformular zum Herunterladen bereit. Ausgefüllt am Tor abgegeben, zusammen mit Ausweis oder Reisepass für jeden Gast, spart es dir und allen hinter dir Zeit.

Der Weg zur Brücke

Holzsteg und Treppen, rund 200 Stufen je Richtung, hin und zurück etwa eine Stunde. Toiletten gibt es nur am Anfang beim Camp, unterwegs nicht.

Tauchen

Nur mit gültigem Brevet und eigener Ausrüstung; Füllungen gibt es im Camp. Der Swimmingpool am Storms River Mouth ist Übernachtungsgästen vorbehalten.

Regen

Hier regnet es das ganze Jahr über, meist nachts. Pack eine Regenjacke ein, egal wann du kommst.

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Was kostet der Eintritt in Tsitsikamma?

Das hängt vom Tor ab. Ab November 2026 kostet Storms River Mouth rund 25 € pro Person und Tag, Nature's Valley rund 10 €. Kinder von 2 bis 11 Jahren zahlen die Hälfte, unter 2 Jahren ist der Eintritt frei. Bezahlt wird nur mit Karte.

Ist Tsitsikamma dasselbe wie der Garden-Route-Nationalpark?

Nein, Tsitsikamma ist einer von drei Abschnitten dieses Nationalparks. Die anderen beiden sind Knysna und Wilderness, sie liegen weiter westlich und verlangen eigenen Eintritt. Mit einem Tsitsikamma-Ticket kommst du dort nicht hinein.

Sind die Hängebrücken offen?

Ja, seit dem 1. August 2026 sind alle drei wieder offen. Sie wurden 2026 von Grund auf erneuert, die große misst 77 Meter. Wenn du auf die Brücke angewiesen bist, sieh vor der Reise kurz auf der Seite von SANParks nach.

Wie anstrengend ist der Weg zur Hängebrücke?

Anstrengender, als viele Beschreibungen sagen. Der Weg ist kein flacher Spaziergang, sondern ein Holzsteg mit rund 200 Stufen je Richtung. Familien mit kleinen Kindern schaffen ihn, aber du solltest einigermaßen zu Fuß sein. Hin und zurück dauert es etwa eine Stunde, Toiletten gibt es nur am Anfang.

Wie kommt man an einen Platz auf dem Otter Trail?

Es gibt zwölf Plätze am Tag. Die Buchung für den elften Monat im Voraus öffnet am ersten Werktag jedes Monats, danach sind die Termine schnell weg. Über Absagen wird auch kurzfristig noch etwas frei, vor allem für zwei bis vier Leute mit flexiblem Datum. Das Paket kostet ab rund 115 € pro Person für vier Nächte, dazu kommt der Parkeintritt.

Braucht man für den Otter Trail ein ärztliches Attest?

Ja. Jeder Teilnehmer gibt bei der Ankunft an der Rezeption Storms River Mouth einen ausgefüllten medizinischen Fragebogen ab, unterschrieben und gestempelt von einem zugelassenen Arzt. Dazu gilt ein Mindestalter von 12 und ein Höchstalter von 65 Jahren.

Sieht man in Tsitsikamma Großwild?

Nein. Der Park schützt Küstenwald und Meer, nicht Savanne. Zu sehen gibt es Kap-Fischotter, Blauducker, Klippschliefer, Delfine, von Juni bis November Wale und viele Vogelarten. Wer Großwild sucht, kombiniert Tsitsikamma mit dem rund drei Stunden entfernten Addo Elephant Nationalpark.

Gehört der Bungeesprung von der Bloukrans-Brücke zum Park?

Nein. Der Sprung liegt außerhalb des Nationalparks an der N2 und wird von einem privaten Anbieter betrieben. Der Bloukrans, den der Otter Trail am vierten Tag durchquert, ist derselbe Fluss, aber eine ganz andere Stelle.

Reicht ein Tag für Tsitsikamma?

Für die Hängebrücken und das Storms River Mouth reicht ein halber Tag. Wer auch Nature's Valley, die Tageswanderungen und die Küste mitnehmen will, plant zwei bis drei Tage ein.

Wann ist die beste Reisezeit?

Es gibt hier keine schlechte. An der Garden Route regnet es in jedem Monat des Jahres, die Unterschiede zwischen den Monaten sind klein. Voll wird es in den südafrikanischen Sommerferien im Dezember und Januar. Wer wandern und Wale sehen will, fährt zwischen Februar und September.

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