Tierbeobachtungsort · Highlight

Nairobi Safari Walk und Tierwaisenhaus

auch: Nairobi Safari Walk · Nairobi Animal Orphanage · Tierwaisenhaus Nairobi · Safari Walk Nairobi-Nationalpark

Unter dem Holzsteg zieht eine Giraffe vorbei, und du stehst zu Fuß mitten in der Savanne.

Der Nairobi Safari Walk führt dich auf Holzstegen durch drei nachgebaute Lebensräume: Feuchtgebiet, Savanne und Wald. Du läufst selbst und brauchst kein Fahrzeug. Nebenan liegt das Tierwaisenhaus des Kenya Wildlife Service, in dem verletzte und verwaiste Wildtiere gepflegt werden. Beide haben ein eigenes Ticket, der Parkeintritt deckt sie nicht ab.

Besuchsdauer
Safari Walk ein bis zwei Stunden
Beste Reisezeit
Jan–Feb, Jul–Okt
Nächstes Tor
Haupttor, 1,3 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 6 Bilder
Erhöhter Holzsteg mit Geländer führt zu einer Hütte mit Grasdach, dahinter dichter grüner WaldFoto: Michelle Juma, CC BY-SA 4.0
Eine Giraffe steht auf einer offenen Fläche unter einem erhöhten Steg auf Stelzen, vorne BlätterFoto: Ngangaesther, CC BY-SA 4.0

Du gehst auf Holzplanken, ein paar Meter über dem Boden, und unter dir zieht eine Giraffe durchs Buschland. Das ist der Nairobi Safari Walk, ein Rundgang des Kenya Wildlife Service direkt am Haupttor des Nairobi-Nationalparks an der Langata Road. Im Park nebenan sitzt du im Wagen. Hier bist du zu Fuß unterwegs und schaust von oben in die Gehege.

Der Steg führt durch drei nachgebaute Lebensräume: Feuchtgebiet, Savanne und Wald. In den Gehegen leben Breitmaulnashorn, Löwe, Leopard, Büffel, Giraffe, Zebra, Hyäne, Krokodil und Zwergflusspferd, dazu Antilopen und Affen. Über 150 einheimische Baumarten wachsen auf dem Gelände, und unten fließt der Mokoyet. Leopard und Zwergflusspferd bekommst du im offenen Park so gut wie nie zu sehen, hier stehen sie hinter dem Zaun.

Rund 500 Meter weiter liegt das Nairobi Animal Orphanage, das Tierwaisenhaus. Seit 1964 nimmt der Kenya Wildlife Service hier verwaiste, verletzte, alte und ausgesetzte Wildtiere auf. Es ist eine Auffangstation mit Käfigen und Maschendraht, kein Schaugarten, und das siehst du auch. Was sich auswildern lässt, kommt zurück in die Wildnis, die anderen Tiere bleiben.

Beide Einrichtungen kosten extra und sind im Parkeintritt nicht enthalten. Willst du alles an einem Tag sehen, frag am Schalter nach dem Kombiticket. Und schau vor der Reise nach, wo das Tierwaisenhaus gerade steht: Der Kenya Wildlife Service will es auf ein neues Gelände gegenüber dem Bomas-Kongresszentrum verlegen, darüber verhandelt gerade ein Gericht.

Warum hin

Darum lohnt sich der Nairobi Safari Walk

  1. Du läufst zu Fuß auf Stegen, ohne Fahrzeug und ohne Fahrer. Im Nationalpark nebenan geht das nicht.
  2. Drei nachgebaute Lebensräume auf einem Weg, vom Feuchtgebiet über die Savanne bis in den Wald.
  3. Leopard und Zwergflusspferd, die du im Park selbst kaum zu sehen bekommst, leben hier in Gehegen.
  4. Das Tierwaisenhaus nebenan zeigt die Rettungsarbeit des Kenya Wildlife Service, keine Ausstellung.
  5. Beides liegt am Haupttor an der Langata Road und passt an den Nachmittag nach einer Parkrunde.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den Nairobi Safari Walk und das Tierwaisenhaus

