Tierbeobachtungsort · Highlight

Kwando Core Area

auch: Kwando-Kernzone · Horseshoe · Horseshoe Lagoon · Horseshoe Bend · Nambwa · Bwabwata Ost

Mittags wird es an der Horseshoe laut: Eine Elefantenherde nach der anderen steigt ins Wasser.

Die Kwando Core Area liegt am Ostende des Bwabwata am Westufer des Kwando und ist mit rund 1.345 Quadratkilometern die größte der drei Kernzonen. Zum Fluss hin liegen Auen und Schilf, dahinter Kalahari-Trockenwald auf alten Dünen. In der Trockenzeit sammeln sich die Elefanten an den Lagunen, allen voran an der Horseshoe.

Besuchsdauer
Ein ganzer Tag
Trubel
2 von 5
Beste Reisezeit
Mai–Sep
Nächstes Tor
Kwando-Tor mit Parkbüro, 11 km Luftlinie

Wo genau?

Alle 3 Bilder
Elefanten im Sumpfgebiet des Bwabwata Nationalparks.
Elefantenherde trinkt am sandigen Ufer einer ruhigen Lagune in der Abenddämmerung, im Vordergrund Paviane unter einem großen BaumFoto: Paul Balfe, CC BY 2.0
Große Elefantenherde zieht über eine weite, trockene Grasfläche, dahinter lichter Wald im DunstFoto: Jedesto, CC BY-SA 4.0

Es ist kurz nach Mittag, und an der Lagune ist es still. Dann knackt es im Wald hinter dir, und die erste Elefantenkuh tritt aus den Bäumen, ein Kalb dicht an ihrem Bein. Minuten später stehen zwei, drei Herden im flachen Wasser, prusten, spritzen sich nass und wälzen sich im Schlamm. Das ist die Horseshoe, und sie liegt in der Kwando Core Area, der größten der drei Kernzonen des Bwabwata-Nationalparks: rund 1.345 Quadratkilometer am Westufer des Kwando, ganz im Osten des Caprivi-Streifens.

Die Horseshoe ist ein Altarm des Kwando, eine Flussschleife in Form eines Hufeisens, die der Fluss irgendwann abgeschnitten hat. Solche Altarme, Seitenkanäle und Inseln ziehen sich am ganzen Ufer entlang. Auf den Auen dazwischen grasen Litschi-Wasserböcke, im Schilf versteckt sich die scheue Sitatunga, und im Wasser liegen Flusspferde. Hinter dem Ufer beginnt eine andere Welt: Kalahari-Trockenwald auf alten, bewachsenen Dünen, dazwischen flache Trockentäler, die hier Omuramba heißen. Dort leben Rappen- und Pferdeantilopen, und mit viel Glück kreuzt ein Rudel Afrikanischer Wildhunde die Piste. Der Bwabwata ist eines ihrer letzten Rückzugsgebiete in Namibia.

In der Trockenzeit trocknen die Wasserstellen im Hinterland aus, und die Elefanten ziehen an den Fluss. Dann wird die Horseshoe am Nachmittag zum vollsten Ort weit und breit, für Tiere wie für Autos. Der Rest der Kernzone bleibt dabei erstaunlich leer. Wer Ruhe sucht, fährt am Morgen zu den Auen südlich der Einfahrt und kommt erst später an die Lagune.

Die Zufahrt liegt an der B8, kurz westlich der Brücke über den Kwando, rund 8 Kilometer von Kongola. Am Parkbüro löst du die Genehmigung, dann geht es auf tiefen Sandpisten nach Süden. Ohne Allrad kommst du nicht weit. Im Park gibt es keinen Laden und keine Tankstelle. Übernachten kannst du auf dem Campingplatz Nambwa an der Long Lagoon mit nur vier Stellplätzen oder in einer der Lodges am Fluss. Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang darfst du nicht fahren.

Warum hin

Darum lohnt sich die Kwando Core Area

  1. An der Horseshoe-Lagune kommen in der Trockenzeit ab Mittag die Elefantenherden zum Trinken und Baden, oft mehrere Herden zugleich. Du musst nur stehen bleiben und warten.
  2. Auf den Auen am Fluss stehen Litschi-Wasserbock, Sitatunga und Riedbock nebeneinander, drei Arten der Feuchtgebiete, die du selten zusammen siehst.
  3. Der Bwabwata ist eines der letzten Rückzugsgebiete des Afrikanischen Wildhunds in Namibia, und die Wälder am Kwando gehören zu seinem Revier.
  4. Mit rund 1.345 Quadratkilometern ist das die größte der drei Kernzonen. Abseits der Horseshoe triffst du oft stundenlang niemanden.
  5. Für Vogelbeobachter: Narina-Trogon, Spatelracke, Klunkerkranich und Langzehenkiebitz leben am Fluss und im Wald.

