Khaudum-Nationalpark
Wild und unberührt: Tiefsand statt Teerstraße
Der Khaudum-Nationalpark im äußersten Nordosten Namibias ist einer der am wenigsten erschlossenen Parks des Landes. Auf rund 3.842 Quadratkilometern gibt es weder Tankstelle noch Laden, und das Wasser für die Tiere kommt fast überall aus Pumpen. Dafür Tiefsandpisten, Kalahari-Trockenwald und eine der letzten namibischen Populationen des Afrikanischen Wildhunds.
Der Khaudum-Nationalpark liegt im äußersten Nordosten Namibias an der Grenze zu Botswana. Er wird deutlich seltener besucht als Etosha oder die Parks des Caprivi, was weniger an seiner Tierwelt liegt als an der Anfahrt: Tiefe Sandpisten machen ein zuverlässiges Allradfahrzeug zur Voraussetzung, und im Park gibt es weder Einkaufsmöglichkeiten noch Treibstoff.
Die Landschaft besteht überwiegend aus dichtem Trockenwald auf Kalaharisand, durchzogen von trockenen Flussbetten, die erst in der Regenzeit Wasser führen. Im ganzen Park gibt es zwölf künstliche Wasserstellen und zwei natürliche Quellen. Weil das Wasser damit an wenigen, überwiegend gepumpten Stellen hängt, sammelt sich dort in den trockenen Monaten das Tierleben, und das macht sie zu den besten Beobachtungspunkten des Parks.
Khaudum liegt auf einem Wanderkorridor für Elefanten zwischen Namibia und Botswana. Neben ihnen leben hier Löwen, Hyänen, Rappen- und Elenantilopen sowie Afrikanische Wildhunde, für die der Park eines der letzten Rückzugsgebiete in Namibia ist. Die Infrastruktur beschränkt sich auf zwei einfache Camps und ausgewiesene Campingbereiche.
Darum ist Khaudum-Nationalpark ein Sehnsuchtsort
- Einer der letzten Rückzugsorte des Afrikanischen Wildhunds in Namibia
- Weniger als 3.000 Besucher im Jahr im ganzen Park: Wer hier fährt, trifft selten ein anderes Fahrzeug
- Wanderkorridor für Elefanten zwischen Namibia und Botswana
- Rappen- und Elenantilope, zwei der größten Antilopenarten Afrikas, kommen hier vor
- Zwölf künstliche Wasserstellen und zwei natürliche Quellen im ganzen Park: In der Trockenzeit steht das Tierleben an wenigen Stellen, und du weißt genau, wo du warten musst
Aus Reiseberichten und Foren
Unsere Geheimtipps für den Khaudum-Nationalpark
- Die Zwei-Fahrzeug-Regel steht auf der Genehmigung, kontrolliert wird sie nicht Auf der Genehmigung stehen mindestens zwei Allradfahrzeuge je Gruppe als Pflicht. Reisende berichten seit Jahren, dass sie allein hineingefahren sind und niemand sie aufgehalten hat. Verlass dich trotzdem nicht darauf, dass dir jemand hilft: Der Park wird nicht patrouilliert. Ein gut ausgerüstetes Einzelfahrzeug mit Bergeausrüstung und Satellitentelefon ist die ehrlichere Antwort als ein zweites Auto, das nur die Bedingung erfüllt. Und wer allein fährt, bleibt auf der Hauptpiste zwischen Sikereti und dem Khaudum-Camp, dort kommt am ehesten jemand vorbei.
- Rechne mit 15 Kilometern in der Stunde, nicht mit sechzig Von der Station im Norden bis Sikereti im Süden sind es rund 80 Kilometer, dafür brauchst du sechs bis neun Stunden. Auf heißem, weichem Sand sind 15 Kilometer in der Stunde eine gute Fahrt, mehr als 20 sind selten. Plane jede Strecke im Park als eigene Tagesetappe, sonst stehst du bei Sonnenuntergang noch unterwegs, und dann darfst du gar nicht mehr fahren.