  • Frag am Schalter ausdrücklich nach dem Kombiticket Einzeln zahlst du als Erwachsener ohne Wohnsitz in Ostafrika 80 US-Dollar für den Park und je 25 US-Dollar für Safari Walk und Waisenhaus, zusammen 130 US-Dollar. Das Nairobi Package mit allen dreien kostet 90 US-Dollar, rund 80 €. Für Safari Walk und Waisenhaus allein gibt es das Nairobi Sanctuary Package für 40 US-Dollar, rund 35 €. Von allein bekommst du am Schalter die Einzeltickets.
  • Der Ausweg, wenn du kein Fahrzeug hast In den Nationalpark kommst du zu Fuß nicht hinein. Am Safari Walk bist du ohne Wagen selbst unterwegs, auf den Holzstegen über dem Gelände.
  • Prüf vor der Fahrt, wo das Tierwaisenhaus steht Am 5. Juni 2026 hat der Kenya Wildlife Service angekündigt, das Tierwaisenhaus auf ein Gelände gegenüber dem Bomas-Kongresszentrum an der Langata Road zu verlegen; gebaut werden sollte anderthalb Jahre. Naturschutzgruppen und mehr als 4.600 Kenianer klagen dagegen, und das Gericht hat die Bauarbeiten bis zur Entscheidung gestoppt. Bis dahin arbeitet die Station am alten Platz. Ein kurzer Anruf beim KWS vor der Reise erspart dir die falsche Adresse.
  • Nicht zu verwechseln mit dem Elefantenwaisenhaus Das Tierwaisenhaus hier gehört dem Kenya Wildlife Service und liegt am Haupttor an der Langata Road. Das Elefantenwaisenhaus des Sheldrick Wildlife Trust ist eine andere Einrichtung, rund viereinhalb Kilometer weiter südlich an der Magadi Road, mit eigener Spende und nur einer Stunde Besuchszeit am Tag. Wer das eine bucht und das andere meint, steht vor der falschen Schranke.
  • Fernglas und Wasser einpacken, Plastiktüten nicht Manche Gehege sind groß und dicht bewachsen, Leopard und Hyäne liegen gern weit hinten im Schatten. Ein Fernglas hilft. Wasser und Sonnencreme nimmst du selbst mit. Einwegplastik ist in allen Schutzgebieten des KWS verboten, also kommen Tüten und Plastikflaschen nicht mit hinein.
nachgebaute Lebensräume: Feuchtgebiet, Savanne, Wald
3
einheimische Baumarten wachsen auf dem Gelände
150+
wurde das Tierwaisenhaus gegründet
1964
je Einrichtung für Erwachsene ohne Wohnsitz in Ostafrika
25 US-Dollar

Wo genau

Lage und Anreise zum Nairobi Safari Walk9

Der Nairobi Safari Walk liegt am Haupttor des Nairobi-Nationalparks an der Langata Road, rund 7 km Luftlinie südwestlich vom Zentrum Nairobis. Das Tierwaisenhaus liegt rund 500 m weiter östlich auf demselben Gelände des Kenya Wildlife Service.

So kommst du hin

  • Haupttor an der Langata RoadTor · rund 260 m Luftlinie
  • Nairobi Animal Orphanage (Tierwaisenhaus)Ort · rund 500 m Luftlinie
  • Nairobi, ZentrumOrt · rund 7 km Luftlinie, 10 bis 20 Minuten, im Berufsverkehr deutlich länger
  • Sheldrick-Elefantenwaisenhaus am Mbagathi-TorOrt · rund 4,5 km Luftlinie
  • Jomo Kenyatta International AirportAirstrip · rund 17 km Luftlinie
    17 km

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

In Google Maps öffnen

Wann hin

Beste Reisezeit für den Nairobi Safari Walk

Der Nairobi Safari Walk ist das ganze Jahr offen, die Tiere leben in Gehegen und sind immer da. In den Regenzeiten von März bis Juni und im November und Dezember wird es auf den Wegen nass, die Holzstege bleiben begehbar. Von Juli bis Oktober ist Hauptreisezeit in Kenia, dann ist am Haupttor mehr los.

Oktober empfohlen

Der Oktober ist eine der besten Reisezeiten für den Nairobi Safari Walk. Im Oktober ist am Nairobi Safari Walk viel los, starte deshalb möglichst früh.

06:14Sonnenaufgang
18:22Sonnenuntergang
12,1 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+3).

Dein Tag am Nairobi Safari Walk

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 06:00–09:00Die Tore öffnen um 6 Uhr. Der Morgen gehört der Pirschfahrt im Park, solange es kühl ist.
  • 09:00–16:00Ab 9 Uhr ist der Morgenbetrieb vorbei. Rechne für den Steg ein bis zwei Stunden, mit dem Waisenhaus einen halben Tag.
  • 16:00–18:00Kommst du von einer Parkrunde zurück ans Haupttor, passt der Safari Walk gut ans Ende des Tages. Um 18 Uhr schließen die Tore.
  • 18:00–06:00Die Tore sind zu, nachts ist hier niemand unterwegs.
  • 06:14Sonnenaufgang im Oktober
  • 18:22Sonnenuntergang

Einzeln oder im Paket

Was kostet dein Tag am Haupttor?2

Park, Safari Walk und Tierwaisenhaus kosten jeweils extra. Der Kenya Wildlife Service bietet zwei Pakete an, die du am Schalter ausdrücklich verlangen musst. Probier aus, was du sparst.

