Skeleton-Coast-Nationalpark

Wo die Wüste ans Meer stößt

Namibia Nationalpark

Der Skeleton-Coast-Nationalpark im Nordwesten Namibias reicht von der Kunene-Mündung im Norden bis zum Ugab-Fluss im Süden. Seinen Namen verdankt er den vielen Schiffswracks entlang der Küste, die von der gefährlichen Navigation in diesen Gewässern zeugen. Der Park verbindet raue Küstenlandschaft, Wüste und eine Tierwelt, die sich an extreme Bedingungen angepasst hat.

Der Skeleton-Coast-Nationalpark erstreckt sich über rund 16.000 Quadratkilometer entlang der namibischen Atlantikküste, von der Kunene-Mündung im Norden bis zum Ugab-Fluss im Süden. Er ist bekannt für seine unwirtlichen Landschaften: Schiffswracks, endlose Wüste und eine Tierwelt, die man hier nicht erwarten würde.

Die Küstenlinie ist durch starke Meeresströmungen, dichten Nebel und heftige Winde geprägt. Dahinter erstreckt sich die Namib-Wüste mit riesigen Dünenfeldern, trockenen Flusstälern und rauen Berglandschaften.

Die Vegetation ist spärlich, aber an die extremen Bedingungen angepasst. Zwischen Sanddünen und Geröllwüsten liegen vereinzelt Oasen, die von unterirdischen Flüssen gespeist werden. Dort konzentriert sich das Leben: Wüstenelefanten, Löwen, Hyänen und zahlreiche Vogelarten finden hier ihre Rückzugsräume.

Warum hin

Darum ist Skeleton-Coast-Nationalpark ein Sehnsuchtsort

  1. Schiffswracks im Sand: Die Küste trägt ihren Namen von den Schiffen, die hier seit Jahrhunderten stranden
  2. Wüstenelefanten und Wüstenlöwen: Populationen, die sich an extreme Trockenheit angepasst haben
  3. Braune Hyänen, die fast nur von jungen Pelzrobben leben. Etwa die Hälfte der 800 bis 1.200 Tiere Namibias lebt an dieser Küste
  4. Kaum erschlossen: Ab Terrace Bay nach Norden gibt es keine öffentliche Straße mehr, das Gebiet bis zum Kunene ist Konzessionsgebiet
  5. Nebelbänke, Dünen und Atlantik treffen auf engstem Raum aufeinander

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Skeleton-Coast-Nationalpark

  • Mit der Durchfahrt-Genehmigung siehst du Terrace Bay und das Uniab-Delta nicht Die kostenlose Transitgenehmigung gilt nur für die Strecke zwischen Ugabmund und Springbokwasser. Terrace Bay, Torra Bay und die Abzweige zum Uniab-Delta sind damit tabu. Wer die Lagunen und Schilfteiche des Deltas sehen will, braucht eine gebuchte Übernachtung im Park, und für die Seitenpisten dorthin ein Fahrzeug mit Allrad.
  • Um 15 Uhr macht das Tor für Durchreisende zu Ohne gebuchte Unterkunft kommst du nur bis 15 Uhr in den Park, draußen sein musst du bis 19 Uhr. Von Swakopmund bis zum Tor Ugabmund sind es gut zwei Stunden, danach liegt die ganze Parkstrecke vor dir. Wer erst mittags in Swakopmund losfährt, steht vor einem geschlossenen Schlagbaum.
  • Tanken kannst du im Park nur in Terrace Bay Im Park gibt es eine einzige Zapfsäule, die in Terrace Bay. Torra Bay ist ein Saisoncamp und nur im Dezember und Januar geöffnet, dann auch mit Treibstoff. Wer im Juli auf Torra Bay setzt, steht vor einem leeren Platz. Voll tanken lässt sich vorher in Henties Bay oder, wenn du von Osten kommst, in Palmwag.
  • Zwei Ersatzreifen, nicht einer Der Abschnitt um Springbokwasser ist grober Schotter, die Salzstraße an der Küste dagegen glatt wie ein Brett. Reisende berichten von Reifenschäden auf dem Schotter und empfehlen zwei Ersatzreifen und reichlich Trinkwasser. Bei Nebel wird die Salzstraße rutschig, dann gehört der Fuß vom Gas.
  • Der Nebel ist hier der Normalfall, nicht der Ausnahmetag Nebel zieht hier in jedem Monat des Jahres über die Küste und löst sich meist gegen Mittag auf. Wer Bilder mit Stimmung will, fährt früh. Wer Sicht und Wärme will, fährt später am Tag. Am häufigsten ist der Nebel zwischen April und August, dann weht auch kalter Westwind.
  • Das bekannteste Wrack liegt außerhalb des Parks Die Zeila strandete am 25. August 2008 bei Die Walle, rund 14 Kilometer südlich von Henties Bay. Sie steht direkt an der C34, kostet keinen Eintritt und ist der einfachste Wrackbesuch der ganzen Küste. Für dieses eine Foto musst du gar nicht in den Nationalpark hinein.
  • Ab Terrace Bay nach Norden geht es nur mit Veranstalter oder Flugzeug Dort endet die öffentliche Straße. Das Gebiet bis zum Kunene ist Konzessionsgebiet und nur als Gast einer der wenigen lizenzierten Lodges oder per Flugsafari zu erreichen. Eine Genehmigung auf eigene Faust gibt es dafür nicht.