Aus Reiseberichten und Foren

Unsere Geheimtipps für die Kwando Core Area

  • Voll ist nur die Horseshoe Ab Mittag stehen an der Horseshoe-Lagune die Autos dicht an dicht, während du im übrigen Gebiet stundenlang allein unterwegs bist. Fast alle fahren dasselbe Ziel an. Wenn du Ruhe willst, nimm dir am Vormittag die Auen und die Pisten zwischen den Omurambas vor und komm erst am Nachmittag an die Lagune.
  • Rechne mit sehr tiefem Sand Die Pisten um Nambwa und die Horseshoe gehören zu den sandigsten, die man im südlichen Afrika fahren kann, und Steckenbleiben ist hier keine Seltenheit. Leg den Allradantrieb abseits der Hauptpiste ein und lass ihn drin. Mit Anhänger ist vor allem der Weg zum Campingplatz Nambwa mühsam.
  • Aufs Wasser nur über die Lodge Angeln und Bootfahren sind im ganzen Park verboten, auch wenn der Fluss dazu einlädt. Wenn du den Kwando vom Boot aus sehen willst, frag deine Lodge am Fluss. Fahr außerdem nur zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang und nicht schneller als 50 km/h.
  • Der Campingplatz Nambwa ist umgezogen Seit 2022 liegt er an der Long Lagoon, rund zwei Kilometer von der Nambwa Lodge und ein paar Minuten von der Horseshoe entfernt. Ältere Karten zeigen ihn noch am alten Platz am Fluss. Es gibt nur vier Stellplätze, in der Trockenzeit sind sie schnell weg. Buch früh.
groß, die größte der drei Kernzonen des Bwabwata
1.345 km²
Luftlinie vom Parkbüro am Tor bis zur Horseshoe-Lagune
13 km
Stellplätze hat der Campingplatz Nambwa an der Long Lagoon
4
Elefanten leben fest im Park, Tausende ziehen durch
über 340

Wo genau

Lage und Anreise zur Kwando Core Area7

Die Kwando Core Area liegt am Westufer des Kwando ganz im Osten des Bwabwata-Nationalparks; die Zufahrt liegt an der B8 kurz westlich der Kwando-Brücke, rund 8 Kilometer von Kongola.

So kommst du hin

  • Kwando-Tor mit ParkbüroTor · direkt an der B8
    11 km
  • KongolaOrt · rund 8 km östlich des Tors
    10 km
  • Horseshoe-LaguneSee · gut 1 Std. ab dem Tor
    4,7 km
  • Campingplatz NambwaCamp · knapp 1 Std. ab dem Tor
    2,6 km

Kilometer in Luftlinie, die Fahrt ist länger.

In Google Maps öffnen

Wann hin

Beste Reisezeit für die Kwando Core Area

Die Kwando Core Area lohnt sich am meisten von Mai bis September. In der Trockenzeit ziehen die Elefanten an den Fluss und an die Horseshoe, das Gras ist kurz, und du siehst weit in den Wald. Von November bis April wird alles grün, viele Vögel brüten, und im Januar und Februar fällt der meiste Regen. Dann sind manche Pisten kaum zu fahren. Von Juli bis September ist am meisten los, und die vier Stellplätze in Nambwa sind früh vergeben.

Oktober möglich

Im Oktober kannst du die Kwando Core Area gut besuchen, die besten Monate sind es aber nicht. Im Oktober ist in der Kwando Core Area eher wenig los, gute Chancen also, dass du fast allein bist.

05:57Sonnenaufgang
18:27Sonnenuntergang
12,5 hTageslicht

Monatsmitte, Ortszeit (UTC+2).

Dein Tag in der Kwando Core Area

Hell und dunkel im gewählten Monat, dazu ein Vorschlag für deinen Ablauf.