- Volltanken, bevor du abbiegst Im Park gibt es keinen Treibstoff. Die nächsten Tankstellen sind Tsumkwe im Süden und Rundu oder Divundu im Norden. Tiefsand verdoppelt den Verbrauch etwa, und wer viele Wasserstellen abfährt, sammelt schnell mehrere hundert Sandkilometer. Rechne die Reserve mit dem doppelten Verbrauch, nicht mit dem Katalogwert.
- Im Norden hast du Netz, im Süden nicht Im nördlichen Parkteil steht ein Mobilfunkmast, dort ist der Empfang überraschend gut, allerdings nur im Netz von MTC. Im Süden am Sikereti-Camp geht nichts. Wenn du zu Hause Bescheid geben oder etwas klären musst, mach das im Norden.
- In der Trockenzeit fährst du die Flussbetten, in der Regenzeit die Rücken Die breiten, meist trockenen Flussbetten, die hier Omuramba heißen, sind in der Trockenzeit die angenehmere Strecke: fester Boden statt Tiefsand, dazu stehen dort die Tiere. Wird es nass, wird der Lehm darin schmierig, dann weichst du auf die Sandrücken daneben aus. Die Wege im übrigen Norden sind durchgehend tiefer Sand.
Karte von Khaudum-Nationalpark
Highlights
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Die Baobabs des Khaudum
Baum Trubel Kaum jemand daAffenbrotbäume stehen im Khaudum einzeln und verstreut am Pistenrand, nicht in Gruppen. Die bekannten Riesen der Gegend stehen südlich der Parkgrenze in der Nyae-Nyae-Conservancy, allen voran der auf rund 2.100 Jahre geschätzte Dorslandboom.
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Die Dornbuschflächen im Parkinneren
Sonstiges Aura Haut dich um Trubel Kaum jemand daAbseits der Camps wechseln offene Dornbuschflächen mit lichtem Kalahari-Trockenwald aus Sambesi-Teak, Burkea und Kameldorn. Die Pisten folgen den Omurambas, den fossilen Flussrinnen, an denen die Wasserstellen liegen. Wer hier unterwegs ist, sieht auf viele Kilometer kein Fahrzeug: Die Weite selbst ist der Grund, warum Besucher den Khaudum ansteuern.
- Fläche aus Trockenwald auf Kalaharisand
- 3.842 km²
- Vogelarten, viele an Trockenheit angepasst
- 320+
- Wasserstellen: 12 künstliche, 2 natürliche Quellen
- 14
- Besucher im Jahr im ganzen Park
- < 3.000
Landschaftsmerkmale
Tiefsandpisten und Kalahari-Trockenwald
Der Park umfasst rund 3.842 Quadratkilometer rauen, trockenen Geländes. Dichter Trockenwald auf Kalaharisand bedeckt weite Teile, mit Sambesi-Teak, Burkea, Kameldorn und dem immergrünen Falschen Mopane. Echten Mopane gibt es hier nicht, der wächst auf Hartveld. Die Pisten bestehen aus tiefem Sand und machen jede Fahrt langsam und kräftezehrend. Genau das hält die Besucherzahlen niedrig.
Trockene Flussbetten und wenige Wasserstellen
Durch den Park ziehen trockene Flussbetten, die erst in der Regenzeit Wasser führen. Weil das Wasser an wenigen, überwiegend gepumpten Stellen hängt, werden sie in den trockenen Monaten zu den wichtigsten Treffpunkten für Elefanten, Löwen, Leoparden und Antilopen, und damit zu den besten Beobachtungspunkten.
Beste Reisezeit
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Reisezeit | ||||||||||||
| Jahreszeit | Regenzeit | Trockenzeit | Regenzeit | |||||||||
| Andrang | viel los | viel los | viel los | |||||||||
| Vogelbrut | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | ||||||
- empfohlen
- möglich
- eher nicht
- Trockenzeit
- Regenzeit
- viel los
- Vogelbrut (innen, kräftig = Höhepunkt)
Mai empfohlen
Trockenzeit · eher ruhig
Die Tiere versammeln sich an den wenigen verfügbaren Wasserquellen, die Vegetation ist ausgedünnt und die Sichtbarkeit entsprechend höher. Für Wildbeobachtungen die klar bessere Zeit.