Wo was liegt

Karte von Skeleton-Coast-Nationalpark

Karte von Skeleton-Coast-Nationalpark: Tore, Airstrips, Highlights

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Nicht verpassen

Highlights

  • Cape Cross Seal Reserve

    Tierbeobachtungsort Aura Haut dich um Trubel Bekannt, aber entspannt

    Rund 120 Kilometer nördlich von Swakopmund und ein Stück südlich vom Tor Ugabmund liegt das Cape Cross Seal Reserve, ein eigenes Schutzgebiet mit eigenem Tor und eigener Gebühr: Deine Genehmigung für den Skeleton-Coast-Nationalpark gilt hier nicht. Zur Wurfzeit im November und Dezember halten sich bis zu 210.000 Ohrenrobben hier auf. Erhöhte Stege führen mitten durch die Kolonie.

  • Die Schiffswracks

    Wahrzeichen Aura Schön Trubel Kaum jemand da

    An der Salzstraße sind zwei Wracks ausgeschildert, und von beiden ist wenig übrig: die 1976 ausgebrannte South West Seal rund 15 Kilometer nördlich vom Tor Ugabmund, das einzige im Park, und der 1970 gestrandete Winston rund 11 Kilometer südlich des Tors, schon außerhalb. Die gut erhaltenen Schiffe liegen weiter südlich vor dem Park oder nordwärts im Konzessionsgebiet.

  • Hoarusib River

    Sonstiges

    Der Hoarusib ist ein Trockenfluss, der nur gelegentlich in der Regenzeit Wasser führt. Seine Mündung liegt im gesperrten Nordteil des Skeleton-Coast-Nationalparks; die Schlucht mit den Lehmburgen erreichst du von Osten über Purros, im Flussbett selbst und nur mit Allrad. Wüstenelefanten sind hier zu Hause, Giraffen ziehen durchs Flusstal, und ab und zu kommt ein Wüstenlöwe vorbei.

Fläche, rund 40 Prozent der Schweiz
16.390 km²
Braune Hyänen in Namibia, etwa die Hälfte lebt hier
800–1.200
früh am Morgen von April bis September
11 °C
letzte Einfahrt ohne gebuchte Unterkunft
15 Uhr

Die Landschaft

Landschaftsmerkmale

Küste aus Nebel und Wind

Ein Blick von oben auf die Küstenlinie im Skeleton Coast. Nationalpark.

Die karge Küstenlinie ist durch starke Meeresströmungen, dichten Nebel und heftige Winde geprägt. Hinter der Küste erstreckt sich die Namib-Wüste mit riesigen Dünenfeldern, trockenen Flusstälern und rauen Berglandschaften.

Oasen als Rückzugsräume

Schiffswrack in schlechtem Wetter an der Skelettküste.

Die Vegetation ist spärlich, aber an die extremen Bedingungen angepasst. Zwischen Sanddünen und Geröllwüsten finden sich gelegentlich Oasen, die von unterirdischen Flüssen gespeist werden und in denen sich das Leben konzentriert. Diese Areale sind wichtige Rückzugsräume für Wüstenelefanten, Löwen, Hyänen und eine Vielzahl von Vogelarten.