  • 05:45–07:00Fahren darfst du erst ab Sonnenaufgang. Ende November ist das gegen 5.45 Uhr, im Juli kurz vor 7 Uhr.
  • 07:00–11:00Die ruhige Zeit. Fahr zu den Auen südlich der Einfahrt, dort stehen morgens Litschi-Wasserböcke und Riedböcke im weichen Licht.
  • 12:00–17:00Jetzt kommen die Elefanten an die Horseshoe. Such dir früh einen Platz am Ufer, bevor die anderen Autos da sind.
  • 17:00–18:00Plan die Rückfahrt mit ein. Durch den Sand brauchst du bis zum Tor gut eine Stunde.
  • 18:00–19:10Mit dem Sonnenuntergang endet die Fahrzeit, im Juni gegen 18 Uhr, im Januar erst nach 19 Uhr. Dann musst du am Camp oder draußen sein.
  • 05:57Sonnenaufgang im Oktober
  • 18:27Sonnenuntergang

Wer dir begegnet

Tiere in der Kwando Core Area345

Am Kwando treffen Feuchtgebiet und Trockenwald aufeinander, deshalb leben hier Tiere des Wassers und des Waldes auf engem Raum. Hier siehst du, wer dir wo begegnen kann und wie du dich verhältst.

Elefantenherde auf der Grasfläche bei Nambwa, SeptemberFoto: Jedesto, CC BY-SA 4.0

Afrikanischer Elefant

Das größte Landtier der Erde. Im Bwabwata leben über 340 Elefanten fest, Tausende ziehen über die Grenzen nach Botswana, Angola und Sambia durch.

Sichtungschance
TrockenzeitOft
RegenzeitGute Chance
Wo du sie findest

an der Horseshoe ab Mittag, auf den Grasflächen bei Nambwa und beim Queren der Pisten

So verhältst du dich

Stehen Elefanten zwischen Piste und Wasser, fahr nicht an ihnen vorbei. Warte, bis sie weitergezogen sind, sonst fühlen sie sich in die Enge getrieben.

Afrikanischer Wildhund in der Kalahari, BotswanaFoto: Ian Sewell, CC BY-SA 2.5

Afrikanischer Wildhund

Ein hochbeiniger Hund mit großen runden Ohren und gesprenkeltem Fell, der in Rudeln jagt. In Namibia ist er sehr selten geworden.

Sichtungschance
Glückssache
Wo du sie findest

im Trockenwald und auf den Pisten zwischen den Omurambas, meist früh am Morgen

So verhältst du dich

Bleib im Auto, stell den Motor ab und genieß den Moment. Fahr dem Rudel nicht hinterher.

Litschi-Wasserbock

Eine rotbraune Antilope der Feuchtgebiete, auf Englisch Red Lechwe. Sie flieht ins flache Wasser, wo sie mit ihren langen Hinterbeinen schneller ist als ihre Jäger.

Sichtungschance
Oft
Wo du sie findest

auf den Auen rund fünf Kilometer südlich der Einfahrt und am Ufer bei Nambwa

So verhältst du dich

Beobachte sie aus dem Auto. Steigst du aus, ist die Herde sofort weg.

Sitatunga im Sumpf, Sambesi-Region in Namibia, 2025Foto: Darren Obbard, CC BY 4.0

Sitatunga

Eine scheue Sumpfantilope mit langen, gespreizten Hufen, mit denen sie über schwimmende Pflanzen läuft. Bei Gefahr taucht sie bis zur Nase unter.

Sichtungschance
Selten
Wo du sie findest

im Schilf und Papyrus am Flussufer, am ehesten früh morgens

So verhältst du dich

Halt an, sei leise und such mit dem Fernglas den Rand des Schilfs ab.

Rappenantilopen in Mahango, im Westen des Bwabwata, 2007Foto: sussexbirder, CC BY 2.0

Rappenantilope

Eine große, fast schwarze Antilope mit weißem Bauch und langen, nach hinten gebogenen Hörnern. In Namibia ist sie selten.

Sichtungschance
Selten
Wo du sie findest

im Trockenwald und in den Omurambas abseits des Flusses

So verhältst du dich

Bleib stehen und warte. Rappenantilopen sind scheu, werden aber ruhiger, wenn das Auto still steht.

Vom Tor zur Lagune

Durch den Sand bis zur Horseshoe6

Vom Parkbüro an der B8 führt die Piste am Fluss entlang nach Süden. So reihen sich die Halte aneinander, und so viel Zeit kostet dich der Sand.

  1. Kwando-Tor mit ParkbüroGenehmigung lösen und Allrad einlegen. Die Susuwe-Station liegt gleich nebenan.
  2. Auen südlich der EinfahrtRund 5 km weiter. Hier stehen morgens Litschi-Wasserböcke, Sitatungas und Riedböcke.20 Minuten
  3. Nambwa LodgeRund 10 km Luftlinie vom Tor, auf einer Halbinsel am Kwando.40 Minuten
  4. Campingplatz Nambwa an der Long LagoonGut 1 km weiter. Vier Stellplätze, kein Zaun.45 Minuten
  5. Horseshoe-LaguneKnapp 3 km weiter. Ab Mittag kommen hier die Elefanten zum Trinken.56 Minuten

Zusammen rund 2 Std. 41 Min.

