auch: Nossob Riverbed · Auob Riverbed · Nossob River · Auob River
Im trockenen Flussbett steht ein Oryx am Wasserloch, und über den roten Dünen geht die Sonne auf.
Die Flussbetten des Nossob und des Auob führen nur nach außergewöhnlich starkem Regen Wasser. Trotzdem sind sie die Lebensadern des Parks: Entlang beider Betten liegen die Wasserlöcher, und die Pisten folgen ihnen. Wo die Beutetiere trinken, jagen die Raubtiere, deshalb siehst du hier am meisten.
Um halb acht geht das Tor in Twee Rivieren auf, und nach ein paar Minuten rollst du über hellen Sand, links und rechts rote Dünen. Unter deinen Reifen liegt ein Fluss, der fast nie fließt. Die Flussbetten von Nossob und Auob sind die Lebensadern des Kgalagadi-Transfrontier-Nationalparks. Die Pisten folgen ihnen, an ihnen liegen die Wasserlöcher, und hier verbringst du die meisten Stunden deiner Safari.
Die beiden Betten sehen ganz verschieden aus. Der Auob, sein Name bedeutet bitteres Wasser, hat sich ein schmales Tal mit steilen Rändern gegraben, 100 bis 500 Meter breit. Er führt dich in dreieinhalb Stunden nach Nordwesten bis Mata-Mata an der Grenze zu Namibia. Der Nossob, der Name heißt dunkler Lehm, zieht als flache Sandrinne nach Norden. Bis zum Camp Nossob sind es rund 160 Kilometer und viereinhalb Stunden reine Fahrzeit. Im Nossob verläuft auch die Grenze zu Botswana. Ein Zaun steht dort nicht, und Oryx, Springböcke und Löwen wechseln hinüber und herüber, wie es ihnen passt.
Wasser findest du trotzdem. Es kommt aus Bohrlöchern. Die ersten ließ die südafrikanische Regierung 1914 am Auob bohren, als Wasserlinie für einen möglichen Vormarsch ins damalige Deutsch-Südwestafrika. Der Vormarsch kam nie, die Bohrlöcher blieben. Heute ziehen Springböcke, Oryx und Gnus zu ihnen, und die Raubtiere wissen das.
Am meisten erlebst du früh am Morgen und am späten Nachmittag. Mittags flimmert die Luft über dem Sand. Dann machst du Pause an einem Picknickplatz wie Auchterlonie am Auob oder Melkvlei am Nossob, den wenigen Stellen, an denen du aussteigen darfst. Und bevor die Camptore schließen, je nach Monat zwischen 18 und 19.30 Uhr, bist du zurück.
Warum hin
Darum lohnen sich die Flussbetten von Nossob und Auob
Die Wasserlöcher liegen entlang beider Betten, und die Pisten folgen ihnen. Du fährst genau die Strecke, auf der sich die Tiere ohnehin sammeln.
Im Nossob läuft die Staatsgrenze zwischen Südafrika und Botswana, und ein Zaun steht dort nicht. Die Tiere wechseln frei zwischen beiden Hälften des Parks.
Die beiden Betten sehen verschieden aus: Der Auob hat ein schmales Tal mit steilen Rändern, hundert bis fünfhundert Meter breit, der Nossob zieht als flache Sandrinne.
Die Wasserstellen sind kein Naturphänomen. Sie gehen auf Bohrlöcher zurück, die 1914 für einen Vormarsch nach Deutsch-Südwestafrika niedergebracht wurden.
Am Auob steht mit Auchterlonie das wiederhergestellte Gehöft eines Bohrlochwächters, mit Brunnen, Schmiede und zwei Kralen.
Aus Reiseberichten und Foren
Unsere Geheimtipps für die Flussbetten von Nossob und Auob
Kommst du mittags an, fahr zuerst den Auob hinaufDas Haupttor in Twee Rivieren öffnet erst um 7.30 Uhr, und viele stehen erst gegen Mittag dort. Den Auob hinauf bis Mata-Mata brauchst du dreieinhalb Stunden, den Nossob hinauf bis zum Camp Nossob viereinhalb. Im Juni schließen die Camptore schon um 18 Uhr: Für Nossob musst du dann spätestens um halb zwei los, ohne einen einzigen Halt. Leg die erste Nacht deshalb nach der Fahrzeit fest, nicht nach dem schöneren Namen.