Wann hin

Beste Reisezeit

Jahresrad Skeleton-Coast-Nationalpark: Reisezeit je Monat, Trocken- und Regenzeiten, volle Monate und Naturereignisse
Reisezeit je Monat: Empfehlung, Jahreszeit, Andrang und Naturereignisse
JFMAMJJASOND
Reisezeit
JahreszeitOktober bis März: weniger Nebel, wärmere NächteApril bis September: dichter Nebel, kalter WestwindOktober bis März: weniger Nebel, wärmere Nächte
Andrangviel losviel los
  • empfohlen
  • möglich
  • eher nicht
  • Trockenzeit
  • viel los

Oktober empfohlen

Oktober bis März: weniger Nebel, wärmere Nächte · eher ruhig

Der Nebel reißt früher auf, die Nächte sind mild, die Sicht auf Küste und Dünen ist am besten. Im Dezember und Januar ist Torra Bay geöffnet, dann sind auch die meisten Angler an der Küste.

Für klare Sicht und milde Nächte sind die Monate von Oktober bis März die bessere Wahl: Der Nebel reißt früher auf, tagsüber werden es um 28 bis 29 Grad. Von April bis September liegt fast jeden Morgen dichter Nebel über der Küste, dazu weht kalter Westwind und die Nächte werden kühl, um 11 Grad. Für die Tierbeobachtung im Hinterland gilt es umgekehrt: Dort ist die Zeit von Mai bis Oktober die bessere. Regen fällt an dieser Küste in keinem Monat nennenswert.

Oktober bis März: weniger Nebel, wärmere Nächte

Der Nebel reißt früher auf, die Nächte sind mild, die Sicht auf Küste und Dünen ist am besten. Im Dezember und Januar ist Torra Bay geöffnet, dann sind auch die meisten Angler an der Küste.

April bis September: dichter Nebel, kalter Westwind

Die Morgen sind neblig, die Nachmittage meist sonnig. Tagsüber werden es um 25 Grad, früh am Morgen etwa 11. Für Wüstenelefanten und die Tierbeobachtung im Hinterland ist diese Zeit trotzdem die bessere.

Wer dir begegnet

Sehenswerte Tiere

Die Tierwelt der Skelettküste ist auf extreme Lebensbedingungen spezialisiert. Sichtungen sind seltener als in klassischen Safari-Parks, dafür siehst du hier Arten, die anderswo fehlen.

Eine davon ist die Braune Hyäne, in Namibia Strandwolf genannt. Etwa die Hälfte der landesweit 800 bis 1.200 Tiere lebt an dieser Küste und ernährt sich fast ausschließlich von jungen Pelzrobben. Diese Lebensweise gibt es bei der Art sonst nirgends.

  • Wüstenelefant
  • Wüstenlöwe
  • Braune Hyäne (Strandwolf)
  • Schakal
  • Giraffe
  • Antilopenarten
  • Südafrikanischer Seebär
  • Wale und Delfine (gelegentlich vor der Küste)
  • Zugvögel

So kommst du hin

Anreise

Anreisekarte Skeleton-Coast-Nationalpark: Straßen, Flughäfen und Tore
Anreise nach Skeleton-Coast-Nationalpark: Straßen, Flughäfen, Tore. Zum Vergrößern antippen.Straßen, Küste und Umriss: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Schematisch, keine Navigationskarte.

Mit dem Auto

  1. SwakopmundStart
  2. gut 2 Std. · C34 über Henties BayVoll tanken in Henties Bay. Ohne gebuchte Unterkunft kommst du nur bis 15 Uhr hinein
  3. Ugabmund-TorSüden, am Ugab
  4. Salzstraße entlang der Küste · PisteAb Swakopmund bis Terrace Bay fünf bis sechs Stunden
  5. Terrace BayCamp, Ende der öffentlichen Straße
  1. DamaralandStart
  2. C39 · PisteVoll tanken in Palmwag. Um Springbokwasser grober Schotter
  3. Springbokwasser-TorOsten

Mit dem Flugzeug

  • nahe Terrace BayTerrace Bay AirstripCharterflug, am Nordende der öffentlich befahrbaren Strecke
  • Konzessionsgebiet, Möwe BayMöwe Bay AirstripCharterflug, nahe der Ranger Station von Möwe Bay
  • außerhalb, am HoarusibPurros AirstripCharterflug, Ausgangspunkt für das nördliche Konzessionsgebiet
  • Tore Ugabmund und Springbokwasser 7.30 bis 19 Uhr, Durchreisende müssen bis 19 Uhr wieder draußen sein
  • Die kostenlose Transitgenehmigung gilt nur für die Durchfahrt zwischen Ugabmund und Springbokwasser
  • Hauptstrecke bei trockenem Wetter auch mit normalem Pkw, Allrad erst für Seitenpisten wie zum Uniab-Delta
  • Ab Terrace Bay nach Norden nur als Gast einer lizenzierten Lodge oder per Flugsafari
  • Tanken im Park nur in Terrace Bay, im Dezember und Januar auch in Torra Bay
  • Im Nebel wird die Salzstraße rutschig
Anreise ausführlich