Was tust du?

Drei Momente an der Horseshoe5

Die wichtigsten Regeln der Kernzone lernst du am besten in der Lage, in der du sie brauchst. Tipp an, was du tun würdest.

  • Eine Elefantenherde grast zwischen der Piste und dem Wasser. Du willst weiter zur anderen Seite der Lagune.: Elefanten zwischen Straße und Fluss fühlen sich schnell eingeschlossen, wenn ein Auto vorbeifährt. Die Parkverwaltung bittet, ihnen Zeit zu lassen.
  • Langsam an der Herde vorbeifahren
  • Anhalten und warten, bis die Elefanten weitergezogen sind
  • Ein Baum liegt quer über der Piste. Daneben sieht das Gras fest und eben aus.: Abseits der ausgewiesenen Pisten zu fahren ist im Park verboten. Das schont die Auen, und du bleibst nicht im weichen Boden stecken.
  • Kurz durchs Gras um den Baum herum
  • Umkehren und eine andere Piste nehmen
  • Die Sonne steht tief, die Elefanten sind noch an der Lagune, und bis zum Tor ist es gut eine Stunde.: Nach Sonnenuntergang darfst du im Park nicht mehr fahren. Durch den Sand dauert der Rückweg länger, als die Karte vermuten lässt.
  • Noch eine halbe Stunde bleiben, im Dunkeln zurückfahren
  • Jetzt losfahren, damit du vor Sonnenuntergang ankommst

Ehrlich gesagt

Passt die Kwando Core Area zu dir?

Ja, wenn …

  • Du willst Elefantenherden aus der Nähe beim Baden zusehen und hast Geduld.
  • Du fährst sicher Allrad, auch durch tiefen Sand.
  • Du campst gern einfach und abgelegen, ohne Zaun um den Platz.
  • Du suchst seltene Arten wie Sitatunga, Rappenantilope oder Wildhund.

Eher nicht, wenn …

  • Du bist mit einem normalen Wagen unterwegs. Hier geht nur Allrad.
  • Du willst selbst angeln oder Boot fahren. Das ist im Park verboten.
  • Du suchst Einsamkeit an der Horseshoe. Am Nachmittag ist sie voll.

Inspiration

Die Kwando Core Area in Bildern

Elefanten an der Lagune, Antilopen im Ufergras und der Wegweiser nach Nambwa: So sieht es am Kwando aus, bevor du selbst im Sand stehst.

Gut zu wissen

Hilfreiche Infos zur Kwando Core Area

Ein paar Dinge machen deinen Tag am Kwando leichter, vom richtigen Auto bis zur Frage, wo du tankst und schläfst.

Anfahrt

Du kommst über die B8, die durch den Caprivi-Streifen führt. Das Tor mit dem Parkbüro liegt kurz westlich der Brücke über den Kwando, rund 8 Kilometer von Kongola. Von dort führt die Sandpiste nach Süden zur Horseshoe.

Fahrzeug

Ohne Allrad geht hier nichts. Die Pisten um Nambwa und die Horseshoe sind tiefsandig, lass den Allradantrieb abseits der Hauptpiste eingelegt. Mit Anhänger wird es besonders mühsam.

Bezahlen

Du zahlst am Parkbüro am Tor oder an der Susuwe-Station: Erwachsene aus dem Ausland 200 Namibia-Dollar pro Tag, dazu 60 fürs Auto. Das Ticket gilt für alle Kernzonen des Bwabwata.

Übernachten

In der Kernzone liegt der Campingplatz Nambwa an der Long Lagoon mit vier Stellplätzen ohne Zaun. Dazu kommen die Nambwa Lodge auf der Halbinsel nördlich der Horseshoe und die Lodge auf Susuwe Island. Weitere Unterkünfte findest du am Ostufer bei Kongola.

Versorgung

Im Park gibt es keinen Laden und keine Tankstelle. Tank voll, bevor du von der B8 abbiegst, und pack Wasser und Essen für den ganzen Tag ein.

Regeln

Bleib auf den Pisten, campe nur an ausgewiesenen Plätzen und nimm deinen Müll wieder mit. Angeln und Bootfahren sind verboten, gefahren wird nur zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Du fragst

Fragen und Antworten zur Kwando Core Area

Komme ich ohne Allrad in die Kwando Core Area?

Nein. Schon kurz hinter dem Tor beginnt tiefer Sand, und um Nambwa und die Horseshoe wird er noch tiefer. Leg den Allradantrieb ein und lass ihn drin.

Wo bekomme ich die Genehmigung für die Kwando Core Area?