Plan für den Wechsel über die Dünen einen ganzen Tag einVom einen Flussbett ins andere kommst du über die Dünenstraße zwischen Kamqua am Auob und Dikbaardskolk am Nossob. Sie selbst ist gut 50 Kilometer lang und meist fester Schotter, das Stück dazwischen aber steinig. Die ganze Etappe von Mata-Mata bis zum Camp Nossob misst rund 160 bis 170 Kilometer, und SANParks rechnet dafür viereinhalb Stunden reine Fahrzeit. Für Tierbeobachtung nebenbei bleibt da wenig Luft.
Halt in Auchterlonie, die meisten fahren vorbeiDer Picknickplatz liegt 31 Kilometer nördlich von Twee Rivieren am Auob und ist einer der wenigen Orte, an denen du aussteigen darfst. Oben auf der Düne steht das wiederhergestellte Haus eines Bohrlochwächters, dazu Brunnen, Schmiede, zwei Krale und ein kurzer Rundweg. Zwanzig Minuten reichen, und danach verstehst du, warum die Wasserlöcher dort liegen, wo sie liegen.
Am Nossob kannst du nur in der Mitte aussteigenZwischen Twee Rivieren und dem Camp Nossob gibt es nur zwei Picknickplätze: Melkvlei, rund 50 Kilometer nördlich von Twee Rivieren, und Dikbaardskolk, 56 Kilometer südlich von Nossob. Beide liegen im mittleren Drittel der Strecke, und Wasser gibt es an keinem. Pack Trinkwasser und Proviant so, dass du auf dem ersten und letzten Stück gut im Auto zurechtkommst.
Piste im Nossob von Twee Rivieren bis zum Camp Nossob
160 km
breit ist das Tal, das sich der Auob gegraben hat
100 bis 500 m
ließ die Regierung die ersten Bohrlöcher am Auob bohren
1914
Regen in zwei Tagen am Camp Nossob, Anfang November 2025
109 mm
Wo genau
Lage und Anreise zu den Flussbetten von Nossob und Auob9
Die Flussbetten von Nossob und Auob durchziehen die südafrikanische Hälfte des Kgalagadi-Transfrontier-Nationalparks und treffen sich kurz nördlich des Haupttors Twee Rivieren, rund 250 Straßenkilometer nördlich von Upington. Der Auob führt nach Nordwesten bis Mata-Mata an der Grenze zu Namibia, der Nossob nach Norden bis zum Camp Nossob und weiter bis Union’s End.
So kommst du hin
Twee RivierenTor · Haupttor und Camp, hier beginnen beide Pisten
0,3 km
AuchterlonieParkplatz · Picknickplatz am Auob, 31 km nördlich von Twee Rivieren
33 km
MelkvleiParkplatz · Picknickplatz am Nossob, rund 50 km nördlich von Twee Rivieren
44 km
Mata-MataCamp · rund 120 km den Auob hinauf, 3,5 Std.
100 km
Camp NossobCamp · rund 160 km den Nossob hinauf, 4,5 Std.
117 km
UpingtonOrt · 250 km Teer über Askham bis Twee Rivieren
Beste Reisezeit für die Flussbetten von Nossob und Auob
Die Flussbetten von Nossob und Auob zeigen dir von Mai bis Oktober am meisten. In der Trockenzeit kommen die Tiere an die Wasserlöcher, das Gras ist kurz, und die Morgen und Abende sind angenehm. Von Juni bis August sind die Camps am vollsten, und nachts fällt das Thermometer oft unter null, bis minus 11 Grad. Von Januar bis April fällt der Regen in heftigen Gewittern, am meisten im März. Dann wird das Flussbett grün, und die Tiere verteilen sich, weil sie überall Wasser finden. Von Dezember bis Februar steigt die Hitze im Schatten auf bis zu 42 Grad, dafür öffnen die Camptore schon um 5.30 Uhr.