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Die Trockenzeit von Mai bis September ist die beste Reisezeit für den Khaudum-Nationalpark: Die Tiere sammeln sich an den wenigen Wasserstellen, die Vegetation ist weniger dicht und die Sicht dadurch besser. In der Regenzeit von November bis April, mit dem meisten Regen von Dezember bis März, ist die Landschaft grün und voller Leben, die Pisten werden aber schlammig und rutschig, einzelne Teile des Parks sind dann gar nicht erreichbar.
Trockenzeit (Mai bis September)
Die Tiere versammeln sich an den wenigen verfügbaren Wasserquellen, die Vegetation ist ausgedünnt und die Sichtbarkeit entsprechend höher. Für Wildbeobachtungen die klar bessere Zeit.
Regenzeit (November bis April)
Frische Vegetation und Wasser verändern die Landschaft vollständig, viele Vögel brüten. Die Zugänglichkeit leidet allerdings: Schlammige und rutschige Pisten machen einzelne Parkteile zeitweise unpassierbar.
Foto: Aoswch, CC BY-SA 4.0, zugeschnittenSehenswerte Tiere
Der Khaudum-Nationalpark ist Teil eines größeren Wanderkorridors: Elefanten ziehen regelmäßig zwischen Namibia und Botswana hin und her und sind an fast jeder Wasserstelle zu sehen. Löwen und Hyänen jagen in den weitläufigen, unberührten Flächen des Parks, Leoparden siehst du gelegentlich.
Besonders ist der Bestand an Afrikanischen Wildhunden, der Park gehört zu den letzten Rückzugsorten dieser bedrohten Art in Namibia. Dazu kommen Rappenantilope, Elenantilope und Kudu, sowie die Afrikanische Wildkatze. Über 320 Vogelarten sind hier heimisch, viele davon an Trockenheit angepasst.
Nashörner fehlen, und Büffel gibt es hier trotz des Parknamens heute nicht mehr: Khaudum bedeutet Omuramba des Büffels und erinnert an eine Zeit, in der die Gegend mehr Wasser bekam. Der Khaudum ist kein Park für eine Big-Five-Liste, sondern für Abgeschiedenheit, Rappenantilopen und Wildhunde.
- Elefant
- Löwe
- Leopard
- Hyäne
- Afrikanischer Wildhund
- Rappenantilope
- Elenantilope
- Kudu
- Afrikanische Wildkatze
Khaudum-Nationalpark in 9 Bildern
Anreise

Mit dem Auto
- KatereStart
- 46 km · rund 3 Std. · PisteTiefer, loser Sand ab dem Abzweig an der B8 zwischen Rundu und Divundu
- Tor Khaudum-StationNordtor
- TsumkweStart
- PisteDas Tor, das die meisten aus Richtung Tsumkwe nutzen
- Sikereti-TorSüdtor
Mit dem Flugzeug
- Norden, nahe der Khaudum-StationKhaudum AirstripUnbefestigte Landebahn für kleine Charterflugzeuge
- Süden, nahe Sikereti CampSikereti AirstripUnbefestigte Landebahn für kleine Charterflugzeuge
- Nur mit zuverlässigem Allradfahrzeug: Die Pisten bestehen aus tiefem Sand
- Beide Tore sind nur tagsüber geöffnet, Nachtfahrten sind im Park nicht erlaubt
- Im Park gibt es keinen Treibstoff. Tanken kannst du in Tsumkwe, Rundu oder Divundu
- Von Dezember bis März sind Pisten zeitweise nicht befahrbar
- Charterflüge und Flugpläne regeln lokale Charteranbieter
Anreise ausführlich
Auto
Die Anfahrt verlangt ein zuverlässiges Allradfahrzeug sowie ausreichend Treibstoff, Wasser und Proviant, im Park gibt es weder Tankstelle noch Einkaufsmöglichkeit. Zwei Hauptzugangstore, beide nur tagsüber geöffnet: das Nordtor an der Khaudum-Station im nördlichen Parkteil und das Südtor am Sikereti Camp im Süden, das meist von Reisenden aus Richtung Tsumkwe genutzt wird. Vom Nordtor bis zur B8 am Abzweig Katere zwischen Rundu und Divundu liegen 46 Kilometer tiefer, loser Sand; dafür brauchst du rund drei Stunden. Plane diese Strecke als eigene Etappe, nicht als Zubringer.
