See · Highlight

St.-Lucia-See

auch: Lake St Lucia · Lake St. Lucia · St Lucia Estuary

Das Boot gleitet durchs flache Wasser, und vor dir tauchen zwanzig Flusspferdköpfe auf.

Der St.-Lucia-See ist das Herzstück des Parks und mit 325 bis 350 Quadratkilometern das größte Ästuar-Seensystem Afrikas. In ihm leben rund 800 bis 1.000 Flusspferde, der größte Bestand KwaZulu-Natals, dazu etwa 1.200 ausgewachsene Nilkrokodile. Am nächsten kommst du ihnen auf einer zweistündigen Bootsfahrt ab dem Steg vor der Brücke.

Besuchsdauer
Bootsfahrt 2 Stunden
Trubel
3 von 5
Beste Reisezeit
Apr–Okt
Startpunkt
Bootsanleger „Estuary Boat Cruise“, 42 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 7 Bilder
Weite, ruhige Wasserfläche unter Haufenwolken, im Mittelgrund eine Reihe rosa-weißer Flamingos.Foto: Smurfatefrog (englische Wikipedia), CC BY-SA 3.0
Hohe Binsen und Gräser am Ufer, dahinter eine milchig helle, weite Seefläche und ferne Hügel im Dunst.Foto: Bernard Dupont, CC BY-SA 2.0

Am St.-Lucia-See sitzt du in einem flachen Boot, der Motor läuft leise, und am Ufer heben sich zwanzig graue Rücken aus dem braunen Wasser. Ein Flusspferd reißt das Maul auf, ein anderes taucht prustend unter. Mit 325 bis 350 Quadratkilometern ist der See das größte Ästuar-Seensystem Afrikas, also ein Küstensee, in dem sich Flusswasser und Meerwasser mischen. Rund 800 bis 1.000 Flusspferde leben hier, so viele wie nirgends sonst in KwaZulu-Natal, dazu etwa 1.200 ausgewachsene Nilkrokodile.

Der See ist 60 bis 80 Kilometer lang und im Schnitt nicht einmal einen Meter tief. Deshalb sind die Ausflugsboote flach gebaut und kommen dicht an die Ufer. Die Fahrten dauern zwei Stunden und führen über den Mündungsarm, das Ästuar; sie starten am Steg kurz vor der Brücke, über die du in den Ort St. Lucia hineinfährst. Mehr als die Hälfte aller Wasservögel KwaZulu-Natals frisst, rastet oder brütet hier, und 71 Fischarten wachsen im See auf, bevor sie ins Meer ziehen.

Der See verändert sich ständig. In trockenen Jahren mit geschlossener Mündung verdunstet das flache Wasser, und im Norden wurde es schon fast sechsmal so salzig wie das Meer. In nassen Jahren füllt Regen ihn bis fast zum Süßwasser auf. Wie er sich gerade verhält, hängt an einer Sandbarre am Strand: Ist die Mündung offen, kann das Meer herein.

Aufs Boot musst du nicht. Vom Ort führen der Igwalagwala-Rundweg durch den Küstenwald und ein Bohlenweg durch die Mangroven beim Campingplatz Sugar Loaf ans Wasser, beide ohne Gebühr. Und abends kommt der See zu dir: Dann steigen die Flusspferde ans Ufer und grasen mitten in St. Lucia, auf Rasen und Straßen.

Warum hin

Darum lohnt sich der St.-Lucia-See

  1. Mit 325 bis 350 Quadratkilometern ist er das größte Ästuar-Seensystem Afrikas.
  2. Rund 800 bis 1.000 Flusspferde leben hier, der größte Bestand KwaZulu-Natals, dazu etwa 1.200 ausgewachsene Nilkrokodile.
  3. Der See ist im Schnitt unter einem Meter tief, deshalb kommen die flachen Boote dicht an die Tiere heran.
  4. Für den See selbst zahlst du keinen Eintritt: Uferweg, Bohlenweg und Waldrundweg am Ort sind frei zugänglich.
  5. Nachts kommen die Flusspferde zum Grasen in den Ort. Halte Abstand und bleib leise.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für den St.-Lucia-See