Oktober empfohlen
Der Oktober ist eine der besten Reisezeiten für die Flussbetten von Nossob und Auob. Im Oktober ist in den Flussbetten von Nossob und Auob eher wenig los, gute Chancen also, dass du fast allein bist.
Tiere an den Wasserlöchern Wasserlöcher
06:02Sonnenaufgang
18:44Sonnenuntergang
12,7 hTageslicht
Monatsmitte, Ortszeit (UTC+2).
Dein Tag in den Flussbetten von Nossob und Auob
Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.
68101214161820
05:30–07:30Die Camptore öffnen je nach Monat zwischen 5.30 Uhr im Sommer und 7.30 Uhr im Juni und Juli. Das Haupttor in Twee Rivieren öffnet für Ankommende immer erst um 7.30 Uhr.
06:00–10:00Die kühlen Morgenstunden sind die besten des Tages. Jetzt lohnt der Halt am ersten Wasserloch, solange die Tiere noch trinken und jagen.
10:00–15:30Mittagshitze. Über dem Sand flimmert die Luft, und im Park ist es am ruhigsten. Zeit für die Pause an einem Picknickplatz.
15:30–18:00Die Hitze lässt nach, die Tiere ziehen wieder ans Wasser. Fahr langsam zurück Richtung Camp.
18:00–19:30Die Camptore schließen je nach Monat zwischen 18 Uhr im Mai, Juni und Juli und 19.30 Uhr von November bis Februar. Bis dahin musst du drin sein.
An den Wasserlöchern im Flussbett treffen sich die Tiere der Kalahari. Hier siehst du, wen du oft triffst, wer seltener auftaucht und wie du dich verhältst. Den Löwen widmen wir eine eigene Seite.
Foto: Bernard DUPONT from FRANCE, CC BY-SA 2.0
Springbock
Kleine Antilope aus der Verwandtschaft der Gazellen, bis 90 Zentimeter hoch, mit dunklem Band an der Flanke.
Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest
in Herden auf dem Talboden und an den Wasserlöchern beider Betten
So verhältst du dich
Bleib im Auto und auf der Piste. Eine Herde, die über die Piste zieht, lässt du in Ruhe vorbei.
Foto: Bernard DUPONT from FRANCE, CC BY-SA 2.0
Oryx
Große Antilope mit langen, geraden Hörnern und schwarz-weißem Gesicht, in Südafrika Gemsbok genannt. Nach ihm hieß die südafrikanische Hälfte früher Kalahari-Gemsbok-Nationalpark.
Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest
auf dem Talboden, an den Wasserlöchern und mittags oft im Schatten der Kameldornbäume
So verhältst du dich
Halt Abstand. Die Hörner sind spitz, ein bedrängter Oryx wehrt sich.
Foto: Bernard DUPONT from FRANCE, CC BY-SA 2.0
Gepard
Schlanke, gefleckte Großkatze mit schwarzem Streifen vom Auge zum Maul. Er jagt am Tag und holt seine Beute im kurzen Sprint ein.
Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest
auf dem offenen Talboden, mittags oft im Schatten eines Baums nahe einem Wasserloch
So verhältst du dich
Steig nie aus und fahr nicht von der Piste ab, um näher heranzukommen. Ein ruhender Gepard bleibt liegen, wenn du ihm Raum lässt.
Foto: Bernard Dupont, CC BY-SA 2.0
Braune Hyäne
Hyäne mit langem, zotteligem braunem Fell, rund 40 Kilogramm schwer. Sie ist meist nachts unterwegs und frisst vor allem Aas.
Sichtungschance
Glückssache
Wo du sie findest
früh am Morgen oder spät am Abend an einem Wasserloch, sonst meist unsichtbar
So verhältst du dich
Ein Glücksfall. Bleib still sitzen und lass sie ihren Weg gehen.