Flugzeug
Zwei unbefestigte Landebahnen erschließen den Park für kleine Charterflugzeuge: der Khaudum Airstrip im Norden nahe der Khaudum-Station und der Sikereti Airstrip im Süden nahe dem gleichnamigen Camp. Verfügbarkeit und Flugpläne werden über lokale Charteranbieter geregelt.
Kosten und Gebühren
- Kinder 9 bis 15: rund 8 €
- Kinder bis 8: frei
- Fahrzeug: plus rund 3 €
- Nur Bargeld, keine Karte
Der Eintritt kostet für Besucher ohne namibischen oder SADC-Pass rund 11 € pro Person und Tag. Darin stecken zu gleichen Teilen der Eintritt und eine Naturschutzgebühr. Kinder von 9 bis 15 Jahren zahlen rund 8 €, Kinder bis 8 Jahre nichts.
Für ein Fahrzeug mit bis zu zehn Sitzplätzen kommen rund 3 € dazu. Die Gebühr fällt für jeden angefangenen Tag an und wird nicht erstattet.
Bezahlt wird an einem der beiden Tore, an der Khaudum-Station im Norden oder in Sikereti im Süden. Nimm genug Bargeld in Landeswährung mit: Am Tor und in den Camps werden keine Karten genommen, im Süden gibt es dafür auch kein Netz. Der letzte Geldautomat steht in Tsumkwe oder Rundu. Bar zahlst du auch Campingplatz und Feuerholz. Die Übernachtung im Sikereti-Camp kannst du vorab über die Website des Camps online bezahlen.
Auf den Gemeinschafts-Campingplätzen der Nyae-Nyae-Conservancy südlich des Parks, etwa Makuri, zahlst du rund 13 € am Tag für zwei Personen mit Fahrzeug.
Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.
Beliebte Unterkünfte
Komfortabel
Die Tsumkwe Lodge liegt vor dem Park und ist ein guter Ausgangspunkt, um von dort aus den Khaudum, die Sambesi-Region und über den Grenzposten Dobe auch Botswana zu erkunden.
Einfach
Im Park gibt es zwei Camps, Khaudum Camp im Norden und Sikereti Camp im Süden. Sikereti ist im Juli 2022 nach jahrelanger Schließung neu eröffnet worden, mit acht Zeltbungalows, vier Stellplätzen und warmem Wasser aus holzbefeuerten Boilern. Das Camp im Norden ist einfacher ausgestattet und hat Blick über das Omuramba.
Zelt
Ausgewiesene Campingbereiche für eigene Zelte, oft nur mit Feuerstelle und Toilette.
Aktivitäten
Pirschfahrten
Der Park lässt sich selbst fahren. Die Fahrten führen zu den wenigen Wasserstellen, an denen sich Elefanten, Löwen und Antilopen einfinden. Gefahren werden darf nur zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang, Nachtfahrten sind im Park nicht erlaubt.
Vogelbeobachtung
Über 320 Arten sind im Khaudum heimisch, darunter viele an Trockenheit angepasste. Ergiebigste Zeit ist die Regenzeit, wenn viele Vögel brüten.
An der Wasserstelle warten
Weil das Wasser an wenigen, überwiegend gepumpten Stellen hängt, laufen die Tiere dorthin. Sich dazuzustellen und zu warten bringt mehr als lange Fahrten.