  • Zwei Wege ans Wasser kosten nichts Vom Ort St. Lucia führen zwei kurze Strecken an den See, ohne Tor, ohne Gebühr, ohne Anmeldung. Der Igwalagwala-Rundweg läuft 1,5 Kilometer durch den Küstenwald am Südrand des Ortes, der Bohlenweg beim Campingplatz Sugar Loaf rund 500 Meter durch die Mangroven am Ufer. Mit etwas Glück siehst du von dort Flusspferde, Krokodile und Wasservögel, ganz ohne Boot. Hast du wenig Zeit, nimm den Bohlenweg.
  • Nimm abends eine Taschenlampe mit, auch im Ort Nachts verlassen die Flusspferde das Wasser und grasen in St. Lucia selbst, auf Rasenflächen, in Gärten und auf der Straße. Die Regel ist einfach: Abstand halten, keinen Lärm machen. Gehst du abends zu Fuß zum Essen, nimm eine helle Lampe mit, bleib auf der anderen Straßenseite und stell dich nie zwischen ein Tier und das Wasser.
  • Der Steg liegt vor der Brücke, nicht im Ort Die Bootsfahrten starten am Steg kurz vor der Brücke, über die du nach St. Lucia hineinfährst. Suchst du die Adresse im Ort, fährst du daran vorbei. Sei lieber zu früh als zu knapp dort, denn vor der Abfahrt wird eingecheckt.
  • Kleines Boot statt Doppeldecker, wenn du Ruhe willst Auf dem Ästuar fahren sehr unterschiedliche Schiffe, von flachen Booten für rund 15 Gäste bis zum zweistöckigen Ausflugsschiff mit Bar. Auf den großen Booten geht es mit Gruppen oft laut zu. Sind dir Ruhe und Fotos wichtiger als Getränke, frag beim Buchen nach der Größe des Boots.
groß ist der See, je nach Wasserstand
325–350 km²
tief ist er im Schnitt, höchstens rund 3 m
unter 1 m
Flusspferde leben im See, dazu rund 1.200 Nilkrokodile
800–1.000
Salz nach 2002, fast sechsmal so viel wie im Meer
über 200 ‰

Wo genau

Lage und Anreise zum St.-Lucia-See14

Der St.-Lucia-See liegt im Herzen des iSimangaliso-Wetland-Park an der Nordküste von KwaZulu-Natal, rund 235 Kilometer nördlich von Durban, und zieht sich vom Ort St. Lucia 60 bis 80 Kilometer nach Norden.

So kommst du hin

  • Bootsanleger am Ästuar, St. LuciaOrt · Start der Bootsfahrten, kurz vor der Brücke in den Ort
  • Bhangazi-TorTor · am Nordrand von St. Lucia, Zufahrt zum Ostufer und nach Cape Vidal
    39 km
  • Charters CreekOrt · am Westufer, Zufahrt über die Western Shores
    23 km
  • MtubatubaOrt · Stadt an der N2, von hier über die R618 nach St. Lucia
    54 km

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

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Wann hin

Beste Reisezeit für den St.-Lucia-See

Der St.-Lucia-See ist das ganze Jahr ein Ziel, am angenehmsten besuchst du ihn von April bis Oktober. Dann ist es trockener und weniger schwül, und die Tage auf dem Wasser sind mild. Von November bis März regnet es mehr, und die Mittagshitze drückt.

Oktober empfohlen

Der Oktober ist eine der besten Reisezeiten für den St.-Lucia-See. Im Oktober ist am St.-Lucia-See eher wenig los, gute Chancen also, dass du fast allein bist.

05:13Sonnenaufgang
17:58Sonnenuntergang
12,7 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+2).

Dein Tag am St.-Lucia-See

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 06:00–08:00Am frühen Morgen hast du Bohlenweg und Waldrundweg fast für dich. Das Licht ist weich, die Vögel sind aktiv.
  • 08:00–11:00Die erste Bootsfahrt am Vormittag ist meist die ruhigste. Die Flusspferde liegen dann im flachen Wasser am Ufer.
  • 11:00–15:00Über Mittag fahren die meisten Boote, im Sommer wird es heiß auf dem Wasser. Nimm Hut und Wasser mit.
  • 15:00–18:00Die letzte Fahrt startet so, dass du den Sonnenuntergang auf dem Wasser erlebst. Buch sie am besten schon am Morgen.
  • 18:00–23:00Nach Einbruch der Dunkelheit steigen die Flusspferde ans Ufer und grasen im Ort. Halte Abstand und nimm eine Lampe mit.
  • 05:13Sonnenaufgang im Oktober
  • 17:58Sonnenuntergang

Spiel mit der Mündung

Wie salzig ist der See heute?34568

Der St.-Lucia-See hängt nur über einen schmalen Arm mit dem Meer zusammen, und am Strand davor liegt oft eine Sandbarre. Schalte die Mündung auf oder zu und wähle ein nasses oder trockenes Jahr: So siehst du, warum der See mal fast süß und mal salziger als das Meer ist.