  • Ohne Wohnsitz in Kenia oder Ostafrika: USD
  • Afrikanische Staatsangehörige (außerhalb Ostafrikas): USD
  • Wohnsitz in Kenia: KES
  • Bürger der Ostafrikanischen Gemeinschaft: KES

Wer dir am Steg begegnet

Tiere im Nairobi Safari Walk3

Die Tiere leben in Gehegen, du siehst sie von oben vom Steg aus. Die Liste nennt die Arten, die der Kenya Wildlife Service hier zeigt. Ob ein Tier gerade vorne steht oder hinten im Busch schläft, entscheidet es selbst.

Breitmaulnashorn im Nairobi Safari WalkFoto: Berenice louis, CC BY-SA 4.0

Breitmaulnashorn

Das größere der beiden afrikanischen Nashörner. Mit seinem breiten, geraden Maul grast es wie ein Rasenmäher.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

im Savannengehege, oft an der Futterstelle mit Heu

So verhältst du dich

Bleib auf dem Steg und sprich leise. Nashörner sehen schlecht, hören aber gut.

Giraffe im Nairobi Safari WalkFoto: Ngangaesther, CC BY-SA 4.0

Giraffe

Das höchste Landtier der Welt. Mit der langen Zunge zupft sie Blätter auch zwischen Dornen heraus.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

in der offenen Savanne unter dem erhöhten Steg

So verhältst du dich

Vom Steg aus bist du fast auf Augenhöhe. Füttern ist verboten.

Zebras im Nairobi Safari WalkFoto: Motoko C. K., CC BY 4.0

Zebra

Wildpferd mit Streifen, das in Herden lebt. Kein Streifenmuster gleicht dem anderen.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

im Savannengehege, zusammen mit Straußen und Antilopen

So verhältst du dich

Ruhig beobachten, Zebras schrecken bei lauten Geräuschen auf.

Zwei Löwinnen im Nairobi Safari WalkFoto: Ngangaesther, CC BY-SA 4.0

Löwe

Afrikas größte Katze und die einzige, die in Rudeln lebt. Tagsüber schlafen Löwen viele Stunden.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

im eigenen Gehege, gern im Gras oder im Schatten

So verhältst du dich

Nichts über den Zaun werfen, auch nicht, um ein Tier zu wecken.

Leopard

Gefleckte Großkatze, die allein lebt und viel Zeit auf Bäumen verbringt. In freier Wildbahn bekommst du sie selten zu sehen.

Sichtungschance
Selten
Wo du sie findest

im dichter bewachsenen Gehege, oft im Geäst oder hinten im Schatten

So verhältst du dich

Geduld und ein Fernglas helfen. Leise warten, bis er sich bewegt.

Tüpfelhyäne im Nairobi Safari WalkFoto: Ngangaesther, CC BY-SA 4.0

Tüpfelhyäne

Die größte Hyäne, mit runden Ohren und geflecktem Fell. Sie jagt viel selbst und frisst nicht nur Aas.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

auf der Wiese im Gehege, oft am Rand unter Bäumen

So verhältst du dich

Vom Steg aus beobachten, nicht rufen oder pfeifen.

Krokodil auf dem Felsen im Nairobi Safari WalkFoto: Ngangaesther, CC BY-SA 4.0

Nilkrokodil

Afrikas größtes Reptil. Es liegt stundenlang reglos in der Sonne, um sich aufzuwärmen.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

am Wasser im Feuchtgebiet, auf Steinen oder halb im Wasser

So verhältst du dich

Vom Zaun aus anschauen. Reglos heißt nicht schlafend.

Zwergflusspferd im Gehege, Nairobi-NationalparkFoto: Michelle Juma, CC BY-SA 4.0

Zwergflusspferd

Ein kleiner Verwandter des Flusspferds aus den Wäldern Westafrikas, deutlich kleiner als sein großer Vetter. In Kenia lebt es nicht wild.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

im eigenen Gehege mit Wasserstelle

So verhältst du dich

Leise bleiben, Zwergflusspferde sind scheu und ziehen sich schnell zurück.