Im Kgalagadi musst du vor Torschluss im nächsten Camp sein, und die Tore schließen je nach Monat zu anderen Zeiten. Wähl den Monat, die Strecke und wann du in Twee Rivieren losfährst. Du siehst sofort, wie viel Zeit dir für Pausen am Wasserloch bleibt.
Früheste Abfahrt: Haupttor für Ankommende 7.30 Uhr; wer im Camp Twee Rivieren übernachtet hat, fährt mit dem Camptor los
Tipp: Plan mindestens eine Stunde für Halte am Wasserloch ein. Bleibt dir weniger, nimm die kürzere Strecke oder übernachte in Twee Rivieren und starte mit dem Camptor.
Die Wasserlöcher, an denen du heute wartest, hat nicht die Natur angelegt. Die ersten sind über hundert Jahre alt, und ihre Geschichte beginnt mit einem Krieg.
1914
Bohrlöcher für einen Krieg
Mit dem Ersten Weltkrieg lässt die südafrikanische Regierung am Auob eine Reihe von Bohrlöchern anlegen. Sie sollen Truppen auf dem Weg nach Deutsch-Südwestafrika mit Wasser versorgen.
nach 1918
Farmen mit schottischen Namen
Der schottische Landvermesser Rodger Jackson teilt das Gebiet in Farmen auf und benennt viele nach Orten seiner Heimat. Als Namen von Wasserlöchern gibt es manche noch heute.
1931
Der Park entsteht
Das Land zwischen Nossob, Auob und der Grenze zu Südwestafrika wird Nationalpark. Johannes le Riche wird erster Wildhüter und zieht in das verlassene Haus eines Bohrlochwächters.
1934
Beide Flüsse fließen
Nach einer außergewöhnlich nassen Regenzeit führen Nossob und Auob Wasser. Danach bricht Malaria aus, und le Riche und sein Helfer Gert Januarie sterben daran.
1935
Der Zusammenfluss kommt in den Park
Die Regierung kauft die Farmen am Südufer des Auob und dazu Twee Rivieren. Seitdem liegt auch der Zusammenfluss der beiden Flüsse im Park.
1938
Die andere Seite des Nossob
Auf der heutigen botswanischen Seite des Flussbetts entsteht ein eigenes Schutzgebiet, der Gemsbok-Nationalpark.
1999
Ein Park ohne Grenze
Südafrika und Botswana legen ihre beiden Parks vertraglich zusammen. Es ist Afrikas erstes grenzüberschreitendes Schutzgebiet.
Nov. 2025
109 Millimeter in zwei Tagen
Am Camp Nossob fallen in zwei Tagen 109 Millimeter Regen. Zelte und Pisten werden beschädigt.
Am Lagerfeuer erzählt
Die vergessenen Wächter
Stell dir den Auob vor gut hundert Jahren vor: kein Camp, keine Piste, nur Sand, Kameldornbäume und hier und da ein frisch gebohrtes Loch. Daneben wohnt eine Familie. Die Regierung hat sie angeworben, um das Bohrloch zu bewachen und in Schuss zu halten. Holz für Hütten gibt es kaum, Lehm für Ziegel auch nicht. Also bauen sie Krale und Häuser aus dem hellen Kalkstein, der hier überall liegt. Der Krieg zieht an ihnen vorbei, der Vormarsch kommt nie, und die Behörden vergessen sie. Die Familien bleiben trotzdem, mit ihrem Vieh. Ihre runden Mauern siehst du heute noch, wenn du am Auob genau hinschaust.
Erzählt nach der Parkgeschichte von SANParks. Wie viele Familien es waren und wie lange einzelne blieben, ist dort nicht überliefert.
Ehrlich gesagt
Passen die Flussbetten von Nossob und Auob zu dir?
Ja, wenn …
Du fährst gern selbst und kannst eine Stunde still am Wasserloch sitzen.
Du hoffst auf Raubkatzen und bringst Geduld mit.
Du magst weite, leere Landschaft mit roten Dünen und hellem Sand.
Du reist zwischen Mai und Oktober.
Eher nicht, wenn …
Du willst Elefanten, Büffel oder Nashörner sehen. Die gibt es im Kgalagadi nicht.