  • Der See als Kinderstube: Meerwasser strömt herein, Flusswasser hinaus, der See bleibt brackig. So hat ihn die Natur gemeint: Junge Fische und Garnelen wandern vom Meer herein und wachsen im flachen Wasser auf.
  • Die Flut drückt durch: Nach starkem Regen schiebt das Hochwasser die Sandbarre auf. Im Januar 2025 stieg das Wasser vorher auf 2,66 Meter über dem Meeresspiegel und fiel innerhalb von 48 Stunden nach dem Durchbruch. Heute reicht das Meerwasser danach oft kaum bis zur Brücke im Ort, weil Schlamm die Arme verstopft.
  • Fast ein Süßwassersee: Regen und Flüsse füllen den See, aber kein Meerwasser kommt nach. Von 2015 bis 2020 war die Mündung meist zu, der See wurde immer süßer, und Schilf wuchs in die Kanäle. Jungfische aus dem Meer kommen dann nicht herein.
  • Eine Salzlake: Die Sonne verdunstet das flache Wasser, das Salz bleibt. Nach der Schließung im Juni 2002 sank der See auf weniger als ein Zehntel seiner Fläche, und im Norden maß man über 200 Promille. Dann kommen Flamingos, viele Fische sterben.

Die Geschichte der Mündung

Offen, zu, wieder offen34678

Kaum ein See in Afrika hat so viel Streit erlebt wie der St.-Lucia-See. Im Mittelpunkt steht immer die Mündung, und mit ihr der uMfolozi, der Fluss, der einst den meisten Süßwasserzufluss brachte.

  1. 1952

    Der Fluss wird abgetrennt

    Der uMfolozi bekommt eine eigene Mündung ins Meer. Er hatte bis zu 60 Prozent des Süßwassers geliefert, und das fehlt dem See nun in trockenen Jahren.

  2. Juni 2002

    Die Mündung schließt sich

    Eine Dürre lässt die Sandbarre zuwachsen, vier Jahre und neun Monate lang. Der See schrumpft, im Norden wird er zur Salzlake.

  3. März 2007

    Ein Zyklon öffnet sie

    Der Zyklon Gamede drückt so viel Wasser an die Küste, dass die Barre bricht. Für kurze Zeit ist der See wieder mit dem Meer verbunden.

  4. Juli 2012

    Der uMfolozi kommt zurück

    Die Parkbehörde verbindet den Fluss wieder mit dem See. Er bringt Süßwasser, aber auch viel Schlamm mit.

  5. 2015 bis 2020

    Fast sechs Jahre zu

    Die gemeinsame Mündung bleibt meist geschlossen. Schlamm lagert sich im Mündungsarm ab, Schilf wächst in die Rinnen.

  6. Januar 2021

    Mit Baggern geöffnet

    Bei Hochwasser wird die Mündung mit schwerem Gerät geöffnet, zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren. Bald darauf schließt sie sich wieder.

  7. April 2022

    Von selbst durchgebrochen

    Nach starkem Regen bricht die Barre ohne Hilfe. Das Meerwasser kommt aber kaum über die Brücke im Ort hinaus.

  8. 10. Januar 2025

    Wieder offen

    Nach einer Regenwoche drückt das Hochwasser des uMfolozi die Mündung bei Maphelane auf, nach gut vier Monaten Pause. Die Parkbehörde begrüßt den Durchbruch als natürlich.

  9. Juli 2026

    Keine Bagger an der Mündung

    Das Umweltministerium stellt klar, dass niemand die Mündung künstlich öffnen will. Gebaggert wird im Msunduzi, einem Zufluss.

Wer dir begegnet

Flusspferde, Krokodile und Flamingos189

Auf der Bootsfahrt und an den Uferwegen begegnen dir vor allem die großen Tiere des Sees. Wie wahrscheinlich das ist, hängt von Tageszeit, Wasserstand und Glück ab.

Flusspferde am Ufer des Ästuars, St. LuciaFoto: Bernard Dupont, CC BY-SA 2.0

Flusspferd

Massiger Pflanzenfresser, der tagsüber im Wasser döst und nachts an Land grast.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

Im flachen Wasser am Ufer des Ästuars, nachts auch im Ort St. Lucia

So verhältst du dich

Vom Boot aus Ruhe bewahren. An Land nie zwischen Tier und Wasser geraten, mindestens eine Straßenbreite Abstand.