Natur- und Tierschutz
Der Khaudum ist kaum erschlossen, entsprechend gering ist die Belastbarkeit vor Ort. Üblich sind die Leave-no-Trace-Regeln: allen Müll wieder mitnehmen, auf den bestehenden Pisten bleiben, Abstand zu den Tieren halten und die Wasserstellen nicht blockieren.
Wer selbst fährt, sollte Wasser und Treibstoff so kalkulieren, dass keine Hilfe von außen nötig wird, denn Rettungsfahrten in diesem Gelände sind aufwändig.
Praktische Informationen
Selbstversorgung
Die Parkverwaltung verlangt für die Einfahrt 100 Liter Wasser je Fahrzeug und Verpflegung für drei Tage je Person. Trinkwasser gibt es nur am Camp im Norden, sonst bringst du alles mit.
Mietwagen
Prüf vorher deinen Mietvertrag. Manche Vermieter schließen den Khaudum aus.
Andrang
In zwei bis vier Tagen begegnen dir meist nur ein bis zwei andere Fahrzeuge, im nördlichen Parkteil oft gar keins. Wer Ruhe sucht, fährt nach Norden.
Regenzeit
Von Dezember bis März fallen 80 Prozent des Jahresniederschlags von rund 550 Millimetern. Pisten sind dann zeitweise nicht befahrbar.
Elefanten auf der Piste
Wenn eine Herde im Weg steht, bleib stehen und warte, statt eine neue Spur daneben zu fahren. Halte Abstand, zehn bis fünfzehn Meter reichen für Bilder.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.
Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort
Muss ich mit zwei Fahrzeugen in den Khaudum-Nationalpark?
Auf der Genehmigung stehen mindestens zwei Allradfahrzeuge je Gruppe als Pflicht. In der Praxis wird das nicht kontrolliert, Einzelfahrzeuge werden eingelassen. Der Hintergrund der Regel bleibt aber bestehen: Der Park wird nicht patrouilliert, und wer im Tiefsand festsitzt, kann lange auf Hilfe warten. Wenn du allein fährst, brauchst du Bergeausrüstung, Erfahrung im Sand und am besten ein Satellitentelefon, und du bleibst auf der Hauptpiste zwischen den beiden Camps.
Kann ich den Khaudum-Nationalpark selbst fahren?
Ja, mit einem zuverlässigen Allradfahrzeug und in Selbstversorgung. Die Pisten bestehen aus tiefem Sand, und im Park gibt es weder Tankstelle noch Laden. Trinkwasser bekommst du nur am Camp im Norden, sonst bringst du alles selbst mit. Elefanten drücken regelmäßig Bäume auf die Spur, sodass du im Sand daneben ausweichen musst.
Wie lange brauche ich von einem Camp zum anderen?
Von der Khaudum-Station im Norden nach Sikereti im Süden sind es rund 80 Kilometer, dafür brauchst du sechs bis neun Stunden. Das ist eine Tagesetappe, keine Verbindungsfahrt. Im Park darfst du nur zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang fahren, also brich früh auf.
Was kostet der Eintritt?
Für Besucher ohne namibischen oder SADC-Pass rund 11 € pro Person und Tag, dazu rund 3 € für ein Fahrzeug bis zehn Sitzplätze. Kinder von 9 bis 15 Jahren zahlen rund 8 €, bis 8 Jahre ist es frei. Bezahlt wird am Tor in bar, in Landeswährung.
Warum sieht man im Khaudum Afrikanische Wildhunde?
Der Park ist groß, kaum befahren und an Botswana angebunden. Das sind Bedingungen, die den weiträumig jagenden Wildhunden entgegenkommen. Khaudum ist einer der letzten Rückzugsorte der Art in Namibia. Eine Sichtung bleibt trotzdem Glücksache.
Wie viele Tage sollte ich einplanen?
Mindestens drei. Der Park ist weitläufig und die Tiefsandpisten machen selbst kurze Strecken langsam. Wer nur einen Tag bleibt, sieht vor allem die Anfahrt.









