Makgadikgadi-Pans-Nationalpark
Wo Salzpfannen und Savannen aufeinandertreffen
Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark liegt am Westrand des größten Salzpfannenkomplexes der Welt, der von einem urzeitlichen Binnensee übrig geblieben ist. Der Park deckt rund ein Viertel dieser Region ab: das Westufer der Ntwetwe-Pfanne, die Grasebenen davor und den Boteti-Fluss, an dem sich in der Trockenzeit Elefanten, Zebras und Raubkatzen sammeln.
Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark umfasst rund 4.900 Quadratkilometer und damit etwa ein Viertel der Makgadikgadi-Region. Seine Grenzen sind klar gezogen: im Norden die A3 zwischen Maun und Nata, im Westen der Boteti-Fluss, im Osten reicht er bis auf das Westufer der Ntwetwe-Pfanne. Die Sowa-Pfanne, Kubu Island und die bekannten Camps am Westrand der Ntwetwe-Pfanne liegen dagegen außerhalb, östlich der Parkgrenze.
In der Regenzeit werden die Grasebenen grün, und große Herden ziehen von Westen herein. In der Trockenzeit läuft es umgekehrt: Dann steht das Wild am Boteti, dem einzigen Oberflächenwasser weit und breit. Verlässlich ist der Fluss allerdings nicht. Ende der Achtzigerjahre blieb das Wasser aus, der Lauf lag rund zwanzig Jahre trocken, und erst 2009 kam es zurück; seither schwankt es von Jahr zu Jahr. Im Frühjahr 2026 hat eine Flut aus dem Delta den Boteti erneut gefüllt, die erste seit 2020/21.
1970 wurde das Gebiet zum Wildreservat erklärt, 1992 vergrößert und zum Nationalpark erhoben. Der Park hat damit zwei Gesichter: die stille weiße Weite am Pfannenrand und das dichte Leben am Fluss.
Darum ist Makgadikgadi-Pans-Nationalpark ein Sehnsuchtsort
- Am Rand des größten Salzpfannenkomplexes der Welt, dem Überrest eines urzeitlichen Binnensees
- Eine der größten Zebrawanderungen des südlichen Afrikas, zwischen Boteti-Fluss und Grasebenen
- Der Boteti als einziges Oberflächenwasser des Parks, sobald die Trockenzeit alles andere aufgezehrt hat
- Zwei völlig verschiedene Gesichter je nach Jahreszeit: Herden auf grünen Ebenen oder Elefanten am Flussufer
Aus Reiseberichten und Foren
Unsere Geheimtipps für den Makgadikgadi-Pans-Nationalpark
- Rechne damit, dass die Fähre nicht fährt Das Khumaga-Tor im Westen erreichst du nur über die Pontonfähre über den Boteti. Der Fährmann ist meist in zehn bis fünfzehn Minuten da. Führt der Fluss zu wenig Wasser oder ist das Bett zu schlammig, fährt sie gar nicht, und du hängst an einem Umweg von rund 80 km auf Teer zum Phuduhudu-Tor. Plane den Tag so, dass dieser Umweg noch vor Torschluss passt.
- In Khumaga lohnt sich der Platz ganz hinten Der Campingplatz hat zehn Stellplätze. Nimm die Nummer 10: großer Schattenbaum und am weitesten von den anderen entfernt. Gut zu wissen ist auch, dass der Platz gegenüber dem Dorf Khumaga liegt; bellende Hunde, Esel und Kinderstimmen hörst du bis in die Nacht.
- Das Bohrwasser ist kein Trinkwasser An den Stellplätzen in Khumaga kommt Bohrwasser aus dem Hahn. Vor Ort heißt es, dass es weder zum Trinken noch zum Kochen taugt. Bring deinen gesamten Trinkwasservorrat mit. Duschen und Spülklosetts sind vorhanden und sauber.
- Der Tank reicht hier kürzer als sonst Die Pisten bestehen streckenweise aus tiefem Sand. Rechne mit 15 bis 20 Prozent mehr Verbrauch als auf normaler Strecke, mit Anhänger mehr. Im Park gibt es keine Tankstelle, also fahr mit vollem Tank und Reservekanister hinein.
- Ein Tagesticket, zwei Parks Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark und Nxai Pan liegen einander an der A3 gegenüber, die Tore liegen rund 11 km auseinander. Reisende berichten, dass die Gebühr eines Tages für beide gilt: Wer am einen Tor gezahlt hat und am selben Tag hinüberwechselt, zeigt seinen Beleg und zahlt nicht noch einmal. Lass dir das am Tor bestätigen, bevor du darauf baust.