Nilkrokodil in St. LuciaFoto: Bernard Gagnon, CC BY-SA 4.0

Nilkrokodil

Großes Krokodil, das sich am Ufer sonnt und im trüben Wasser kaum zu sehen ist.

Sichtungschance
Gute Chance
Wo du sie findest

Auf Sandbänken und Uferböschungen, oft regungslos in der Sonne

So verhältst du dich

Nie ans Wasser gehen, auch nicht an flachen Stellen. Baden ist im ganzen See verboten.

Flamingos in der False BayFoto: Smurfatefrog (englische Wikipedia), CC BY-SA 3.0

Flamingo

Rosa Watvogel, der mit dem Schnabel kopfüber Algen und Kleintiere aus dem Wasser filtert.

Sichtungschance
Glückssache
Wo du sie findest

Vor allem in der False Bay und im Norden des Sees, in Jahren mit salzigem Wasser zu Zehntausenden

So verhältst du dich

Abstand halten und Fernglas mitnehmen; die Vögel fliegen auf, wenn man zu nah herankommt.

Ehrlich gesagt

Passt der St.-Lucia-See zu dir?

Ja, wenn …

  • Du willst Flusspferde aus nächster Nähe sehen, ohne selbst im Geländewagen zu sitzen.
  • Du magst Wasservögel und hast ein Fernglas dabei.
  • Du reist mit Kindern und suchst ein Tiererlebnis, das in zwei Stunden erledigt ist.
  • Du übernachtest in St. Lucia und willst abends sehen, wie die Flusspferde durch den Ort ziehen.

Eher nicht, wenn …

  • Du suchst einen See zum Baden. Hier geht Schwimmen nirgends.
  • Du willst Ruhe und Weite ganz für dich. Auf dem Ästuar fahren mehrere Boote am Tag.
  • Du erwartest klares, blaues Wasser. Der flache See ist meist trüb und braun.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zum St.-Lucia-See

Was du vor deinem Besuch wissen solltest, damit du den richtigen Steg findest und abends sicher durch den Ort kommst.

Anfahrt

Von der N2 bei Mtubatuba führt die R618 in den Ort St. Lucia. Der Steg für die Bootsfahrten liegt kurz vor der Brücke in den Ort.

Eintritt

Für den See zahlst du nichts. Die Landabschnitte am Ost- und Westufer haben eigene Tore mit eigenen Preisen, die Bootsfahrt bezahlst du beim Anbieter.

Bootsfahrt

Die Fahrten dauern zwei Stunden, mehrmals am Tag, die letzte zum Sonnenuntergang. Mehrere Anbieter im Ort fahren mit Booten unterschiedlicher Größe.

Baden

Schwimmen ist im ganzen See und im Ästuar tabu, wegen der Flusspferde und Krokodile, bei offener Mündung auch wegen der Bullenhaie.

Abends

Nach Einbruch der Dunkelheit grasen Flusspferde im Ort. Nimm eine Lampe mit und halte Abstand.

Du fragst

Fragen und Antworten zum St.-Lucia-See

Kostet der St.-Lucia-See Eintritt?

Für den See selbst nicht. Es gibt kein Tor, und Steg, Bohlenweg und Waldwege am Ort sind frei zugänglich. Bezahlen musst du nur, was du buchst, also die Bootsfahrt. Die Landabschnitte am Ost- und Westufer, etwa die Eastern Shores hinter dem Bhangazi-Tor, haben eigene Tore mit eigenen Preisen.

Was kostet eine Bootsfahrt auf dem St.-Lucia-See?

Die Anbieter im Ort verlangen rund 17 bis 25 € pro Person, Kinder zahlen weniger. Du fährst zwei Stunden über den Mündungsarm des Sees. Los geht es am Steg kurz vor der Brücke in den Ort St. Lucia.

Ist die Mündung zum Meer gerade offen?

Das wechselt. Ab Juni 2002 war sie fast fünf Jahre zu, von 2015 bis 2020 wieder meist geschlossen. Im Januar 2021 wurde sie mit Baggern geöffnet, im April 2022 und am 10. Januar 2025 brach sie nach starkem Regen von selbst durch. Im Juli 2026 hat das Umweltministerium klargestellt, dass niemand sie künstlich öffnen will; gebaggert wird nur im Msunduzi, einem Zufluss. Den aktuellen Stand meldet die Parkbehörde.

Kann man im St.-Lucia-See schwimmen?