Flugzeug

Charterflüge sind die gängige Art, den abgelegenen Norden des Parks zu erreichen; mehrere kleine Airstrips liegen im Park. Skeleton Coast Airstrip dient touristischen Zwecken und wird von Safari-Unternehmen mit Flugtouren genutzt. Terrace Bay Airstrip liegt nahe der Terrace Bay Lodge, am nördlichen Ende der öffentlich befahrbaren Strecke. Mowe Bay Airstrip nahe der Mowe Bay Ranger Station ist ein wichtiger Zugangspunkt für Naturschutzaktivitäten. Purros Airstrip liegt außerhalb des Parks am Hoarusib und ist Ausgangspunkt für das nördliche Konzessionsgebiet.

Auto

Die Anfahrt mit dem Auto ist möglich, aber anspruchsvoll: abgelegene Lage, raue Umgebungsbedingungen, meist unbefestigte und teils sandige Straßen. Es gibt zwei Tore: Ugabmund im Süden am Ugab-Fluss, erreichbar über die C34 von Henties Bay, und Springbokwasser im Osten, erreichbar über die C39 aus Damaraland. Beide geben Genehmigungen aus. Torra Bay und Terrace Bay sind keine Tore, sondern die beiden Camps im Park.

Tor Ugabmund im Süden, am Schild die Ein- und Ausfahrtszeiten

Was es kostet

Kosten und Gebühren

Eintrittrund 15 €Internationale Gäste, pro Tag
  • Gäste aus SADC-Staaten: rund 10 €
  • Fahrzeug: plus rund 3 €
  • Durchfahrt am selben Tag: kostenlose Genehmigung

Internationale Gäste zahlen rund 15 € pro Person und Tag, Gäste aus den SADC-Staaten rund 10 €. Für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzen kommen rund 3 € dazu.

Die Gebühr gilt 24 Stunden ab der Einfahrt, fällt für jeden weiteren Tag neu an und wird nicht erstattet. Fällig ist sie, sobald du in Torra Bay oder Terrace Bay übernachtest. Dafür brauchst du eine bestätigte Buchung.

Wer den Park am selben Tag nur zwischen Ugabmund und Springbokwasser durchquert, bekommt am Tor eine kostenlose Transitgenehmigung. Terrace Bay, Torra Bay und die Abzweige zum Uniab-Delta sind damit nicht erlaubt. Für Gebiete abseits der beiden Hauptstrecken brauchst du eine Sondergenehmigung.

Das Cape Cross Seal Reserve südlich vom Tor Ugabmund ist ein eigenes Schutzgebiet mit eigenem Ticket: rund 15 € pro Person und rund 3 € fürs Fahrzeug, nur bar. Deine Genehmigung für die Skelettküste gilt dort nicht.

Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.

Wo du schläfst

Beliebte Unterkünfte

Luxus

Shipwreck Lodge, deren Gebäude den Schiffswracks nachempfunden sind, die die Küste berühmt gemacht haben.

Luxus

Hoanib Skeleton Coast Camp von Wilderness in einem abgelegenen Tal am Hoanib, mit Safarizelten und Zugang zu einigen der wildesten Gebiete des Parks; oberste Preisklasse, keine Mittelklasse.

Einfach

Terrace Bay, das ganzjährig geöffnete Camp der staatlichen NWR mit Zimmern und Restaurant, und Torra Bay, der Campingplatz, der nur im Dezember und Januar öffnet.

Was du machen kannst

Aktivitäten

Erkundung der Schiffswracks

Über die Jahrhunderte sind hier zahlreiche Schiffe gestrandet, die gut erhaltenen davon liegen allerdings südlich vor dem Park oder nördlich von Terrace Bay im Konzessionsgebiet. Auf der Strecke von Ugabmund bis Terrace Bay, die du selbst fahren darfst, sind zwei Reste ausgeschildert, und von beiden ist wenig übrig. Wer Schiffe erwartet, findet Metall im Sand.