Am Parkbüro am Tor an der B8, kurz westlich der Kwando-Brücke, oder an der Susuwe-Station gleich daneben. Seit April 2026 zahlen Erwachsene aus dem Ausland 200 Namibia-Dollar pro Tag, rund 11 €, dazu 60 Namibia-Dollar fürs Auto, rund 3 €. Das Ticket gilt für alle drei Kernzonen des Bwabwata.

Wann kommen die Elefanten an die Horseshoe?

Ab Mittag bis in den späten Nachmittag, am meisten in der Trockenzeit von Mai bis September. Morgens ist das Wasser oft leer. Zur selben Zeit kommen auch die Autos, such dir also früh einen Platz am Ufer.

Darf ich auf dem Kwando angeln oder Boot fahren?

Nicht im Park, beides ist verboten. Wenn du aufs Wasser willst, buch eine Bootsfahrt über eine der Lodges am Fluss.

Wo übernachte ich in der Kwando Core Area?

Auf dem Campingplatz Nambwa an der Long Lagoon, der nur vier Stellplätze hat und nicht eingezäunt ist, oder in einer der Lodges am Kwando. Für die Trockenzeit buchst du am besten früh.

Wie weit ist es vom Tor zur Horseshoe?

Rund 13 Kilometer Luftlinie nach Süden. Durch den tiefen Sand brauchst du dafür gut eine Stunde, mit Halten an den Auen auch mehr.

Woher wir das wissen

Quellen und Stand

Geprüft am 13. Oktober 2026

  1. Eigene Recherche von Synapsenbrenner, Stand 22. September 2026
  2. Ministry of Environment, Forestry and Tourism (MEFT): Revised and updated park entrance and conservation fees to be implemented from 01 April 2026, Schreiben vom 15.01.2026 (Bwabwata: Erwachsene Ausland 100 + 100 N$, SADC 65 + 65, Namibia 20 + 20; Kinder über 8 und unter 16 Ausland 75 + 75, SADC 40 + 40; Fahrzeug bis 10 Sitze 30 + 30); veröffentlicht bei Namibia Wildlife Resorts abgerufen 2026-10-13
  3. MEFT: Bwabwata National Park (Kernzone im Osten am Kwando; Kalahari-Trockenwald auf Dünen, Omurambas; Rappen- und Pferdeantilope; eines der letzten Rückzugsgebiete des Wildhunds in Namibia; Nambwa und Susuwe als Einrichtungen der Hegegemeinschaften am Kwando) abgerufen 2026-10-13
  4. Ministry of Environment and Tourism: Management Plan Bwabwata National Park 2013/2014 bis 2017/2018 (Kwando 1.345 km², Buffalo 629, Mahango 245; Kwando-Kernzone westlich des Flusses; Seitenkanäle und Altarme; Flusspferd, Krokodil; Litschi-Wasserbock, Sitatunga, Riedbock auf den Auen; Konzession Kwando Süd Nambwa) abgerufen 2026-10-13
  5. Ministry of Environment and Tourism: Bwabwata National Park Fact Sheet (mindestens 340 Elefanten, Tausende ziehen durch; Environmental Care Code: Abstand zu Elefanten zwischen Straße und Fluss, nicht abseits der Pisten fahren, nur an ausgewiesenen Plätzen campen, Angeln und Bootfahren verboten, Müll mitnehmen) abgerufen 2026-10-13
  6. OpenStreetMap über Photon und OSM-API: Park Office (Knoten 5321358416), Susuwe Ranger Station (Knoten 5310179716), Nambwa Lodge (Knoten 3806258029), Nambwa Campsite (Weg 1465359747), Horseshoe Bend (Relation 5620902), Kongola (Knoten 262148819), Susuwe Island Lodge (Knoten 899376572); Luftlinien daraus gerechnet: Kongola bis Parkbüro 8,0 km, Parkbüro bis Horseshoe 13,3 km abgerufen 2026-10-13
  7. Google Maps: Ort „Bwabwata National Park Kwando Core Area“ (−17,88801 / 23,33037) abgerufen 2026-10-13
  8. Eigene Recherche von Synapsenbrenner
  9. Info-Namibia: Nambwa Lodge (Lodge auf der Nambwa-Halbinsel nördlich der Horseshoe, Kwando Core Area; Campingplatz rund 2 km entfernt an der Long Lagoon mit vier Stellplätzen, nicht eingezäunt) abgerufen 2026-10-13
  10. Stadt Frankfurt am Main, Stadtvermessungsamt: Fläche des Stadtgebiets 248,3 km² (Straßenverzeichnis 2026) abgerufen 2026-10-13