Nein. Im Wasser leben Flusspferde und rund 1.200 ausgewachsene Nilkrokodile, und bei offener Mündung kommen Bullenhaie herein. Nach der Öffnung im Januar 2021 waren die ersten Jungtiere innerhalb von zehn Tagen im Ästuar. Baden ist im ganzen See tabu, auch an flachen Stellen.

Warum ist der See mal salzig und mal fast süß?

Weil er so flach ist. Im Schnitt ist er unter einem Meter tief, die Sonne verdunstet viel Wasser, und das Salz bleibt zurück. Ist die Mündung in einer Dürre zu, wird er salziger als das Meer: Nach 2002 maß man im Norden über 200 Promille. In nassen Jahren füllt der Regen ihn fast bis zum Süßwasser auf.

Wo sehe ich am St.-Lucia-See die meisten Flusspferde?

Am sichersten auf einer Bootsfahrt über das Ästuar beim Ort St. Lucia, denn die flachen Boote kommen dicht an die Ufer, an denen die Tiere tagsüber liegen. Ohne Boot hast du am Bohlenweg beim Campingplatz Sugar Loaf gute Chancen. Abends kommen sie zum Grasen in den Ort.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 13. Oktober 2026

  1. iSimangaliso Wetland Park Authority: Lake St Lucia (Vögel, 155 Fischarten, 71 als Kinderstube, Bootsfahrten bis 15 Gäste) abgerufen 2026-10-13
  2. iSimangaliso Wetland Park Authority: Startseite („Africa's largest estuarine system“) abgerufen 2026-10-13
  3. Whitfield, Taylor, Adams, Fox (NRF-SAIAB): Briefing Note „St Lucia estuarine lake in the process of becoming a freshwater ecosystem“, Oktober 2025 (Fläche rund 35.000 ha, Tiefe unter 1 m, 4 bis 35 ‰, Wiederverbindung Juli 2012, Mündung 2015 bis 2020 meist zu, Durchbrüche 2021 und 2022) abgerufen 2026-10-13
  4. Cyrus, Jerling, MacKay, Vivier (2011): Lake St Lucia, Africa's largest estuarine lake in crisis. South African Journal of Science 107 abgerufen 2026-10-13
  5. Cyrus, Vivier (2014): Abstract ASFB-ASL Joint Congress (Juni 2002 Mündung zu, über 200 ‰ als Rekord, Wasserfläche unter 10 % der 325 km²) abgerufen 2026-10-13
  6. iSimangaliso Wetland Park Authority: iSimangaliso welcomes the second natural breaching of the Lake St Lucia estuary mouth (10.01.2025, 2,66 m über dem Meeresspiegel) abgerufen 2026-10-13
  7. Daily Maverick, 20.07.2026: No dredging at Lake St Lucia mouth, DFFE clarifies deputy minister's comments abgerufen 2026-10-13
  8. Wikipedia (en): Lake St. Lucia (Länge, Breite, uMfolozi 1952 und bis 60 % Süßwasser, Zyklon Gamede 2007, Flamingos in salzigen Jahren) abgerufen 2026-10-13
  9. South African Tourism: Safari on Sea & Land, Discover the iSimangaliso Wetland Park (800 Flusspferde, 1.200 Krokodile; Lake Sibaya mit dem zweitgrößten Bestand der Provinz) abgerufen 2026-10-13
  10. SANBI, Red List of South African Species: Hippopotamus amphibius (Kruger-Nationalpark 7.270 Tiere 2015) abgerufen 2026-10-13
  11. UNESCO World Heritage Centre: iSimangaliso Wetland Park (wechselnder Salzgehalt des St.-Lucia-Sees, Pelikan- und Reiherkolonien) abgerufen 2026-10-13
  12. OpenStreetMap (Overpass): Node 3497209381 Estuary Boat Cruise, Way 45743734 Estuary Boardwalk, Node 3497177661 Estuary Beach, Node 301420865 Bhangazi Gate, Node 2331448092 Catalina Bay, Node 2084875501 Charters Creek, Node 2287902328 Fanie's Island Camp. © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL) abgerufen 2026-10-13
  13. Open-Meteo Historical Weather API (ERA5), Punkt −28,0072 / 32,4807, Tageswerte 2005 bis 2024, Monatsmittel eigene Auswertung (Niederschlag Jan 122 mm, Jul 23 mm) abgerufen 2026-10-13
  14. Google Maps: Ort „St.-Lucia-See“ (−28,00721 / 32,48069) abgerufen 2026-10-13