Wildbeobachtungsfahrten

Auf organisierten Safari-Fahrten lassen sich Hyänen, Schakale, verschiedene Antilopenarten und mit Glück der seltene Wüstenelefant beobachten: eine Fauna, die sich den extremen Bedingungen angepasst hat.

Fototouren

Ausgedehnte Sanddünen, raue Küstenlinien und das besondere Licht der Nebelküste ergeben Bedingungen, die es so kaum ein zweites Mal gibt. Organisierte Fototouren sind darauf zugeschnitten.

Küstenwanderungen

Wanderungen entlang der unberührten Strände und über die hohen Dünen geben Aussichten frei und bringen Flora und Fauna der Küstenregion aus der Nähe ins Blickfeld.

Was den Park schützt

Natur- und Tierschutz

Der Zugang zum Park ist bewusst eingeschränkt, weite Teile sind nur mit Genehmigung oder in organisierten Touren befahrbar. Bleib auf den vorgegebenen Routen: Reifenspuren in den Krustenböden der Namib bleiben jahrzehntelang sichtbar.

Gut zu wissen

Praktische Informationen

Fahrzeug und Straße

Auf der Hauptstrecke aus Salz und Schotter kommst du bei trockenem Wetter auch mit einem normalen Pkw durch. Allrad brauchst du erst für die Seitenpisten, etwa zum Uniab-Delta. Der Abschnitt bei Springbokwasser ist grober Schotter, die Salzstraße wird im Nebel rutschig. Von Swakopmund bis Terrace Bay sind es fünf bis sechs Stunden.

Tanken, Einkaufen, Netz

Außerhalb der Torra-Bay-Saison ist die Zapfsäule in Terrace Bay die einzige im Park, mit Benzin und Diesel, aber nicht immer vorrätig. Komm deshalb am besten mit vollem Tank aus Henties Bay. In Terrace Bay gibt es auch einen kleinen Laden und ein Restaurant. Lade deine Karten vorher offline.

Wasser

Zum Baden ist der Atlantik hier nichts, das Wasser ist kalt und die Strömungen sind stark.

Schotter auf der C39 zwischen Springbokwasser und Torra Bay

Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.

Du fragst

Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort

Kann man die Skelettküste auf eigene Faust bereisen?

Den südlichen Teil ja. Von Ugabmund bis Terrace Bay führt eine öffentliche Straße aus Salz und Schotter, die bei trockenem Wetter auch ein normaler Pkw schafft. Ab Terrace Bay nach Norden ist Schluss: Das Gebiet bis zum Kunene ist Konzessionsgebiet und nur als Gast einer der lizenzierten Lodges oder per Flugsafari zu erreichen.

Was kostet der Eintritt?

Internationale Gäste zahlen rund 15 € pro Person und Tag, Gäste aus den SADC-Staaten rund 10 €. Für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzen kommen rund 3 € dazu. Die Gebühr gilt 24 Stunden ab der Einfahrt und wird nicht erstattet. Wer den Park an einem Tag nur durchquert, bekommt am Tor eine kostenlose Transitgenehmigung.

Bis wann muss ich am Tor sein?

Ohne gebuchte Unterkunft im Park kommst du nur bis 15 Uhr hinein, und bis 19 Uhr musst du auf der anderen Seite wieder draußen sein. Mit einer Buchung für Terrace Bay ist die Einfahrt länger möglich, du solltest aber vor Einbruch der Dunkelheit ankommen.

Kann ich in Torra Bay campen?

Nur im Dezember und Januar. Torra Bay ist ein reines Saisoncamp mit kleinem Laden und Zapfsäule, aber ohne Restaurant; Zelt, Verpflegung und Wasser bringst du selbst mit. Terrace Bay ist dagegen das ganze Jahr geöffnet und hat Zimmer, Restaurant und außerhalb der Torra-Bay-Saison die einzige Tankstelle im Park.

Woher kommt der Name Skeleton Coast?

Von den Wal- und Robbenknochen, die hier einmal den Strand bedeckten, und von den zahlreichen Schiffswracks entlang der Küste, die von der gefährlichen Navigation in diesen Gewässern zeugen. Geprägt hat den Namen der Autor John Henry Marsh, der sein Buch über die gestrandete Dunedin Star so nannte.

Was sind Wüstenelefanten?

Elefanten, die sich an das harte Klima der Namib angepasst haben. Sie leben in den trockenen Flussläufen des Hinterlands, etwa am Hoarusib, und legen auf der Suche nach Wasser große Strecken zurück.

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