Kaffernbüffel

Wuchtiges Wildrind mit schweren, geschwungenen Hörnern. Er gehört zu den Big Five.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

im Savannenteil des Rundgangs

So verhältst du dich

Vom Steg aus beobachten, in freier Wildbahn gilt er als eines der gefährlichsten Tiere Afrikas.

Ein Waisenhaus im Streit

Vom Gründungsjahr bis vor Gericht25678

Das Tierwaisenhaus gibt es seit über sechzig Jahren am Rand des Parks. Jetzt soll es umziehen, und darüber wird gerade gestritten.

  1. 1964

    Das Waisenhaus entsteht

    Am Nationalpark entsteht eine Station für verwaiste und verletzte Wildtiere. Sie ist die Vorgängerin des heutigen Tierwaisenhauses.

  2. Okt. 2025

    Neue Gebühren

    Der Kenya Wildlife Service legt neue Preise fest. Safari Walk und Waisenhaus kosten seitdem je 25 US-Dollar für Besucher ohne Wohnsitz in Ostafrika.

  3. 5. Juni 2026

    Der Umzug wird angekündigt

    Der KWS will das Waisenhaus auf ein rund 89 Acres großes Gelände gegenüber dem Bomas-Kongresszentrum verlegen. Der Bau soll anderthalb Jahre dauern.

  4. Juli 2026

    Klage und Baustopp

    Mehr als 4.600 Kenianer klagen gegen das Vorhaben, weil dafür Fläche des Nationalparks bebaut würde. Das Gericht stoppt die Bauarbeiten bis zur Entscheidung und besichtigt am 22. Juli das Gelände.

Ehrlich gesagt

Passt der Nairobi Safari Walk zu dir?

Ja, wenn …

  • Du hast kein eigenes Fahrzeug und willst trotzdem Löwe, Nashorn und Giraffe aus der Nähe sehen.
  • Du hast in Nairobi nur ein paar Stunden, etwa zwischen Ankunft und Weiterflug.
  • Du reist mit Kindern, die lieber laufen als stundenlang im Wagen zu sitzen.
  • Du willst sehen, wie der Kenya Wildlife Service verletzte und verwaiste Tiere versorgt.

Eher nicht, wenn …

  • Du willst Tiere in freier Wildbahn erleben. Dafür fährst du in den Nationalpark nebenan.
  • Gehege und Käfige machen dir zu schaffen. Im Tierwaisenhaus siehst du viel Maschendraht.
  • Du hast schon ein Ticket für den Park und erwartest, dass es hier gilt. Beide Einrichtungen kosten extra.

Inspiration

Der Nairobi Safari Walk in Bildern

Holzstege über dem Buschland, Gehege unter dir und nebenan das Tierwaisenhaus: So sieht es am Haupttor des Parks aus.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zum Nairobi Safari Walk

Hier zählt vor allem das richtige Ticket. Was du zum Bezahlen, zur Anfahrt und zum Mitnehmen wissen musst.

Bezahlen

Du zahlst bargeldlos über KWSPay, das Bezahlsystem des Kenya Wildlife Service auf eCitizen. Kauf das Kombiticket, bevor du einzelne Tickets nimmst.

Anfahrt

Fahr über die Langata Road zum Haupttor des Nationalparks, vom Zentrum aus 10 bis 20 Minuten, im Berufsverkehr länger. Safari Walk und Tierwaisenhaus liegen direkt neben dem Tor, du kannst auch mit dem Taxi kommen.

Mitnehmen

Pack Wasser in einer Mehrwegflasche, Sonnencreme, einen Hut und ein Fernglas ein. Einwegplastik ist in den Schutzgebieten des KWS verboten.

Kontakt

Für aktuelle Zeiten und den Standort des Tierwaisenhauses: Kundendienst des KWS unter +254 700 547 345 oder per WhatsApp unter +254 726 610 509.

Du fragst

Fragen und Antworten zum Nairobi Safari Walk

Sind Safari Walk und Tierwaisenhaus im Parkeintritt enthalten?

Nein. Beide haben ein eigenes Ticket. Ohne Wohnsitz in Ostafrika zahlst du je Einrichtung 25 US-Dollar, rund 22 €, Kinder von 5 bis 17 Jahren 15 US-Dollar, rund 13 €. Bürger Ostafrikas zahlen 300 Kenia-Schilling, rund 2 €.

Gibt es ein Kombiticket für Safari Walk und Tierwaisenhaus?