- Was du hier nicht findest, liegt östlich des Parks Die Bilder, die man aus dieser Gegend kennt, entstehen meist außerhalb des Parks. Quad-Touren über die Salzkruste, die zutraulichen Erdmännchen und die Übernachtung mitten auf der Pfanne gehören zu privaten Konzessionen am Rand der Ntwetwe-Pfanne. Kubu Island in der Sowa-Pfanne liegt ebenfalls draußen, gehört aber keiner Lodge: Die Felseninsel ist ein nationales Denkmal und wird vom Gaing-O Community Trust verwaltet, mit eigener Kasse und eigenen Regeln. Wer das sucht, bucht dort und nicht im Nationalpark.
Karte von Makgadikgadi-Pans-Nationalpark
Highlights
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Boteti-Fluss
Tierbeobachtungsort Trubel Wenig TrubelDer Boteti bildet die Westgrenze des Parks und ist das einzige Oberflächenwasser weit und breit. Dauerhaft führt er es allerdings nicht: Von Ende der Achtzigerjahre bis 2009 lag er trocken, und seither schwankt der Lauf. Steht Wasser, sammeln sich in der Trockenzeit Tausende Tiere an seinen Ufern.
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Kubu Island
Felsen Aura Haut dich um Trubel Wenig TrubelEin rund einen Kilometer langer Granitrücken liegt sichelförmig in der Sua-Pfanne, bewachsen mit alten Affenbrotbäumen. Am Hang liegen rundgeschliffene Kiesel, die Uferlinie eines Sees, der hier einmal stand. Kubu Island ist ein Nationaldenkmal Botswanas und wird vom Gaing-O Community Trust aus dem Dorf Mmatshumo verwaltet: Es kostet eigenen Eintritt, und in der Regenzeit ist die Insel oft nicht erreichbar.
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Makgadikgadi-Salzpfannen
Salzpfanne Aura Gänsehaut garantiert Trubel Kaum jemand daDie Makgadikgadi-Pfannen im Nordosten Botswanas bedecken rund 16.000 Quadratkilometer und gehören zu den größten Salzpfannen der Welt. Die beiden großen heißen Sua und Ntwetwe, sie sind der Boden eines Sees, der hier einmal stand. In der Regenzeit steht flaches Wasser darauf und zieht Flamingos und Zehntausende Zebras an, in der Trockenzeit trägt die Kruste ein Fahrzeug. Der gleichnamige Nationalpark ist nicht dasselbe: Er liegt westlich davon am Boteti und deckt vor allem Grasland und den Westrand der Ntwetwe-Pfanne ab.
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Ntwetwe- und Sowa-Pfanne
Salzpfanne Aura Haut dich um Trubel Wenig TrubelNtwetwe und Sowa sind die beiden großen Salzpfannen der Makgadikgadi-Region. Im Nationalpark liegt nur das Westufer der Ntwetwe-Pfanne; die Sowa-Pfanne im Osten gehört nicht zum Park, und wer dorthin will, fährt eine eigene Anfahrt und zahlt an der Stelle, an der er hineinkommt.
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Zebra- und Gnumigration
Tierbeobachtungsort Trubel Wenig TrubelZwischen dem Okavango-Delta und den Makgadikgadi-Grasebenen zieht eine der beiden großen Zebrawanderungen Botswanas, rund 15.000 Tiere auf gut 500 Kilometern hin und zurück. Sie läuft in der Regenzeit. Von Juni bis September sammeln sich die Herden stattdessen am Boteti.
- groß ist der Park, rund ein Viertel der Makgadikgadi-Region
- 4.900 km²
- zum Nationalpark erhoben, Wildreservat seit 1970
- 1992
- liefen besenderte Zebras 2007/08 im Schnitt, hin und zurück
- 588 km
- Campingplätze im Park: Khumaga am Boteti und Tree Island
- 2
Landschaftsmerkmale
Das Westufer der Ntwetwe-Pfanne
Im Osten reicht der Park bis an die Ntwetwe-Pfanne, eine der beiden großen Pfannen des Makgadikgadi-Beckens. Die schimmernde Salzfläche wirkt wie ein Spiegelbild des Himmels. Die Sowa-Pfanne weiter östlich und die Baobab-Insel Kubu Island gehören nicht mehr zum Park.