Du willst unterwegs aussteigen und laufen. Das geht nur in den Camps und an den Picknickplätzen.
Du hast nur einen Tag. Allein ab Upington sind es 250 Kilometer bis zum Tor.
Inspiration
Die Flussbetten von Nossob und Auob in Bildern
Heller Sand, rote Dünen und Wasserlöcher unter Kameldornbäumen. Nach einem seltenen Regen steht im Nossob sogar Wasser.
Hilfreiche Infos zu den Flussbetten von Nossob und Auob
In den Flussbetten bist du auf dich gestellt. Diese Dinge klärst du am besten, bevor du in Twee Rivieren losfährst.
Torzeiten
Die Camptore öffnen und schließen jeden Monat zu anderen Zeiten, zwischen 5.30 und 7.30 Uhr am Morgen und zwischen 18 und 19.30 Uhr am Abend. Wer zu spät kommt, steht vor einem geschlossenen Tor.
Aussteigen
Unterwegs bleibst du im Auto. Aussteigen darfst du nur in den Camps und an den Picknickplätzen wie Auchterlonie, Kamqua, Melkvlei und Dikbaardskolk.
Tanken und Einkaufen
Laden und Zapfsäulen gibt es in Twee Rivieren, Mata-Mata und Nossob, bezahlt wird mit Karte. Jeder Laden schließt einmal im Monat für die Inventur, frag an der Rezeption nach dem Tag.
Wasser
An den Picknickplätzen gibt es kein Trinkwasser. Das Wasser in den Camps ist stark mineralisiert, deshalb gehören zehn Liter Reserve ins Auto.
Handynetz
Netz hast du nur in Twee Rivieren. Lad Karten und Buchungen vorher herunter, im Flussbett bist du offline.
Du fragst
Fragen und Antworten zu den Flussbetten von Nossob und Auob
Führen der Nossob und der Auob jemals Wasser?
Nur selten und nur kurz, nach außergewöhnlich starkem Regen. Den Nossob erlebst du fließend vielleicht einmal im Leben, er läuft etwa einmal im Jahrhundert. Wie heftig es regnen kann, zeigte Anfang November 2025: Am Camp Nossob fielen in zwei Tagen 109 Millimeter.
Brauche ich für die Flussbetten einen Geländewagen?
Nein. Auf den Pisten in den Flussbetten kommst du mit einem Auto mit hoher Bodenfreiheit durch. Allrad mit Untersetzung brauchst du erst für die Wege zu den Camps Bitterpan und Gharagab, den Leeudril und den Nossob-Eco-Trail.
Woher kommt das Wasser in den Wasserlöchern?
Aus Bohrlöchern. Die ersten ließ die südafrikanische Regierung 1914 am Auob bohren, um Truppen auf dem Weg nach Deutsch-Südwestafrika zu versorgen. Der Vormarsch kam nie, die Bohrlöcher blieben, und heute trinken dort Springböcke, Oryx und Raubtiere.
Auf welcher Seite der Grenze bin ich im Nossob?
Das Flussbett selbst ist die Grenze: westlich liegt Südafrika, östlich Botswana. Piste und Camps gehören zur südafrikanischen Hälfte. Ein Zaun steht nicht, die Tiere wechseln frei hin und her.
Wie lange fahre ich von Twee Rivieren nach Mata-Mata und nach Nossob?
Den Auob hinauf bis Mata-Mata rechnet SANParks dreieinhalb Stunden, den Nossob hinauf bis zum Camp Nossob viereinhalb Stunden, ohne Halt. Mit Pausen an den Wasserlöchern wird es schnell mehr. Sei vor Torschluss im Camp, je nach Monat zwischen 18 und 19.30 Uhr.
Was bedeuten die Namen Nossob und Auob?
Nossob heißt dunkler Lehm, Auob bitteres Wasser. Kurz bevor die beiden zusammenfließen, liegt das Haupttor Twee Rivieren, auf Afrikaans zwei Flüsse.
Woher wir das wissen
Quellen und Stand
Geprüft am 13. Oktober 2026
Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 23. September 2026