Ja, zwei. Das Nairobi Sanctuary Package für Safari Walk und Waisenhaus kostet 40 US-Dollar, rund 35 €, für Kinder 20 US-Dollar, rund 18 €. Das Nairobi Package nimmt den Nationalpark dazu und kostet 90 US-Dollar, rund 80 €, für Kinder 45 US-Dollar, rund 40 €. Einzeln wären es 130 US-Dollar, rund 114 €.

Braucht man für den Safari Walk ein Fahrzeug?

Nein. Du läufst auf erhöhten Holzstegen durch das Gelände. Genau das unterscheidet den Safari Walk vom Nationalpark nebenan, in den du nur mit einem Wagen kommst.

Zieht das Tierwaisenhaus um?

Angekündigt ist es, entschieden nicht. Am 5. Juni 2026 hat der Kenya Wildlife Service erklärt, die Station auf ein Gelände gegenüber dem Bomas-Kongresszentrum zu verlegen. Dagegen läuft eine Klage, das Gericht hat die Bauarbeiten bis zur Entscheidung gestoppt. Bis dahin arbeitet das Waisenhaus am alten Platz.

Welche Tiere sieht man im Nairobi Safari Walk?

Der Kenya Wildlife Service zeigt hier Breitmaulnashorn, Löwe, Leopard, Büffel, Giraffe, Zebra, Hyäne, Krokodil und Zwergflusspferd, dazu Antilopen und Affen. Die Tiere leben in Gehegen, die du vom Steg aus überblickst.

Wann hat der Nairobi Safari Walk geöffnet?

Täglich von 6 bis 18 Uhr, das sind die Torzeiten des Kenya Wildlife Service. Für das Tierwaisenhaus rufst du am besten vorher beim Kundendienst des KWS an.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 12. Oktober 2026

  1. Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 22. September 2026
  2. Kenya Wildlife Service: Conservation Fees 2025, gültig ab 01.10.2025 (Sanctuaries: Nairobi Animal Orphanage und Nairobi Safari Walk je 300/200 KES, 405/300 KES, 25/15 USD, 15/10 USD; Nairobi Sanctuary Package 500/300, 675/500, 40/20, 25/15; Nairobi Package 1.500/750, 2.025/1.050, 90/45, 50/25; Kind = 5 bis unter 18 Jahre) abgerufen 2026-10-12
  3. Kenya Wildlife Service: About Nairobi Safari Walk (drei Lebensräume, erhöhter Holzsteg, Mokoyet, Artenliste, über 150 Baumarten, Tore 6 bis 18 Uhr, Gebühren, Zahlung über KWSPay, Regeln, Kontakt) abgerufen 2026-10-12
  4. Kenya Wildlife Service: About Nairobi Animal Orphanage (Aufgabe der Station, Tore 6 bis 18 Uhr, Gebühren, Anfahrt) abgerufen 2026-10-12
  5. The Standard, 05.06.2026: New home: Nairobi Animal Orphanage to relocate near Bomas (89 Acres gegenüber Bomas, Bauzeit anderthalb Jahre) abgerufen 2026-10-12
  6. Business Daily, 14.07.2026: Court fight erupts over Nairobi National Park development plan (Klage, neuer Standort an der Langata Road) abgerufen 2026-10-12
  7. The Standard, 22.07.2026: Nairobi National Park hosts court inspection in orphanage relocation dispute (Ortstermin, Baustopp bis zur Entscheidung, Waisenhaus 1964 gegründet laut KWS) abgerufen 2026-10-12
  8. Kenyans.co.ke: Nearly 5 Acres Cleared for New Nairobi Animal Orphanage, Satellite Images Show (Gerichtsbeschluss stoppt die Bauarbeiten) abgerufen 2026-10-12
  9. OpenStreetMap über Nominatim: Nairobi Safari Walk (Weg 76833395, −1,33657 / 36,77754), Animal Orphanage (Weg 76833561, −1,33785 / 36,78162), JKIA (Relation 11951583); Haupttor (Knoten 278335086); Luftlinien gerechnet abgerufen 2026-10-12
  10. Synapsenbrenner: Karte Nairobi-Nationalpark abgerufen 2026-10-12
  11. Google Maps: Ort „Nairobi Safari Walk“ abgerufen 2026-10-12
  12. Wikimedia Commons: Category:Nairobi Safari Walk und Category:Animals in Nairobi Safari Walk abgerufen 2026-10-12
  13. Sheldrick Wildlife Trust: Nairobi Nursery Visiting (Regenzeiten in Nairobi März bis April und Oktober bis Dezember) abgerufen 2026-10-12