Grasebenen und der Boteti-Fluss
In der Regenzeit werden die Grasebenen grün und ziehen große Zebraherden an. Der Boteti im Westen führt dagegen nicht in jedem Jahr Wasser: Er lag rund zwanzig Jahre trocken und schwankt seit 2009. Steht Wasser, wird er in der Trockenzeit zum Treffpunkt für alles, was trinken muss.
Beste Reisezeit
| J | F | M | A | M | J | J | A | S | O | N | D | |
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| Reisezeit | ||||||||||||
| Jahreszeit | Regenzeit | Trockenzeit | Regenzeit | |||||||||
| Andrang | viel los | viel los | viel los | |||||||||
| Zebrawanderung | Zebrawanderung | Zebrawanderung | Höhepunkt | Höhepunkt | Zebrawanderung | Zebrawanderung | ||||||
| Tiere am Boteti | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | Höhepunkt | ||||||||
- empfohlen
- möglich
- eher nicht
- Trockenzeit
- Regenzeit
- viel los
- Zebrawanderung (innen, kräftig = Höhepunkt)
- Tiere am Boteti
Juni empfohlen
Trockenzeit · eher ruhig · Tiere am Boteti
Die Wasserstellen im Landesinneren versiegen, und von Juni bis September kommt alles, was trinken muss, an den Boteti. Vom Khumaga-Campingplatz aus siehst du in diesen Monaten am meisten.
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Dieser Park hat zwei gute Zeiten, und sie liegen an verschiedenen Stellen. Ab Mai trocknet das Land aus, und von Juni bis September ist der Boteti im Westen das einzige Wasser weit und breit: Dann steht alles dort, was trinken muss, und die Pfanne zeigt ihre weiße Weite. Juni bis August sind zugleich die angenehmsten Monate, tagsüber um die 27 Grad. Von März und April an ziehen die Herden über die Grasebenen im Osten zurück nach Nordwesten, das ist die Zeit für die Wanderung. Im Oktober wird es sehr heiß, in den Monaten Januar und Februar fällt der meiste Regen und die Pisten werden schwer.
Trockenzeit (Mai bis September)
Die Wasserstellen im Landesinneren versiegen, und von Juni bis September kommt alles, was trinken muss, an den Boteti. Vom Khumaga-Campingplatz aus siehst du in diesen Monaten am meisten. Juni bis August sind auch die angenehmsten Monate, tagsüber um die 27 Grad.
Regenzeit (November bis April)
Nach den ersten Regenfällen ziehen die Herden nach Südosten auf die Grasebenen, im April kehren sie nach Nordwesten zurück. März und April verbinden beides: Herden auf den Ebenen und Pisten, die schon wieder abtrocknen. Januar und Februar bringen den meisten Regen.
Foto: Ana Isabel Alia, CC BY-SA 4.0Sehenswerte Tiere
Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark lebt vom Rhythmus der Wanderung. Zebraherden ziehen zwischen dem Boteti-Fluss und den Grasebenen an der Pfanne hin und her, Elefanten sammeln sich am Fluss, und die Raubtiere folgen den Herden. Am Boteti liegen auch Nilpferde. Gnus siehst du hier weiter, aber in kleinen Gruppen: Die große Gnuwanderung dieser Gegend ist in den Achtzigerjahren an Veterinärzäunen zugrunde gegangen, der Bestand in Botswana brach um mehr als neunzig Prozent ein.
Dazu kommen Strauße und zahlreiche Vogelarten. In nassen Jahren erreichen Flamingos die wassergefüllten Flächen. Die großen Schwärme allerdings, für die die Makgadikgadi-Region berühmt ist, brüten auf der Sowa-Pfanne im Osten und damit außerhalb des Parks.
- Zebra
- Gnu
- Elefant
- Löwe
- Hyäne
- Strauß
- Springbock
- Impala
- Flamingo
- Erdmännchen
Makgadikgadi-Pans-Nationalpark in 13 Bildern
Anreise

Mit dem Auto
- MaunStart
- rund 130 km · A3Das Tor liegt rund hundert Meter südlich der A3, rund 11 km westlich der Abzweigung nach Nxai Pan
- Phuduhudu-TorNorden, an der A3
- NataStart
- etwa 175 km · A3
- Phuduhudu-TorNorden, an der A3
- Westen, am BotetiKhumaga-TorNur mit der Pontonfähre über den Boteti, ein Fahrzeug je Überfahrt, zu den Torzeiten
- NordostenMokolwane-TorDritter Eingang, wenig genutzt
- Flug nach Maun, dem nächsten internationalen Flughafen, weiter auf der Straße
- Charterflüge ab Maun gehen zu den privaten Camps östlich des Parks, nicht in den Nationalpark
- Allradfahrzeug ist Pflicht, im Park liegt streckenweise tiefer Sand
- Fährt die Fähre nicht, bleibt der Umweg von rund 80 km auf Teer zum Phuduhudu-Tor
- Im Park gibt es keine Tankstelle: tanken in Maun, Gweta, Nata oder Rakops
Anreise ausführlich
Auto
Der Hauptzugang ist das Phuduhudu-Tor im Norden, rund hundert Meter südlich der A3 zwischen Gweta und Maun, rund 11 km westlich der Abzweigung nach Nxai Pan. Von Maun sind es rund 130 km, von Nata etwa 175 km. Ein zweiter Zugang liegt im Westen am Khumaga-Tor, dorthin musst du den Boteti mit einer Pontonfähre queren. Im Nordosten gibt es mit dem Mokolwane-Tor einen dritten, wenig genutzten Eingang. Im Park liegt streckenweise tiefer Sand, ein Allradfahrzeug ist Pflicht.
Flugzeug
Der nächste internationale Flughafen ist Maun, rund 130 km westlich. Wer in den privaten Camps östlich des Parks wohnt, kommt meist mit einem Charterflug ab Maun. Für den Nationalpark selbst führt der Weg über die Straße.
Kosten und Gebühren
- Kinder unter 8: frei
- Auslandsfahrzeug: plus rund 5 € pro Tag
- Campen: plus rund 3 € pro Nacht
- Fähre am Khumaga-Tor: rund 10 €
Der Eintritt kostet rund 13 € pro Person und Tag. Kinder unter 8 Jahren zahlen nichts. Wer über einen Veranstalter aus Botswana bucht, zahlt etwas weniger, rund 9 €.
Mit dem eigenen Wagen kommen für ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug unter 3,5 Tonnen rund 5 € pro Tag dazu. Wer im Park campt, zahlt pro Person und Nacht rund 3 € extra.
Kommst du von Westen über das Khumaga-Tor, setzt du mit der Fähre über den Boteti: rund 10 € pro Fahrzeug, mit Anhänger rund 17 €. Am Phuduhudu-Tor im Norden fällt diese Gebühr nicht an.
Eine Erhöhung der Parkgebühren ist angekündigt, aber noch nicht in Kraft. Frag vor der Reise nach, was gerade gilt.
Außerhalb des Parks haben das Nata-Vogelreservat und Kubu Island an der Sowa-Pfanne eigene Kassen, das Vogelreservat nimmt nur Bargeld in Landeswährung. Alle Beträge sind grob in Euro umgerechnet.
Beliebte Unterkünfte
Im Park
Es gibt genau zwei Campingplätze. Khumaga am Boteti hat zehn Stellplätze und zwei Waschhäuser und wird von SKL Camps betrieben; Tree Island in den Grasebenen im Osten hat drei sehr einfache Plätze mit Plumpsklo und Feuerstelle und wird über das Department of Wildlife and National Parks gebucht.
Am Rand
Leroo La Tau liegt am Boteti-Fluss mit Blick in den Park und bietet gute Möglichkeiten zur Wildbeobachtung.
Außerhalb
Jack’s Camp liegt auf privatem Konzessionsgebiet am Westrand der Ntwetwe-Pfanne, rund 7 km östlich der Parkgrenze; Planet Baobab liegt bei Gweta an der A3. Wer dort bucht, bucht nicht im Nationalpark, sondern in der Region.
Aktivitäten
Pirschfahrten
In der Trockenzeit stehen die größten Herden am Boteti-Fluss, nach dem Regen siehst du die wandernden Zebras auf den Grasebenen im Osten. Beides fährst du vom Khumaga-Campingplatz aus an.
Der Fluss
Über dem Boteti liegt ein Aussichtspunkt, an dem Elefanten und Antilopen zum Trinken herunterkommen. Die schönste Stelle des Parks sind für viele die Nilpferdtümpel.
Was nicht im Park liegt
Quad-Touren über die Salzkruste, die Begegnung mit an Menschen gewöhnten Erdmännchen und die Ausflüge mit San-Führern gehören zu den privaten Camps östlich des Parks auf der Ntwetwe-Pfanne. Im Nationalpark selbst gibt es dafür keine Anbieter, drinnen liegen nur die zwei Campingplätze.
Natur- und Tierschutz
Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark ist ein wichtiger Baustein des Naturschutzes in Botswana. Die Salzkruste der Pfannen ist empfindlich, und abseits der Pisten zu fahren ist im Nationalpark nicht erlaubt, auch nicht auf offener Fläche.
Die 2022 zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen neu geordneten Parkgebühren brachten Botswana im ersten Jahr knapp 7 Millionen Euro ein, mehr als geplant.
Praktische Informationen
Fähre über den Boteti
Wer über das Khumaga-Tor im Westen kommt, quert den Fluss mit einer Pontonfähre, immer ein Fahrzeug je Überfahrt. Am Ufer steht ein Schild mit einer Telefonnummer, über die du den Fährmann rufst.
Fahrzeug und Versorgung
Ohne Allrad kommst du hier nicht durch, streckenweise liegt tiefer Sand. Tankstelle und Laden gibt es im Park nicht, tanken und einkaufen musst du vorher in Maun, Gweta, Nata oder Rakops.
Wasser
Trinkwasser bringst du für den ganzen Aufenthalt selbst mit.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website.
Fragen und Antworten zu diesem Sehnsuchtsort
Was sind die Makgadikgadi-Pfannen eigentlich?
Sie sind die Überreste eines urzeitlichen Binnensees, der die Region einst bedeckte. Übrig geblieben ist einer der größten Salzpfannenkomplexe der Welt, in der Trockenzeit eine weiße, fast leere Fläche.
Gehören Kubu Island, die Erdmännchen und die Quad-Touren zum Nationalpark?
Nein. Der Nationalpark deckt rund ein Viertel der Region ab und endet im Osten am Westufer der Ntwetwe-Pfanne. Die Sowa-Pfanne, die zutraulichen Erdmännchen, die Quad-Touren und die Übernachtungen auf der Salzpfanne liegen auf privaten Konzessionen draußen. Kubu Island liegt ebenfalls außerhalb, gehört aber keiner Konzession: Die Felseninsel ist ein nationales Denkmal und wird vom Gaing-O Community Trust verwaltet, der dort selbst abrechnet. Das ist der häufigste Irrtum bei der Planung: Wer diese Erlebnisse sucht, ist mit einer Buchung im Nationalpark an der falschen Stelle.
Wann sieht man die Zebrawanderung?
Die Herden folgen dem Regen. Nach den ersten Niederschlägen im November und Dezember ziehen sie nach Südosten auf die Grasebenen, im April kehren sie nach Nordwesten zum Boteti zurück. Es ist eine der größten Wanderungen des südlichen Afrikas.
Warum ist der Boteti-Fluss so wichtig?
Weil er das einzige Oberflächenwasser der Region ist. Dauerhaft führt er es allerdings nicht: Von Ende der Achtzigerjahre bis 2009 lag er trocken, seither schwankt der Lauf, und im Frühjahr 2026 hat ihn eine Flut aus dem Delta erneut gefüllt. Steht Wasser, sammeln sich in der Trockenzeit Elefanten, Zebras und Antilopen an seinen Ufern, und Nilpferde liegen in den tieferen Tümpeln. Von Juni bis September siehst du hier am meisten. Frag vor der Reise nach, ob der Fluss gerade Wasser führt.
Komme ich mit der Fähre über den Boteti?
Am Khumaga-Tor im Westen quert eine Pontonfähre den Fluss, rund 10 € je Fahrzeug und rund 17 € mit Anhänger. Sie trägt immer nur ein Fahrzeug je Überfahrt und fährt zu den Torzeiten des Parks. Ist das Bett trocken, kannst du hinüberfahren; führt der Fluss zu wenig Wasser oder ist das Bett zu schlammig, bleibt der Umweg von rund 80 km auf Teer zum Phuduhudu-Tor im Norden.
Was kostet der Eintritt in den Makgadikgadi-Pans-Nationalpark?
Der Eintritt kostet rund 13 € pro Person und Tag, Kinder unter 8 Jahren zahlen nichts. Mit einem im Ausland zugelassenen Wagen kommen rund 5 € pro Tag dazu, fürs Campen rund 3 € pro Person und Nacht. Eine Erhöhung ist angekündigt, frag vor der Reise nach, was gerade gilt.














